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Der Israelit · 1935-05-16 · Heft 20 (16.5.1935) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
76 (1935)
Issue
Heft 20 (16.5.1935)
Date
1935-05-16
Page
– (sequence 13)
Language
German
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16. Mai 4935 Nr. 20" Seite 13 tigen und die Motive, die den Gesetzen zugrunde liegen, zuv entdecken, eine solche .Forschung-jedoch .von vornherein niemals' von der "Annähme ausgehen darf, daß die Treue zur Thora schon davon abhängen dürfte, daß wir uns ^befriedigende Motive entdecken und ferner, daß Jede. Interpretation, die wir versuchen, niemals als endgültig betrachtet werden darf; Die endgültige Interpretation des außergesetzlichen Teiles der Thora ist noch nicht vollendet;'Während wir also Maimonides bewundern, ihn als Riesen des Geistes; als einen; Genius der Heiligkeit"ieiern, wähernd-wir stolz auf ihn sind als einen Mann der .Wissenschaft Fund bewußt seiner großen . Bedeutung in der Entwicklung der menschlichen Kultur, laßt uns nicht vergessen, daß er in Thebrie und Praxis die Treue zum. jüdisc h e n 'Gesetz, als die überragendste Pflicht des Juden betrachtet und daß er zur Erlangung der Wahrheit und sittlichen Vollendung für den- Juden keinen , anderen Führer kannte, als die Thora, die :„Weisung", .die Moses offenbart wurde, von den5 Weisen überliefert und bis auf den heutigen Tag durch die Responsen der r a b b'i nis c he n A u't o r i t ä t e n jedes Zeita 11 e r s u ns v e r g e g e n w ar t i g t wi f d." : \ Personalien. 1 Bezirksrabbiner Dr. J. Wohlgemuth *?»XT' ■■ ■. i ~;s ,« Kitzingen, 14. Mai. , Ein: schwerer? Schlag^tiaf-die Gemeinde- Kitzingen; Ihr Rabbiner^ Lehrer und Führer,- Dr. J. .W^ h lg e - m u,t h n wurde, auf der Höhe seines Lebens und Schaffens, im .eben: vollendeten 50..;Lebehsjahre;; plötzlich abberufen.jWer. die;Verbundenheit des beliebten Rabbiners mit seiner Gemeinde und -mit jedem Einzelneri in derselben gekannt, wer sein aufopferndes' Wirken für Thora; Awodah und Wohltat ]e gesehen, der Begeisterung Zeuge war, die diesen Maiin-in seinem heiligen Dienste'durchglühte und prophetische Worte von zündender Kraft zur Weckung der Grmüter für alles Heilige und Jüdische finden ließ, wer das alles kannte »und ' wußte,'■• wirdfdie vünermeßlicher .Trauer und . den brennenden; Schmerz..;der; yeifwajsten Gemeinde yinzüschätsen''lassen. -• >;: \ .' r Einer ■ alten .j üdi sehen; Gelehrtenfamilie entstammend,, .hatte : Wöhfgemüth i&chon. in jungen fahren, an den. Quellen gesessen, ^ie -ihjm den jüdischen;, Wissensfond, gaben, seinen Charakter biMeten^ühd-. ihnfi formten für den rabbinischeii.; Beruf.;7 A_jn,,..Berliner Rabbinerseminap, hatte er.