Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 6 (11.2.1937)
- Date
- 1937-02-11
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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11. Februar 193Z De r 1 s r a e 1 i t Nr, 6 Seite 15 eine hübe Stunde später, stattfinden. 'Uffl 4 Uhr hält Herr Rabbiner M ay er jeweils seinen apy ]'y Vortrag im Vereinslokäl. , •Um 3.45 Uhr findet-im Hörsaal Friedberger Anlage der Ghumisch mit Raschi-Schiur unter Leitung' des Herrn Julius L e w i n statt, wobei die laufende Sidro besprochen und erklärt wird,—— Zu beiden Veran* staltungen sind weiter© Gäste besonder« willkommen. Der Dinim-Vortrag des Herrn Rabb.-Ass. Dr. E. Posen, der jeweils Samstagmorgen im Anschluß an Schul im Hörsaal stattfindet, wird sich in den nächsten Wochen mit aktuellen noQ bv.WPl befassen, worauf wir Interessenten besonders hinweisen. Karesky zum jüdischen Terrilonalismus, . "Vor einem interessierten, wenn auch nicht sehr zahlreichen Publikum sprach Herr Direktor Kare s k y , der Vorsitzende -der NZO. in Deutschland, zur Judenfrage. Er führte ungefähr aus: Der jüdische Territorialismus ist eine' Verschleppung, aber keine Lösung der Judenfrage. Das aktuellste Beispiel ist Südafrika, wo man nach Einwanderung von '3000 Juden schon Gesetze gegen die (jüdj. Einwanderung schafft. Wenn es auch dem Einzelnen gelingen mag, nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten, auszuwandern, so ist es doch schändlich und praktisch unmöglich^ diesen Atömisieruiigs- und Auflösungsprozeß für das gesamte jüdische Volk durchzuführen. Die einzig mögliche Lösung des Judenproblems ist der Weg vom Schutzjuden zum Staatsvolk. Palästina muß uns. allein gehören, denn wir besaßen es schon vor den Arabern. Dies hat Ch. Weizmann vor der Kgl. Kommission nicht gesagt. Ussischkin hat dies auch in einer Rede bemängelt, aber den „unmännlichen" Schluß, gezogen, daß, die Disziplin das Höchste sei. Der mähnliche Entschluß ist es, der die NZO. von den allgemeinen Zionisteh trennt und nicht die Ideologie, di© man stückweise; von "ihr annimmt. — Der Weg zum Staatsvolk bedeutet die Austilgung des Juden^ schutzgeistes und' Rückkehr zum alten Mute Bar- Kochbas und der Helden von Betar.. Mit heroischem Geiste müssen wir unser Erez Jisroel — selbst unter größten Opfern — . wieder erobern. Das ist die Lösung des Judenproblems; denn, als Mitglieder eines Staatevolkes wird man unsere Rechte •ebenso achten, wie die natürlichen 'Rechte jeder Nation. Mit dem Singen der Hatikwah und anschließendem Appell der Betar-Jugend schloß der . Abend. a - B.—D.i „Zwei Stünden Lachen". Samstag, den 20. Februar, findet im Säälbau anläßlich VjjPurim" ein einmaliges Gastspiel des bekannten Humansten Alfons Fink statt unter dem Motto: „Zwei Stunden Lachen mit Alfons. Fink". Ueber den ganz ungewöhnlich großen Erfolg dieser Abende berichtet eine Berliner Zeitung: „Der Bach-Saal wurde zum Lachsaal, als Alfons Fink unerhörte sprachliche und mimische Studien zum Besten gab." Kammermusik im -Kulturbund. Das Kulturbundquartett, bestehend aus dem her* vorragenden; Geiger * Ernst Drucker (1. Violine), Theo Ratn er J2.vVVipKne}i,r denv ausgezeichneten Bratschisten Richard K a r p und dem Cellisten Heinz Ed eist ein, brachten in schönem Zusammenspiel von Schubert das e-moll-Qüartett op. 29, Von Ernst Toch hörte man die Serenade op. 25 für zwei Violinen und Bratsche. Dieses Werk ist vielleicht das unpersönlichste des Komponisten, das wir kennen; es steht voll und ganz unter dem Einfluß Richard Straußens. Zum Schluß: das f»dur-Quartett von Anton Dvorak. In diesem Werke kommt das. Musikantische dieses böhmischen Meisters besonders eindrucksvoll zum1 Audruck.- Die Ausführenden ernteten wohlverdienten Beifall. Alfred Kahn.. