Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 75 (1934)
- Issue
- Heft 20 (17.5.1934)
- Date
- 1934-05-17
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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17. iVIai 1934 Der Israelit Nr. 20 Seite 15 Wer hilft? •Die Leitung der chirurgischen Abteilung des Georgine Sara von Rothschild'schen Hospitals ersucht uns um Bekanntgabe folgender Notiz: Im Falle der häufig zur Lebensrettung Kranker notwendig werdenden Blut-Transfusionen fehlt es häufig an Blutspenden, die der betreffenden Blutgruppe angehören. Junge gesunde Leute, die bereit sind, im Bedarfsfall gegen entsprechendes Entgelt als Blutspender zur Verfügung zu stehen, werden, gebeten, sich entweder vormittags 9 Uhr oder nachmittags 3 Uhr zu melden bei der Verwaltung des G. S. von Rothschild'schen Hospitals, Röderbergweg 97. Zum Heimgang von Moritz Merzbach b"11* Dem Bericht in voriger Nummer sei nachgetragen, daß dem Heimgegangenen vom Rabbinat der Israelitischen Religionsgesellschaft, hier, der nari-Titel verliehen wurde. Während der nsrae? fanden im Hause noch Q'lBor. statt: von den'Söhnen» Dr. med. Arnold Merzbach und Rabb. Dr. Julius Merzbach, ferner von den Herren Rabb. Dr, Cahn, Fulda, Red, Schachnowitz und Julius Lewin. In allen Reden wurde die seltene Gewissenhaftigkeit und Frömmigkeit sowie die Bescheidenheit des Verstorbenen an vielen Einzelzügen geschildert. Die Trauer um diesen mo av maa Heimgegangenen wird nur gemildert durch das Bewußtsein, daß die beiden Söhne, die sich bereits klangvolle Namen im jü- :discheh Kreise erworben haben, die Tradition des Elternhauses in ihren eigenen. Häusern fortsetzen werden. Ein Siebeinziger. Herr Hermann Rothschild begeht dieser Tage seinen siebzigsten Geburtstag. Herr Rothschild, eine sehr geachtete Persönlichkeit unserer Kehilla, Sohn des bekannten Sofer und Buchhändler A. Rothschild Vst, ist täglicher Besucher unseres G'tteshaus, und schon morgens in aller Frühe kann man ihn, lange vor Beginn des G'ttesdienstes, am Omud beim Hersagen der täglichen Psalmen sehen. Wohlvertraut mit allen o'itt'J und o'aru». fungiert er seit Jahren in verschiedenen Bethäusern an Q »nu D'D' als Ehrenchasan. Ein Mann von streng religiöser Gesinnung und glühender Liebe zur Thora, versäumt er kaum einen Schuir in den Lernvereinen. Möge dem verehrten Jubilar ein heiterer Lebensabend in voller Rüstigkeit und Arbeitsfreude an der Seite der Gattin und im Kreise der Kinder vergönnt sein. e^yia? Verein Mekor Chajim E. V., Frankfurt a. M. Das Schwuaus-Nachtlernen findet auch in diesem Jahre im üblichen Rahmen statt. Mit Rücksicht auf die Zeityerhältnisse ist der Kostenbeitrag auf 50 Pfg. festgesetzt worden. Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich. Das Lernen beginnt Samstag abend, 11.15 Uhr im Vereinslokal, Hans Handwerkstr. 18. Gäste willkommen! _ Konzert Bornstein, Im großen Saal der Frankfurt-Loge veranstaltete der bekannte Bassist Heinrich Bornstein einen jüdischen Volksliederabend. Der Sänger hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einem vollgereiften Künstler entwickelt, dem ein großes Können nicht abgesprochen werden darf. Bornstein verfügt über eine schöne, tiefe, vollabgerundete Stimme. Außerdem versteht es der Sänger, seinem Vortrage seelische Wärme und Gestaltungskraft zu geben. In diesem Sinne hörte man u. a. das Weschomru von Rosenblüth, das ergreifende „Ner Tomid" von Medwedieff und vieles andere. Am Flügel begleitete mit bekannter Sicherheit Dr. Willy S a 1 o m o n. A. K. Das selbsttätige Waschmittel Persapon hält — wie man hört — in Bezug auf Qualität, was es versprochen hat. Infolgedessen erweitert sich der Kreis der ständigen Abnehmerinnen erheblich. Da Persapon ein jüdisches Fabrikat ist, sollte es bei keiner unserer Hausfrauen fehlen. (Siehe Inserat.) Bei Hugo Oppenheimer, Frankfurt a. M., Rückertstraße 57, erhalten Sie Hebraica, Judaica, Schulbücher, Lehr- und Wörterbücher. Neuhebr. Fremdspr. D-nso Geschenkwerke, Atlanten, Marken- Alben, Zeitschriften wie alle Ritualien. Volks-Eisschränke in weißer Lackierung von Rm. 35.— an in sehr solider Ausführung neuester Konstruktion, franko Frankfurt-M. bei Zahlungs-Erleichterung. 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Den Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten Die Jüdische Gemeinde zu Berlin FAM I LIEN SC H UT Z Gemeinnütziger Verein für Hinterbliebenenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden e. V. '" Berlin W 8, Taubenstraße 35 .;• , ■■ ' Telefon: Flora A.2-4417/18