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Der Israelit · 1933-07-06 · Heft 27 (6.7.1933) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
74 (1933)
Issue
Heft 27 (6.7.1933)
Date
1933-07-06
Page
– (sequence 11)
Language
German
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6. Juli 1933 Der Israelit Nr. 27 Seite 11 Bücherbesprechungen. Gerechtigkeit; Zur Lösung der Judenfrage, mit einem Geleitwort von Ricarda Huch. Von Dr. h. c. Friedrich von O p p e l n - B r o n l t o w s k l. Berlin - Wilmersdorf. Nationaler Verlag Joseph Garibaldi Huch. Mit Wehmut nur vermag der Jude von heute dies Buch vom Oktober 1932 zu lesen. Ein mutiges Bekenntnis zur Wahrheit gegenüber allem und allen, ein Dokument menschlichen Verstehens, das schon bei seinem Erscheinen die Vorurteile einer großen Masse gegen sich hatte. Heute wirkt es doppelt tröstlich, einem Manne zu begegnen, der bei aller selbstverständlichen Verbundenheit mit der nationalen Bewegung zur Anerkennung dessen, was das deutsche Judentum dem deutschen Volke gegeben hat, ruft. Ec hat sich getäuscht, wenn er uns zurief: „Mögen sich die Juden keine Angst machen lassen! Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Je weiter die nationale Bewegung um sich greift, um so weniger wird sie sich auf den Antisemitismus festlegen lassen!" , Aber die Fülle von Tatsachen, die der Verfasser etwa zu den Kapiteln: Die jüdische Solidarität, Judentum und Christentum, die Rassenfrage, die Juden und die deutsche Kultur bringt, sie können durch keine geschichtliche Entwicklung entwertet werden. Religion und Religiosität als Problem im Zeitalter des yochkapiialismus. Von Un.-Prof. I. P. Stesses. Düsseldorf. 193 2. Pädagogis e r V e r l a g G. m. b. H. Der Kapitalismus ist in eine kritische Phase eingetreten. Um so willkommener mag eine Schrift sein, welche die Beziehungen, die zwischen Kapitalismus und Religion bestanden haben und bestehen, untersucht. Der tatsächliche Stand des religiösen Lebens im Zeitalter des Hochtapltalismus wird von dem Verfasser unter Heranziehung einer Fülle von Literatur und unter grundsätzlicher Berücksichtigung aller Religionen, des Katholizismus,, des Protestantismus und des Judentums aufmerksam verfolgt und dargestellt. Zuletzt geht er den Spuren nach, welche eine Ueberwindung - des Kapitalismus, der aus einem Mittel zum Zweck und zum souveränen Beherrscher der äußeren und inneren Welt geworden ist, zugunsten religiöser Lebensanschauung und Lebensform erhoffen lassen. Das Judentum ist natürlich nur summarisch gewürdigt. Und die Kritik, die an Sombarts Behandlung des Katholizismus geübt wird, schweigt gegenüber der Karrikatur, die er aus dem Judentum gemacht hat. Aber dafür kann der Verfasser nicht verantwortlich gemacht,werden. Das Judentum kennt er zu wenig von innen. Der Wille zur Objektivität ist offensichtlich, und das ist heute schon viel. wisp- Neuhebräisch schnell gelernt. Von Rabbiner Dr. Emil Cohn. Berlin. 193 3. Verlag Siegfried Schalem, Berlin-Schöneberg. Das Bedürfnis nach rascher Erlernung der hebräischen Sprache, vor allem zum unmittelbaren praktischen Gebrauch in Erez Israel ist z. Zt. groß. Der bekannte Verfasser hat sich der Mühe unterzogen, ein handliches kleines Büchlein von 76 Seiten gusammenzustellen, das in drei Teilen in die Grammatik, die tägliche Vegriffswelt an Hand von Uebungsgesprächen, sowie in das Vokabularium durch ein Lexikon von 2000 Worten einführt. Das Büchlein dürfte auch für den Kenner der klassisch- ' hebräischen und talmudischen Sprache vor allem durch seinen zweiten und dritten' Teil, der eben hauptsächlich in die moderne gesprochene Sprache einführt, von erheblichem Nutzen sein. Sein Hauptwert liegt gerade in seiner Kürze, die dem Anfänger Mut macht, über die ersten Schwierigkeiten hinwegzukommen. isr. Die philosophischen Grundlagen von Wahrheil, Wirklichkeit Und Werk. Von A l f r e d S t e r n. M ü n - ch e n. 19 3 2. Verlag Ernst