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Der Israelit · 1934-06-28 · Heft 26 (28.6.1934) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
75 (1934)
Issue
Heft 26 (28.6.1934)
Date
1934-06-28
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
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28. Juni 1934 Der Israelit Nr. 26 Seite 11 Personalien- Hamburg, 20. Juni Herr Salomon Markus, Sohn von Aron Markus ^"ST, Verfasser des „Chassidismus", begeht am 12. Tammus seinen 60. Geburtstag und 'zugleich sein 25jähriges Amtsjubiläum als Schochet und Kultusbeamter der Jüdischen Gemeinde in Harburg a. Elbe. Salomon Markus hat über seine Amtspflichten hinaus unter nicht gerade günstigen Verhältnissen stets als pT* rrnn gewirkt und tinauffällig und im Stillen manches für das traditionelle Judentum erkämpft. Wir wünschen ihm weiteres arbeitsreiches Wirken. »"sn»y Fulda, 24. Juni. Eine schmerzliche Lücke nach der anderen wurde in den letzten Jahren in den Kreis der Frauen gerissen, die schon Jahrzehnte im Dienste der Israelitischen Frauenvereine standen. Mit Frau Jettchen Nußbaum, einem unserer ältesten Mitglieder, unserer früheren Kassiererin, verloren wir ein Vorbild an jüdischer Pflichttreue. In der Stille übte sie ihr Gemilus Chessed aus und war zu jeder Arbeit, die nicht an die Oeffentlichkeit drang, stets bereit. Von besonderer Hingabe für dien»K bv rra rm» war auch unsere Frau Adelheid Nußbaum, die ihr vor einigen Monaten im Tode voranging. Sie, die selber viel geprüft wurde, war andern in schweren Stunden in ihrer ruhigen, in den Willen von rrapergebenen Art eine Stütze. Möge ihr Andenken unserer Weiterarbeit mm geben. msjn- Kitziingen, 15. Juni. Am 1. n»n hauchte Herrn. Schönfärber seine reine Seele aus. Er entstammte einer frommen Familie und es war seine größte Freude, zu sehen, daß alle seine Kinder in seinen Fußtapfen wandelten und als gute Jehudim die Familientradition weiterführten. Den Freuden dieses Lebens ganz abgewendet, betätigte sich der Verblichene in rnny nun und rra und fand er darin in seiner ihm vor genau drei Jahren im Tode vorausgegangenen Gattin eine treue Helferin. Lange Jahre wirkte er segensreich als 1. Vorstand der n-nn nns mm in Kitzingen und als ebensolcher der man nt5"Tj? der Bruderschaft des Begräbnisortes Rödelsee. Auf Grund seiner großen Verdienste verlieh ihm Herr Rabb. Dr. Wohlgemuth schon vor einigen Jahren den Chower-Titel, den er wohlverdient hatte. Am Grabe entwarf Herr Lehrer Bamberger ein Lebensbild des Heimgegangenen und dankte auch im Auftrage der nvian. Tiefergriffen nahm noch der älteste Sohn des Verschiedenen, Herr Jakob Schönfärbe r Abschied vom guten Vater. rrasan Die Frankfurter Woche, Trauerkundgebung* für den Hamburger Raw V"ST' Am nächsten Sonntag Tvsna uro njnw, nachmittags 6 Uhr präzise, veranstaltet die Frankfurter A g u d a s Jisroel-Ortsgruppe in der Aula der Samson Raphael Hirsch-Schule, Am Tiergarten 8, eine Trauerkundgebung für den' Hamburger Raw, Oberrabbiner Dr. Samuel Spitzer?"ST# der als langjähriger Präsident der Deutschen Landesorganisation der Agudas Jisroel und des Keren Hathora wie als Mitglied des Rabbinischen Rates eine segensvolle Wirksamkeit für Thora und Klall weit über Hamburg und Deutschland hinaus entfaltet hat. Die Gedenkrede hat Herr Redakteur S. Schachnow i t z übernommen. Es werden noch andere Redner, u. a. Herr Jacob Rosen heim, Ansprachen halten. Um zahlreiche Beteiligung und pünktliches Erscheinen — auch Damen — wird gebeten. Ferienkinder-Austausch des Esra. Die Bundesleitung des Esra teilt mit: In den kommenden Sommerferien soll durch Vermittlung des Esra ein Austausch von Ferienkindern zwischen einzelnen Städten stattfinden. Vorläufig ist ein solcher Austausch zwischen Frankfurt und Wiesbaden sichergestellt. Die Esrabundesleitung erblickt in diesem Austausch von Ferienkindern eine wertvolle Ergänzung der Erziehungsarbeit. Die Gewähr für die rituelle Zuverlässigkeit übernimmt die Esrabundesleitung in Beratung mit den örtlichen Rabbinaten. Anmeldungen mit genauer Namens- und Altersangabe sofort erbeten an I. S. Lange, Röderbergweg 36, 2. Familien-Nachrichten. Geburten: Eine Tochter, Fritz Goldmann und Frau Gustl geb. Katzenstein. Leipzig, Pfaffendorferstr. 