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Der Israelit · 1935-10-10 · Heft 41-42 (10.10.1935) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
76 (1935)
Issue
Heft 41-42 (10.10.1935)
Date
1935-10-10
Page
– (sequence 15)
Language
German
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10. Oktober 1935 Der Israelit Nr. 41/42 Seite 15 Wochenkalender. Von. 12. — 19..Oktober 1935 / Vom IS. — 22. Tisehri 5696 | '»■P 1,7 Samstag 12 15 'fl3 K33 na 'K DT 7VD0 Sonntag 13 16 tss '3 DT JUDO Montag 14 1? X 1 Dienstag il5 18 XX > nsran S>in Mittwoch Okt. 16 niwi" 19 3S Donnerstag 17 20 1 Freitag 18 21 IX xm itiswn Samstag 19 22 ns msv 'i'aw SprechsaaL „Der Weise im Westen". Die Worte 3i9»n cmV Dan sa w entstammen buchstäblich der Mischria Erubin III, 5 in der Auslegung Rabbi Jochanans Daf 36b und bedeuten dort: Jemand hat je einen Erub Techumim östlich und einen westlich seiner Stadt niedergelegt, um, wenn ein Gelehrter kommt und Derasciha halten will, diesem über 2000 Ellen hinaus entgegen gehen, zu dürfen; der Besitzer des Erub weiß nämlicli nicht, von welcher Seite der Gelehrte kommt und will nun, daß der Erub derjenigen Seite Gültigkeit erhalte, wo der Gelehrte kommen wird. Rabbi Jochanan läßt das nur dann gelten, wenn in der Dämmerung des Sabbateingangs „der Gelehrte schon gekommen" ist; zu dieser Stunde nämlich muß festgelegt und entschieden sein, welcher Erub gelten soll; — wenngleich der Besitzer nichts davon weiß, genügt die Festlegung der Tatsache als solcher, — und die Frage nach „rückwirkender Klarlegung" rwna bleibt außer Betracht. — Soweit das Gleichnis, das der Verfasser der nn'^D im Sinne hat. Die Auflösung btrifft jedoch nicht den Vorbetenden, sondern betrifft G'tt: — Der Mensch is.t beim Herannahen des Jomkippur in Angst, welcher Zukunft er entgegengeht. Er hat nach zwei Seiten Erub gelegt, d. h. Vorbereitungen zum Entgegengehen getroffen. Der „Westen" ist die Seite der Schechina, das Allerheiligste im Mikdasch; zur Seite G'ttes hin streben wir durch unser Hoffen und Beten. Doch auch zur von G'tt abgewendeten Seite hin haben wir durch unsere Sünden manches Vorbereitende getan; denn (Ez. 8, 16/7) im Tempel war die Sonnenaufgangsseite geradezu die Seite der G'tt- Entfremdung. Und nun geht die Hoffnung des Betenden dahin, es möge^ ihm ergehen wie dem Besitzer jener zwei Erubin: Es möge schon im Abenddämmern des Kolnidre der Weltenweise, G'tt selber vom Westen, vom allerheiligsten Throne seiner Gnade her gekommen sein und dadurch unsere zu seiner Seite hin getroffene Vorbereitung allein Gültigkeit behalten. Das Wort wird dabei nicht „um Derascha zu halten", sondern „um unsere Seele zu suchen", d. h. um ihr im Kampfe gegen Folgen und Fangarme der Sünde zu helfen, die von der „anderen Seite" stammen. So fügt sich auch dieser Vers leicht in die ergreifende nn^>0/ die von diesem Kampfe des Allgütigen um die Seele seiner Kinder erfüllt ist. C. Briefkasten. A. Z' 1) Unterhaltung in der Synagoge sollte man immer unterlassen. Während der von Ihnen genannten Gebete bedeutet jede Unterbrechung duich Sprechen ein schweres Vergehen- 2) Lassen Sie sich für diesen Fall von einem zuverlässigen Raw Verhaltungsmaßregeln geben. 2VL in F. In '7f>r\ (Anfang M'TKn) ist nach den maßgebenden Autoritäten das mit m tw und der os? mit der gewöhnlichen Punktation zu sprechen. Worauf die Fortlassung des xitf unter den V'l' (in manchen Ausgaben) zuiückzuführen, vermögen wir nicht zu ergründen. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chajim E. V, ITDÖ-Programm 5696 1. Tag (ms?) morgens nach Schul im Hörsaal: Jahrzeitslernen : Emanuel Landau-Stiftung. Nathan Homburger-Stiftung — nachmittags 4 Uhr im Vereinslokal: „mso-Gedanken", Herr Rabbiner H. Meyer. — nachmitt. 