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Der Israelit · 1933-02-23 · Heft 8 (23.2.1933) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
74 (1933)
Issue
Heft 8 (23.2.1933)
Date
1933-02-23
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Der I s r a e l it Nr. 8 Seite 7 23. Februar 1933 . Ättn Hirsch 75 ilahre.;. Berlin. 17. Febr. Am 6. Februar beging Dr. h. c. Aron Hirsch, der bekannte Großindustrielle, seinen 7 5. Geburtstag. Er wurde am 6. Februar 1858 in Halberstadt geboren. 1884 wurde er Mitinhaber, der altangesehenen Firma Hirsch u. Sohn. Die Interessen des Hauses dehnten sich unter feiner Leitung auf australische Werke und Werke in Frankreich. Belgien und England aus. 1906 gründete er unter Zusammenfassung aller industriellen Unternehmungen seines Hauses die Hirsch Kupfer- und Messingwerke A. G. mit 8 Millionen Kapital. 1911 wurde er Seniorchef des Hauses. Unter seiner Führung stieg die Firma zu einem Konzern aüf, der nach dem Weltkriege fast 50 Unternehmungen besaß oder an ihnen beteiligt war. Wegen der völligen Veränderung des Metallhandelgeschäfts in Deutschland durch den Weltkrieg vollzog die Firma Aron Hirsch u. Sohn 1929 die Fusion mit der Verliner Firma H. Schoyer u. Co. Aron Hirsch zog sich von seinem eigentlichen wirtschaftlichen Tätigkeitsgebiet zurück' und lebt seitdem hauptsächlich geistigen Interessen, die auch rein jüdische Gebiete betreffen. Wir.wünschen Herrn Hirsch ein weiteres arbeitsreiches Leben. v"§i»s. Berlin. 20. Febr. Frau Mirjam D r i e l s m a feierte dieser Tage ihren 7 5. Geburtstag. Dieses Ereignis verdient besonders hervorgehoben zu werden. Das Haus Drielsma-Salomon bedeutet für viele Gedaulim des Ostens, besonders aber auch für Berlin, eine Heimstätte: viele Jeschiwaleiter wohnen und essen wochenlang vollständig umsonst in diesem gastlichen echtjüdischen Hause. Herr Solomon gehört zu den Hauptstützen der Keren Hatauroh in Berlin; Frau S. ist eine der größten Förderinnen aller Wohltätigkeitsvereine. Und die geistige Führerin dieser Familie ist Frau Drielsma. Wir wünschen der Jubilarin, daß es ihr vergönnt sein möge, noch viele, viele Jahre in Gesundheit. Glück und Freude im Kreise ihrer Familie und Freunde zu verleben. v"yi»y. Mühlheim a. M., 14. Febr., Am Sonntag, den 12. Februar, feierten Herr Gerson Strauß und seine Frau Rebekka geb. Rollmann das seltene Fest der Goldenen Hochzeit. Aus diesem Anlaß versammelte sich die ganze Gemeinde in der Synagoge, wo Herr Lehrer Oppenheimer Groß-Steinheim das Jubelpaar in gebührender Weife feierte und ehrte. Allen Anwesenden wurde eine große Ueüerraschung zuteil. Herr Adolf Rollmann, der selbst im Kreg einen Sohn verloren hat. ließ in hochherziger Weise in der Synagoge eine schöne Gedenktafel für die im Weltkrieg aus hiesiger Gemeinde Gefallenen anbringen. Auf besonderen Wunsch.war von einer größeren Feier Abstand genommen worden. Herr Dr. Manfred Strauß, Osfenbach, überbrachte beste Wünsche für den Frontbund, als auch für den Kulturausschuß der Loge. Müllheim, 20. Febr. Allgemein und herzlich war die Teilnahme, die der frühe Tod unserer Frau Kantor Cilli Alpewitz geb. Rom hervorgerufen hat. Das Ableben der erst 53jährigen Frau hinterläßt eine Lücke in unserer Gemeinde, die kaum ausfüllbar ist. Zu einer erhebenden Kundgebung der Liebe und Verehrung gestaltete sich die Bestattung, zu der sich von Nah und Fern zahllose Freunde der Familie einfanden. Am 22p gab Herr Rabbiner Dr. Zimels, Freiburg, einen Ueberblick über das Leben der Verstorbenen. Als jüngstes Kind der durch jüdische Gelehrsamkeit und soziale Wirksamkeit auch in Frankfurt bekannten Familie Rom. genoß sie eine echt jüdische Erziehung und bewahrte sich zeitlebens neben echter Herzensfrömmigkeit eine starke Vorliebe für geistige Werte. Ihre gütige Natur gestaltete ihr Haus zu einer Stätte der Gastlichkeit. In 26 jähriger > Che war sie ihrem Gatten eine wahre 11212 its. ihre Kinder verlieren in der Entschlafenen eine gute Mutter und vorbildliche Erzieherin. Namens der Familie sprach der Schwager der Verstorbenen bewegte Worte des Dankes und des Abschiedes. ' / 'N"22w Randegg. 