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Der Israelit · 1935-06-27 · Heft 26 (27.6.1935) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
76 (1935)
Issue
Heft 26 (27.6.1935)
Date
1935-06-27
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
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27. Juni 1935 Der Israelit Nr. 26 Seite 15 andern Ländern? Man ■ sah nicht eine einzige der jahrhundertealten Jeschiwaus im Bilde festgehalten, keine der gesetzestreuen Schulen 'der neueren und jüngsten Älija.us, wie überhaupt das gesetzestreue Judentum gründlich, verschwiegen wurde! - Wer einen wahren Ausschnitt aus dem gesamten Leben des Heiligen Landes geben will, darf sich seine Aufgabe nicht s o leicht machen! Das jüdische Publikum von 5695 wünscht an-ders unterhalten zu werden, und es genügt längst nicht mehr für eine Bildreportage, daß man technisch-etwas Brauchbares serviert. Man muß anregend — und erziehend zugleich — damit wirken. Und dazu gehört auch, daß man den eigentlichen und tragenden Pfeiler von Erez JLsroel —: die Orthodoxie und ihre sichtbaren Leistungen besonders die kultureller Art* gebührend würdigt. Um, einen Film populär und lohnend zu machen, muß er in mehreren. Fortsetzungen laufen, denn die jüdischen Zuschauer sollen dach auch eine umfassende Kenntnis Palästinas vermittelt Verhalten — und nicht, wie beispielsweise ani Montag Abend, etwas, das so wirkt, als lese man eine Geschichte, die in der Mitte plötzlich abbricht. H. H. Jüdisches Lehrhaus. Das Jüdische Lehrhaus, Frankfurt a. M., teilt mit; Die philosophisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft von Prof. Dr. Kantorowicz muß wegen Verhinderung des Leiters ^unterbrochen werden. Sie wird am Donnerstag, den 11. Juli fortgesetzt. Juden in einem Frankfurter Vorort unerwünscht. Das „Frankfurter Volksblatt" teilt mit, daß sieben von den acht Gasthäusern des als Ausflugsort beliebten Frankfurter Vororts G i n n h e i in Schilder mit der Aufschrift „ Juden sind -hier unerwünscht" ausgehängthaben. In einer früheren Nummer desselben Blattes wurde beanstandet, daß das B r e n t an o b ad ti n Fran kfurt zu Pfingsten stark von Juden besucht war, die zum Teil aus G i e ß e n gekommen waren, weil "es ihnen dort unmöglich gemacht „ wurde« zu baden. Hierzu erklärte das „Frankfurter Volksblatt": „Es ist heute unmöglich, daß Deutsche, die von der nationalsozialistischen Weltanschauung durchdrungen sind, mit Juden ein Bad teilen können. Wir lieben den Radau-Antisemitismus nicht, wir möchten öffentliche handgreifliche Auseinandersetzungen mit" Juden vermeiden, müssen aber heute nach Lage der Dinge die größte Besorgnis deswegen haben . . . Für uns Nationalsozialisten ist es eine Selbstverständlichkeit, daß wir nur in jenen Bädern baden, in denen Juden unerwünscht sind." Frankfurter Vereinskalender» - Verein Mekor Chajim E. V. Samstag morgen nach Schul im Hörsaal: Dinim, Herr R.-A. Dr. E. Posen — V2 Stunde vor Mincho im Vereinslokal, „Mikro" Herr Rabbiner H. Meyer. — Eine Stunde vor Nacht im Hörsaale, Midraschvortrag, Herr Pinchas Wollmann. (Alles andere wie üblich.) Jahrzeitsstütungen. Schabbos, 29- Juni: Liebmann Stern-Stiftung. Montag, 1. Juli: Jetta Kallmann-Stiftung. Dienstag, 2- Julii Joseph Erlanger, Luzern-Stiftung- Mittwoch, 3. Juli: Benjamin Wallerstein-Stiftung. Donnerstag, 4. Juli: David Freund-Stiftung. Agudas Jisroel-Ortsgruppe. Thora und Mussar, Herr Gemeindefabbinef Josef Hofovitz- Gemorohschiur für Baalebatim (ry'oa), Sonntag 9 Uhr, morg., Dienstag und Donnerstag je 8.30 Uhr abends, Mussarlehre des Rambam (für Jugendliche) Sabbat 5 Uhr nachm. Herr Rabbiner Dr. Mannes. anta »an, Sabbat vorm. nach Schul Fichtestraße 5, nachm. 