Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 74 (1933)
- Issue
- Heft 3 (19.1.1933)
- Date
- 1933-01-19
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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19. Januar 1933 Der Israelit Nr. 3 Seite 11 schreit. Nein, möge er es erleben, daß eine Jugend in Palästina am Sabbat keine Zeit für Dichter und symbolisches Fackellicht hat, sondern in den Lehrhäusern die geistige Wonne und Erholung von der schweren ausbauenden und heiligen Arbeit der Woche sucht und findet. Dann mag sich der große Dichter diese neue Generation, d i e er nicht mehr mit Lichtern suchen muß, ansehen, die alte Harfe aus der Ecke wieder holen und uns wieder einen -rnnn singen — als Lied der jüdischen Gegenwart! —tz. Vermischtes. Berlin, 15. Jan. Das Patenschaftskomitee beim Schul- .werk der Adaß Jisroel besorgt, wie bekannt, armen, aber strebsamen Kindern aus allen gesetzestreuen Kreisen Berlins Freistellen, versieht sie mit Büchern und Kleidung, unterstützt das Rosa Barth-Schülerheim wie aucy das Moritz Lehmann-Ferienheim und bewilligt Stipendien für Erholungsreisen. Diesen Aufgaben gerecht zu werden und insbesondere den übernommenen Verpflichtungen nachzukommen, ist dem Komitee nur möglich, wenn die gesamte Juenschast Berlins demf kulturellen und sozialen Werk tatkräftiges Interesse entgegenbringt. Das Komitee beabsichtigt, am Purim, Sonntag, den 12. März, einen Gesellschaftsabenü zu veranstalten und ein recht unterhaltendes, erlesenes Programm zu bieten. Mit ausgezeichneten Kräften der Berliner Musik- und Theaterwelt sind Verhandlungen eingeleitet und wertvolle Kräfte bereits gewonnen. Eine ausführliche Mitteilung hierüber wird demnächst in diesem Blatte veröffentlicht werden. Das Komitee erwartet zahlreichen Besuch und hofft durch diese Veranstaltung seinem erschöpften Fonds neue Mittel zuführen zu können. Hannover. 15. Jan. Am Sonntag, den 25. Dezember, fand eine Chanukah-Feier der A g u d a Hannover statt. Es hatten sich ca. 400 Personen dazu eingesunden. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden, Herrn Julius Löben st ein, wurden die Lichter entzündet. Darauf trat der Ansager in Funktion, der seine Ausgabe mustergültig vollführte. Heiteres und Ernstes wechselten in bunter Folge. Der tosende Beifall lohnte den Aufführenden und zeugten von einer Stimmung, die man in der Jetztzeit sehr selten zu sehen bekommt. Zuletzt gab es noch Tüten mit überraschendem Inhalt für die Kleinen, und mit leuchtenden Augen wurde die Chanukah-Gabe in Empfang genommen. Die Feier bewies, daß die Hannoveranische Aguda nicht nur auf dem Gebiete des Lernens und der Erziehung etwas leistet, sondern in jeder Situation ihren Mann stellen kann. Kassel, 15. Jan. Ende des Jahres 1932 hat Herr Julius Löwenthal in Efchwege sein Mandat im Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden niedergelegt. Als sein Nachfolger ist Herr Lehrer Salomon Neu mann in Kassel, der, gleich seinem Vorgänger, der.Konservativen Fraktion angehört, in den Verband eingetreten. Stettin, 15. Jan. Die Talmud-Thora-Schule, eine Gründung des Keren Hatorah, hatte am Sonntag, den 1. Januar, wieder eine öffentliche Kinderprüfung in den Schulräumen der Adaß Israel-Gemeinde stattfinden lassen. Die Prüfung wurde von Herrn Rabbiner Dr. Michael Munk, Berlin, der im Aufträge von Keren Hatorah ehrenamtlich von Zeit zu Zeit von Berlin aus zur Inspektion der Schule nach Stettin kommt, geleitet. Zahlreiche Gäste waren erschienen, die sich von dem wirklich überraschenden Erfolg überzeugen konnten. Dieser ist besonders das Verdienst des Herrn Rabbiner Tarsis, des Lehrers der Schule, welcher keine Mühen gescheut hat, um zu diesem Erfolge zu gelangen. Zu erwähnen ist ferner die Mitarbeit des Direktors der Schule, Herrn Rabbiner Dr. Michael Munk. Berlin, der voller Genugtuung auf den Segen seiner Tätigkeit