-clie -: großen Lehrer David Hoffmann und ^rnnS. Josef tWphlgemuth, seme4> Onkel, ,.zu: Wegw^ise.rn;; Und Vorbildern^, Getreu den dort . erhaltenen, Lehren, und,5 Impulsen waltete er : seines Amtes, ein: aufopfernder Lehrer für Jungrund Alt, ein. '"treuer, Führer und . Wegweiser; zu r jüdischen'/ Höhen, ein Mann der schlichten Frömmigkeit, der-^put dem Adel - der Gesinnung und mit dem Eifer der Pflichterfüllung seiner Gemeinde voranschritt. Erst vor kurzem feierte seine Gemeinde und die große Schar seiner Freunde, entgegen seinem Willen, seinen 50. Geburtstag. Es 'war,- als: -ahnte--iha'n in'Freundeskreisen; daß es die letzte Gelegenheit jsei, ihm Zeichen der Liebe und Verehrung zu erweisen. Eine Welle von Liebe und, Treue, flutete bei diesem Anlaß ins stille Rabbinerhaus, und es war doch nur, ein Rückfluten. derv;Sirömej. die von ihm für AIle-;ausgingen. Ein "harter? Schlag 4raf die Gemeinde Kitzingen, wie das thoratreue Judentum, in Bayern, .und in Deutschland. ' Möge .'"Pn die. hartbetroffene Familie und die" Gemeinde trösten. , Bei der Traue r f ei er in der Synagoge und auf dem Friedhofe in Kitzingen am Dienstag, den 12. ds., über die wir noch berichten, kamen alle Liebe, .die die Gemeinde für ihren Führer hegte, und all der Schjjierz ob, seines j ahen Heimganges,' zu spontanem uridTnerzerschütterri'dem_Ä *'. «n~asäri- Gr. Bieberau, 8. Mai. Am 2.: . März (21. Adar Scheni) verstarb . .unser . langjähriger Vorbeter Josef K a hja; Pfaffe n , ßVerfu^t ,ip . Älter yon . 72 Jähren. . Am . Träüerhäuse spfach;'Herrr Rabbiner Dr. B i e ah, e i m" trostreiche Worte,,VÄuch^ -WÜr4ig>.e iter erste Vorsteher der IsraeHtischen Religionsge^ieindfe . GfößrfeieBerau, Herr Ludwig L e v y, seine treue; .Pflichterfüllung in; unserer Gemeinde. Ein Zeichen sei]- ' ner Beliebtheit war die zahlreiche Beteiligung äüch von Nichtjuden bei seiner Beerdigung. n^axari i?^ , Vom 18. — 25. iyiä» 493511 Vom 15. — 22. fj'ar 5695 ' "-- ^" '!:> ■ '01* .311 ' 's;?:';;;; Samstag - 18 l'5 '»»«aa w;. /T p'nö IM 1 Sonntag 19 16 0.:. Montag - 20 17 -, KD "■• ->m rpjsm ■; Dienstag 1 ': l \ ' ' * .. .; Mittwoch Mai 21 22 .I^R' i'8 19 :-%0' '■■ Vä . : >)<■ - ..; •' > .. *1»S?3 )fi ' r. .'.' / •'; '■' Donnerstag 23 20 •. "TD - ■: . : . Freitag .;• 24 21 fib; . Samstag"'' 25 , .' .'_'• '",':' 22 .'• "Wo ■ '.n pis 'npna .; Vermischtes* Gedenkfeier für Landrabbiner Dr. de Haas ^^f* Oldenburg, .13. Mai- Die Synagoge zu Oldenburg legteam Sonntag, -nachmittag weißen. Jom-Kippur-Schmuck an. Sämtliche Lichter brannten.. Aus der weitesten Umgegend waren die Rabbiner und Lehrer mit Delegationen aus den Gemeinden erschienen. Es galt,, noch einmal Abschied zu nehmen von-dem Rabbiners' Lehrer, ^Fühxer und Freund an 'der '.J^tätte, wo-. anderthalb Jahr?, zehnte sein mahnendes und. belehrendes Wort' ertönte. Neben - der gesamten Gemeinde Oldenbürg füllten die Gäste den heiligen Raum oben und unten bis auf den letzten Platz. Wehmut und Feierlichkeit lockerten die Herzen auf für die ergreifenden Worte der Ermahnung und Ermunterung, die von berufenem Munde an die Trauerversammlung gerichtet wurden und vielleicht nicht gah^ verhallen werden. Nach demV.Minchohgebet trug der- Synagögenchor von Oldenburg das snas na vor, worauf Landrabbi-, ner Dr,. Blum, Emden, die offizielle Gedenkrede, -hielt, in der er als Freund und Nachbarkollege, des Heimgegangenen dem . persönlichen. : Schmelze, . wie dem Schmerze der Gemeinde