Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 75 (1934)
- Issue
- Heft 10 (8.3.1934)
- Date
- 1934-03-08
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Seite 10 Nr. 10 Der I s.r.a e 1 i t 8. März 1934 Liferarische Warte. Targiim Onkelos und die Halacha. Von Rabbiner Dr. Kaatz in Hindenburg (O.-S.) Wie für alle Großen, so gilt das bekannte Epigramm: „Wenn die Könige bauen, haben die Kärrner zu tun" auch für Onkelos und sein Targum. Es sind die mannigfachsten Probleme, die diese alte aramäische, von den Gesetzeslehrern sanktionierte Ueber- Setzung, deren vorbereitende Lesung neben der des Schrifttextes für den Wochenabschnitt angeordnet wurde (Orach chajim 285), den Forschern aufgegeben hat, und deren wissenschaftliche Behandlung eine umfangreiche Literatur erzeugte. Eine der jüngsten Arbeiten über das Targum ist die Abhandlung „Zur Geschichte der Targumim" von J. Weinberg, erschienen in der Festschrift für Jacob Rosenheim (Frankfurt a. M. 1931). Im Unterschied von anderen Targumim, die viele Paraphrasierungen enthalten, ist Onkelos in der Regel bestrebt, den Bibeltext wörtlich zu übertragen. Doch weicht er dort, wo er es für notwendig erachtet, von diesem Grundsatz ab und wählt statt einer wörtlichen Uebersetzung umschreibende Ausdrücke. Dies ist in erster Reihe dort der Fall, wo es sich um Bezeichnungen des g'ttlichen Wesens und Waltens handelt, bei denen er die Wörtlichkeit vermeidet und in ehrfürchtiger Scheu vor dem g'ttlichen Geheimnis Umschreibungen bietet, ein Prinzip, das mit der Tendenz seiner für den Volksgebrauch bestimmten Uebertragung zusammenhängt und das ihn veranlaßt, bei bestimmten Themen, die hier nicht alle aufgezählt werden können, seinen Grundsatz wörtlicher Uebertragung zu durchbrechen, zuweilen sogar, wie bei den poetischen Stücken, ausschmückende Zusätze einzuschalten. Ein besonders bemerkenswertes und interessantes Kapitel bildet das Thema: Onkelos und die Halacha, ein Thema, um dessen Bearbeitung neben meinem Heimgegangenen Lehrer Prof. A. Berliner und anderen Forschern vor allem der verewigte Londoner Oberrabbiner Nathan Markus Adler in seinem hervorragenden Targum - Kommentar -üb sich ein großes Verdienst erworben hat. Das Problem ist folgendes: An zahlreiche Stellen übersetzt Onkelos Gesetzesvorschriften nicht nach ihrem Wortlaut, sondern im Sinne der mündlichen Lehre und legt in seine Textübertragung die vom Sinai überlieferte Deutung hinein, wie sie von den Gesetzeslehrern als Halacha festgestellt wurde. Ich zitiere mehrere Beispiele, die diese Uebereinstimmung dartun: 1. „Du sollst nicht kochen das Böcklein in der Milch seiner Mutter" (Ex. 23, 19 u. a.) übersetzt er: „Ihr sollt nicht Fleisch und Milch genießen." 2. „Du sollst sie schreiben an die Pfosten deines Hauses ." (Deut. 6, 9) übersetzt er: „Du sollst sie schreiben auf Mesusot und diese befestigen an den Pfosten deines Hauses." 3. „Vom Tage nach dem Sabbat" (Lev. 23, 15) übersetzt er: „Vom Tage nach dem Feste." 4. „Frucht vom Baume Hadar" (Lev. 23, 40) übersetzt er: „Frucht vom Ethrog- Baum." 5. „In einem Hause" (Ex. 12, 46) übersetzt, er: „In einer Gemeinschaft." 6, „So du kommst . . ." (Deut. 23, 25) übersetzt er: „So du dich vermietest . . ." 7. JisuntJ(Ex. 13, 16} übersetzt er: mrmanao (Deut. 24, 1) übersetzt er: vtibb m- 9. n»'s bs ...tun bv (Deut. 24, 16) übersetzt er: "Dl ]'33 013 bv. 10. ]10S (Ex. 21, 22) übersetzt er: ww- Aber neben diesen und ähnlichen. Stellen, bei denen die gesetzlichen Bestimmungen der Thora von Onkelos im Sinne der mündlichen Lehre übertragen werden, finden sich andere, bei denen er diesen Grundsatz nicht durchführt, sondern wörtlich übersetzt, ohne die sinaitische Auslegung mit seiner Uebers.etzung zu verbinden. Hierfür einige Beispiele: 1. t>9 nnn (Ex. 21, 24) übersetzt erwörtlich, ohne wie Targum Jonatan die überlieferte Halacha zu bringen, die den .Ersatz des Auges vorschreibt. 