blicken konnte. Wie bisher war am selben Tage des Nachmittags auch eine Versammlung in den Räumen der Alemannia-Loge, Stettin. Nach den Begrüßungsworten des Vorsitzenden, Herrn Schreier, Stettin ergriff Herr Rabbiner Dr. M. Munk, Berlin, das Wort zu dem angesetzten Thema „Weltschaffung und -Erhaltung", wofür er reichen Beifall ernten konnte. Unter den Gästen befanden sich Herren und Damen vom Vorstand und der Repräsentanz der Synagogen-Gemeinde sowie viele Freunde und Gönner aus Stettin und dem benachbarten Orte Löcknitz, den Herr Rabb. Tarsis auch in regelmäßigen kurzen Abständen zwecks Vortrag und Schiurim-Abhaltung aufsucht. Am Schluffe der Rede des Herrn Rabb. Dr. Munk wurden Worte des Dankes für Herrn Rabb. Tarsis als Lehrer sowohl wie für den gesamten Vorstand ausgesprochen für ihre hingebungsvolle Arbeit. Die beiden Veranstaltungen haben einen allseitig anerkannten vortrefflichen Verlauf genommen. Würzburg, 8. Jan. Die Würzburger Israelitische Kultus gemeinde hatte unter der Fortdauer der ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse zu leiden, so daß sie den schon seit Jahren geplanten Umbau der Synagoge und Pen Neubau einer Schule zurückstellen mußte. Gleichwohl konnten die jüdischen Wohlfahrtszentrale und die südische Mittelstandshilfe zahlreichen bedürftigen Gemeindeangehörigen ihre Fürsorge zuteil werden lassen. Von der Mittelstandshilfe wurden über 60 Familien mit Lebensrnitteln und Brennmaterialien für den Winter versorgt. In dem israelitischen Krankenhaus wurde, wie im Vorjahre, eine Notstandsküche zur Abgabe billiger Speisen eingerichtet. , Treuchttingen, 8. Jan. Den staatlichen Sparmaßj nahmen ist schon vor mehreren Jahren die hiesige staat- : liche jüdische Volksschule zum Opfer gefallen. Der Leiter! derselben, Herr Hauptlehrer F u l d e r, der auf Wartegeld > gesetzt und später pensioniert worden war. hat aber den j Unterricht an der von der Gemeinde als Prioatfchule; weiter geführten Schule bisher erteilt. Da Herr Fulder I aber demnächst in den endgültigen Ruhestand tritt, hat die Gemeinde beschlossen, trotz der großen Opfer, die ihr dabei auferlegt werden, die Schule auch fernerhin als private Volksschule weiter zu führen und wieder einen Volksschullehrer einzustellen. Frickhofen (Westerwald), 5. Jan. Nach längerer Zeit fand in unserer zum Rabbinat Bad Ems gehörenden Gemeinde am rr' muri nzv ein Festg'ttesdienst unter Leitung des Herrn Kantors und Lehrers Karl Harte» g s o h n statt, was uns allen ein großes Erlebnis war. Seine Krönung fand der G'ttesdienst in einer herzlichen Ansprache, die in allen Gemeindemitgliedern die Ueberzeugung wachgerusen hat, daß es gerade jetzt notwendig sei, mehr als je für unverfälschte Jüdischkeit zu tun. Saatfeld (Thür.), 18. Jan. Am 29. Januar feiern die Priv. Eheleute Moritz und Sofie Frank (geb. Rosenberger aus Schonungen) in Saalfeld (Thür.) das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Die beiden 88jährigen Jubilare erfreuen sich bester geistiger und körperlicher Frische. London, 3. Jan. In dem überfüllten Saale der Whitechapel Art Gallery fand am letzten Sonntag eine große Beth Jacob-Demonstration mit Preisverteilung statt. Mr. H. A. Goodman gab seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß er dseser Versammlung präsidieren könne, die über das Werk und die Ideale von Veth Jacob unterrichtet sein wolle. In diesen Chanukah- Tagen ist Beth Jacob selber ein Wunder, ein dreifaches Wunder gleich Chanstkah, denn das Licht, das von Sara Schenirer in einem Krakauer Hinterstübchen angezündet wurde, leuchtet jetzt in jeder Stadt und in jedem Stübchen Polens und beinahe 25 000 jüdische Mädchen werden unter seiner Aegide erzogen und herangebildet. Auch hier in London ist dieses Licht aufgegangen und es brennt schon hell im Herzen des Ghettos von Ost-London. Es fei die heiligste Pflicht der englischen Judenheit, dabei