12 — Eine Tochter, Lehrer Salo Frank und Frau Else geb- Levi, Treuchtlingen. — Eine Tochter, Arthur Luchs und Frau Tony geb. Trepp, Ffm-, Röderbergweg 6 Barmizwoh: Alex, Sohn des Herrn M. Zwern, Ffm., Ostendstr. 3, Synagoge Friedberger Anlage fnc aftps. — Max, Sohn des Herrn Herz Kaufmann, Hanau, Hauptbahnhofstr. nacr. — Paul Frank aus Hammelburg, nrtt's 's nas?, Talmud-Tora-Bürgerschule, Burgpreppach (Ufr.) 7 5. Geburtstag: Frau Jtzel Horngrad geb. Jasser, Frankfurt a. M-, Sandweg 16, 1. Juli. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. Samstag morgen nach Schul im Hörsaal: Dinim, Herr R.-A. Dr. E. Posen — nachmittags % Stunde vor Mincho im Vereinslokal Mikro, Herr Rabbiner H Mayer — 4 Uhr im Vereinslokal (ebenso Sonntag morg. 8 Uhr) Gemoro, Herr J. Soffer. — Eine Stunde vor Nacht, Midrasch, Herr Dr. S. Ehrmann- (Alles andere wie üblich.) Jahrzeitsstiftungen. Sonntag, 24- Juni: Ludwig Bender-Stiftung. Dienstag, 26. Juni: Adolf Dann-Sfiftung. Donnerstag, 28. Juni: Eva Friesländer-Stiftung. Freilag. 29. Juni: Max Munk-Stiftung. Schabbos, 30. Juni: Lehmann Weil-Stiftung. Sonntag, 1. Juli.' Josef Kösterich-Stiftung- Montag, 2. Juli: Loch Schwab-Stiftung. Donnerstag, 3. Juli: David Held-Stiftung. Liwjath Chen. Samstag nach Mincho (S'/a Uhr) im Hörsaale Friedbergei Anlage, Vortrag über „Fünffaches Gedenken." Agudas Jisroel-Ortsgruppe. Daf Jaumi Sonntags, 11—12 Uhr, Montag bis Freitag 12—1 Uhr. Samstag 12l/4 Uhr, Herr Sofer, im Vereinslokale, Schwanenstr. 12. Agudas Jisroel-Jugetndgruppe. Montagabend 20 45 Uhr, Gaschichtskurs unter Leitung des Herrn S. Schachr.&witz „Der Chassidismus." Chaurew: Die Arbeitsgemeinschaft für Mädchen von Frau Dr. K. Löwenthal findet jeden Donnerstag um 19 Uhr statt. Hebräischer Sprachkurs : An dem Fortgßschrittenen-Kurs unter Leitung von Herrn Wollmann können sich noch Interessenten beteiligen- Anmeldungen an Frl. Adele Rosenheim, Königswarterslr. II, erbeten. „Hameaged" ist erschienen und bei Reinh. Oppenheimer, Bockenheimer Anlage 12 zu beziehen. (Alles andere wie üblich.) Schomre Mizwoh. Die Generalversammlung des Schomre Mizwoh findet wegen den auf 6 Uhr angesetzten Hesped für Oberrabb. Dr. Spitzer ^"sr schon um 5 Uhr statt. Gesellschaft für jüdische Volksbildung e. V. Montag, den 2. Juli, 20.30 Uhr, im kleinen Saal der Frankfurt-Loge, Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. N e u h a u s über: „Was müssen wir vom Talmud wissen?" Unkostenbeitrag Mk. 0.30. Weibliche Fürsorge. Die Wohnräume der Weibl- Fürsorge Bäckerweg 26 (streng rituell) nehmen jetzt auch junge Mädchen zur Erlernung des Haushalts auf. Näheres Telefon 24850. Gebetzeiten. p^n nnw Freitag abend 7.45 Samstag n?33E?n 6.35 Samstag morg. 7.45 Samstag nachm. 1.00 und 5.00 Samstag abend 9.40 Wochengottesdienst: Sonntag nachm. 8 00 Morgens 6 30 Nachmittags 7.15 Tefillinlegcn am Morgen 3.05 Die Kunstgewerbestube von J. Westheim, Eckenheimerlandstraße 3 ist weiter geöffnet und liefert alle Geschenkgegenstände für Kultus und Familie, für Kinder und Erwachsene in schönster künstlerischer Ausführung. Die Leitung der Kunstgewerbestube hat eine geprüfte Kunstgewerblerin übernommen. Hans Handwerkstraße 63. 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