2. jnn (Lev. 22, 13) übersetzt er *m obwohl nach dem Wortlaut des Textes und nach der Halacha die gleiche Bestimmung auch für die Tochter usw. gilt. 3. vaaa np-n (Deut. 25, 9) übersetzt er 'iiiSJKn und nicht 'mmp.. 4, 123' O'srrnx (Deut. 25, 3) übersetzt er wörtlich, ohne der Ueberlieferung entsprechend hinzuzufügen nns -ion- 5. ]V2?8-in ova "]N übersetzt er 'sm? sara, obwohl diese Vorschrift nach der Tradition für noa any gilt. Wie ist diese unterschiedliche Uebertragung der ■ Gesetzesvorschriften zu erklären? S. J. Rapoport in seiner Streitschrift „Diwre schalom weemet" und andere Forscher sind der Meinung, daß Onkelos seiner Uebersetzung dort die Halacha einverleibt, wo es sich um Gesetze handelt, -deren -Wahrung jedem Einzelnen im Volke obliegt, daß er aber bei Vorschriften, deren Obhut dem Gerichtshof anvertraut ist, es nicht für nötig erachtet, die mündliche Lehre in seine Uebersetzung hineinzutragen. Aber diese Ansicht hält einer näheren Prüfung nicht stand, wie das R. Natan Adler in der Einletiung seines Netina lager zeigt. Er selbst bemüht sich dort, eine andere Lösung des Problems zu bieten, die zwar sehr geistreich ist, aber ebenfalls nicht befriedigt. Dieselbe hier darzulegen, würde zu weit führen, da sie zu kompliziert ist. Meines Erachtens kann ein allgemeines Prinzip überhaupt nicht aufgestellt, sondern nur von Fall zu Fall vermutet werden, aus welchem Grunde Onkelos es an den betreffenden Stellen nicht für nötig hält, Umschreibungen anzuwenden. Um das an den zitierten fünf Beispielen zu veranschaulichen: 1. Ex. 21, 24 erläutert er „Auge um Auge" deshalb nicht, weil dieser Ausdruck eine geprägte Rechtsformel war, die im zeitgenössischen Sprachgebrauch des Volkes den klaren Sinn von $chadensersatz hatte und keiner Erläuterung bedurfte.,: 2. sni (Ex. 22, 13) wird von Onkelos in Bezug auf \ Menschen immer entweder mit f'33 oder mit ia übersetzt, ohne daß damit die Töchter ausgeschlossen sein' sollten. .Wenn er Gen. 15. 3 sni ausnahmsweise mit ibi übersetzt, so geschieht das vermutlich wegen "des unmittelbar darauf folgenden W3 na. 3. Wie zu biblischer Zeit der Ausdruck vasa np"»i (Deut. 25, 9), so war zur Zeit des Onkelos 'maatw np-pr eine feststehende Redewendung, welche nach dem Sprachgebrauch die Bedeutung „vor jemandem ausspeien" hatte. Sie brauchte daher nicht verändert zu werden, um so weniger, als ■»333 in der Schrift immer „vor etwas" heißt. Im Gegensatz hierzu gab es andere Redewendungen, deren Bedeutung gewechselt hatte und die daher von Onkelos dem Sprachgebrauch seiner Zeit angepaßt wurden. Ein interessantes Beispiel bietet unter anderem das Bild nai "pa (Exi 14, 8), das von ihm übersetzt wird '^a v>ld „barhäuptig". Offenbar hatte „mit erhobener Hand" zur Zeit des Onkelos den entgegengesetzten Sinn gewonnen und bedeutete hilfeflehend. Daher wurde es in „barhäuptig" umgewandelt, ein Ausdruck, der damals die Bedeutung frei, furchtlos hatte. Es sei noch bemerkt, daß Onkelos Num. 12,;14 iraas pT>l übersetzt na ep3- 4. Hinsichtlich D'yaiK (Deut. 25, 3) hat im Sinne des S'fre z. St. und der Mischna Makkot 22 a Onkelos Vers 2 und 3 als eine Einheit angesehen und nnyvK. isona als zusammenhängend betrachtet, so daß aus dem Schrifttext selbst hervorgeht, daß es sich um eine Höchstzahl innerhalb oder b i s vierzig handelt, also 39, wie das auch von Josephus und im „neuen Testament" berichtet wird. 5. Auch riermn ova (Ex. 12, 15) wird von Onkelos wörtlich wiedergegeben, da nach dem klaren Wortsinn des Satzes das Gesäuerte schon vor dem Beginn des Festes enfernt werden muß. Wie an diesen Stellen, so lagen für Onkelos überall Motive vor, seinen Grundsatz