Reinhardt. Preis broschiert 10 Mk., Leinen 12 Mk. Der Verfasser stellt drei Begriffe einander gegenüber, die in unserem Denken und Leben die größte Rolle spielen. Gehen wir freilich daran, sie säuberlich voneinander gu trennen, erst dann merken wir, wie unendlich schwere Fragen damit verbunden sind. Fragen wir nach der Wahrheit dieser oder jener Behauptung, so meinen wir, ob sie mit der Wirklichkeit übereinstmmt. Was ist aber Wirklichkeit? Wir antworten: was in Wahrheit ist. Aber wo ist Wahrheit? Wo liegt die Grenze zwischen der Wirklichkeit und dem für wahr Gehaltenen? Wo auch nur der Borzug des einen vor dem andern? Unversehens wird so die Frage nach der Wahrheit eine Frage nach ihrem Werte. In feinem umfangreichen Werke (429 Seiten) geht Alfred Stern diesen verwickelten Begriffen nach, um eine gründliche Scheidung, dann aber eine ebenso gründliche Klärung der Begriffe vorzunehmen. Mit philosophischem Spürsinn — dazu gehört ein Kopf, wie wir ihn noch vor dem September hatten — verfolgt er die widerspruchsvollen Anschauungen, die im Umlauf sind, und die an der Gebundenheit des Denkens achtlos vorübergehen. Dabei denkt er nicht daran, das Wirkliche dem Rationalismus als Beute hinzuwerfen, „der das Wirkliche so lange auslaugt, bis der verbleibende Rest logisch völlig ableitbar erscheint." Die Frage, ob ein theoretisches'Urteil der Wissenschaft wahr oder falsch sei, ist stets und notwendig durch die Feststellung zu ergänzen: wahr oder falsch in bezug woraus?, erst dann kann sie beantwortet werden. Absolut könnte nur jene Wahrheit gelten, die in der Anwendbarkeit eines Urteils auf einen absolut großen, keiner Erweiterung und Vertiefung mehr fähigen Umkreis von Erfahrungsbestimmtheiten bestünde. Die Geltung von Werten und worin sie wurzeln und ihre Bedeutung für die Ueberwindung des kosmischen Gegensatzes: Subjekt—Objekt wird im dritten Hauptteil sehr schön dargestellt und mit einer scharfen Kritik am Xetnpo unserer Zeit geschlossen: „Indem die Ideologie des Tempos, der unsere Epoche zu verfallen droht, dem Willen zur Ueberwindung der Entgegensetzung Subjekt— Objekt nicht gibt, was dieser fordert, führt sie zur Wertverarmung der Wirklichkeit und damit zur Verarmung der Wirklichkeit überhaupt. Denn wie wäre Reichtum möglich ohne Werte?" Elias. Studies in the Psalms, Part I by Samuel Daiches (Jews1 College Publications, No. 12) London 1930 Oxford Universxty Press- Die vorliegenden Untersuchungen beschäftigen sich mit der Aufklärung folgender Termini in den Psalmen ,ban ,o'»irrb «v'Za mix rnrr ms p ,oik ’ja -©iirc an sie schließt sich im letzten Kapitel eine neue umfassende Deutung des 2. Psalmes. Die Untersuchungen belegen die außerordentliche Belesenheit des Verfassers und zeigen in gar vielen Fällen, wie nur die Kenntnis des Schrifttums in der Gesamtheit den Weg des Verständnisses zum einzelnen eröffnet. So werden hierdurch häufig die uns heiligen und überlieferten Texte glänzend bestätigt und die Willkür der Textveränderungen wird oft dargotan. Ganz neu und erst zu prüfen ist, ob wirklich die Psalmen 1—15 einen einheitlichen Charakter tragen, der sich von den anderen Psalmen abhebt. Ergänzt sei diese Besprechung durch den Hinweis auf den Sonderdruck: Lowe new exegetieal Points in the Psalms (reprinted from The Expository Times, May 1932), wo ebenfalls einige Psalmenstellen untersucht werden, z. W. die „crux interpretum" 35,15 Die beiden Arbeiten werden den Psalmsorschern gute Dienste leisten und darüber hinaus jedem Psalmfreunde Wertvolles bieten. P. Tbe Battle for the Sahbath at Geneva by the Chief Rabbi (Dr. J- H. Hertz), Oxford University Press 1932. Durch zahlreiche Berichte, Briefe, Aeußerungen u. a. wird hier noch einmal der Kampf um den Sabbat beleuchtet und der Verdienste der hervorragenden Rabbiner und jüdischer Persönlichkeiten gedacht. Bildbeilagen erhöhen den Wert der schönen Veröffentlichung. P. Untersuchungen über die Stellung der Frau im Judentum im Zeitalter der Tannaim. Heft 1: Das E r m i t t l u n g s v e r f a h r e n gegen eine des Ehebruchs Verdächtigte. Von Dr. phil. Nachum Wahr mann, Bezirksrabbiner zu O e l s in Schlesien. Breslau. 