ergreifende Worte-Verlieh» 'Mit den. Worten ,der, Haftorah. byni wij? T»a mv 'a? nsn und des Propheten Malachi 'i^wni "»m m« nn'n »xi'ia zeichnete er treffend die Charaktereigenschaften und die gesegnete r-abbinische Wirksamkeit Dr. de Haas', seine in Schönheit, Harmonie,' Frieden und Ausge- ^gliöhenKeit erklingende Seele, aus der all seine Worte und "Werke ausstrahlten.' Die. Gedenkrede klang' mit der ErmahnürigV_an .Vdie Gemeinde", aus, das "Werk itoes : allzufrüh . hingegangenen Führers zu'.' erhalten, ' fortzusetzen und auszubauen. Ergreifende Klage stimmte dann Herr Rabbiner Dr. Aber, Bremen, an über den Freund und Kollegen und überbrachte die Beileidsgefühle des Breslauer Rabbinerseminars. Zu Pessach wurde er von den Seinen und seiner Gemeinde weg zum Tische des .Herrn gerufen,^indes si<?h in seinem Kreise die Festesfreude in. Trauer''irerivandeite. Trost könne erwachsen aus seinem Andenken,! wenn alle dazu beitrügen, daß die;von Dr. Jde Haas^,.ausgestreuten Saaten auf ,gut* : gepflegtem Böden 2ür ' vollen Blüte ^aufgehen. Nafcfi stimmungsvollein Vortrag;des l*ffc08- -durch . Herrn5 JOberkaritör W o I e n f e 1 d;,■"' Emden,; überbrachte; Herr!Dr. L ö w e;n"s t e i n die' letzten Grüße ' und , döri Dank der Gemeinde und der Landesgemeinde'rJ' Oldenburg, in der der ' Verewigte" für •die- Hebung; des religiösen und ' Gemeindelebehs im" 'Lände Hervorragendes leistete.? Wieder klangen hebräische Worte an Ohr und Herz. Der Syriägb^enchpr von Emden sang das cm na .'y worauf die Nachrufe der einzelnen Organisationen erfolgten.- - : V '•;. Rabbiner:Dr. ' B a m b e r g e r , Wandseck, fand schöne und herzliche Worte für den Allgemeinen: und' den G & s e tz est r e u e n R a b'b i n e r - verband, sowie auch, für den Preußischen La nd e s v e rba nd , dem 'den Oldenburger Verband anzugliedern, noch eines der letzten Werke des Heim- - gegangenen war. Schlicht und herzlich nahm Lehrer Meyberg, der alte .Wegegenosse des Rabbiners, von seinem Freunde und seinem Raw Ab-schied. 'Was er persönlich an Rabbiner Dr. 'de Haas verloren hat, konnte er nur andeuten, aber auch diese Andeutungen drangen, weil aus tiefstem" Herzen kommend, allen ins Herz. Herr Redakteur S; S.c h a c h n o wi t z , Frankfurt a. M., überbrachte die letzten Grüße der „Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums'-, der- "L an de so r ga n isa t i o n der Agud a s Ji s r o e 1, sowie der Pal ä s t i n a - Z e n - t r aTe und des K e r*e h Hat h ö r a. Er schilderte, wie Dr. de Haas den Weg von der Gemeinschaft, als Generalsekretär der ostdeutschen Abteilung der Freien Vereinigung, eirät!zur Gemeinde gefunden'-und hier immer noch, in Kattowitz sowohl "wie in Oldenburg, über die Genleinde hinaus für die Thoragemeinschaft gelebt und -gewirkt hat:1 In einer Zeit, als es eine Jüdennot im heutigen"'-Sinne, noch'nicht gab, erkannte schön de .Haas die Nöt' ä'ller Nöte, die religiöse ' Not in den Kleihgemeinderi, und^ stellte sich" in den Dienst der Organisation, die sich die geistige Rettung der Kleingemeinden zur Aufgabe gemacht hatte, der „Freien Vereinigung", Von hier war der Weg zur großen jüdischen Gemeinschaft, wie sie von der Agudas Jisro'el. und ihren anderen Instanzen vertreten wird, nur ein Schritt^ den" er^mtrtig unternahm. Noch in den letzten Woöhen; vor seinem' Heimgang begieisterte; er auf einer Vortragsreise Jung und Alt -für Thora Und Mizwaus, Agudas^ Jisroel und Erez Jlsroel. Mit einem Worte von S. "R; H i r s c h s , das zum ersten1-Male* Vor; bald hundert Jahren in Oldenburg gesprochenwurde, kehrte1 Redner kurz hervor, wie der beimgegangene Landrabbiner intuitiv im Sinne seines; großen lrüheri Vorgängers gewirkt hatte. Es spräfch noch Herr Dr. Rösenak, Bremen, für die K ä i s e r F r i e d r i c h - L o g e in Bremen, vorf ' einemt;:Mäimon^eiyörtr«g ausgehend, den der Heimgegähgene erst vor kurzem in der Loge gehalten hatte ] find"- in dem er' den Idfealmenschen und Idealjuden ' W! zeichnete, wie er,'- der - Heimgegangene, selber heute vor uns stehe. Herr H e r z f e 1 d , Hamburg, beschloß den Reigen der Reden mit herzlichen Dankesworten für den Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, in welchemer ebenfalls eine gesegnete Tätigkeit zu Ehren Israels entfaltete. Ein Schlußgesang des Oldenburger Synagogenchores, ein kurzes Lernen und das Kaddisch, vorgetragen von dem einzigen Sohne; und eine Feiersfunde war zu Ende, in der eine verwaiste Geineinde ihren allzufrüh dahingegangenen Führer geehrt;'sich aber aus seinem Andenken. die Kraft und den Mut geholt hat, denvon ihm gewiesenen Weg weiterzugehen. Möge Landrabbiner Dr. de Haas in seinem Werke fortleben. n"asjn Frankfurt a. M., 7. Mai. Die Synagoge in Sickenhoven .bei Babenhausen (Hessen) ist von der Bürgermeisterei zum Preise von 1800 Reichsmark gekauft worden und soll nach Entfernung der Kultgegenstände als' Heim für die Hitler-Jugend verwendet werden. Die Jüdische Gemeinde in Sickenhoven, in der einst ein reges jüdisches Leben herrschte, ist auf zwei Fa- . milien zusammengeschrumpft.. Die Synagoge war lange Zeit verwaist. In ihr fand schon lange kein G'ttesdienst mehr statt. Berlini 5. Mai. ' Am 30. April sprach auf einem von den hiesigen Agudo-Gruppen veranstalteten Vortragsabend Herr Rabbiner Dr. E. Münk, Ansbach, über „Wege zuiri!Judentum; eine Auseinandersetzung mit einigen literarischen Erscheinungen der Gegenwart". — Der -Redner kennzeichnete eingangs die Situation, vor die sich das thoratreue Judentum, im Frühjahr 1933 gestellt sah, und.dann die beklagenswerte Passivität, die man den zeitnahen Problemen gegenüber einnahm. Und vielleicht — so argumentierte Dr. Münk mit Recht — hat es selten eine Zeit gegeben wie die heutige, in der beim ehrlichen Ringen um ewige Werte auch solche Kreise der Orthodoxie nahekommen, die sich dieser Nähe selbst wohl kaum bewußt sind. Das beweisen vor allem Schriften. wie die von Hans Joachim Schöps (Vortrupp-Kreis) und Hermann Gerson (Werkleute). Eine eingehende .