Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 37-38 (17.9.1937)
- Date
- 1937-09-17
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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sidV-——* ~~^Hms> 17. September 1937 Erscheint monatlich 12. Tischri 5698 ♦fllDÖ Im Monat "»iwn folgt ein Fest dem andern, jedes von besonderer Art mit wesenseigenen Pflichten und Mahnungen. M'tt aVfr "Dina hdio »vö -n« ravi:: isrnr •■bina. Die Feste in ihrem V Wechsel von Ernst und \ Freude bieten so recht ein Bild des Lebens, •* wie es sich mit seinen Gegensätzen uns darstellt. Wenn wir ani 1195 DV die g'ttliche Verzeihung erfleht und uns für die Zukunft neu gestärkt und mit neuem Mut gerüstet haben, dann ziehen wir in die HDIO mit ihrem grünen Laubdache, durch das die Sterne des Herbsthimmels blinken. „Der Hüttenbau lehrt uns pniöK, das G'ttvertrauen. Auf unserer Pilgerfahrt durchs Lehen kann nur- G'tt unser Schutz sein, kann nur seine Gnade uns schirmen. Wie G'tt unsere Väter mit Weib und-Kind durch die Wüste geleitet , in Hutten geschirmt und mit Manna gespeist, wandert er auch mit uns durch Wüsteneien, kennt , jede Seele unserer' Hütte, und weiß für jede _ das Manna... seiner Gnade zu spenden." Und. der Pflanzenbund, den uns das Fest in die . Hand drückt, er lehrt, uns die rechte Freude. . Freuen sollen, wir uns mit allem, was der Schöpfer: für uns reifen läßt. Freude bringt uns das , Unsrige aber nur dann, „wenn wir es mit recht-: - licheni,, redlichem Fleiße erworben, wenn wir es mit reinen Händen fassen, wenn wir es nic^t! selbstsüchtig nur uns und nur der Erde zuwenden, wenn es in unseren Händen vielmehr nur als Mittel dient, um unserer ganzen Umgebung in Ost und Süd und West und Nord Segen zu spenden, wenn wir an uns zuletzt denken, wenn wir es erst dem Himmel und für den Himmel der Erde weihen. Freude bringt unser Besitz uns nur dann, wenn wir uns mit allem nur im Kreise des g'ttlichen Willens bewegen." ITDO findet seinen Abschluß in mXST' dem Feste des Verharrens. Zum Abschied sollen wir die erhebende und beseligende Zeit an uns vorüberziehen lassen und die Weihestimmüng festhalten, aus der wir Stärke und Mut schöpfen für die Not und das Leid des Alltags. Dazu befähigt uns einzig und allein das Verharren bei G'tt. Darum die Krönung des Ganzen: unsere Freude mit G'ttes Thora. „Aus ihr strömt uns: die nimmer schwindende Kraft und das alle Nacht überwindende Licht." . -riiwi mMb x^n '3 mvm nsn vr»mi 0. Wir gratulieren. Daran hat wohl keiner von Euch gedacht, daß im Monat ptt?rno der „Kleine Israelit" Geburtstag hat. Er wird nun ein Jahr alt, und da hoffe ich, daß zu dem freudigen Ereignis recht viele Gratulationen bei uns eintreffen. Und da sollt Ihr uns frei und offen sägen, was Euch an dein Geburtstagskind gefällt, und was Euch nicht gefällt. Auch ich will Euch über so manches Aufklärung, geben und über manches Rechenschaft ablegen. Manchem von Euch war es vielleicht nicht recht, daß wir unserer Kinderzeitung