19. Febr. Nach langer schwerer Krankheit wurde Salomon Gug gen heim am von seinem, Leiden erlöst. Der. Verstorbene , entstammt einer frommen, hier alteingesessenen Familie und 'war ein guter Jehudi. Sein Haus stand offen für Arme; auch verschämte Bedürftige suchte er durch seine offene Hand wieder aufzurichten. Es war in dieser Familie seit Jahrzehnten traditionell, für Erez Jisroel zu sammeln und zu spenden. Für das allgemeine Wohl hat er stets gerne seine'Dienste gewidmet, lange Jahre im Synagogenrat und Gemeinderat, hat er vor 5 Jahren noch das Amt eines Vorstehers übernommen. Zur Bestattung 'hatte sich eine große' Trauergemeinde versammelt. Herr Rabbiner Dr. Bohrer entwarf ein tief zu Herzen gehendes Bild, des leider allzufrüh Entrissenen. Nachdem noch' einige Redner den großen Verlust beklagt hatten, bewegte sich der Zug zum Guten Orte, wo der Entschlafene seine letzte Ruhe fand. Möge sein Andenken stets ein gesegnetes bleiben. , , , -.i"2rm Danzig, 20. Febr. Der Vorstand der hiesigen Synagogengemeinde wählte Herrn Äkiwo Rap«aport als Dajan. Herr Rapaport, ein Enkel des Akiwo Eiger b"nr trat am 15. d. M. sein Amt an. \ Wien, 15. Febr. Am 7. ds. fand das Leichenbegängnis des im 75. Lebensjahre verstorbenen Wiener Arztes Dr. Samuel Ko re in statt. Die Trauerrede hielt Herr Rabbiner Schenk, der die hervorragenden Tugenden und die tiefe Religiosität des Verewigten in markanten Zügen schilderte. Ms langjähriger Vorsteher der Wiener Talmud Tora hat sich der Verblichene große Verdienste erworben. Im Namen der Familie sprach der Bruder , des Verewigten, Stadtrepräsentant Desider Korein aus Budapest, der die Herzensgüte, Humanität und die besondere Bescheidenheit des fromm,en Verblichenen hervorhob. Nach den ergreifenden Nachrufen wurde der fromme, edle Arzt in der „Schomre Schabbos"-Abteilung des Zentralfriedhofes zur ewigen Ruhe bestattet. Eine vornehme Familie, darunter Oberrabbiner Dr. Bela Bernstein. Nyiregyhaza. betrauert in dem Heimgegangenen den Senior, der außer der tiefgebeugten Witwe einen einzigen Sohn hinterläßt. Sprechfaal. Vom Beten. Der Artikel „Betrachtungen über das Beten" in der jüngsten Nummer des „Israelit" ist sicherlich Vielen aus der Seele geschrieben. Der Gedanke, im Gebet zu rrapn zü sprechen, oder sich in den Worten unserer Gebetordnet'Zzu spiegeln" — Wann zu sein — erscheint^ mir unvereinbar mit der Hast, mit der die Meisten aus eigenem Antrieb oder getrieben von dem ganz natürlichen Bestreben, „mitzu kommen", ihre geradezu herunterhaspeln. ’ ' Gewiß soll der G'ttesdienst nicht ungebührlich verlängert werden, denn es gibt auch Synagogenbesucher, deren Zeit, besonders an Werktagen, bemessen ist, aber gerade an Werktagen kann man beobachten, wie vom Vorbeterpult aus besonders von Jechidim. in Abwesenheit des Raw, die möglichst schnelle „Bewältigung" des >?& und des n-ray nin® fast als Sport behandelt wird. Raw und Chason können hier Üm Zusammenwirken beispielgebend und regulierend eingreifen. Im Grunde genommen besteht — gerade an Wochentagen — zwischen Eiltempo und einigermaßen andächtigerem Oren ein Zeitunterschied von vielleicht ganzen fünf Minuten und diese wird wohl auch der Eilfertige noch auftreiben können. Wer sich angewöhnt hat, in fliegender Hast zu oren, sollte das Gleiche nicht von Andern verlangen, sondern lieber das „Opfer" bringen, sich dem Tempo anzupasfen, das einigermaßen auch dem weniger „Zungenfertigen" Raum für feine Andacht gewährleistet. •DiVca sä’ im?» bv ntn Dyn dji nvyn mn 12m m ds jb. Vermischtes. Berlin, 20. Febr. Wie bereits mitgeteilt, veranstaltet der Verliner Esra am Sonntag, den 12. März, vormittags 11 Uhr, eine Purim-Matinee, in deren Mittelpunkt der große Charlie Chaplin-Film „Lichter der Großstadt" steht. Bei dieser Gelegenheit weisen wir darauf, hin. daß sowohl das Limmud-Amt wie auch unsere Talmud-Tauro in Berlin, zu deren Gunsten obige Veranstaltung stattfindet, von agudistischer Seite unterstützt wird. Karten zum Preise von 0.75. 