Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 75 (1934)
- Issue
- Heft 6 (8.2.1934)
- Date
- 1934-02-08
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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8. IFebruar 1934 :-D e r. .1 s r a e 1 i t Nr. 6 Seite 11 Die Woche- Künstlerischer Abend der Samson Raphael Hirsch- )!• '!;' :'* i . ih.Schule. ■ Am Montag, den 5. März 1934, abends 8 Uhr, findet in der"' Frankfui;t-Edge" (ßschersheimerlandstr.) ein Künstlerischer Abend der Samson Raphael .Hir.sch?Schule statt- Im ersten Teil gelangt „Es war einmal", . Märchenspiel von Fritz Werder, Musik von /;C. AttenhoJter,.zur,.Erstaufführung für Frankfurt a. M. .Mitwirkende' sind der gesamte aus 140 Schülern und Schülerinnen bestehende .Schulchor sowie ein aus jüdischen Berufsmusikern zusammengestelltes Orchester. Die, Leitung'liegt in den Händen von Max , TN[;e'u m a n n. ' Der zweite Teil bietet dramatisierte Bilder aus i^Daniel". in hebräischer Sprache, nach. dem biblischen Buch, verfaßt von Dir. Dr. E 1 i a s , "neueinstudiert und von 80 Schülern der Realschule aufgeführt. "Die dekorative Ausstattung und dramatische Gestaltung des Stückes war bei der ersten Vorstellung im engereri ^Kreise ,-:der .Schulgemeinde von tiefer Wirkung. Die'Regie hat' Nathan J.eidel übernommen, i ,„Das Alte •.Testament und; die ewigneue Thpra". Auf vielfachen Wunsch spricht Herr Red.; S. S c'h achnowitz diesen Sonnfrag 6 Uhr; abends in den Räumen des Mekor Chäjim Hans Handwerkstr. (Langestraße 18) über obiges Thema, um zwischen Anklägern und Verteidigern des Alten Testamentes im Kampfe um die Bibel (Kardinal Faulhaber) einiges vom Standpunkte der jüdischen Ueberlieferung! richtigzustellen. Gäste (auch Damen) willkommen. Eine Chamischo Ossor-Feier mit Synagogetnkofczert in Aschaffenburg.! Am Sonntag, den 4. Februar, gab der Synagogen c ho f der Israelitischen Religjpns- .g-e s e i l s c'h a f t:, Frankfurt a. M., unter. Leitung von "Max Neumann und Heranziehung von hervorragenden Solisten ein Konzert, durchweg aus synagogalen Gesängen bestehend, in der Synagoge zu A s c h a f f e n b u r g. . Viele Gäste aus der Umgebung waren zu dieser seltenen Veranstaltung nach Aschaffenburg gekommen. Herr Rabbiner Dr. Bloch leitete die Feier mit einigen kurzen Worten ein, darauf hinweisend, daß diese gsaenglichen Feierstunden als nachträgliche Begehung des fünfzehnten Schwat, des Tages der Bäume und des neuen Keimens, aufzufassen sei. Nun ergoß sich ein brausender Gesang über den Raum, der die Hörer mit kurzen Pausen annähernd drei Stunden im Banne hielt. Chorknaben, Sänger und Solisten waren alle bestens in Form. Mit den Wellen des Gesanges stiegen auch die Wellen der Weihe zu einem seelischen Erlebnis höchster Art. Es waren bekannte und weniger bekannte Stücke, die aber alle gleich bezauberten. Von den Solisten sang Benno Z legi er von der Frankfurter Oper in bekannter künstlerischer Vollendung und mit wahrer Inbrunst „Haschern Haschern" und Stücke aus Hallel. Lazar Finkelsteins herrlicher Tenor erstrahlte im „Zaddik katomor" und noch ergreifender im Re-. zitativ von „Rezeh" und „Ribaunau schel aulom". H; B o.r