wörtlicher Uebertragung jeweilig durchzuführen oder zu durchbrechen. Ist es doch charakteristisch, daß. er z. B. Gen. 9, 6 „Wer Menschenblut vergießt . . ." ausdrücklich hinzufügt: „vor Zeugen und durch Richterspruch" (vgl. Ex.'22, 2), dagegen an anderen Stellen, die das gleiche Gesetz enthalten, von dieser Ergänzung absieht. Hervorgehoben muß werden, daß es abwegig wäre, dort, wo er die Erläuterung der mündlichen Lehre nicht hinzufügt, ohne daß der Grund, der ihr. dazu veranlaßte, ersichtlich ist, anzunehmen, er habe die betreffende Erläuterung nicht gekannt. Uebersetzt er doch z. B. Ex. 13, 16 und Parallekttellen ms mit „Zeichen", dagegen nso o mit „Tfillin", und es wäre töricht, zu wähnen, daß er zwar die Kopf-, aber nicht die Handtfillin als Tfillin angesehen habe. Es ist selbstverständlich, daß auch in Bezug auf das Thema „Onkelos und die Halacha" noch das eine oder andere Rätsel übrig bleibt, v/ie auch bei anderen Onkelos-Themen noch manche Frage zurückbleibt, wie das hinsichtlich geschichtlicher Fragen in dem erwähnten Aufsatz Weinbergs in der Rosenheim- Festschrift dargelegt ist. Aber auch philologische Einzelheiten sind vielfach noch nicht geklärt, z. B. die Frage, was Onkelos veranlaßt habe, dasselbe Wort, auch wenn es den gleichen Sinn hat, wechselnd zu übersetzen, statt es einheitlich zu übertragen. So übersetzt er 3'1R „Feind" bald mit 830, bald mit Vsr3 xaai, oder das Verbum nai bald mit niT bald mit 033 u. a ..m., ohne daß wir den Unterschied der betreffenden Synonyma kennen, während er andererseits synonyme Ausdrücke wählt, deren Unterschiede klar sind wie z. B. die Uebersetzungen des Verbum vrw bald mit 3?nw, das er bald mit bsp wiedergibt,;nd zwar wird ^>3p dort angewandt, wo es den Sinn on „erhören" oder „gehorchen" hat. Oder naia, der dort Rrma übersetzt wird, wo es sich um legale Altäre handelt, dagegen mias bei heidnischen Altären u. a. m. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß auch die anderen Targume diesen Unterschied der Uebersetzung von naf» machen. Rätselhaft sind allerdings einige Stellen des Targums zu den Königsbüchern, das 1. Kön. Kap. 13. hinsichtlich des Altars Jerobeams wechselweise die Uebersetzungen snas und. am-n braucht und 2. Kön. 16, 10 f. sogar auf den Altar von Damaskus und . dessen Abbild die Bezeichnung «rma anwendet, ohne daß ein Grund ersichtlich ist. Es wäre absurd, aus der Bezeichnung sran den Schluß zu ziehen, der Targumist habe jenen heidnischen Altar als legal angesehen. Vielmehr ist das ein instruktives Beispiel^ welches geeignet ist, uns zu zeigen, daß man nicht berechtigt ist, auf, Grund von Stellen,, die ein noch ungelöstes Problem bilden, kritische Hypothesen destruktiver Art aufzustellen, daß es vielmehr auf dem Gebiet der: .Bibelwissenschaft noch lele Fragen gibt, für die das Wort gilt: Ignoramus. Personalien. Berlin, 4. März.. Herr Isak; Z o 11 e r und Frau Betti* geb. Laufer, die seit mehreren Monaten ihren Wohnsitz von Berlin nach Sanoklün Polen verlegt haben, feiern am 18. d. M. p'a '3 ihre goldene Hochzeit. Wir wünschen dem - ehrwürdigen Ehepaar weiteren heiteren Lebensabend. wyiny Memel, 5. März. Anläßlich des Unabhängigkeits- % tages der litauischen Republik erhielt u. a. auch der Oberkantor der. Memeler Gemeinde, Herr Joseph Kahn, den Gedinimasorden. Flörsheim a. M., 27. Febr. Einen schweren Ver-> lust hat unsere kleine Gemeinde erlitten. Am 6.. Adar wurde der frühere langjährige Vorsteher und seit langen Jahren ehrenamtliche Chasen mehrerer Gemeinden, Josef Altmai er, im 88. Lebensjahre zur ewigen Heimat abgerufen. Ueber 40 Jahre stand er am Omud, um als Vorbeter die Gebete der Kehilloh zum Himmel zu tragen. Seit 1922, da die Gemeinde lehrerlos wurde, versah er auch das Leinen. Mit welch rührender Andacht und'welcher