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Der Israelit · 1936-03-12 · Heft 11 (12.3.1936) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
77 (1936)
Issue
Heft 11 (12.3.1936)
Date
1936-03-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
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12. Marz 1936 Der Israelit Nr. 11 Seite 11 Die Frankfurter Woche. Aus dem Mekor Chajim. Der f»1R tjov-Schiur des Herrn S. S c hach now i t z wird nach längerer Unterbreahung diesen Sonntag morgen nach Schul wieder aufgenommen. Es hat sich gezeigt, daß ü'ber die einschlägigen . O'J'I für Pesach allgemein oft Unklarheiten herrschen und daß auf 'diesem Gebiete bisher wenig an Belehrung insbesondere auch für Damen geboten würde. Aus diesem Gründe veranstalten wir einige Vorträge, wobei die wichtigsten nos \>v D^an behandelt werden sollen. Die Vorträge sind speziell auch für Damen vorgesehen. Der erste Vortrag findet statt im Rahmen unserer Samstag - Abendvorträge diesen naw 'KSin abends 9 Uhr im Vereinslokal. Es spricht Herr .Rabb.-Ass. Dr. E. Posen. Gäste, Damen und Herren, herzlichst willkommen. Daneben werden die üblichen n^J'T - Vorträge, die jeweils Sohabbos Vor- * mittag nach Schul im Hörsaal (für Herren) stattfinden, im Zeichen der nos D'an stehen. Der Haftora-Schiur findet wegein der vorgerückten Zeit jetzt bis auf weiteres jeweils eine halbe Stunde nach Mincho und' zwar wie bisher im Vereinslokal, Hans Handwerkstr. statt, d. h. zunächst um 6.30 Uhr nachmittags. KeÜgioser Vorirag in der Ortsgruppe. Sonntag, den 15. März, 20.30 Uhr, wird Herr Distriktsrabbiner S. Schwab, Ichenhausen, im Hörsaal der I. R. G„ Friedberger Anlage 5, einen religiösen Vortrag halten über das Thema „Unsere religiöse Problematik". Gäste, Damen und Herren, herzlichst willkommen. Kinderoper in der Israelitischen Volksschule. Die bereits angekündigten Aufführungen der Kinderoper „Herscheie - Ostropoler bei den Chelmern"' finden in der kommenden Woche statt. Karten vom 11. Februar gelten Mittwoch, den 18. März. Karten vom 12. Februar gelten D q n n e r s t a g , den 19. März. Die Aufführungen beginnen pünktlich. Zum Aufruf des Keren HajischuW, Der in der letzten Nummer des „Israelit" beiliegende Aufruf des' Keren Hajischuw, der vom rabbinischen Landesrat der Agudas Jisroel in Deutschland und der Landesorgandsation der Agudas Jisroel in Deutschland und von einer großen Anzahl von Rabbinen unterschrieben war, bedarf insofern, einer Ergänzung, als noch hinzuzufügen ist, daß auch Herr Rabbiner Dr. Ernst E h r e n t r e u , München, und Herr Bezirksrabbiner G r e i 1 s h ei m e r , Mosbach, diesen Aufruf mit unterzeichnen. Palästinafahrt. Auch die Schiffahrtsgesellschaft COSULICH LINE, Triest, hat sich für die Sonderfahrt de® Motorschiffes „VUICANIA" 2. April ab (Neapel nach Haifa der unter dem Motto „Frühling in Palästina" eingeleiteten Akiton zur Verbilligung der Reisen nach Erez Jisroel angeschlossen, und die Fahrpreise für obige Sonderfahrt bedeutend herabgesetzt. Die neuen Preise bedeuten gegenüber den ursprünglich geltenden Raten, die , im Vergleich zum vorigen Jahre bereits niedirger gehalten waren, eine Ermäßigung von rund 30 Proz. Diese Ermäßigung wirkt sich noch bedeutend mehr aus, wenn berücksichtigt wird, daß das Motorschiff „VULCANIA" vor kurzem durchgreifenden Umbau- und Renovierungsarbeiten unterzogen wurde. Im Rahmen der durchgeführten Arbeiten sind die Motoren ausgewechselt