1 933. M. u. H. Marcus. Kl. 4", XIII + 54. Die Stellung der Frau ist der ethische Maßstab für ein Volk. Eine Darstellung dieser Stellung müßte also unter großen ethischen Gesichtspunkten geschehen. Und insbesondere ist der Sota-Trunk eine hoch ethische Angelegenheit und hat mit den heidnischen Orüalien so wenig zu tun, daß man selbst diesen Namen für ihn vermeiden sollte. Alle diese großen Gedanken rückt die Schrift Wahrmanns nicht ins Blickfeld und vermeidet jenen Namen nicht. Gerade deshalb wird in dieser Schrift deutlich, wie selbst die minutiösesten Vorschriften des Sota-Trunkes im Dienste der Ehre und des Wohles der jüdischen Frau stehen. Dem Urteilsfähigen, der weiß, inwieweit wir mit dein System der Breslauer Schule einig gehen, und der einer populären und umfassenden Darstellung der Sota-Vorschriften bedarf, kann diese Schrift als Orientierungsmittel empfohlen werden. Er wird darin bestätigt finden, daß Philo und Josephus das stsi Num. 5, 18 noch eindeutiger sogar als Mischna und Midrasch mit „ausdecken" (nicht auflosen) übersetzte, — so daß gerade aus den Schriften der Außenstehenden die uralte Heiligkeit der Haarverhülluug sich erweist. Die Wahrmann'sche Schrift verrät fleißiges und geschicktes Prüfen der einschlägigen Traditionsliteratur und stützt sich auch an entscheidenden Punkten aus die betr. Schriften Hoffmnnns und Ritters. In den Noten S. XI werden.mehrere nicht traditionsgemäße Ansichten widerlegt. Die Ausschreibung des '© S. 19 hätte ohne Schaden für die Wissenschaftlichkeit unterbleiben können. Die Schrift erweckt reiche Hoffnungen für die weiteren Hefte der Untersuchungsreihe. B. Cohen. 'WiiNüp'? ’ns pns’ dk» ♦D->p8?n '2 mrn idd Beregsas. Selbstverlag. p"j?2 22 / Ein in erster Linie für jeden p©iip na», aber auch sonst höchst wertvolles Nachschlagewerk. Es stellt die Vorschriften von twwi p©np iTD^n in äußerst übersichtlicher Ordnung und Reihenfolge zusammen und berücksichtigt dabei selbst die letzten Achraunim. In dem Kommentar ^as?> nbv© werden die Dinim und Minhagim erklärt und die Quellen derselben angegeben. Es werden u. a. folgende Themen behandelt: Dürfen zwei aschkenafische Frauen einen Sfardi heiraten, oder geht hierbei der Cherem von a©-u an? Ist es statthaft, in den nai©nmwv 3U heiraten? (Vgl. hierüber die Ausführungen von Hossmanns 'K '->0 nren ps m© Wirft .nnVn). Darf der pn im ersten Jahre seiner Ehe an dem wrr-m dw» ein Sargenes tragen? Ist es erlaubt, abends pviip zu geben? (Siehe a"-> ">v am dttok ivma m©). Warum sagt man bei pswa nicht "irm'.i© nma (Vgl. Horovitz ■>■£> non 2. Teil, S. 7.) Wie verhält es sich mit V>s?vij? eines “laiw und eines wvnisa na©? Die Frage über Chuppoh in der Synagoge wird sehr ausführlich behandelt. Das Werk ist bei dem Verfasser, Oberrabbiner Hermann Lebovic in Beregsas (Tschechoslowakei) zu beziehen. Freier Gehorsam. Von Walter U h s a d e l, Pastor zu St. Gertrud. Hamburg. 193 2. Verlag F r i e d r. Bahn, Schwerin-Mecklenburg. Preis broschiert Mk. 3.60, 144 Seiten. Der Bund deutscher Jugeudvereine steht als eine eigenartige Form evangelisch-kirchlicher Jugendarbeit im engen Zusammenhang mit der pädagogischen Erneuerungsbewegung. Nicht von heute, aber mit der Erneuerungsbewegung des Jahrhundertbeginns und der Jugendbewegung. So kann es kommen, daß einer der Hauptführer der Bewegung zu den Veranstaltungen neben dem katholischen und protestantischen, auch den jüdischen Seelsorger hinzuzieht. Der Verfasser stellt in seinem Buch in frischer Unmittelbarkeit und Anschaubarkeit ein Stück deutscher und evangelischer Kirchen- und Jugendgeschichte dar, aber so, daß auch wir Freunde der jüdischen Jugendbewegung daran lernen können. Er stellt die Geschichte jener Zeit als einen weiten