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Der Israelit · 1937-01-28 · Heft 4 (28.1.1937) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
78 (1937)
Issue
Heft 4 (28.1.1937)
Date
1937-01-28
Page
– (sequence 15)
Language
German
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^^ää^rr d^; \,, f Die? Frankfurier Wochfe. D C :t-> l S I:ä e -l A {:. Die y;MitteilungenM. * Das 'allen Freunden des Schulwerkes der IRG. bekannte und vertraute Heft der „Mitteilungen'' Ist dieser Tages . iwiederc erschienene (Nr. -34 4 zu- Januar 1937). ^.n leitender Stelle -befindet sich ein Aufsatz unter dem -Titel .„Erfolglose Arbeit?" „Die Einnahmen sind zurückgegangen, die i Ausgaben gestiegen, ein Teil der früheren Rucklagen.-ist verbraucht") so ungefähr beginnt der. Bericht. Aber das- Fragezeichen im Titel ,läßt darauf , schjießen, daß man das -Verv trauen , nicht sinken . lassen darif. Die neuentstandene „ N o ii'h i 1 f e; zß r;_jE rk a: 1 iu^gfde s, S Q&xil weilt es d e r I. R. Q,[l tritt dem „Verein der Ehemaligen" helfend zur: Seite, und, die anderen Helfer werden nicht zurückbleiben. In ähnlichem Tone bewegt sich auch ein Artikel mit der Ueberschrift „Unsere' Schule als Schul© des Lebens"/ in dein ein Freund der Schule in lebhafter Darstellung" schildert, wie: leicht es sei, das Interesse der früheren Schüler und - Schülerinnen der S. R. Hirsch>Schule iiri Aüölääde für i'h r e früherer geistige Nährmutter zu; wjeckeni/ Programmatische Ausführungen über Geist und Arbeit der Schule von heute bringt Herr Dir. Dr, Elias. Ueber den Wandel der Zeit, der auch im 'Lehrplan der Schule seinen Ausdruck findet, geben Gegenüberstellungen aus den Jahren 1911—^1936 Auskunft. Separat und eingehend wird über die Israelitische Volksschule; insbesondere über Elternabend und Ausstellung, berichtet. Briefe aus der Nähe und der Ferne sind zum Teile Dokumente der Liebe und Treue früherer Schüler zur . Schule der Jugend. In der- Rubrik „Nachrufe" wird das- Andenken von Maximilian Ginsberger, Dr. Isidor Schmidt, Frau Bertha Hirsch und Frau Julie Birnbaum, geb. Strauß ehrend gedacht. Das Heft ist .in der Kanzlei der S. R. Hirsch-Schule Am Tiergärten zu beziehen. Einweihung eines jüdischen Altersheimes in Frankfurt a. M. In der Wöhlerstraße 6 ist ein neues Jü da seh e s Altersheim in Betrieb genommen worden, das vorläufig 23 älteren Leuten, Frauen und Männern, ein schönes gemütliches Heim bietet. Sowohl die Schlafzimmer wie die gesellschaftlichen und Speiseräume sind hübsch und .freundlich ausgestattet und atmen echte Heimeligkeit. Verwalterinnen .und Personal, an deren Spitze Frau Bacharach, setzen ihr Bestes darein, den Bewohnern de« Hauses alle Bequemlichkeiten zu bieten, auf die sie nach einem aubaitsvolleti Leben im ruhigen Hafen Anspruch haben. Am Samstag abend wurde das Haus unter Beteiligung der Gemeindeverwaltungen und vieler Gäste von Herrn Rabbiner Dr. Jakob Horovitz e i n g" elernt. , Das Altersheim ist aus einem langempfundenen Bedürfnis heraus durch den Provinzialverband Hessen-Nassau mit Hilfe des Jüdischen Frauenbundes Ortsgruppe Frankfurt entstanden. _ TT?" Sitztntg^der Gemeindevertretung!J."?i%.