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Der Israelit · 1934-09-14 · Heft 37 (14.9.1934) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
75 (1934)
Issue
Heft 37 (14.9.1934)
Date
1934-09-14
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
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14. September 1934 Der Israelit Nr. 37 Seite 11 Vermischtes. Fiume, 12. Sept. Die hiesige orthodoxe Gemeinde wählte in ihrer Generalversammlung vom 3. September Herrn Rabbiner Dr. Hermann Klein von der Adaß-Jisroel in B erlin zu ihrem Rabbiner als Nachfolger des Herrn Rabbiner Dr. Joseph Breuer, der die Leitung der na,Br' in Frankfurt a. M. wieder übernommen hat. Die Gründung einer na'P' in Fiume ist beabsichtigt. I: Jerusalem, 3. Sept. Der Hi0 Commissi o nei von Palästina, Lieut. General Arthur "WaucHope, bat das Allgemeine Jüdische Krankenhaus „Schaare Ze dek". in Jerusalem am 8. v. M. besichtigt und seine Anerkennung in das Besucherbuch eingeschrieben, die in Uebersetzung wie folgt lautet: „Ich habe von allem, was ich in diesem sehr wertvollen Institut gesehen und erfahren habe, einen sehr guten Eindruck gewonnen. Ein Hospital wie dieses, ist die, größte Wohltat für die Bevölkerung. Die Arbeit, die liier geleistet wird, ist besonders anzuerkennen, wie auch die tadellose Organisation des Hospitals, ausgeführt untef^ Leitung von Herrn Doktor Wallach.; Den 8. August 1934. . , gez. Arthur Wäuchope, Lieut. General - ' - Government House". Die Frankfurter Woche. Ein neuer Grabstein für , Rabbi Jakob Josua' 'Falk (Pne Jöschua). Am MontaJ, den 17. September, 17.30 Uhr, findet auf dem alten Friedhof am B'örneplatz (Eingang Stoltzestraße 2/10)' eine Gedenkfeier aus Anlaß der Enthüllung: eines neuen Grabsteines für den weltberühmten Frankfurter Rabbiner Rabbi Jacob Josua Falk, gestorben am 17. Januar 1756, statt, Vom Liwjath Chen. Der Sabbatvortragim Liwjath Chen findet jetzt im Anschluß an Mincho in. der Synagoge Friedbergeranlage, je' um 4.45 Uhr im Hörsaale statt. Gäste willkommen. Kalender des Jüdischen Frauenbundes. Zum neunten Mal bringt der Jüdische Frauenbund einen Kalender heraus, der in diesem. Jahr das Thema „Das jüdische Buch" behandelt. Reiches Ma- , terial steht auf diesem Gebiet zur Verfügung;- vom ersten geschriebenen Tamuld bis zum modernen Buch führen Abbildungen und Texte. Für jedes jüdische Fest findet sich ein Bild, aber auch aus „weltlicher" Literatur: Geschichtsbüchern, Kinder- und Fabelbüchern werden Proben gebracht. Die Texte sind so ausgewählt worden, daß sie nicht nur zur Erläuterung der Abbildungen dienen, sondern vor allem die Wertung des Buches im jüdischen Schrifttum kennzeichnen. Die Einleitung schrieb Frau Dr.' Rahel Wischnitzer-Bernstein. : Bestellungen nimmt der Verlag Braun, Frankfurt . a. M., Hanauerlandstr. 155/57 entgegen oder die Geschäftsstelle des Jüdischen Frauenbundes? Berlin- Charlottenburg, Kantstr. 158. Auch bei den Ortsgruppen des Bundes können Bestellungen , aufgegeben werden. — Der Preis für den Kalenderblock beträgt Mk, 1.75, für den Abreißkalender Mk. 2.25, für die in jedem Jahr wieder verwendbare Metallunterläge Mk. 1.—. Aus dem Programm des Kulturbundes der deutschen Juden in Frankfurt a. M. Das Winterprogramm des Kulturbundes sieht u.- a. fojgende Veranstaltungen vor: Im Oktober: Kammermusik-Veranstaltung, Szenische Veranstaltung des Jeremias von./Stephan Zweig und Orchesterkonzert (an drei Abenden). Im November: Kammermusikr Veranstaltung, Chor-Abend 'der Jüdischen Chorvereinigung, Orchesterkonzert (an drei Abenden) und Ausstellung für bildende und angewandte Kunst. Im Dezember: Chanukahveranstaltung, Streich- und Orchesterkonzert (an drei Abenden). Außerdem stehen Chanukah- und Purimfeiern auf dem Programm. 