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Der Israelit · 1935-05-02 · Heft 18 (2.5.1935) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
76 (1935)
Issue
Heft 18 (2.5.1935)
Date
1935-05-02
Page
– (sequence 11)
Language
German
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^^^^^^^^^m^^^^^^^^w^^^^^^^^^^^^^ mm RBPf? , 2. Mai 1935 Der Israelit Nr.. 18 Sedte 11 Die Frankfurter Woche. Eröffnung der Religiösen Lehrkurse. Der Sommerlehrgäng der „Religiösem Lehrkurse" des Jugendausschusses der Israelitischen Religionsgesellschaft wird am Montag, den 6. Mai, abends 9 Uhr im Hörsaal der Synagoge Friedberger Anlage 6, eröffnet. Herr Gemeinderabbiner Jos. J. Horoyitz wird im Rahmen seiner Vorlesung „Die Agada als Quelle jüdischer Welt- und Lebensanschauung" die Eröffnungsrede halten. Es beginnen ferner in der Woche vom 6. bis 9. Mai folgende Lehrkurse: Dienstag, 21—22 Uhr: „Weltanschauliches aus den Werken des Rambam", Rabbinatsassessor Dr. Michel Schlesinger, Mittwoch, 21—22 Uhr; „Das jüdische Recht", Herr Dr. jur Isaac Breuer. DönneristagT 21—22 Uhr: „Jüdisches Pflichtenleben —: Ethik des Alltags" (die vier Teile des Schulchan Aruch), Herr Rabbinatsassessor Dr. Elieser P o s en. Da bereits eine, große Anzahl von Anmeldungen vorliegt, empfiehlt es sich, sich baldmöglichst Teilnehmerkarten , zu besorgen; Diese sind noch bei Bücherstube Schatzki, Börsenstraße 2—4, Buchhandlung Hugo Oppenheimer, Rückertstraße 57, Cafe Grünebaum, Hanauerlandstr. 5 und auf dem Sekretariat der Israelitischen Religionsgesllschaft, Friedberger Anlage 6, erhältlich. Ägudas Jisroel-Ortsgruppe, Am 23. März fand eine Generalversammlung der Ortsgruppe statt, in der beschlossen wurde, eine Erweiterung des Vorstandes durch Kooptierung vorzunehmen. Der Ortsgruppenvorstand hat sich hierauf wie folgt neu konstituiert: Rabbinatsassessor Dr. Schlesinger, Vorsitzender, Dozent Julius Ehrentreu, Schriftführer, Leopold Loewenthal, Kassierer. Außerdem gehören dem Vorstand die Herren Leopold Oppenheimer, Leopold Schwab und Karl Zuntz an. Gedächtnisausstellung Max Liebermann. Der Kulturbund Deutscher Juden Bezirk Rhein- Main veranstaltet gemeinsam mit den drei Bne Brith- Logen, der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler und dem Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens eine Liebermann-Gedächtnisausstellung im Vereinshaus Eschersheimerlandst-. 27. Diese enthält Gemälde und Graphik aus Frankfurter jüdischem Besitz. Einzelne Stücke sind auch von der Witwe Max Liebermanns aus dem Nachlaß zur Verfügung gestellt worden. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 5. Mai, 11.30 Uhr eröffnet und dauert bis Mittwoch, den 15. Mai. Die Besichtigungszeit'ist von 11—1 und 3—5 Uhr. Am Montag, den 6. Mai, abends 20.30 Uhr findet in den Ausstellungsräumen eine Gedächtnisfeier statt, in der Dr. Hermann G u n d e r-s h e i m e r über Liebermann spricht. Am Donnerstag, den 9. Mai hält Dr. Arthur Gallin er einen Vortrag mit Lichtbildern über Max Liebermann und seine künstlerische Umwelt. Eintrittspreis: 30 Pfg., Kinder 10 Pfg. Dem Streichquartett des Kulturbundes Deutscher Juden, Bezirk Rhein-Main ist Herr Konzertmeister Ary Schuyer, bisher erster Solocellist des Opernhausorchesters Frankfurt a. M. an Stelle des ausgeschiedenen Herrn Felix Robert Mendelssohn beigetreten. Familien-Nachrichten. Geburten: Eine Tochter, Willi Lang und Frau Betty geb. Ansbacher, 27. Nissan. Barmizwoh: Manfred, Sohn des Uhrmachers A: Rubinstein, Hölderlinstraße 14, "lös KM), . Synagoge Friedb- Anlage. — Berthold, Sohn des Herrn Bernh. Finkelstein, Waldschmidtstraße 65, nsv, Synagoge Friedberger Anlage. — Franzi Sohn des Herrn Fritz Lehmann, Reinheim, D'amj? fn». — Julius, Sohn des Herrn Lehrer S. Maros, Speyer/Rh., D'emp t\yo. — Adolf, Sohn des Herrn Bernhard Birnbaum, Nürnberg, Dennerstr. 2, na« naw, Adaß Synagoge. — Artur, Sohn des Herrn Prof. Dr. Eugen Lieben, Prag I, 610, Iök ta». Silberne Hochzeit: Semmi Weinthal und Frau Amalie geb. Stern, Ffm., Scheidswaldstr. 