-.SBjj fü»***el*»«f<»^ JsräelifiSche Gemeinde; Die - erste '^illung der neugewahlten Gemeandeverr : tretung .fattd> Jto.Cfer. Vorsitz von HeTrn Dr. R. Merz- bach am Mitjt^och) den 31. Januar, statt.; D^e, zunächst vorgenommenei"'Wähl des (Präsidiums. e^gaß die1 Wie- : derwahl von Herrn Dr. R. Merzbach als Vorsitzenden, der Herren Dr. .Pommeranz. und Felix Meyer als dessen Stellvertreter; als Schriftführer fungieren die Herren Dr. Heiner Mayer, Heinrich Rothschild und - Dr., Low. Neu-1eingetretenm den Vorstand sind die : Herren: Direktor Dr. Bergmann, Stiefel, Dr, Rosen- ■ thal sowie .Gerlich. - Beivden Konservativen (Ge- . meindevertretung) ist neu > eingetreten Herr Rechts-; anwalt Josef ^ilczek. Für den .in. den Vorstand ent* i sandten Herrn Gerlich, trat an dessen Stelle Herr Paul Schiff (Volksparteij; Herr Darmstädter, der als Vertreter des Misrachi in die volksparteiliche '.. Fraktion entsandt worden war, verzichtete auf das /Amt, das nunmehr Herr Rechtsanwalt Dr. Goldmann ( innehat. " Die Wahl der verschiedenen Kommissionsmitglie* der ging ''glatt vor sich. Es gehören an der Finanz« -und gemischten Finanzkommission die Herren: Ernst Kahn, Bankier Hirschmann, Dr. Oppenhedmer, Dr. Kirchheim, Paul Schiff, Dr. Ernst Ereimann, Felix Meyer, Dr. Pommeranz. Der WaKlvorschlagskommission gehören an: Frau Johanna Bär, Ernst Kahn, Dr, Matzdorff, Dr. Löb, Felix Meyer, Heinrich Rothschild. Eine kurze Debatte entstand, als der Beauftragte der Gemeindevertretung für die Ritualkommission gewählt werden sollte. Herr Dr. Pommeranz, als Sprecher der Volkspartei, wies darauf hin, daß seine Fraktion .sich seit langem bemühe, in dieser Kommission/vertreten zu sein. In Zukunft müßten die Rechte der Völkspartei gesichert sein, wozu man den § 39 der Gemeindeverfassung ändern wolle. — Herr Felix Meyer, Fraktionsführer der Konservativen, entgegnete, daß innerhalb der Ritualkommission bereits zwei Herren mitarbeiten, die der Volkspartei naheständen. Herr Dr. Pommeranz erwiderte, daß man nur die Leute, entsende, die der Volkspartei genehm seien. Als Beauftragter der Gemeindevertretung wurde Herr Heinrich Rothschild daraufhin in die Ritualkommission gewählt. Die F r i ed h o f 5 k o m m i« s 1 p n weist folgende Besetzung auf: Chajim Klausner, Frau Guth, Dr. Eduard Strauß, Hugo Goithein. In die Kommission für soziale Fürsorge wurden gewählt: Frau Johanna Bär, Frau Vorchheimer, Frau Else Katz und Herr Rotholz. — Der J u - § e nd k ommissi o n gehören an: Herr Dr. Ernst. Freimann, Bankier Hirschmann, Dr. Hugo Hoffmann, Dr. Fränkel. — Der Kommission .für die In* t e r e s s e n der Erwerbslosen gehören an: Frau Vorchheimer, Frau Katz, Dr. Pommeranz. — In den Schulrat des P h i 1 a n t r o p i n s wurden gewählt; Dr. Heiner Mayer und Felix Meyer. — Die Herren'] Dr. Goldmann, Felix Meyer und Heinrich Wertheimer wurden in die Kommission der R e 1 i gionsscfoule gewählt. Zum Punkt: Wahl zum Rät des Landesverbandes bemerkte namens der Liberalen Herr Dr, Mainzer, _ Nr. J_ Seite J5 daß Herr Gemeindekonsulent Dr. Geiger als Beauftragter der Gemeindevertretung al$ Stellvertreter von Herrn Justizrat Dr. Blau fungiere, weil er iriit den Dingen aufs beste vertraut .sei,: Sollte aber Dr. Geiger evtl. nicht mehr Konsulent der Gemeinde sein, so hieße das nicht, daß der jeweilige Konsulent auch der Vertreter im Rat sein könne und müßte. Als Ersatzleute für den Vorstand der Synagoge Dominikanerplatz wurden die Herren Siegfried Steril und Hugo' Strauß gewählt. Von der Gemeindevertretung wurde Herr Levita in dieses Gremium gewählt. Für da® Krankenhaus der Gemeinde wurden für den Etat 1937/3) RiM. 3000.