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. Freitag abend nach Schul im Hörsaal: Mikro-Vortrag, Herr Fredi Lustig. Sonntag und Mittwoch morgens nach Schul, ftsiK tjw. Herr S. Schachnowitz. — vorm. 9 Uhr im Vereinslokal, omiK jjo, Herr R A. Dr. Schlesinger. — vorm. 9 Uhr im Veremslokal. mm, Herr J. Soff er. —; nachnr 5.45 Uhr im Hörsaal, Vortrag des Herrn Schachnowitz über: „Purim im Wandel der Zeiten" (auch Damen). (Alle anderen Schiurim wie üblich.) Jahrzeitsstiitangen. * Schabbos. 13; Februar s Julius Stern-Stiftung. Schabbos, 13. Februar: Theo. Ries-Stiftung. Sonntag, 14. Februar: Frau Justizrat Dr. Naftali Hirsch Therese geb, EislerrStiftung. Mittwoch, 17. Februar: Louis, Joseph-Stiftung. Donnerstag, 18. Februar: Karl Guggenheim-Stiftung. Donnerstag, 18. Februar : Joseph Rosenfelder-Stiftung. Freitag, 19. Februar : Babette Goldschmidt-Stiftung. Liwjith Cben. Sabbat nach Mincho 4 45 Uhr im Hörsaale Friedberger-Anlage, Vortrag des Herrn Schachnowitz über: „Die Spenden des Herzens". Afndab Jisroel-Ortsgruppe. Thora and Massar. (Alle Schiurim wie üblich) Jüdische Frauen-Vereinigung und Agudistische Frauen-Ortsgruppe. Am Montag, den 15. Februar, abends 8.45 Uhr wird Herr Lehrer Kösterich im Hörsaal. Friedberger Anlage sprechen über: „Förderklasse, Hilfsschule, Anstalt". Gäste, Damen willkommen. . Jüdische Frauenvereinigung E. V». 7 Mittwoch, den 17. Februar nachm. 4 Uhr im Hörsaal, Friedberger Anlage. Gesellige Zusammenkunft mit kleinen Darbietungen. Ortsgruppe der Agudas Jisroel. Am Sonntag, den 14. Februar, 3. Adar, 20 30 Uhr spricht im Hörsaal der I. R. G . Herr Rabbiner Samson Weiß über das Thema: „Jugenderziehung und Tradition". Gäste, Damen und Herren sind herzlich willkommen. Spendet zu jeder Zeit der jüdischen Winterhilfe! Arbeitsgemeinschaft {Sdischer Amateur-Fotografen. Vom 10. bis 24- Februar im Ausstellungsräume der Firma Ehrenfeld, Zeil 104, Photoschau der besten Bilder aus dem ersten Wettbewerbe -der jüdischen Amateurphotographen in Deutschland, geöffnet 9-19 Uhr, Eintritt frei: Gebetzeiten. norm nap Freitag abend 5.10 Samstag ruäsvn 6.50 Samstag morg. 8.00 Samstag nachm. 1.00 und 430 Samstag abend 6.25 ■ Wocheng 'ttesdienst: Hauptminjan in der Synagoge 6.45 >■ 2- Minjan 8.00 An G'ttes dienst anschließend: Lernendes n"n npD- Vereins im Hörsaal Nachmittags 5 30 Tefillinlegen am Morgen 6.45 Familien-Nachrichten. Geburten: Eine Tochter, Harry Weinberg und Frau 5itta geb, Winter, Gedera, Kibbuz Chofez Chajim — Ein Sohn, Chaim Nussbaum und Frau Rachel geb. Nussbaum, Enschede, Holl.. Benkinstr. 19. ßarmizwoth an *tdt r\W*\B niXrl T\2W: Herbert, Sohn des Herrn R-. Freudenberger und Frau Gutta geb. Herz, Darmstadt, Rossdorf erstr. 59 — Jakob. Sohn des Herrn Bartich Schloß und Frau Martha geb. Oppenheimer, Fürth, Marienstr, 5,1, Waisenhaus-Synagoge — Siegmund, Sohn des Herrn Moses Strauss und Frau, Duisburg, Barmizwoh bei Herrn Lehrer B. Wechsler, Alzenau — Anselm, Sohn der Frau Marg. Fürst, Löcknitz, Pom- (früher Hamburg) bei Scharlack. Gestorben: Eva Salomon, Frankfurt a. M., Gr. Eschenheimerstr. 19, 11. Febr, — Elfriede Jacobsohn, Hamburg, Kl oster-Allee 26. Im Hotel National mit Dependance L ei t - n e r ® H a u s in M a r i e n b a d finden sie mit Familie den schönsten und idealsten Pessachaufenthalt. Rechtzeitige Anmeldung beim Besitzer David Leitner erwünscht. Sie wollen durch tüchtige Handwerker bedient und von leistungsfähigen Geschäften beliefert werden? Dann berücksichtigen Sie bitte fortan unsere Inserenten! |1 FRANKFURTS HANDWERK u EINZELHANDEL VON A BIS Z— Drogerien Drogerie Schneemann Schillerst!-; 2 Auswanderer-Apotheken Friseure- Jiid.Nerren-y.Dam.-Fiileur F. 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