4 Uhr im Hörsaal Friedberger Anlage. Herr Dozent J. Ehren treu. Chumisch mit Kommentaren, Sonntag 3/$9 Uhr abends, Uhlandstr. 39. Herr. Rabbiner M. Feuerwerker. Gemorohschiur morg- 5-45 Uhr vor Schul, Sitzungszimmer. —* Gemoroh für Jugendliche 'Ott), Sonntag und Dienstag 8.30 Uhr abends. — Dinim und Mussar für Jugendliche, Sabbat 3.30 Uhr nachm. — Gemoroh für Baalebatim (Baba Mezia), Montag u. Donnerstag 6 Uhr nachm, Fichtestr. 5. Herr R.-A. Dr. E. Posen 'vr\ man, Sabbat 6 Uhr nachm., Sandweg 44. T r Herr Jacob Rosenheim, Mesillas Jeschorim, Sabbat nachm. 6.15 Uhr, Fichtestr. 5. Herr R.-A. Dr. M. Schlesinger, Gemorohschiur (tü» '0») für Baalebatim Mittwoch 8-15 Uhr abends, Schwanenstr. 12. Herr Sofer, .Vif t)T, täglich um 12 Uhr und Sonntag um 11 Uhr im Vereinslokale, Schwanenstr. 12. Herr Zuntz, D»»n mi«, Sonntag 7.15 Uhr vorm. im Sitzungszimmer der I. R. G» Die Dmy'Br des Herrn Rabb. Mannes finden diese Woche statt. Religiöse Lehrkurse des Jugendausschusses der IRG. Schlußvorlesungen des Sommersemesters. Montag, den 1~ 7., 9-10 Uhr abends, „Vom Sinn der jüdischen Feste", Rabb. Herrn- Meyer. Dienstage den 2. 7.. 9-10 Uhr abends „Einführung in den Talmud", Dr. Sal. Ehrmann. Donnerstag, den 4. 7., 9-10 Uhr abends, „Das Gebet des Juden". Jacob Rosenheim Liwjat Chen. Samstag nachm. 5 Uhr findet der Vortrag im Hause des Herrn M. Eisemann, Hans Handwerkstr. 11 statt. Agudas Jisroel-Mädchengruppe, Jeden t)*v vormittags nach dem G'ttesdienst Friedberger Anlage etwa 10 30 Uhr im Lokale Schwanenstr. 12. Ausgewählte Stücke aus der mto. Herr Julius Lewin. Gäste willkommen. Agudistische Frauen-Ortsgruppe. Arbeitsgemeinschaften; Jeden Montagabend in der Kanzlei der I. R. G. pünktl. 9 Uhr, Frau Kella Löwenthal, Chumisch mit Raschi. Jeden Dienstagnachmittag im Hörsaale pünktlich 4 Uhr, Frau Hulda Posen, Ausgewählte Stücke aus T'nach. Jüdischer Tnraerbnnd E. V. Am Sonntag, den 30. 6-, findet am Buchrainweiher ein Jugendsportfest statt. Es starten ca. 10 südd. Vereine u. verspricht die Veranstaltung einen interessanten Verlauf. Beginn der Vorkämpfe 10 Uhr vorm. u. Hauptkämpfe 2 Uhr nachm. Eintrittskarten zum Preise von 30 Pfg. für Erwachsene 20 Pfg. für Jugendliche bei Cafe Grünebaum und Foto Katz sowie bei unseren Mitgliedern erhältlich. Gebetzeiten. i? n^tf rinip Freitag abend 7.45 Samstag nas&n 6.35 Samstag morg. 7.45 Samstag nachm. 1.00 und 5.00? Samstag abend 9.40 Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 7.15 Tefillinlegen am Morgen 3.00_ Wer die elektrische Rasiermaschine „ C O N S U L ", die vorzüglich funktioniert und von orthodoxen Rabbinern als einwandfrei erklärt wird, erwerben will, wende sich an S. H. K a t z e n s t e i n, Hans Handwerkstr. 25. Preis Mk. 42.—, für Wiederverkäufer Rabatt. Näheres Inserat._ Wanzen in der Wohnung zu haben ist in keiner Jahreszeit ein Vergnügen, aber in den warmen Monaten wird diese Plage unerträglich, wenn man nicht vorzieht, radikal gegen dieselbe vorzugehen. Die Engel-Drogerie hier, Allerheiligenstr. 3a und 52 weist auf ihr seit langen Jahren aufs Beste erprobtes „Wanzolin" hin. 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