58, 11. 5. — Isidor Israel und Frau Paula geb. Weil, Wertheim, 10. Mai. Geburtstag: Michael Cohn, Berlin,Meineckestraße 5, 3. Mai, 70 Jahre.— Hermann Bachenheimer, Hallenberg/W. (bei Frangenberg), 9. Mai, 87, Jahre. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chajim E. V. Samstag morgen nach Schul im Hörsaal: Dinim, Herr R.-A. Dr. E. Posen* — Va Stunde vor Mincho im Vereinslokal, „Mikro" Herr Rabbiner H- Meyer. — Eine Stunde' vor Nacht im Hörsaale, Midrasch-Vortrag, Herr Red- S. Schachnowitz über: „Dreierlei Sefiroth." (Alles andere wie üblich.) Jahrzeitsstiftungen. Sonntag, 5. Mai: Jacob Katzenstein-Stiftung. Freitag, 1.0 Mai: Helene Mayer geb. Bloch-Stiftung. Liwjat Chen. Der Vortrag am Sabbat nach Mincho fällt wegen des halachischen Vortrags des Herrn Rabbiner aus, Agudas Jisroel-Mädchengruppe. Der Tnach-Schiur des Herrn Julius Lewin beginnt wieder rav, den 4. Mai nach dem G'ttesdienst Friedb. Anlage etw,a 10.30 Uhr vormittags im Lokale Schwanen-, str. 12. Thema nil r&'aa, sowie ausgewählte Stücke aus der mio. Jüdischer Turnerbund E. V. Das in Kraft getretene Sommerprogramm kann wegen Platzmangels erst in der nächsten Nr. erscheinen, Gebetzeiten. ü*«np Freitag abend 7.15 Samstag r\mvn 6.35 Samstag morg. 7.45 Samstag nachm. 1.00 und 5 00 Halachischer Vortrag Samstag abend 8.40 Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 7.15 Tefillinlegen am Morgen 3.50_ Rabbi Mosche ben Maimon. Am 14. -Nissan, dem Geburtstage des Rambam, erschien im Verlage von Joel Sänger in schmuckem Leinwandgewande aus der Feder von S. Schachn owitz eine Biographie des Rambam unter dem Titel „Rabbi Mosche ben Maimon. Ein Lebenswerk für G'tt, Israel und Thora" (Preis Mk. 1.50). Unter der Menge der Publikationen, die anläßlich des Festjahres erschienen sind, nimmt diese neueste Arbeit von Schachnowitz ob ihrer, volkstümlichen Schilderung von Leben und Wirken dieses Großen eine ganz besondere Stellung ein. Nicht nur in die Hand jedes Lehrers ob der Fülle des Materials gehört dieses Buch, sondern in jedes jüdische Haus, in die Hand jedes Jugendlichen. II Steuuoeg Q /iksnuifikSb massg£ÖmdfZ geLLhorn spMMhjxusi m% Spezialitäten unseres Hauses: Modewaren-Kragen-Tücher - Gürtel "Knöpfe ISGälli Wirklich billige Preise! Ein greiser Thoragelehrter leidet bittere Not! Ich bitte Glaubensgenossen wie in-früheren Zeiten um rasche Hilfe. Spenden sind zu senden an Rabbiner Dr. CARLEBACH, KÖLN, Beethovenstraße, Postscheckkonto Köln 65290. Kernseife Schmierseife Seilenpulver selbsttätig 15% u. 30% Seifensand in Streudosen Scheuersand in Paketen Seifenschnitzel Flüssige Seif e Toillettenseife direkt ab Fabrik Cheiri. u. Seifenfabrik i Victor-Victor.Ffm.-Fechenheim \ Unter Aufsicht der I. R. G. Frankfurt-M. Gut e i n g e f u h r t e s \ ü <J. E phrai m - C arleb ac h-Schule (Höhere Israel. Schitle) Leipzig. Wir suchen akademisch• gebildete t, e hirkr.S f t e für Botanik, Zoologie, Zeichnen u/Turnen Bewerbungen mit Zeugnisabschriften und Lebenslauf sind zu richten an den Vorstand des Israelitischen Scnulverelns Leipzig, Waller-Blfimelslraße 10, I. wegen Auswanderung billig zu verkaufen. Offerten unter 1757c an die Expedition. Für unsere Gemeindevolksschule jüngerer Lehrer per 1. Mai 1935 g e sucht. Verlangt wird streng orthodoxe Lebensführung 'und besondere ' Befähigung zum hebräischen Unterricht. Bewerbungen mit Zeugnisabschriften an die Schalkommission der Hochdeutschen Israeliten. Gemeinde, Altona Breitestraße 15, erbeten. Lehrling frJL Geschäft, MB» fieschl. Off. unt. 1751c Exp. Gesucht tüchtiges junges Mädchen für str. rit. Haush. z. kl. Farn. Töchter, die bereits i. Haush.tätig waren, werd. bevorz. Fam.-Behandl. Ausf. Off. m. Gehaltsanspr. a. Frau Stern, Hertensteinstraße 35, Luzern Haustochter-Stelle von 18 jähr. Mädchen in Frankfurt/M. ges. Erfahr, i.Haush. vorh. Off. 1747c an d. 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