soziologischen und geistesgeschichtlichen Rahmen für die Bewegung dar, als einen ersten Versuch, die Geschichte des Jugcndbuudes nicht im Stile einer Vereinsschrift, die nur für die Mitglieder Erinnerungswert besitzt, zu schreiben. so daß sich in ihr die große und tiefgreifende Umwälzung spiegelt, die das Leben der Jugend nach der Jahrhundertwende von Grund auf geändert hat. Heute ist der B. D. I. an einem neuen Wendepunkt angelangt. Man darf bezweifeln, ob das Buch heute noch geschrieben werden könnte, gelesen sollte cs von allen werden, schon darum, weil allzuleicht die wertvollen Ideen von damals bagatellisiert werden. Das religöfe Leben der weiblichen Jugend. Bon I o - f e p h Hain z. Ein Betrag zur Religionspädagogik auf Grund einer Umfrage bei ehemaligen katholischen Schülerinnen höherer Lehranstalten. Düsseldorf. Pädagogischer Verlag G. m. b. H. Leinen Mk. 12.50. 6" XVI und 320 Seiten. Die Psychologie des Mädchens hat für den männlichen Darsteller ihre Schwierigkeiten. Denn da gibt es keine Anknüpfung an die eigene religiöse und psychologische Entwicklung. Der Verfasser des genannten Buches wählt aber auch nicht den üblichen Weg der Darstellung. Er benutzt das Ergebnis einer Umfrage unter katholischen Schülerinnen, die einstmals auf höhere Lehranstalten gegangen waren. Es ist also nicht die Bekenntnismethode, sondern die Erinnerungsmethode gewählt, die vor jener viel voraus hat. Sie verspricht tiefere und umfassendere Erkenntnisse und beugt einer Aufbauschung momentaner Erlebnisse vor. Im Stürmen und Drängen vor der Klarheit und Festigkeit und Reife besteht die Gefahr, daß unwesentliche, vorübergehende, der augenblicklichen Stimmung entsprungene Erlebnisse für wesentlich gehalten und an falscher'Stelle mit falscher Akzentuierung und Erklärung dem Bilde des jugendlichen Seelenlebens eingereiht werden. In der Erinnerung geht zwar manches verloren, vieles erscheint einfacher,' über dafür desto deutlicher für die großen Linien und die wesentlichen. Stadien der Entwicklung. Die mit der Erinnerung gewöhnlich verbundenen Täuschungen sind bei Mädchen gewöhnlich auch geringer, denn mU der erhöhten Seligkeit der Selbstbeobachtung haben Frauen auch eine treuere Erinnerung zu eigen. Vier Momente also machen das Ergebnis der Umfrage zu einer gesicherten Grundlage für die systematische Abhandlung, die der Umfrage folgt und in der der Verfasser das religiöse Leben in seiner Bedingtheit durch die Reifezeit in seiner fraulichen Eigenart und in der Mannigfaltigkeit der Typen darstellt. ' “ Das Buch ist aus dem katholischen Leben geschöpft und für das katholische Leben geschrieben, aber eine Fülle von Erkenntnissen bietet sich auch dem jüdischen Schulmann dar. Eindrucksvoll ist es zu sehen, wie viele Vergleichspunkte, wie viele Parallelen doch unter allen Menschen und Völkern und Glaubensgemeinschaften in Bezug aus die religiösen Grunderle'bnisse bestehen. Eine Beobachtung, die freilich in krassem Gegensatz zu dem Geschehen unserer Tage steht. Waren die Ebräer ursprünglich ein ackerbauireibender oder ein Nomadenstamm? Kritisch beleuchtet von Lektor M. Friedmaun, Wien 1877, zur Zentenarfeier seines Geburtstages (15. Juni 1831). Wien. 1931. Im Selbstverläge von Direktor Friedmann, Wien, Schiffamtsgasse 16. Dieser Aufsatz, der ursprünglich gegen den durch die Schrift von Wilhelm Marr „der Sieg des Judentums über das Germanentum" sozusagen ins Leben gerufenen Antisemitismus gerichtet war, ist leider noch heute nicht veraltet, weshalb man dem Sohne des Verfassers für die Veröffentlichung dankbar sein muß. Aus historischen und sprachlichen Angaben sucht der Verfasser zu beweisen, daß die Hebräer Ackerbauer und nicht Nomaden waren (nur der Stamm Schimon hatte einen Hang zum Nomadenleben, vgl. 4. Ehr. 4, 39s.) Daher versteht man auch das Ideal, daß ein Jeder sitze „unter seinem Weinstocke und unter seinem Feigenbäume". P.

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