n's t e i n zeigte sich in einigen Stücken als Baßsänger von Kraft 'und Schönheit. Außerdem erfreuten wir uns an den Knabensoli von Josi Brandstädter, H. Grünglück und K. Joseph, nicht minder gut war ein Tenorsolo von H. T e p - litzki, Herr Dr. Salomon am Klavier war, wie ■ immer, der kunstsinnige;Begleiter all -dieser gesanglichen Leistungen.;;. Zwischen dem ersten und zweiten Teil stand ein Referat von Max N e u m a n n über „Den synagogalen Gesang in seiner historischen Entwicklung", das das Neuerwachen und 'die Entwicklung des Synagogengesanges von der Emanzipation bis zur Gegen?, wart an Beispielen aufzuzeigen suchte. Frau Rosa Löb;y'y. Im Alter von 76 Jahren hauchte Frau Rosa Lob, sanft und ruhig, wie sie gelebt hatte, ihre reine Seele aus. Eine Tochter des als thoragelehrten Kaufmann so hoch verehrten Rabbi Jerachmiel Hirschberge r, kam sie, die früh die Mutter verloren hatte, später als Gattin an die Seite von Max Löb b"u - dessen tiefe schlichte; Frömmigkeit ihr die Möglichkeit gab; all. die Träditionen ihres Elternhauses in ihrem eigenen Heime( treulich zu hüten. Mit Liebe und Aufopferung ohnegleichen erzog sie ihrem Manne die Kinder und auch eigene Kinder, die im Geiste der Eltern leben und wirken. Ihr Fleiß und ihre Regsamkeit blieben bewundernswert bis in ihre alten Tage hinein, da sie im Hause ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter so viel Liebe genoß und immer noch jede Stunde des Tages ausnutzte, um sich in den Häusern ihrer Kinder nützlich zu machen. An der Bahre in der Friedhofshalle .; der Israelitischen Religiönsgesellschaft gab Herr Redakteur S. S c h a c h n o;iv i tz dem Schmerz und dem Dank der Familie Ausdruck. Möge das Andenken der stillen, allbeliebten Frau und ihr jtdt den Ihren beistehen. n-asan Arbeitsnachweis. Wie uns von der „Freien Vereinigung" mitgeteilt wird, besteht - für einen Büchhändler,»;: der ein Kapital von RM/ 5/70000— besitzt, die Möglichkeit, in Jugoslavien gemeinsam mit einem dortigen Buchhändler' eine Buchhandlung zu eröffnen. Ferner ist einem tüchtigen Fachmann, evtl. auch Arzt Gelegenheit gegeben, in Italien eine seit über 25 Jahren bestehende Fremdenpension zu übernehmen. Anfragen an das Büro der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums e. V., Frankfurt a. M., Rechneigrabenstr. 10. Geschäftliche Mitteilung. 150 Jahre Adler-Apotheke. Herr Apotheker Hermann Nußbaum, Besitzer der...Adler-Apotheke in der Trierischen Gasse 16, konnte in diesen Tagen den 150. Gründungstag seiner Offizin begehen. Die Adler-Apotheke (GründungsnameüApotheke zum Frankfurter Adler), seit 1895 in jüdischem Besitz, ist eine der sechs ältesten Frankfurter Apotheken. Im Jahre 1931 wurde die Inneneinrichtung unter Wahrung des alten Stiles erneuert und noch heute zeugen Gefäße aus der Gründungszeit von dem Schönheitssinn der damaligen,. Zeitvih, "•! . Statt Karten. " /.'." 71*3,"- , •Die' n15£S—,,l3 meines'Sohne« 'TH '3X Hermann Tayer ffindet s. G. w. nm*in '3 'p 'n der ■Synagoge Isr. Waisenanstalt statt. Gelegenheit zu nniB- WH 5.00 •'i *p köv j'Vsm njnn nccn. ">x\x> 'Besuche Ostendstr. 