100 Minuten jüdische Kunst. Am Samstag, den 6. Oktober, 20.30 Uhr, findet in den Räumen des Vereinshauses, Eschersheimerlandstr. 27 ein großer künstlerischer Abend unter dem Motto ,,100 Minuten jüdische Kunst" unter Leitung von Hans Assenheim statt. Mitwirkende sind: Alfred Auerbach, Heinrich Bornstein, Theo R a t n e r , Sofie Seligmann, Edith Eisen he i - mer, Siegfried Würzburger. An das Programm schließt sich ein gesellschaftlicher Teil an, Kapelle: Fritz Manfred K u 11 n e r. Karten zu Mk. 1.25 sind nur bei dem Kastellan des Vereinshauses, Eschersheimerlands'tr. 27 zu haben. Verein zur Aussteuerung hiesiger israelitischer Bürgerstöchter E. V. Der seit 1790 bestehende Verein hat all die Jahre hindurch in gar vielen Fällen mitgeholfen, weniger bemittelten hiesigen Bürgerstöchtern ihre Verheiratung zu ermöglichen. In der heutigen Zeit, wo gerade im jüdischen Mittelstande eine früher gar nicht vorstellbare Verarmung eingetreten ist, kann durch eine Aussteuer des Vereins die Zukunft mancher Familien ausschlaggebend bestimmt werden. Aus den Erträgnissen des' Jahres i 1933 wurden :zwei. Aussteuern erster Klasse von je RM., j 3 0.0 0.— und acht Aussteuern zweiter Klasse von je RM. 4 0 0.— hiesigen Bürgerstöchtern zuerteilt. Auch für das Jahr 1934 ist die Verlosung von zwei Aussteuern erster iKlasse von je) RM. 3000.— unter den Mitgliedern in Aussicht genommen. Der Verein ladet hiermit zur Erneuerung bezw. Erwerbung der Mitgliedschaft ein und bittet, ihm den Jahresbeitrag von RM. 9.— auf sein Postscheckkonto Nr. 503 38 zu überweisen. Jedes Mitglied erhält mit der Quittung über den Jahresbeitrag seine Beteiligungsnummer für die Verlosung der Aussteuern erster IGasse aus 1933, die anfangs nächsten Jahres erfolgen wird. ... t Die Verlosung der Aussteuern erster Klasse bietet den Mitgliedern eine ganz besondere Chance. Während nämlich bei jeder anderen Verlosung nur ein Teil der eingezahlten Beträge verlost wird, tibersteigt der Betrag für Aussteuern erster Klasse die Summe der Mitgliederbeiträge um das mehrfache, da der Verein einen bedeutenden' Betrag aus den Zinsen seines Vermögens bestreitet. 'Freilich erhält das gewinnende Mitglied nicht für 'sich'• selbst den Betrag der Aus- Steuer, sondern nur das Recht, ihn einem minderbemittelten Mädchen, das auch seine Tochter oder eine, andere Verwandte seih darf, als Mitgift zu überweisen. '■' Exemplare der Satzung werden auf Anfordern (Anschrift: Gervinusstr. 10) zugesandt. i Familien-Nachrichten. Barmizwoh: David, Sohn des Herrn Jsrael Wilder. Dresden, irnw >na». — Hermann, Sbhn des Herrn Pinchas Spielmann, Ettlingen/B., ll'tRn na». , . V e r m ä h 11 e : Josef Aron, Jerusalem (Frkft/M.) mit Bathia geb. Mottes, Jerusalem, rsm ^i!is n. 7 5. Geburtstag: Frau Minna Pappenheimer geb. Wolf, Dornheim (Hessen) 18. 9. Briefkasten. E. D.': .Es; ist durchaus unnötig, und auch sehr störend, daß''man sich,' wenn die Kohanim zum Duchenen; antreten, zur Türe wendet oder sonst seine Stellung in der Reihe verläßt. Man bleibe im Gegenteil still und ruhig auf seinem Platze, mit dem Gesichte nach dem Osten, freilichnicht nach den Kohanim gewendet.' Der iGrund, warum man nicht zu den Kohanim hinschauen darf, mag im Tempel zu Jerusalem darin gelegen haben, daß die Schechina | auf ihren Händen ruhte. In der Synagoge hat aber dieser Brauch, nach Jeruschalmi Megilla und Maimonide's, nur den Zweck, daß man den Blick nicht auf gewisse Punkte konzentriere und sich als Empfänger des Segens von demselben, und überhaupt von der Weihe der Stunde, nicht ablenke. Wochenkalender. Vom 15. — 22. Sept. 1934 / Vom 6. - 13. Tischri 5695 'öl';p Samstag 15 6 ]'»1Y>j? 5' nniü nnw "j^i Sonntag 16 7 T» Montag 17 »uwi 8 10 Dienstag Sept. 18 9 TB ■ 11Q3 DT 21V Mittwoch 19 10 V HDD DV Donnerstag 20 11 rr> Freitag 21 12 D> Samstag 22 13 3 irnin Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. Samstag morgen nach Schul im Hörsaal: Dinim, Herr R.