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Der Israelit · 1936-03-19 · Heft 12 (19.3.1936) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
77 (1936)
Issue
Heft 12 (19.3.1936)
Date
1936-03-19
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 2 Keren Hajischuw-Blätter 19. März 1936 In der vorwöchentlichen Nummer des „Israelit" ^gen, ^al^^a-Cent^qle.clep.,.A, Es wurde darin auf unsere in Erez Jisroel befindlichen Poqlim hm^ heilte einige Bildjer; aus^^m agudistischen Leben in Erez jisroel. Was einst eine Hoffnung war - - ist nun Wirklichkeit. Agudistische Poaiim-Siedlung in '"tf. Chawurath Chofez Chajim, Gedera. Agudistische Poaiim nach der Arbeit. Die Erweiterung des Kibbuz in Gedera veranschaulicht am besten das nebenstehende Bild. Es leben heute*dort 68 Chawerira und-Chaweroth, darunter 6 Ehepaare. Es ist ein eigens abgegrenzter gut eingerichteter Kinderzrift dort gebaut. Wie das Bild deutlich veransidhaulicht, hat der Kibbuz auch in seinen Üntcrbringungsmögli(±keiten in überraschend kurzer Zeit sich wesentlich ausgedehnt. Es stehen dem Kibbuz allein 8 Wohnzelte, außerdem ein Haus zur Verfügung. Der Kibbuz ist im Begriff, jetzt auf eigenen Boden zu übersiedeln und die Ergebnisse der Adar-Aktion dienen zum Teil der Deckung der Unkosten dieser Uebersiedlung. Erst auf eigenem Boden wird der Kibbuz sowohl in kultureller, wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht die ihm zukommende Stellung beim Äufba u des Landes voll und ganz einnehmen. — Wer also bei der Adar-Aktion spendet, hilft unserer Jugend und fördert den thoratreuen Aufbau Erez Jisroels, dient also auch zugleich dem Lande und dem Volke. N- ' Chawurath Chofez Chajim, Gedera. Nach der oft nicht leichten Arbeit finden sich die Chawerim zur Mahlzeit zusammen, und wie das Bild zeigt, bedeutet diese Stunde zugleich die Vertiefung des Gemeinschaftslebens und der körperlichen Entspannung. Der wohnliche Raum gibt den Chawerim das sichere Gefühl, auf heimatlichem Boden zu leben. Diese bereits im letzten Bericht erwähnte agudistische Fliesenleger - Korporative ist die erste ihrer Art. Sie läßt sich gerne, wie das Bild zeigt, von Fachleuten beraten, ist aber im übrigen selbständig und zugleich von Arbeitseifer und dem Gedanken durch ihre Arbeit der Idee der Agudas Jisroel zu dienen, beseelt. Agudistische Poaiim bei der Arbeit. . '* \^r]'--" $ps?"■■■im %: ' V *, [ - Fliesenlegerkorporative Kfar Ata. Frohsinn agudistischen Poalimlebens. Podle Agudath Jisrael, Kfar Ata. Eine andere Gruppe agudistischer Poaiim hat sich hier während einer Frühstückspause in heiterem Frohsinn versammelt. Die Zufriedenheit und das Bewußtsein, auf heiligem Boden zu arbeiten, vermag diesen Frohsinn zu erhöhen. Es ist Pflicht eines jeden Einzelnen, durch Bereitstellen von Mitteln bei der Ädar- Aktion dafür Sorge zu tragen, daß dieser Frohsinn erhalten bleibe und damit die Schaffenskraft immer wieder erhöht werde. Agudistische Arbeiter bei schwerer Bauarbeit. »'-V^p? *~ * ] Podle Agudath Jisrael, Haifa (Baukorporative). In Haifa hat sich eine agudistische Baukorporative, die in täglich schwerer Arbeit, aber getragen von dem Bewußtsein des Gedankens der Chibat'h Haarez, aus steinigem Boden Bauland macht, gebildet. Um dieser Gruppe die Arbeit zu erleichtern, soll für sie aus den Mitteln der Adar-Äktion eine Beton-Mischmaschine zur Verfügung gestellt werden und wir bitten die Gruppen auch für diesen einmaligen Zweck Beträge zur Verfügung zu stellen. In dem Maße, wie wir durch unsere Mittel unseren Poaiim die Arbeit erleichtern, erhöht sich ihre Schaffenskraft und Freude. Das agudistische Kind ruft Dich.1 Talmud Thora, Bne Brak. . - ■. Die Talmud Thora in Bne Brak umfaßt eine stattliche Anzahl agudistischer Kinder. Bewährte Lehrkräfte, die dem Kinde zugleich Erzieher und , Freund sind, führen die Kinder zum ewig unversiegbaren Lebensquell der jüdischen Lehre. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß in diese jüngere Jugend die strahlende Sohne Erez Jisroels einen solchen. Eingang findet, daß sie ihr Leben beherrscht. Darum sorgen wir für die jüdisch-geistige Heranbildung im Lernen und für die körperliche Gesundung. ~

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