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Der Israelit · 1936-06-25 · Heft 26 (25.6.1936) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
77 (1936)
Issue
Heft 26 (25.6.1936)
Date
1936-06-25
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
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i «v-fj-o-w«-" weif* rv&Mb. -> , ~'7®$4r\f. Seite 16 Nr. 26 D e I s r a e 1 i t ^>V* 25. JumV\936 neue Werke für Klavier, Violine, Blockflöte und Gesang erfolgreich zum Vortrag. Diese Veranstaltungen, •die der Jugend große musikalische Anregung geben und für die Mitwirkenden von hohem erzieherischem Wert sind, sollen im kommenden Winter fortgesetzt werden. Die Jüdischen Tonkünstler weisen im Hinblick auf die bevorstehenden Ferien erneut darauf hin, daß die Musikpädagogen verpflichtet sind, auch während der Ferien ihr Monatshonorar zu beziehen. Da Nichteinhaltung dieser Verpflichtung eine Bedrohung ihrer Existenz nach sich ziehen würde, bitten die Musikpädagogen das Publikum um verständnisvolles Entgegenkommen. Zwei Generalmusikdirektoren spielen auf zwei Flügeln. Generalmusikdirektor Josef Rosenstock (früher Opernchef in Mannheim und der Metropolitan Opera ia New"York), der jetzt seinen Posten als Leiter des Berliner Kulturbundes verläßt, um einem ehrenvollen Ruf an die kaiserliche Oper zu Tokio zu folgen, und Generalmusikdirektor Hans Wilhelm Steinberg, der jetzt seine Tätigkeit als Rosenstocks Nachfolger nach Berlin verlegt (er wird! auch als erster Dirigent mehrere Monate dem Hubermann- Orchester in Erez Jisroel vorstehen) brachten Kompositionen großer Meister zu Gehör. Dieses Spielen der beiden Künstler war äußerst fesselnd. Es war interessant, zu sehen, wie die Gegensätze, die zwischen Roseristock und. Steinberig bestehen, ausgeglichen wurden, und ein Zusammenspiel entstand, das dem Hörer noch lange-im Ohr haften wird. Hier » « DER ISRAELIT das älteste jüdische Blatt Deutschlands, die gehaltvolle und traditionstreue Wochenzeitung gehört in jedes jüdische Haus! Rosenstock der ruhige, feinsinnig empfindende Künstj ler, dort Steinberg, der souveräne, temperamentvolle Gestalter. Eben gerade durch ihre Verschiedenheit zwei gleichwertige Künstler, deren Individualität im Dienste am Werk zurücktrat. Der trotz der großen Hitze überfüllt© - .Saal ides^Vereinshaiises' exz^ang-- als Zugabe die - Ouvertüre, j zu£Moza.r ts. „Zaüberflöifejit - ■ '* " " . K. , J. T. B.-Sportecke. Am Sonntag, den 28. f Juni, finden folgende Fußballspiele auf unserem Plätze an der Dietrich Eckart- Schule statt: :. 2 Uhr JTB. II. Herren gegen RjF. Mannheim, 3.45 Uhr JTB. I; Schüler gegen B. K. Fulda^ 5 Uhr JTB. I; Herren gegen B. K. Fulda I Herren. Familißii-Nachrichten. Geburten: vEine Tochter. Emanuel "Bloch und Frau Ednee geb. Meyer. Strasbourg, 21 Rue Sellenick. — Ein Söhn. Berthold Blumenthal und Frau Erna^geb. Oppenheim, Haifa (Fulda). Barmizwoh: Heinrich Hugo Chajim, Sohn des Herrn Martin Friedländer und Frau Frieda geb. Herzog, pbi MW, Glogaüer Synagoge. V e r m ä h 11 e : Benno Grünstein, Miltenberg/M.- Haifa, Betty Strauß, Fulda-Haifa. 7 0. Geburtstag: Sofie Neumann, Wwe. geb. Rosenthaler, Röderbergweg 77, Versorgungshaus, 2. Juli. BELEUCHTUNG KUhlschrSnlce Eleklr. Geräte ALFRED NEUMANN Bleidenstraße 47 Telefon 25720 Für die Reise! J^g STADTTASCHEN SÄ BUDE-ANZÜGE geLLhorn Lieferant aller Krankenkaffen ^H-Escliwepe Ph Bleichftr.19 am Peterstor Tel. 21211 D2Ty geschlossen Zeiss Punktal Gläser Statt Karten; >)"j REGINA FRÖHLICH LAZARUS LANZKRON zeigen ihre am 15. Tammus 5696 / 5. Juli 1936 in Mainz, Hotel Goldschmidt, Klarastraße 13, stattfindende Vermählung an. Würzburg / Hamburg. Verbindungen mit Ihren Freunden u. Bekannten in aller Welt durch Ihre etamiCtenangetge im »ISRAELIT« Kaufe bei Schneemann - Schneemann ist out. SchillerstraOe 2 iKolilen und Koks 4^ sowie alle sonstig.] BADE-MÜNTE! ILHORN TH. CREMER Mitglied der Isr. Gemeinde Frankfurt/M BAUDEKORATION Maler- und Weißbindergeschäft Habsb. 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