Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 35 (2.9.1937)
- Date
- 1937-09-02
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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2. September 1937 Erscheint monatlich 26, Elul 5697 - Liebe Kinder, wieder stehen wir am Anfang eines neuen Jahres. Da möchte ichnicht versäumen, Euch, meine kleinen und lieben Freunde, zum heiligen na»n vxi-Fest ein herzliches nno wnm wra zuzurufen. Ein Jahr lang hat Euch der „Kleine Israelit" begleitet und wie ich aus Euren vielen Briefen, die Ihr mir gesandt habt, entnehmen kann, ist er Euch ein guter und lieber Freund geworden. Für uns, die wir an seinem Entstehen mitarbeiten, ist Eure' Freude der schönste Lohn. ■ Wie Ihr seht, hat mein Vater Euch eine kleine Geschichta von drei Männern erzählt, die für Euch durch ihren schönen Inhalt und die an Euch gestellte Aufgabe eine angenehme aits av-Unterhal- 7. hing bieten wird. Wer die Aufgabe gelöst hat, schickt die Lösung / ein. Die Redaktion ■ hat für die richtige Lösung einen Preis gespendet. Bei Eingang mehrerer richtiger Lösungen ent- —scheidet-das Los. '' Euer DEKA : ,nt?n/>^K t •r:.~ßie -'beiden -Monate, sind miteinander innig verkettet. Elul bildet den Auftakt zu dem Festmonat Tischri. Am ersten Elul unseres Völkerdaseins, um mit -Sri R. Hirsch zu sprechen, war Nacht in Israel. Die Bundestafeln lägen in Scherben am Fuße des Sinai. Da erging G'ttes Wort an Moscheh, zwei steinerne- Tafeln zu hauen wie die ersten und.- den^ Berg-Von neuem zu besteigen. Vierzig Tage und vierzig Nächte blieb Moscheh bei G'tt. Als er vom Sinai kam, da waren die beiden. Tafeln mit den Worten des Bundes - in seiner- Hand., Der;..Bündr warneu, geschlossen, idieäSühne<>wap vollbracht* Die Zeit-vom..!. F4«l: bis zum 10. Tischri hatte Israel in Buße und Enthaltsamkeit verbracht. Seitdem sind diese Tage pin ■»a1» eine Zeit der Gnade geworden. Wenn der Sommer seinem Ende entgegengeht, ertönt der Schofarton und mahnt uns zu Ernst und Besinnung, und der Schofar führt uns zu den nDvVü "»ö"'' die die Vorbereitung bilden für njtpn PNI« Die religiöse Weihe und der Geist feierlicher Gehobenheit, sie lassen uns den ganzen Tischrimonat nicht locker, sie geleiten uns von den Neujahrstagen durch die ernsten mipy i~73UPn 'O'' mit dem "»^H Q1S zu dem Höhepunkt *J1SD ÖT' von diesem uns Versöhnung erwirkenden Tage in die heiteren Tage des rTDÜ mit unnn-Vin und um lummn zum rmsr »rs» und dem Gipfel jüdischer Freude, zum min nrröW' um uns dann, mit seelischer Kraft gestärkt, hin- -, abzuführen in „die weite, weite Ebene der winterlichen Prosa." Der alte Hall vom Sinai, der Schofarton, der uns aus Schlaf und Betäubung zu frischem, rüstigen Leben und Ringen erwecken soll, darf nicht wirkungslos verklingen. Heil dem Volke, das den Tori des Schofars versteht und beherzigt und neue Kraft durch ihn empfängt. Möget Ihr, meine lieben Freunde, Elul und Tischri so erleben," daß Ihr den Segen dieser Monate auch "über diese Zeit hinaus in Euch verspürt. In diesem Sinne - wünsche ich Euch von Herzen naiö nö>nm nrpj-D O. Berlichitigen im Herrlichen JagsttaL Ihr werdet Euch sicher noch an den Aufruf unseres lb. Deka in einer der letzten Nummern - erinnern,. in dem er Euch auffordert, mit ihm nach Berlichingen. im herrlichen Jagsttal zu reisen, -r— Mein: lb. Vater (Rabb. Dr. Alexander) und ..ich verbrachten ...unsere-, Ferien auch, in, B. und le^nten^dort- HerrnJCafz Rennen.^Wh; J&ajSen