Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 29 (22.7.1937)
- Date
- 1937-07-22
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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22. Juli 1937 D I 1 i t Nr. 29 Seite 11 Personalien. Wiesbaden, 20.' Juli. Herr Adolf Deutsch. Wiesbaden, fCarlstr. 17, der einst seinen RestaUfalonsbetrieb viele Jahre unter Aufsicht von Rabbiner Dr. S. Breuer 'rxr geführt hatte, -. begeht am Sonntag, den H'IVk rrn '3, seinen 7 0. Geburtst a g. Die tiefe Frömmigkeit dieses Mannes war für manchen seiner Freunde von großem Einfluß auf sein religiöses Leben gewesen, so daß eine , große Schar freunde und Bekannte sich in dem 'Wunsche finden, daß Herrn Deutsch ein ungetrübter Lebensabend : gegönnt sei. vrmv. Karlsruhe, 19. Juli. Dturch den Wegzug des Herrn Max, H e i n e ma nn. verliert die hiesige Chewra Kädischa ihren zweiten Gabbe, der in den 40 Jahren seiner Mitgliedschaft und in den V Jahren . seiner Vorstandschaft rastlos und unermüdlich seihe ganze Kraft ihr geweiht hat. Auch die Schiurim der Chewrah hat er in Vertretung der Dozenten geleitet. In der Israelitischen Religionsgesellschaft war er und seine ganze Familie durch eine unübertreffliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft bekannt. Jeder', der bei ihm lernen /wollte, fand in ihm einen allezeit bereifen Lehrer. Alle Verehrung und Dankbarkeit seiher Freunde kam bei einem von der, Chewra Kadischa veranstalteten Abschiedsabend zum Ausdruck, an dem die Redner in Worte kleideten,, was alle Anwesenden empfanden. In die besteh Wünsche für seihe Zukunft klarig dies. aus. Sprechsaal. Schule und Schekel. Unter dem- Titel ..Allerlei Werbungen" brachten wir in einer der jüngsten Nummern eine Notiz aus einer süddeutschen Mittelgemeinde, wo ein Herr den Versuch gemacht haben soll, unter Behauptungen, die nicht stimmen, eine Schekel-Sammelaktion in der dortigen jüdischen Realschule durchzuführen. Nunmehr geht uns eine längere Zuschrift zu, aus der wir entnehmen, daß die Schekel-Propaganda in der Schule nicht von dem Herrn, sondern einzig und allein von einem Mitgliede des Lehrerkollegiums der Schule und zwei Schülern derselben, welche sämtlich der Schekel-Kommission angehören, durchgeführt . wurde. . Im übrigen bleibt aber auch nach dieser Berichtigung die Tatsache bestehen, daß in den in jener Notiz genannten Schulen in Frankfurt a. M. und Leipzig an die Durchführung einer Schekel-Aktion gar nicht gedacht wurde. Wenn Einsender weiter zugibt, gesagt zu haben, daß „die in den einzelnen Ländern aufgebrachten Schekalim nicht ohne Einfluß auf die Zertifikatsverteilung seih werden," so war eben auch das'eine irrige Meinung« die durqh die in jenem Artikel veröffentlichten Schreiben des Central-Bureau for the Settlement of German Jews völlig widerlegt wird. |. Einsender verwahrt sich schließlich dagegen, behauptet zu haben, daß in diesem Jahre der Erlös aus der Scheke^Aktion der Jewish Agency zufalle. Aus dem in jenem Artikel veröffentlichten Schreiben der. obengenannten Stelle geht aber klar hervor, daß unsere Gewährsleute Veranlassung hatten, sich an der zuständigen Stelle über diesen Punkt Klarheit zu verschaffen. Sie hätten es doch nicht nötig gehabt,' wenn nicht eine ähnliche Aeußerung aus dem Munde des Einsenders oder seiner Freunde zur Schmackhaftmachung der Schekel-Spende auch in orthodoxen Kreisen gefallen wäre. Eine Rückfrage bei unserem Gewährsmann bestätigt lediglich, daß „die Personalunion des Herrn alc Ortsschekelleiter und gleichzeitiges Mitglied des Kuratoriums der jüdischen .Schule" wirklich bei der Sache keine R o 11 e g.e s p i e 11 h ä 11 e , was wir hier gern berichtigen. Die Frankfurter Woche, ' Agudas Jisroel-Ortsgruppe. Wegen Veranstaltung der Agudas Jisroel-Ortsgruppe fällt kommenden Sonntag der Vortrag unseres Rabbinates -über „Jüdische Welt- und Lebensanschauung" aus. Frankfurter Veremskalender. Verein Mekor Chajim. Schabbos morgen nach Schluß der Synagoge': o">x>\ Herr R.-A. Dr. E. Posen. — nachmittags 4.15 Uhr im Vereinslokal,' Mikro\ Herr Räbb. H. Mayer. — nachm. - 4.15 Uhr im Hörsaal: Chumisch mit Raschi, Herr Julius Lewin. — Eine Stunde vor Nacht, Midrasch, Herr Hermann Frankenthal. (Alle anderen Schiurim wie üblich.) Jahrzeitsstiftungen. Schabbos, den 24. Juli: Sally Goldschmidt-Stiftung. Freitag, den 30. Juli: Caroline Dannenberg geb. Blumenfeld-Stiftung. Agudas Jisroel-Ortsgruppe. , Thora und Mussar. (Alle Schiurim wie üblich.) Gebetzeiten. pnnKi nnff Freitag abend 7.35 Samstag flttSWl 6.35 Samstag morg. 7.45 Samstag nachm- 1.00 und 5.00 Samstag Abend 9-15 Wöeheng 'ttesdienst: . Hauptminjan in der Synagoge 6.30 2. Minjan 7.30 An G'ttesdienst anschließend: Lernen des o'M np>n- Vereins im Hörsaal . Nachmittags 7.IS Tefillinlegen am Morgen 3.40 Familien-Nachrichten. Geburten: Ein Sohn, Hermann Frank u, Frau Elfriede geb. Spanier, Köln, Werderstraße 21. — Barmizwoth: Manfred, Sohn des ■ Herrn Isi Moses und Frau Trude geb. Bürger, Mannheinit Beethovenstraße 8, 3j?s raw 31. 7. 37. — Max Rosenberg, Sohn des Herrn Josef Rosenberg, Frankfurt a. MM Windeckstraße 31. ap* nap 31. 7. 37. Verlobte: Henny Eschwege mit Ernst Steinberger, Jerusalem-Frankfurt a. ,M. — Klara Gutmann, Ichenhausen, mit Albert Leiter, Buttenwiesen. Wochenkalender/v Vom 24. — 31. Juli 1931 / Vom 16. — 23. Ab 5697 >nv *p ]'Vw Samstag 24 16 rio Sonntag 25 17 10 Montag 26 18 TD Dienstag Juli 27 38 19 no Mittwoch 28 20 DD Donnerstag 29 , (21 V Freitag 30!22 89 Samstag 31 23 35? i»ns rax> jarmni snnn y>3-iaa apy Erfreuliches aus meinem Sommer-SchloO-Verkauf Gu te OBERHEMDEN meist von Laak nur durchgewebt! 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