Innigkeit der Verstorbene die Gebete vortrug, konnte man besonders an den Jomim Noroim merken, wenn er in heiliger Begeisterung die uralten schönen Nigunim vortrug. Auch war er stets darauf bedacht, das Minjan und die äußere Schönheit unseres alten G'tteshauses zu erhalten. Vor dem Trauerhause, wo sich eine große Trauerversammlung, meistens Nichtjuden und ein Gesangverein mit Fahne eingefunden hatten, entwarf Herr Rabbiner Dr. Le vi,'Mainz in Vertretung des Wiesbadener Bezirksrabbiners, ein Lebensbild; des . Verstorbenen. . An Hand des Wortes',' der Sidra bezeichnete er den Verklärten als ein Licht, das weithin über die Gemeinde leuchtete. Er war ein fleißiger, einfacher Mensch, der, obwohl er es von Berufswegen nicht erlernt hatte, das heilige Vorbeteramt mit ganzem Herzen verwaltete. Am. letzten und vorletzten Jomkippur ließ es sich der Siebenundachtzigjährige nicht nehmen, sämtliche fünf Tefillaus samt Leienen allein vorzutragen. Bis in seine letzten Lebenstage hinein beschäftigten sich seine Gedanken mit dem G'ttesdienst, und noch einige Tage vor seinem Tode verlangte er auf seinem Sterbebette die Megillah, um daraus zu lesen. Er trug Sorge, wer denn am Purim die Megillah vorlesen könnte. Am Sabbat Sochor gedachte Lehrer Rosenberg, Bierstadt in seiner Predigt des verstorbenen Führers der verwaisten Gemeinde. Während der Schiwo hielten im Trauerhause Herr Lehrer Rosenberg, Bierstadt und Herr Lehrer Stern, Rüsselsheim ergreifende Hespedim. Nun ruht er aus, der Nimmermüde, auf dem altehrwürdigen Friedhofe unserer Gemeinde. Möge er seiner Familie und seiner Gemeinde ein Fürsprecher sein. rrasan Rexingen, 4. März. Am 6. März verläßt Herr Juda Rothschild mit seiner ganzen Familie unsere Gemeinde, um über das große Wasser zu wandern. Aus diesem Anlasse nahm am letzten Sabbat Herr Rabb. Dr. S ch w e i z e r , Horb im Auftrage des Rabbinats und der Gemeinde Rexingen in der hiesigen Synagoge Abschied von dieser seltenen Familie. In seiner ergreifenden Rede schilderte Herr Rabb. Dr. Schweizer den scheidenden Herrn Juda Rothschild als einen aufrichtigen, wahren Jehudi, dem seine Religion jederzeit höchstes und verwirklichtes Ideal bedeutet, der für die Thora selbstlos und kraft^ voll eintrat und so die hiesige Gemeinde vor religiösen Erneuerungsbestrebungen als wahre Juda-Makkabi-Gestalt schützte und in aufopfernden und erfolgreichen Kämpfen verteidigte. Er sammelte die Jugend um sich, um sie in der mm zu unterweisen. Er gestaltete sein Haus zu einer Stätte der schönsten Gastfreundschaft und die Armen waren tatsächlich seine Hausgenossen. Er lebte mit seiner Familie das Vorbild eines echten jüdischen Heimes. Und so wird sein Abschied eine unausfüllbare Lücke in unserer Gemeinde hinterlassen, wird das Vorsteheramt, dem er 15 Jahre seine aufopfernden Dienste lieh, ihn vermissen. 33H nbs •' Groß-Bieberau, 4. März. Am zweiten Adar starb nach kurzer Krankheit Meier L e v i b"t- Der Verstorbene war seit 1898 Vorstand der Chewra n-ni- An hohen Feiertagen übte derselbe schon lange Jahre das Amt des zweiten Vorbeters unentgeltlich aus. Noch am letzten Jomkippur betete $ derselbe das Neiilo-Gebet vor, obwohl es ihm schon'schwer wurde, was auch Herr Rabbiner Dr. B i n h e i m , Darmstadt am Grabe würdigte. — Ein Zeichen der Beliebtheit, die sich der Verstorbene auch bei den Andersgläubigen erwarb, war die außergewöhnlich starke Beteiligung von Nichtjuden bei der Beerdigung. n"3S3n Wochenkalender. Vom 10. — 17. März 1934 / V om 23. A dar bis 1. Nissan 5694 Samstag Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag März 10 11 12 13 14 15 16 17 •:"na 23 24 25 26 27 28 29 1 ■»»V rp TT3 13 T3 na 03 b xb aV ib rna nana 'Tpa bnp'i ' annn i'3-iaa Maulcd: Donnerstag ab. 59V2 Min. ]üp 1133 DV ennrra inp'i mniwn