Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 77 (1936)
- Issue
- Heft 12 (19.3.1936)
- Date
- 1936-03-19
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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19.-März 1936 K,c r ein ~H wj i & ch ü.w■ - B1 ä 11 e r. Seite 3 Unterrichtsgruppe im Schulgarten. Beth Sefer Choreb, Jerusalem. , - Die Ghoreb-'Schule, die nach dem Muster einer westeuropäischen Thauro im derech erez Schule von aus Deutschland stammenden agudistischen Lehrkräften geleitet wird, hat ihre Schülerzahl im Laufe von zweieinhalb Jahren auf über 160 Kinder bringen können. Sie auszubauen und zu fördern ist heiligste Verpflichtung aller Jeriim. Kinder beim Spiel. Gan'Jeladim, Petach Tikwa. Die noch nicht schulreife Jugend wird in agudistischen Kindergärten in fröhlichem aber jüdisch geformten Spiel herangezogen. Unter Leitung bewährter agudistischer Kindergärtnerinnen wird für diese Jugend, deren- Eltern oft im schweren Lebenskampfe stehen, in schönster Weise gesorgt, sodaß ihr noch später die Erinnerung an die Kinderzeit erhalten bleibt. Heranwachsende Jugend in Erez Jisroel. Gan Jeladim in Petach Tikwa. In einer der ältesten Städte Erez Jisroels, in Petach Tikwa, heute eine jüdische Mittelstadt mit echt jüdischem Gepräge, ist der agudistische Kindergarten „Beth Jakob". Das große Erziehungswerk des „Beth Jakob" erfaßt nicht nur die orthodoxe Jugend des Ostens, sondern sorgt mit gleicher Liebe auch für die Jugend Erez Jisroels. Wie das Bild zeigt, besitzt der Kindergarten ein großes stattliches Gebäude und die zahlreichen Kinder beweisen die Notwendigkeit dieser Institutionen, die auszubauen und zu vermehren für die heranwachsen de. Jugend von Erez Jisroel von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Lahdes ist. Der Keren Hajischuw betrachtet es als seine vornehmste Pflicht, auch dieses Aufgabengebiet zu betreuen. Jüdische Eltern werden im Rahmen der Adar- Aktion für diese Zwecke gerne spenden. Agudistische Poalim bei der geistigen Arbeit. Chug Schamschon Refael Hirsch. Niemals werden agudistische Poalim vergessen, daß es ihre Aufgabe ist, sich ständig zu vertiefen, und darum schufen sie sich einen Chug Schamschon Refael Hirsch, in dem im Sinne dieses großen Meisters, dessen Namen sie tragen, der jüdischen Neuzeit und die Anschauungen seiner Lehrer erarbeitet werden. Unter Leitung des bewährten früheren Dozenten des Rabbiner-Seminars, Rabbiner Dr. Moses Auerbach, jetzt Petach Tikwa, versammelte sich dieser Kreis, um am Tage des Jahrzeits von Rabbiner Hfrsch sich an seinem Vorbild empor zu ranken. Der weiteren Aufrechterhaltung und Ausbreitung dieser geschilderten Zwecke gilt in erster Linie die Adar-Aktion. Es sei dabei erwähnt, daß heute im Noar Ägudati die agudistische Jugend ihre geistige und berufliche Ausbildung erhält. In eigenen Hadhscharoth und Beth Chaluz ist diese Jugend vereinigt. Jn jüngster Zeit wurde eine neue Hachschara in Halberstadt eröffnet, die heute bereits 12 Chawerim und Chaweroth zählt und zum Frühlingsbeginn erweitert wird. Auch diese Hachschara verbindet das dreifache: Vertiefung des Einzelnen durch Lernen und Arbeitsgemeinschaften, eine gesunde berufsmäßige Ausbildung und schließlich die Schaffung eines agudistischen Gemeinschaftslebens. So vielseitig sind also die Aufgaben des Keren Hajischuw und nun frage sich ein jeder, ob er es vor seinem Gewissen verantworten kann, bei Seite zu stehen, wenn der Keren Hajischuw ihn ruft, wenn er anläßlich der Adar-Aktion aufgefordert wird, seinem Volke zu dienen, weil er agudistische Arbeit in Erez Jisroel fördert. Noch ist es Zeit für die Adar-Aktion zu spenden! Postscheck-Konto 53900 Frankfurt ä. M- Palästina-Centrale der Agudas Jisroel mm i