mitzuhelsen, daß dieses heilige Feuer weiterbrennen könne. Rabbi Dr. Eli Munk begrüßte die Versammlung'im Namen des Beth Jacob-Komitees, Mr. I o s k o w i tz brachte die Grüße der Föderation polnischer Juden und Mr. T a r l o diejenigen der Lodzer Gesellschaft. Außerdem sprachen Rabbi I. Lew, R a b b i n o w i c z und H. Frenke l. — Die Damen Zimmermann, P. Blackman, Sugerman, B. Feldmann und Sheinfekd brachten ein Spiel zur Aufführung. Mr. Wolfson händigte den erfolgreichen Kindern die Preise ein. Die ganze Versammlung erhob sich, als die Kinder die Beth Jacob- Hymne und die Königshymne sangen. Bratislava, 12. Jan. Das Kuratorium des „Kolel S ch o m r s H a ch o m o t h" (flovakifcher Kolel) legt einen Bericht nebst Rechnungsübersicht über seine Einnahmen und Ausgaben im Zeiträume vom 1. Januar 1931 bis 30. Juni 1932 vor. Der Bericht zeigt, daß in diesen V/> Jahren über V/, Millionen Tschechenkronen (annähernd Mk. 200.000) eingegangen und fast gänzlich für die Bedürfnisse des Kolel cerwendet worden find. Die Berwaltungsspesen betragen nur Kc. 2500. In der Gesamtsumme sind Kc. 28.000 Privatsendunaen von Einzelnen an Einzelne enthalten, alles übrige stellt die allgemeinen Eingänge des Kolel zur freien Verfügung dar. Im Anhang find die Bestimmungen über Stiftungsfonds zu Gunsten des Kolel, insbesondere die Hausstiftungn abgedruckt. Jerusalem, 5. Jan. Bei der Bestattung des soeben Heimgegangenen sfardischen Kabbalisten Rabbi Chajrm Schoul Duyk s. A. ereignete sich ein bedauerlcher Zwischenfall. Ein der Munkaczer Ebassidim-Gruppe angehöriger Eiferer — übrigens ein starker Gegner der „Agüdas Jisroel" — wollte Oberrabbiner Kuk am Sprechen verhindern, und in dem Getümmel, das infolge des Störungsversuches entstand, wurden beleidigende Ausrufe gegen Rabbiner Kuk laut. Die Polizei verhaftete den Urheber der Ruhestörung, wobei die jüdischen Polizisten sich wieder einmal durch ein besonders scharfes Vorgehen geaen die gar nicht beteiliaten Zeire Agudas Jisroel auszeichnete. Der Zwischenfall, für den keine Agudo-Jnstanz direkt ober indirekt verantwortlich ist. wurde in der Presse wiederum zu ganz unberechtigten Ausfällen gegen „2lgudas Jisroel" ausgebeutet, wesbalb die obige korrekte Darstellung des Zwischenfalls, dein sonst keine Bedeutung zukommt, notwendig ist. Personalien. Simon Deutsch Mulhouse, 13. Jam SlMvN Deutsch ist uns nach kurzer, schwerer.Krankheit im Alter von 68 Jahren entrissen worden. Das traditionelle Judentum im Elsaß und in Frankreich trauert um eine seiner besten Stützen. Simon Deutsch war 41 Jahre Schachet der hiesigen Gemeinde, wo er in seiner langen Tätigkeit bei Juden und Nichtjuden nur Freunde zählte. Trotz seines schweren Berufes widmete er jede freie Stunde dem Thorastudium. Im Laufe der Jahre erwarb er sich nicht nur eine große Kenntnis auf religiösem Gebiete, sondern auch in den profanen Wissenschaften. Vis zum Kriege war er außerdem noch vereidigter Dolmetscher am hiesigen Landgerichte. Im Betlokal der Gerberstraße (Societe de stricte Observante-Sisto war er die Seele des Minjan. Morgens und abends war er stets der erste beim G'ttesdienste. Er unterrichtete die jungen Leute des Mnijan, auch versah er das Vorlesen der Tauroh, beides als Ehrenämter. Aus Gesundheitsrücksichten hatte er sich seit zwei Jahren in den Ruhestand gesetzt, um sich vollständig dem Lernen zu widmen. Der Verewigte erfüllte Zeit seines Lebens gewissenhaft auch alle anderen Mizwos. Er opferte sich für Kranke und Arme auf. Mit der Gattin und den Kindern — ein Sohn, Herr Abraham Deutsch ist Rabbiner in Bischheim, ein anderer Sohn und Schwiegersohn fungieren als Kultusbeamte — trauert die Gemeinde um ihren treuen Beamten, eine große Schar von Freunden um den lieben, unvergeßlichen Freund. — Im Trauerhause in Mülhausen, wo eine unzählige Menschenmenge herbeigeeilt war, ergriff Herr Dr. Meyer, Mitglied