1.—, 1.50 sind erhältlich durch alle Esräer, sowie ab 7 Uhr abends im Jugendheim Oranienburgerstraße 91 und in der Buchhandlung M. Ganzer, Oranienburgerstrahe 26. Berlin, 20. Febr. Das Stellenamt des V. I. A. (Rechtsanwalt Dr. Artur Katz, Berlin C. 2, Reue Promenade 3) weist auf günstige Niederlassungsmöglichkeiten für jüdische Zahnärzte in einer westdeutschen Großstadt und in einem kleinen bayrischen Ort hin. Berlin. 14. Febr. Im Verein zur Erhaltung des überlieferten Judentums sprach am 12. Februar Herr R.-A. Horovitz, Frankfurt a. M. über „Lebensfragen des gesetzestreuen Judentums in Deutschland": Ausgehend von der wirtschaftlichen und sozialen Umschichtung der gesamten Judenheit in Deutschland, beschäftigte sich Horovitz ausführlich mit den besonderen Nöten der thorätreüen jüdischen Bevölkerung. Er würdigte die Schwierigkeiten der Sabbatheiligung und befaßte sich mit den Möglichkeiten zu ihrer Ueberwindung. Er wies nachdrücklich auf die noch in den qualifizierten technischen Berufen liegenden Möglichkeiten hin und forderte, daß gerade die thoratreuen Berufstätigen einen besonders hohen Fachausbildungsstand erreichen. Nach Meinung des Redners wäre es selbst in der mittleren Beamtenlausbahn unter Ausnutzung der von den christlichen Sabbatariern gemachten Erfahrungen nicht allzu schwierig, zur Sonntagsarbeit bereite Juden mit freiem Sabbat unterzubringen. Der Redner würdigte eingehend die Pläne zu jüdischer Land- und Stadtrandsiedlung. Die Erziehung des Nachwuchses zu geschichtsbewußtem Judentum und die Verbreitung gründlichen Thorawissens ist die Voraussetzung für inneren Aufbau- und äußere Abwehrarbeit. Abschließend fordert R.-A. Horovitz den organisatorischen Zusammenschluß der gemeindetreuen Orthodoxie im ganzen Reiche zur Abwendung der drohenden wirtschaftlichen Gefahren und zur straffen Vertretung der gesetzestreuen Interessen bei der Gründung des von ihm als notwendig erachteten Reichsverbandes. . In der Aussprache, an der sich u. a. Rabbiner Dr. Freimänn und das Präsidialmitglied des Weltverbandes Schomre Schabbos. Alfred. Marcus, beteiligten, wurden die Frage des sozialen und politischen Schutzes vertieft und die vom Reichsbund für jüdische Siedlung und der Berliner Jüdischen Gemeinde gemachten Erfahrungen dargestellt. Mehrere Redner brachten unter lebhafter allseitiger Zustimmung den Wunsch nach enger Zusammenarbeit aller Gesetzestreuen aus den Haupt- und Sondergemeinden ohne Unterschied der politischen Anschauung zum Ausdruck. Zur Beachtung für Rabbiner. Lemberg, 15. Febr. Unter dem Titel D’itnn nuVin erscheint demnächst ein vollkommenes Verzeichnis aller amtierender Rabbiner in der Welt. Der Verlag wendet sich an alle Rabbiner und Rabbinatsassessoren, ihm baldigst Mitteilung zu machen über: 1. Namen. Vaternamen. Alter und Abstammung. 2. Studiengang, 3. wann und von wem das Rabbinatsdiplom ausgestellt wurde, 4. seit wann in der jetzigen Gemeinde tätig. 