Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 76 (1935)
- Issue
- Heft 27 (4.7.1935)
- Date
- 1935-07-04
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4. Juli 1935 Der Israelit Nr. 27 Seite 15 und seine künstlerische Erfahrung . selbstlos in den Dienst der Frankfurter jüdischen Tonkünstler gestellt hat. \ Die . Jüdischen Tonkünstler Frankfurts weisen im Hinblick auf diebevorstehenden Ferien erneut darauf hin, daß die Musik-Pädagogen durch Gesetz der Reichsmusikkammer v e r p f 1 i c h t e t sind, auch während der Ferien ihr Monatshonorar zu beziehen. Da Nichteinhaltung dieses Gesetzes eine Bedrohung ihrer Existenz nach sich, ziehen würde, bitten die Musikpädagogen das Publikum um verständnisvolle Einhaltung der Bestimmungen: Jüdische Körperbehinderte, Am 4. Juni 1935 fand die allmonatliche Zusammenkunft der Selbsthilfe gruppe der jüdischen Körperbehinderten Frankfurts, sowie des Risch statt. Einige Frankfurter Damen erfreuten die Mitglieder durch humoristische Vorträge, die allgemein dankbar aufgenommen wurden und größten Beifall fanden. Am 2. Juli 1935 findet wieder in der Königswarterstraße 24 pt., abends, um 8 Uhr, eine gemütliche Zusammenkunft statt. (Königswarterhaus.) Herr Dr. B er gel wird ■■ sich mit den Mitgliedern über die Eindrücke seiner Palästinareise unterhalten. Wir bitten die Mitglieder, recht zahlreich zu erscheinen. Palästinareisen mit der Lloyd Triestino. Die Lloyd T ri est i n o , Agentur Frankfurt (M), bringt zur Kenntnis, daß sie während der Sommermonate für die Reise mit, der direkten Palästina-Linie in der I. Klasse von Triest nach Jaffa oder Haifa und zurück nach Triest den Passagepreis von Lire 2200.— Mk. 484.— pro Person festgelegt hat. Die Taxen von Lire 24.— Mk. 5.30 bleiben unverändert. Folgende Bestimmungen seien zu beachten: Gültigkeitsdauer der ermäßigten" Schiffskarte: drei Monate, erste Ausreise ab Triest am 15. Mai D. „Gerusalemme", letzte Ausreise ab Triest am 4. September D. „Gerusalemme". Familien haben Anspruch auf die übliche Familienermäßigung. Es muß" gleichzeitig die Hin- und Rückfahrkarte gekauft werden. Sollte aus irgendwelchem Grunde nur die Passage Triest-Haifa ausgenutzt werden, dann wird für die Strecke Triest- Haifa der Tarifpreis berechnet und der Restbetrag abzüglich der üblichen Stornogebühr vergütet. Aus Königstein. Wie die „Bauernzeitung Rhein-Main-Neckar" meldet, wurde am vergangenen Sonntag in der Badeanstalt von Königstein im Taunus ein Plakat „Juden — a n ziehen!'" aufgerichtet. Dieser Aufforderung hätten die anwesenden Juden sofort Folge geleistet. Jehudi> im vollsten Sinne des Wortes zu sein und doch dabei allen Anforderungen, des Tages gerecht zu werden, stellt an jeden von uns große Anforderungen. Es wird und muß gelingen, mit Hilfe der e 1 e k t r i s c h et R a s i e r m a s c h i n e, das Neueste vom Neuen der Firma Julius Heß, Frankfurt a. M., Friedberger Anlage 14, 1. — Die Rasiermaschine arbeitet ohne Klinge und ohne Seife, ist rituell zulässig und ist kinderleicht zu bedienen, sie ist zum Preise von Mk. 42.— erhältlich. Die Firma Julius Heß, >hier;**ermöglicht Ihnen also mit ihrer erstklassigen" Rasiermaschine zu jeder Tageszeit in kürzester Frist ein gepflegtes Aussehen zu erreichen! Daher versäumen Sie in Ihrem eigenen Interesse nicht, sobald als möglich dort Ihre Bestellung aufzugeben. (Siehe Inserat.) Familien-Nachrichten. Barmizwoh: Wolfgang, Sohn des Hernn Prof. Dr. Samson Breuer, Jerusalem, Rehaviä A, Abarbanelstraße 18. OM'B mna rü», 19. Tamus, Briefkasten. New York. Die Angabe in unserer letzten Ausgabe beruhte leider auf einen Irrtum- Der 13. Mai 1911 entspricht dem 15. Ijar . 5671. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chaüm E. V. - Während der Sommerferien fallen mehrere Schümm in unserem Lehiprogramm aus, während die nachstehend aufgeführten Schiurim, ihren regelmäßigen Fortgang nehmen: Alle Schiurim, die regelmäßig morgens nach Schul im Hörsaal stattfinden. Mikro-Schiur, Schabbos nachm. % Stunde vor Mincho. — Midrasch-Schiur Schabbos abend 1 Stunde vor Nacht, Herr Faul Aron- — Mögen Awrohom-Schiur, Sonntag vorm. 9-10 Uhr, (stellvertr. Leitung Herr Rabb- H. Mayer). — Haftauro- Schiur, Sonntag nachm. 