4.45 Uhr (anschließlich an nmn im Hörsaal: „Zwischen den Myrthen", Herr Dr. F. Homburger. 2. Tag (Sonntag) nachmittags 5-30 Uhr (1 Stunde vor Nach!) im Hörsaal; „Auswanderung im Lichte der Sukko-Idee", Herr Dr. S. Ehrmann. Donnerstag n"mn abends 8.30 Uhr im Vereinslokal : 83i nivwin-Lernen. mxjr 'J'ttff nachmittags 4 Uhr im Vereinslokal: nanan nn (Mikro), Herr Rabbiner H- Meyer. — nachmittags 4.45 Uhr (anschließt, an nnaö Im Hörsaal: „Freude in rf?T\p", Dr. Arnold Merzbach, min rinn» vormittags 6 Uhr im Vereinslokal: naawn- L 'ttesdienst. (Es ist vorgesehen, sämtliche Teilnehmer aufzurufen ) Jahrzeitslernen in der Woche nach M3D. Montag, 21. Oktober: Johanna Bickhardt-Stiftung. Montag. 21. Oktober: Bertha Benjamin-Stiftung. Mittwoch. 23. Oktober: Jacob L. Sänger-Stiftung. Agudas Jisroel-Ortsgruppe, Thora und Massar. In der niao-Woche fallen die Schiurim aus. Die bisherigen Schiurim werden ,J"ny3 auch im Winterhalbjahr fortgesetzt werden. Einige Änderungen betr. Zeit und Lehrstoff werden noch bekanntgegeben. Folgende Schiurim sind für das Winterprogramm festgelegt : Herr Gemeinderabbiner Josef Horovitz. 'oa »naa (für Baalebatim), Sonntag 9 Uhr, Dienstag und Donnerstag 19-20 Uhr abends, Fichtestr- 5. — Die Mussarlehre des Rambam (für Jugendliche), 4.30 Uhr, ebenda. Herr Dozent J. Ehrentreu, wain mit transa, Sonntag 20.15 Uhr abends, Uhlandstr. 39. Herr M- Feuerwerker, r-y 'oa siai (für Jugendliche) Sonntag und Dienstag 20-30 Uhr, Fichtestr. 5. Herr R.-A. Dr. E. Posen de?,- msa, Sonntag 19 Uhr, Sandweg 44. Herr J. Sofer, »av» tp, täglich 12-13 Uhr und außer Sonntag 11-12 Uhr, Schwanenstr. 12. Herr Zuntz, D"rt mix, Sonntag nach rvnn», Sitzungszimmer der I. R. G. — mjnao 'aa, Montag bis Donnerstag, ebenda. Herr Rabb- Dr- Mannes. d*j»i. Vorbesprechung betr. Zeit u. Ort mxy '3'aw 4 Uhr präc, Hörsaal Friedberger Anlage. Herr R.-A. Dr- Schlesinger, naw 'oa 'na, Schwanenstraße 12- Vorbesprechung betr. Zeit, fllS» <J'HE» 5 Uhr, Fichtestraße 5. Weitere Schiurim werden noch bekanntgegeben. Gebetzeiten. riiao Freitag abend 5.15 Samstag naawn 6.50 Sonntag «»itwt 6.35 Samstag u. Sonntag morg. 8.00 Samstag u. Sonnlag nachm. 1.00 u- 4 30 Samstag u. Sonntag abend 6.30 Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 5.00 Freitag morg.. 6.15 Tefillinlegen' am Morgen 5.55 tߣF?:;~-- ■ min nriöttn ms» ->y>m " Freitag abend 5.00 Samstag u. Sonntag naajrn 6 35 Samstag u. Sonntag morg, 7.45 Samstag Predigt Samstag u. Sonntag nachm. 100 u. 4.30 Samstag u- Sonntag abend 6.15 Wochengottesdienst Morgens 6.30 Nachmittags 5.00 Tefillinlegen am Morgen 6.05 I I Stebuveg 9 /iksimfkSie massgdmk GELLHORN Spe*MAcUts! STRÜMPFE - HANDSCHUHE - TRICOIAGEN - MODEWAREN/: „Bitte: besichtigen Sie unsere Auslagen---" Sabbat-Anfang und Ausgang nwo ms? Ort Anfang Datum Au sg- 1 J Datum An :ang At isg. Uhr Min. Uhr Min. 1 Uhr Min. Uhr Min. Frankfurt a. M- 5 /15 12. 6 30 19. 5 00 6 15 Berlin 5 15 Okt. 6 02 Okt. 5 00 5 47 München 5 10 1935 6 11 1935 5 .00 5 58 Köln 5 35 6 35 5 20 6 20 Stuttgart 5 15 15. 6 20 22. 5 15 6 07 Breslau 5 15 nwn 5 49 ■»*wn 5 00 5 33 Nürnberg 5 15 rjnn 6 14 rrin 5 00 6 00 Hamburg 5 15 6 16 5 00 6 02 Würzburg 5 15 .. 6 20 5 00 6 05 Sleuerberaiung Bücnerfiinren UiAhaal UaifOr Franlcf urt-M., Im Sachsenlager 1.1 MICIifl6l MoyCr, Einrichtung von Buchhaltung Nur persönliche Erledigung — Auch auswärts ihre Schiffskarten nach Palästina, Amerika oder Argentinien bestellen Sie bitte durch RAHEL MAINZf Frankfurt Mr Quinckestr.25 Telefon 42135 Zu Hause von 9—10 und 13—14 Uhr und nach 19 Uhr. | Gutgehendes Cafe mit Restaurations-Betrieb per sofort zu verkaufen, off. unt. 2407c a. d. ExP. iTiR neu 0% A Mk.OÄ." n Zub ehörteile X X Reparatorv weikstätte Hugo Moses Braubachslr. 30-32 filiest. 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