und durch wesentlich stärkere ersetzt worden, welche dem Schiff eine erheblich höhere Geschwindigkeit verleihen. So kann beispielsweise jetzt die Strecke Neapel—Haifa in nur 3)4> Tagen zurückgelegt werden. Es wurden ferner sämtliche Passagierednrichtungen modernisiert; die Hauptarbeiten galten hier der Touristenklasse, welche vollständig ' umgestaltet worden ist. Personalien. Wie wir erfalhrem, erscheint in Kürze dm J. K a u f fmann V er Lag, Frankfurt a. M., der dritte Band der neuen deutschen Bibelübersetzung von Torczyner. Dieser Band enthält die letzten Propheten. Im unmittelbaren Anschluß an den dritten Band soll auch der vierte Band „Die Hagiographen" erscheinen, so daß noch im Laufe des Sommers die neue deutsche Bibel fertig vorliegt. Wochenkalender. Von. 14. — 21. März 1936 / Vom 20. — 27. Adar 5696 S|l Samstag 14 20 pnnao to Sonntag 15 21 ht> Montag 16 22 BD Dienstag März 17 TT» 23? Mittwoch 18 24 K» Donnerstag 19 25 w Freitag 20 26 w Samstag , 21 27 w n"nasD'*vis 'S's arms tnrtn pnaa Mauled: Montag früh 3 Uhr 208/9 Minuten Rabbinerwahl in Leipzig. Leipzig, 8. März. Als Nachfolger für den in den Ruhestand getretenen orthodoxen Gemeinderabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Herrn Dr. Ephraim Carlebach, der nach Palästina übersiedeln wird, ist von den Gemeindekörperschaften Herr Rabbiner Dr. David Ochs, Königsberg i. Pr., gewählt worden. Herr Dr. Ochs wird sein Amt am 1. April d. J. antreten. Wiesbaden, 9. März. Nach einem Leben, der Liebe und der Arbeit, der Sorge und der Pflicht wurde am 19. Schewat Frau Helene Goldschmidt geb. Wresebner in eine bessere Welt abberufen. Auf "sie konnte man — nach einem Worte unseres greisen Rabbiners Dr. K a h n '"J' im Trauerhause — alle Verse Salomos über das Biederweib anwenden. Immer willig ordnete sie ihr ganzes Tun und Lassen dem g'ttlichen Gesetz unter, getreu der Tradition ihrer großen Ahnen und der ihres Schwiegervaters Dir. Dr. Joseph Goldschmidt-Hamburg b*su Diese heiligen Ueberlieferungen in ihren Kindern und Enkeln fortleben zu lassen, war das Ziel ihrer rastlosen Arbeit, ihres nie ermüdenden Strebens und ihrer unaufhörlichen Sorge. Die Freuden des irdischen Daseins suchte sie nicht, die Freuden ihres Lebens lagen in der Familie, Mit der Familie trauern alle, die sie gekannt haben, um diese einzigartige Frau. Möge ihr jvot uns beistehen! rraxsn Mönchsroth, 10. März. Frau Lehrer Er leb acher aus Mönchsroth wurde, ihrem Wunsche gemäß, neben ihren Eltern und Geschwistern auf dem altehrwürdigen Friedhofe'in Wallerstein zur letzten Ruhe gebettet. Es war eine selten fromme Frau, die den Traditionen der Eltern treu blieb. Wie ihr ganzes Leben eine Rüstung zum ewigen Sabbat war, ging sie am inu aiy von dannen, nachdem sie noch alles für den Sabbat gerichtet hatte. Möge sie, die nun in denlnaw QV eingezogen ist, 1B?r> JttP^a sein für alle, die ihr im Leben nahestanden. rraxin Der Inhaber der Fa. A. R u.b i n s t e i n , hier, Zeil 38, Uhren und Goldwaren, sowie Spezialwerkstätte für Reparaturen empfiehlt sich den Lesern dieses Blattes für jeden Bedarf bei billigster Berechnung. Gleichzeitig gestattet sich derselbe, darauf hinzuweisen, daß sein von seinem Vater Abraham Rubinstein V*t im Jahre 1907 gegründetes Geschäft als einziges Ladengeschäft der Branche am Platze na» streng geschlossen ist. JOnjD- Flickerin zXl einige Nähstell, (auch Neuanf. (2.-). 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