-A. Dr. E. Posen — 11 Uhr im Vereinslokal (ebenso Sonntag morg. 8 Uhr) Gemoro, Herr J. Soffer. — Mikroschiur des Herrn Rabbiner H. Mayer Schabbos 3/4 Stunde vor Mincho im Vereinslokal. Sonntag und Mittwoch morgens nach Schul, DTK "n, Herr S. Schachnowitz. Sonntag vorm. 9 Uhr, im Vereinslok. „Mögen Awrohom" Herr R.-A. Dr. Schlesinger. Montag morgen nach Schul (auch Donnerstag): Mischna- ' Mitgliederlernen, abends 7 Uhr im Vereinslokal (auch Mittwoch) Gemoro Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. Dienstag (auch Donnerstag) abends 7 Uhr Gemoro, Herr R.-A Dr. E. Posen. Dienstag (auch Freitag) nach Schul: Mischna. Herr R.-A. Dr. E. Posen. Jahrzeitsstiitungen. Sonntag, 16. September: Moritz Kallmann-Stiftung. Dienstag, 18. September: Jsaac Rothschild-Stiftung. Donnerstag, 20. September: Moses Aumann-Stiftung. Donnerstag, 20. September: Naftali Schwabacher- Stiftung. . Liwj'at Chen. Samstag 4,45 Uhr im Hörsaale, Vortrag des Herrn Schachnowitz „Hachschara der Seele". (Fortsetzung).5 Agudas Jisroel-Ortsgruppe. Daf Jaumi Sonntags, 11—12 Uhr, Montag bis Freitag 12—1 Uhr, Samstag 12i/4 Uhr, Herr Sofer, im Vereinslokale, Schwanenstr. 12. Gebetzeiten. "|V>1 >T12W T)2W Freitag abend 6.10 Samstag nnDwn 6.50 Samstag morg. 8.00 Predigt Samstag nachm. 1.00 und 4.30 Samstag abend 7.25 Wochehgottesdienst Morgens 5.30 Dienstag morg. 4.30 Tefillinlegen am Morgen 5.15 11S33 Ol» ai» nachm. 2.30 n^o ns'oy 6-30 Kol Nidre 6.55 Schachris 5.55 Krias Hathauro 10.40 Mussaf 11.45 Krias Hathauro 3.05 Mincho 3.35 ... Neiioh 5.40 '; Schemaus 7.11 Nachmittags 6.00 HERBST¬ NEUHEITEN .^gÄÄ «i*ehteB3i«iÄi» "eM*T tf'i \'ftU#-2Wnt7.; HANDSCHUHE STRÜMPFE ^P,ef3^t^öh;ACLeri \At 1 TT U# C> M!!FCf C A M" ivt R« au f ssteiVe n . :,TT"! I I1. TT. C;FlA<*» Art: wauew STADneiuEH^ 3 Prozent Rabatt SUKKAUS in CSüdschweiz) Pension Villa MONTANA 1 "Haus I. Ranges; Aller Comfort 10 Tage PAUSCHALARRANGEMENTS incl. aller Nebenspesen bei bester Verpflegung. Fr. 120 — und Fr. 130.— 'Es empfiehlt sich Frau F. Kahn. Wirksame Herbstkuren im Heim des Jüdisch. Frauenbundes, Wyk a. Führ, Südstrand (rituell geführt), zur Kräftigung u. Erholung von Kindern u. weibl. Jugendlichen, Fachärztl. Leitung. TagespreisM.3.50. Anmeldestelle: Berlin-Charlottenburg, Kantstr. 158 Privat Unterricht in hebr. wie auch in "]"ln Talmud erteilt zu ganz maß Preis. I. TA.YER, Ostendstraße 18 IL Ersf kl. Sukkoh verkäuflich Of£.u..974c a. d.Exp. Für Stellungssuchende Stellungsuchende werden darauf aufmerksam gemacht, daß es unzweckmässig ist, den Bewerbungen auf Chiffreanzeigen Originalzeugnisse beizulegen. Zeugnisabschriften, Lichtbilder usw., die den Bewerbungen beigegeben werden, müssen auf der Rückseite Namen U. Anschrift des Bewerbers tragen Verlag des Israelit G.m.b.H. Anzeigen-Abteilung. Perf. igesetzestr. Köchin für sofort gesucht; Offert. an; von Rothschildsches Hospital, Röderbergweg 97 Jüd.Mädchen das etw. kochen kann für str. rel. Haushalt sof. gesucht. STEIN, Röderbergweg 38. Zwecks Einheirat melde sich intell. jg. Mann, nicht üb. 30 J. (Arzt od. Dent. vorgez.) für intell. geb. Mädchen, 21 J., aus gut. Fam., welcher in gutgeh. chirurg. med. 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