— als Zuschuß bewilligt. [" ' Vom Testamentsvollstrecker des Nachlasses Bertha r'appehhedm; wurde dem Museum der Gemeinde ein silberner Chahukahleuchter geschenkt,, was man, unter Abstattung des Dankes, annahmt Ha. „Ein jüdischer Fürst in der Verbannung". Trotz des schlechten Wetters fand sich am Montag abend eine ansehnliche Anzahl von geistig interessierten Damen, im Hörsaal Friedberger Anlage zu dem von der „Jüdischen Frauenvereinigung" und „Agudistnschen Erauenörtsgruppe" veranstalteten Vortrag des Herrn Redakteurs Schachnowitz über obiges Thema ein. Ueber eine kurze und anschauliche Biographie des jüdischen Fürsten, Don Jizehak Abarbanel, hinaus, wies der Redner im ersten Teile auf das Wesen und die Beideutung der Stadialem . (der Männer, die in schwerer Zeit sich mit ihrer ganzen Kraft für ihr Volk einsetzten) hin und die Grenzen ihrer Macht, wie sie sich gerade beim Scheitern der Intervention Abarbanels in Spanien bei der Austreibung von 1492 deutlich zeigte. Im letzten. Teile des Referates interessierte besonders eine kurze Skizze über die Werke Abarbanels und das dort niedergelegte Geistesgut, auch die Punkte, in denen Abarbanel in Fragen des Glaubens und Denkens mit f Maimonides zusammengeht und wiederum von ihm abrückt. Eine Legende aus der Geschichte der Fürstenfamilie'der Abarbanels deutete der Redner symbolisch und schloß damit die anregende Stunde der geschichtlichen Belehrung. —d. Verein Mekor Chajim. In der Reihe der auswärtigen Redner spricht kommenden Sonntag Herr (Rabbiner Dr. Bamberg er,. Mainz, über das Thema „Jüdische Einwanderung nach Erez Israel im Laufe der Jahrhunderte". Zum Vortrag, der, wie üblich, Sonntag Nachmittag anschlie* Bend an Mincho im Hörsaal, Friedberger Anlage, stattfindet, sind Gäste, auch Damen, herzlich willkommen. Heilpädagogisches Seminar. Die heilpädagogischen Vorlesungen des vierten Lehrganges, welche jeweils am Mittwoch, 20—22 Uhr, im Jüdischen Jugendheim (Eschersh. Landstr. 69) stattfinden, beginnen am 3. Februar; folgende Vorlesungen sind vorgesehen: Dr. Max Meyer: Rechen- und Schreibschwäche im Kindesalter. 20—21 Uhr (zweimal). — Dr. Toni Sandels: Infektionskrankheiten im (Kindesalter. 21—22 Uhr. (zweimal). — Dr. Arnold Merzbach: Heilpädagogische Uebungen, 20—21 Uhr Sie wollen durch tüchtige Handwerker bedient und von leistungsfähigen Geschäften beliefert werden? Dann berücksichtigen Sie bitte fortan unsere Inserenten! FRANKFURTS HANDWERK u. EINZELHANDEL VON A BIS Z | Drogerien Drogerie u. Prxoloriaus Apotheker U. Wolffing Und ffl. Wolffing 4P Leica-Apparate 4Be ' Braubachstr.'7 — Telefon 21317 Drogerie Schnee mann SchiMerstr.2 Auswarderer-Apofliekeri Friseure Jiid. Herren-u.Dam.-riileur F. Weiß Rechneiorabenltr ■ 11 Erstkl..Bedienung ■ flSttf 'geschlossen Jüd. Damen- und Herren-Friseur-Salon Eisner Porzellanhoistr. 4, Ecke Zeil, Telefon 27388 Dauerwell., Baripflege, Scteltellrislercn Gardinen jGardinen ♦ Stores Divyandeckeri usw. für Umzug und Auswanderung, S. Gullmann, Zell 115,1. Stock im Hause »Gummi-Weil: Herrenhemden Rufen Sie 21824 an, wir besuchen Sie mit' Mustern in Qualitätswarten; zu'mäß. Preisen; Wasche-Vertrieb Stranss Lager; Gr. Friedbergeratr, 32, Vorderh. 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