5. ob früher schon als Rabbiner fungiert und wo. 6. ob Werke verfaßt und welche, 7. genaue Adresse. Diese Fragen sind zu beantworten an Rabbiner S. Schapira, Lemberg, Zolkiewska 25 (Polen), der auch jede weitere Auskunft erteilt. Tel-Awiw. 15. Febr. Der Schmirath Sabbat- Verein hat jetzt in sämtlichen Synagogen eine Liste der hiesigen Friseure angeschlagen, die sich infolge der Beynihungen des Vereins verpflichtet haben, am' Freitag rechtzeitig zu schließen. Es ist das ungefähr die Hälfte der Angehörigen des Gewerbes. Eine Agudas hacharedim, die die orthodoxen Juden Tel-Awiws organisieren will, ist in Gründung begriffen. Der provisorischen Leitung gehören von Herren aus Deutschland an: Dr. Bamberg er (früher Hamburg). Sah) Geis (Frankfurt) Gr 0 üz i n.s k i und Dr. Jacob u s (Berlin); auch Stadtrat Josef' Vetter ist in der Leitung. (Es wäre höchst bedauerlich, wenn hier wiederum in der Absicht," etwas Gutes zu schaffen, der herrschenden Zersplitterung Vorschub geleistet und ein neuer Verein. statt einer Ortsgruppe der Agudas Jisroel geschaffen wird. Red.). Die IDsche. Die Angelegenheit David Bauer. Wie wir hören, ist im Publikum verschiedentlich die Meinung aufgekommen, das Rabbinat der Israelitischen Religionsgesellschaft sei entschlossen gewesen, der Firma David Bauer die Aufsicht zu entziehen. Auf Erkundigung hören wir. das; dies nicht zutrifft. Es bestand vielmehr der Wunsch, unter A b st e l - lung von nach Ueberzeugung des Rabbinats vorhandenen Mängeln das Auffichts- Verhältnis f 0 r t z u f ü h r e n. * Die jüdische Qeffentlirhkeit wird mit Befriedigung zur Kenntnis nehmen, daß angesichts der gegenwärtigen politischen Lage auf die Austragung der Affäre Bauer vor der Oeffentlichkeit oder gar vor den Gerichten von allen Beteiligten verzichtet wird. Auf die allgemeine Frage der Kaschrus-Disziplin innerhalb der jüdischen Gemeinden Deutschlands überhaupt behalten wir uns vor, zu geeigneter Zeit, wenn die Gemüter sich beruhigt haben, zurückzukommen. Erholungs- und Allersheims in Ems. Das segensreiche Wirken des vor drei Jahren gegründeten E r h 0 l u n g s - und A l t e r s h e i m s für jüdische Lehrer und Kantoren in Bad Ems ist bereits allgemein bekannt. Hunderte von Lehrern und Lehrerinnen, Kantoren, Gemeinde- und Sozialbeamten, sowie deren Ehefrauen und Witwen, haben darin zu sehr mäßigem Preise Aufenthalt und Erholung gefunden. Es erhält sich — ohne Inanspruchnahme der Allgemeinheit — aus den Beiträgen und Verpflegungsgeldern der Interessenten. Um jedoch auch minderbemittelten Beamten Aufnahme gewähren zu können, ist ein Wohlfahrtsfonds gegründet morden, der, aus gelegentlchen Spenden gespeist, immerhin schon einigen Besuchern des Heims einen Zuschuß zu den Aufenthaltskosten leisten konnte. Um diesen W o h lsahrtsfonds des Heims zu stärken, wird am 'Samstag, den 18. März, 20.16 Uhr, ein Wohltätigkeits-Konzert veranstaltet, zu dem sich bewährte Kräfte in uneigennütziger Weise zur Verfügung gestellt haben. Es sind dies: Frau'Anny Steiger-Betzak.'Oberkantor Emil Groß, Heinrich Bornstein, Dr. Nathan Ehrenreich. Siegfried Würzburger und das Frankfurter Tonkünstler-Orchester. Die musikalische Leitung liegt Zn den Händen von Max Neumann. Um weitesten Kreisen den Besuch dieser Veranstaltung zu ermöglichen, sind volkstümliche Preise vorgesehen. Verein Mekor Lhajim E. V. Frankfurt a. M. Im Rahmen unserer Sonntagnachmittag-Vorträge halten wir zwei Megilo-Vorträge an den nächsten beiden Sonntagen ab. — Es spricht zunächst diesen Sonntag, den 26. Februar, Herr I. Soffer über „Midrasch zu rto» inos". Anerkennung an die Indische Krankenhilfe. Die in jüdischen Kreisen bekannte Fürsorgeschwester Gertrud richtet an die Jüdische Krankenhil.se folgendes Schreiben: „Nachdem die Grippewelle im Abflauen begriffen ist, möchte ich nicht versäumen, Ihnen für Ihre tatkräftige und rasche Hilfeleistung herzlichst zu danken. Sie haben mir durch Ihr schnelles Handeln die Arbeit sehr erleichtert und dazu beigetragen, daß viele Kranke rascher genesen konnten. Mit nochmaligem Dank, auch im Namen meiner Schützlinge."

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