des Konsistoriums, das Wort, um seinem verehrten Freunde einen ergreifenden Nachruf zu widmen. Die sterbliche Hülle wurde nach dem Friedhof von Bischheim überführt. Im Hause des Sohnes des Verewigten, Herrn Rabbin Abraham Deutsch, schilderte Herr Grand-Rabbin W e i l l, Colmar, das tugendhafte Leben Simon Deutschs, dem er kürzlich den Ehrentitel Morenu verliehen hatte. •iraxan Laudenbach a. 211., 8. Jan. Am Sonntag, den 1. Januar, nahm der neugewählte Lehrer, Herr Theodor Rose n f e l d e r (seither Lehrer an der Israelitischen Handels- und Bürgerschule in Burgpreppach) sein Amt als Kantor und Religionslehrer der Gemeinden Laudenbach, Karlstadt und Wiesenfeld auf. Zu seinem Empfang hatten sich Gemeinde und Schulkinder in der Lehrerwohnung eingefunden. Das Haus war mit Grün und Begrüßungsplakaten geschmackvoll geschmückt, desgleichen die Synagoge. Für den Vorstand begrüßte Herr Nathan Adler, Laudenbach, den neuen Lehrer mit herzlichen Worten. Alsdann überreichte mit Spruch im Aufträge der Schüler ein Mädchen dem'Lehrer einen Blumenstrauß. Lehrer Rosenfelder dankte der Gemeinde und den Schülern für ihr Erscheinen und für die Begrüßung. Seine Antrittsrede hielt Herr Rosenfelder am vergangenen Sprechsaal. 2ln alle jüdischen Unternehmer! Schwerer denn je lasten heute auf der gesamten Weltwirtschaft die Schatten, die der fast schon vergessene furchtbare Weltkrieg zurückgelassen hat. Die Industrie, der Handel und das Gewerbe ächzen unter der Last der enormen Steuern und Abgaben, der Konkurrenzkampf wird immer größer, die Absatzmöglichkeiten und der Verdienst stets geringer und mit Besorgnis sieht man den Ueberraschungen des nächsten Tages entgegen. Es zählt keinesfalls mehr zu Besonderheiten, wenn Unternehmungen, deren Machtstellung gestern noch unerschüttert war, morgen vom Krisensturm einfach weggefegt werden und übermorgen ein noch viel größeres Ereignis die „Alte Geschichte" bereits vergessen läßt. Es gilt daher als Selbstverständlichkeit, daß heute jeder Unternehmer mit besondere Sorgfalt die Auswahl seiner Mitarbeiter vornimmt, — und um den schweren Existenzkampf erfolgreich bestehen zu können, nur treue, ehrgeizige und tüchtige Arbeitskräfte einstellt. Daß gerade der jüdische Angestellte alle diese Vorzüge in großem Maße in sich vereint. ist eine altbekannte Tatsache und man sollte meinen, daß jüdische Chefs, wenn sie nicht schon aus nationalem Zusammengehörigkeitsgefühl jüdische Angestellte aufnehmen, dies in ihrem eigenen Interesse machen würden. Daß dem nicht so ist, beweist der Umstand, daß trotz des geradezu lächerlichen Verhältnisses der zahlreichen „Selbständigen" zu den wenigen Angestellten die Arbeitslosigkeit auch unter den Juden eine ziemlich bedeutende ist und es fast zu den Unmöglichkeiten gehört, tüchtigen jüdischen 2lngestellten und Arbeitern Existenzmöglichkeiten zu verschaffen. Nicht zum Lobe vieler unserer Stammesgenofsen, die dazu berufen wären, jüdisches Elend direkt oder indirekt zu hindern, muß festgestellt werden, .daß es in vielen Fällen bedeutend leichter ist, die stellenlosen jüdischen Kräfte bei Nichtjuden unterzubringen. Es wäre sehr zu wünschen, wenn unseren jüdischen Untenehrnern aus den bisher gesammelten Erfahrungen die Augen geöffnet würden und diese in Zukunft sowohl 'm ihrem eigenen Interesse, wie auch im Interesse des jüdischen Angestellten und Arbeiters den einzig richtigen Weg gehen würden, bei der Personalaufnahme in erster Linie die Offerte braver Gesinnungsgenossen zu berücksichtigen. Wilhelm Spitzer, Mainz. Wochenkalender. vom 21. - 28. Jan. 1933 23. Tebet - 1. Schebat 5693 »Öl» gl Ennn 1'313Ö mnv 21 n!>’iö Mauled: Dann. vorm. Samstag 23 rrs IV NHr 42i;7ih Minuten Sonntag 22 24 33 xsnsB ö’iyn Montag 23 25 13 Dienstag Jan. 24 N3v 26 13 Mittwoch 25 27 ,13 Donnerstag 26 28 13 153i? 11L2 Öl’ Freitag 27 29 T3 Samstag 28 CHE? 1 N3 V1N PK~) K1Ä1