18 2. L Tayer Nach lang], ärztl. Tätigk. habe ich mich i. Berlin Siegmundshof 12 .als :prakt. Arzt niedergelassen. Dr. med. Hirsch Siegmuodsbof 12 C.9 Tiergarten 9116 Sprechstunden: 9—11 4—6 Isr. Heilerziehunoshelm Marburg a. d. Lahn In unserer Anstalt ist infolge Wegzugs des bisherigen'Inhabers der.Posten des Direktors zum l. April 1934 oder später netl ZU besetzen* In Betracht kommen nur tüchtige Pädagogen streng (fesetzestreuer Richtung. Der Direktor soll gleichzeitig Leiter und 1. Lehrer an der Heimschule (Volksschule) sein, seine Gattin die Leitung der Hauswirtschaft übernehmen. Heilpädagogische Vorbildung erwünscht, aber nicht Bedingung. Das Heim ist Mitglied einer Ruhegehaltskasse..Bewerbungen sind unter Beiföguä'g eines ausführlichen Lebenslaufes und von Zeugnisabschriften bis zum 17. Februar 1934 an' den unterzeichneten Vorsitzenden zu senden. Rabbiner Dr. Cohn, Marburg a. L. Schwanallee 15,1. Anläßlich. der Barmizwohfeier uns. Sohnes KURT '•>& am nsilr) '3 p"V (17. Febr. 34), laden wir unsere lieben Freunde und Bekannte zur jwfi ein. Nachmittags 3lA> Uhr pünktlich im Hause anschließend riWia-Gebet. "na» msns jv? rpsa" "iio rrs tjf n*i' Max Joseph, u. Frau Sändweg 7 Die Jürf.GemeindeLüzem sucht auf Pessach einen nicht über 30 J alten, pädagogisch u. gesanglich gut qualifizierten, str. orth, seminaristisch gebildeten ReBigionsiehrer und Vorbeter mit Befähigung zur GeHügelschechita oder Bereitschaft zu deren;Erlernung. Besoldung und Pension gemäß Regulativ. Reflektanten belieben sich unt. Beifügung von Zeugnisabschriften und Referenzen an Herrn Stadtrat S. Erlanger sen. Bruchstrasse 3 zu melden. "Besuche und persönliche Vorstellung, sind zwecklos. HER MO N DRUCKEREI SCHÜTZENSTRASSE 12. DRUCKT ALLES BäiibatrÄhfängii nd Ausgang :;.:;) :,nu >•»* naizr O r t '-1 Anfang T")ä "f iiiri .'Aüsgähg Uhr. Min.. i^/CLtULU j , Uhr :Mia-: Franklürt am: Main ■' 5 ■ 05- 10. 1!;1,6" ' 20 Berlin 5 05 Febr. 5 51 München 5 15 1934 6. 08 Köln 5 25 6 25 Stuttgart ., •5 20 v 25. ' 6 .20 Breslau 5- 10 \f$P®'r'-;;5 40 Nürnberg;1 ' i-. ,5' 'i'W^Pi" 6 09 Hamburg' ' " :<■■ ■ ., " :>!>.- ' Würzburg ... 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Schwat 5694 Jacob Rosenheim und Frau Siegfried Neuberger und Frau Heute verschied sanft nach kurzen, schweren Leiden, unsere über alles geliebte Mutter, Schwiegermutter, und Großmutter Frau Oberrabbiner Dr. M. Lerner, geb. Plato Die Beisetzung hat in London stattgefunden. London, T'nn D-> / Februar 1934 MIml Moeller, geb. Lerner Dr Raphael Lerner u. Frau Elise, geb. Feist Max Lerner u. Frau Tilly, geb. Hirsch und Enkelkinder Vollstrepkungsschutz. Schuldentilgung Hausverwaltungen 0 H. WEBER Zeil 13,1. * Telefon 22803 Ferch Schmidt £ E; Kohlen Kbks 'i iv; .......Briketts CfRaUHMIOT Ahl Tiergar^fr 18^ . Tel. '•[ Gegr. 1880., Sanitäre Anlagen Installation für Gas und Wasser Bauspenglerei . , JOHANN HEIL . HANAUERLANpSTR. 64 -* TELEFON. 45637 oa«A0 pai. gesen. Rasiercreme J^^ISSm ohne MesserQ gebrauchsfertig, seit 20 Jahren im Gebrauch, entfernt den stärksten Bart in wenigen Minuten. . Prei? per groß© Tube Mk. 1.25 , ' : Zu haben bei Apotheker F.. SCHNEEMANN. 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