1 Stunde vor Mincho, Herr Rabb. H. Mayer. Der Wiederbeginn der ausfallenden Veranstaltungen wird rechtzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben, Jahrzeitsstiitungen. Freitag, 12. Juli: Ludwig Bender-Stiftung. Agudas Jisroel-Ortsgruppe. Thora und Mussar. . Herr Gemeinderabbiner Josef Horovitz. Gemorohschiur für Baalebatim (T"y 'oa), Sonntag 9 Uhr, morg., Dienstag und Donnerstag je 8.30 Uhr abends, Mussarlehre des Rambam (für Jugendliche) Sabbat 5 Uhr nachm. Herr Rabbiner Dr. Mannes, ein 'J'*r, Sabbat vorm. nach Schul Fichtestraße 5, nachm. 4 Uhr im Hörsaal Friedberger Anlage. Herr Dozent J. Ehrentreu. Chumisch mit Kommentaren, Sonntag Uhr abends, Uhlandstr. 39. Herr Rabbiner M. Feuerwerker. Gemorohschiur morg. 5.45 Uhr vor Schul, Sitzungszimmer. — Gemoro.h für Jugendliche (t"9 'oa), Sonntag und Dienstag 8.30 Uhr abends. — Dinim und Mussar für Jugendliche» Sabbat 3-30 Uhr nachm. — Gemoroh für Baalebatim (Baba Mezia), Montag u. Donnerstag 6 Uhr nachm, Fichtestr. 5. Herr R -A. Dr- E, Posen 'wn nix», Sabbat 6 Uhr nachm., Sandweg 44. Herr Jacob Rosenheim, MesillasJeschorim, Sabbat nachm. 6 15 Uhr, Fichtestr. 5. Herr R.-A. Dr- M- Schlesinger, Gemorohschiur (raw 'on) für Baalebatim Mittwoch 8.15 Uhr abends, Schwanenstr. 12. Herr Sofer, >av> «p, täglich um 12 Uhr und Sonntag um 11 Uhr im Vereinslokale, Schwanenstr. 12 Herr Zuntz, Q"n mw, Sonntag 7-15 Uhr vorm. im Sitzungszimmer der I. R. G. Agudas Jisroel-Mädchengruppe. Jeden iW» vormittags nach dem G'ttesdienst Friedberger Anlage etwa 1030 Uhr im Lokale Schwanenstr. 12- Ausgewählte Stücke aus der n~no. Herr Julius Lewin. Gäste willkommen. Agudistische Frauen-Ortsgruppe, Arbeitsgemeinschaften : Jeden Montagabend in der Kanzlei der I. R. G. pünktl- 9 Uhr, Frau Kella Löwenthal. Chumisch mit Raschi. Jeden Dienstagnachmittag im Hörsaale pünktlich 4 Uhr, Frau Hulda Posen, Ausgewählte Stücke aus T'nach. Gebetzeiten. mp natp Freitag abend 7.45 Samstag nMffn 6.35 Samstag morg. 7.45 Samstag nachm. 1.00 und 5.00 Samstag abend 9.35 Wqchengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 7.15 Tefillinlegen am Morgen 3 10 Hernion-Verlag, Frankfurt am Main HEIMKEHR INS JUDENTUM Das aktuelle, heftig umbrandete, unerbittliche Teschuwa- Buch, leidenschaftlich abgelehnt, leidenschaftlich anerkannt, hat in a II e n Kreisen des deutschen Judentums interessierte Aufnahme gefunden. „Im Hermon-Verlag in Frankfurt am Main ist ein Buch von Simon Schwab erschienen, ein Buch, das lesenswert ist, weil es aus einer echten und tiefen Frömmigkeit heraus mit leidenschaftl. Begeisterung geschrieben ist: ein Aufruf zur „Heimkehr ins Judentum", eine Kampfschrift die zur Auseinandersetzung zwingt u. jedem Einzelnen zur Klärung seines eigenen Glaubens und Wollens dienlich sein wird, er mag sich nun. für oder gegen entscheiden- . . . Wir stehen nicht ohne Ergriffenheit vor der begeisterten Liebe zum Judentum, die aus jeier Zeile unseres Buches spricht" ... (Äus einer naturgemäß ablehnenden großen Besprechung in Nr. 6 des 18. Jhrg. der „Mitteilungen der jüdischen Reformgemeinde in Berlin,,) Preis des in jeder B u c h h a n d I u n oder direkt beim Verlag erhältlichen Buches: broschiert RM 2.50 « gebunden RM. 3.00 VERLAG DES ISRAELIT URMQN GM. B.H. Frankfurt a. M. RechnelgrabenstraOe 7 Postscheck-Konto Nr. 19802 KOHLEN-R0GENFIS2 Rechnelgrabenstr. 3 Tel. 21603 ♦ .DIV geschl. Für ein 22j. Mädch., dunkelbl. scb. gewachs. aus bess. ostjüd. Hause suche ich eine PASSENDE PARTIE Dieselbe ist in Deutschi. geb. u. erzogen, kaufmännisch und wirtschaftlich gut ausgebildet. Mitgift ein Großstadtgrundstück mit 250.— bis Mark 300.— monatl. Überschuß oder eine Barmitgift und gute Ausstattung. Off^^. 1960ca.d^Exp:_d^E^ 2-3 Zimm,-Wohnung mit Küche mögl. mit Zentralod. Dampfheizung, in nächster Nähe d. 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