> Analyse dieser. beiden Werke zeigte „ebenso (deutlich die Ausgangsstellung der -genannten jüdischen Jugendgruppen wie die mannigfaltigen Wege, die zu gehen man gewillt ist. Mehr als einmal nähert man sich dem>Ideenkreise der Orthodoxie, stärker zuweilen in dem, was man bekämpft, --als in dem, was man bekennt. }. Leider stand dem Redner hur eine solch knappe Zeit zur Verfügung,. > daß die geplante Auseinandersetzung mit änderen Werken wegfallen mußte. Zur großen Enttäuschung des Publikums, das mit gespanntester Aufmerksamkeit den inhaltlich" wie stilistisch vollendeten ' Äüsführühgeri' folgte. A- Berlin, 15. Mai. Nebst zahlreichen Lernzirkeln und Arbeitsgemeinschaften bestehen-in Berlin zwei Lehrhäuser, die der Verbreitung jüdischen Wissens "dienen. Das von den vereinigten thoratreuen Gemeindemitgliedern neu errichtete (Ramb.am-Lehrhaus möchte eine Bildungsstätte sin generis1 sein. Es will unmittelbar zu den heiligen Quellen der Thora hinleiten, will aus Bibel, Midrasch, Talmud und halachischen Schriftwerken schöpfen, in die traditionelle religiöse Praxis einführen und die religiöse Tat erwecken. Die Verbindung dieses Lehrhauses mit dem Namen unseres großen Rambam ist für "seine Zielsetzung und Arbeitsleistung Programm und Richtschnur. Für das Sommer-Semester sind nebst einer Reihe von Arbeitsgemeinschaften drei einleitende Vorträge in den :Logenräumen Kleiststr. 10 vorgesehen. Am 21. Mai (nttiya Oberrabbiner Dr. Josef Carlebach, Altona: „Die Welt des Midrasch". Am 4. Juni Rabbiner Dr. , Jakobövits: „Talmüdische Gespräche". Am 18, Juni; Rabb. Dr. Altmann: „Die jüdische Mystik". Erst mit Beginn des Tginter-Semesters, im Ellulmonat wird das Ramabm^Lehrhaus seine volle Wirksamkeit entfalten. : Mannheim, 8. Mai. . Kurz nach Pessach sprach Dr. Is. B r e u e r über „Erez Isroel". Es gehört auch dies 'iaiit' 'zu" den Wundern,'-die sich heute' vor uns' vollziehen; Immer und immer' wieder ist Erez Isroel das Thema des jüdischen Tages, und immer wieder strömen jüdische. Menschen hm; zu hoffen und zu horchen. Für uns, die Agudisten in Mannheim, war dieses Wünder 'nqch ein seltsameres Geschehen. Man weiß ja, daß Männheim nicht gerade das Bollwerk der agudistischen Idee genannt werden kann. Mannheim lag bis jetzt abseits von der Heereöstraße agudistlscher Propaganda. Aber Erez Isroel hat gleichsam auch hier ein zweites piw nxap. erlebt, hat eine, abseits gelegene Gegendin den ' Bannkreis agudistisch palästinensischer Betätigung hineingedrängt. Zum mindesten; scheint dies zu werden. Der Vortrag von Dr. Breuer, des ersten Agudaredners, der,, soweit ich mich entsinnen kann, in bteiter Oeffentlichkeit hier sprach, ■hat gezeigt, daß diei Stimme von Erez Isroel stark genug ist, um von den pK*n ■>»? ttj gehört zu werden. Ungefähr 500 Menschen füllten den Saal. Der Leiter des Abends, Prof. Dr, L e v i, mußte, sich gewissermaßen selbst vorstellen. Man hatte, eben hier vor diesem Forum in dieser Stunde zum ersten Male die Möglichkeit, zu sagen, was Agudä sei, zu sagen, daß sie Menschen umfasse, die nicht ihr, Judentum erst erleiden mußten, um es zu erleben. Die gedankliche Brücke war geschlagen zur Ideenwelt des Vortrages ' /

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