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Der Israelit · 1932-10-13 · Heft 42-43 (13.10.1932) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 42-43 (13.10.1932)
Date
1932-10-13
Page
– (sequence 11)
Language
German
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13. Oktober 1932 Der Israelit Nr. 42/43 Seite 7 Ein Artikel, der viel von sich reden macht, ist das seit 34 Jahren im In- und Auslände mit bestem Erfolg eingeführte R asi erp.ulv er der Firma De st elfer, Nürnberg- A., Färber st ratze 13. Glatteste Enthaarung in kürzester Zeit ohne Messer — bei fast vollständiger Geruchlosigkeit — wird verbürgt. Wiederverkäufer erhalten Sonderrabatt. Interessenten erhalten auf Wunsch Probesendung gratis. (Vergl. Anzeige in vorliegender Nummer).__' Familiermachrichten. Barmizwoh- Luz, Sohn des Herrn Jos. Windreich, Charlottenburg 4 Wielandstr. 41 am mxy — Josef, Sohn des Herrn Isidor Weißmann am nvio nnt? v'vrria am 29. 10. 32, Synagoge Ad aß Jeschurun Gestorben: Frau Karoline Bruckmann geb. Oppen» heimer 69 Jahre.. Briefkasten. M. Sp. in Vekkc-Kapusany. Wir bedauern. Ihnen nicht dienen zu können. Wenden Sie sich an eine Sortimentsbuchhandlung. Kalset. Es sollen mitswun omos besonders bedeutungsvolle Stellen der Liturgie hervorgehoben werden. §. Z. in Jerusalem. Ein Jerusalemer Leser, der noch dazu auf einen so schönen hebräischen Namen hört, sollte wissen, daß unser Palästinakorrespondent „Zofe (noix, Seher)" mit einer deutschen Zofe nichts zu tun hat._ Die Woche. Verein Mckor Chajim. Wir veröfsentlichsn an anderer Stelle das diesjährige Sukkauth-Programm und empfehlen unseren Mitgliedern und Freunden den regen Besuch der angekündigten Veranstaltungen. Besonders verweisen wir aus das wie alljährlich am ru§e?in stattfindeude Lernen im Vereinslokal, sowie auf den Frühg^ttesoienft, der nun nnvv früh 6 Uhr im Vereinslokal stattfindet; es ist vorgesehen, jeden Teilnehmer aufzürufen. Mit rp^n-n nnv beginnt unser Winter-Programm worüber in nächster Nummer Näheres bekanntgegeben wird. Simchaus Thauro in der Agudas Jisroel-Jugensgruppe. Wie in den Vorjahren findet auch dieses Jahr am Simchas Thauro morgens 6.10 Uhr im Heim (Schwanenstratze 12) ein F r ü h m i n j a n statt. Am Nachmittag findet , sodann im Heim eine Simchas Thauro-Feier ab 16 Uhr statt. Die Veranstaltung ist nur für Mitglieder der Jugend- und Mädchengruppe gedacht. 25 Jahre Jüdische Fraucnvcreinigung. Zum 25 jährigen Jubiläum gibt die I ü d i s ch e Frauenvereinigung e. V. eine Schrift heraus, (gedruckt im Verlage Hermon G. m. tB. H., Frankfurt a. M.) die schon durch ihre schlichte hübsche Ausmachung zur Beachtung zwingt. Von einem größeren Jubiläumsfest hat die Jüdische Frauenvereinigung abgesehen. Sie will ein Fe st sti l l en W o h ltu ns im Wo h I tu n feiern, und alle ihre Mitglieder und Freunde sollen dabei mittun. Die in der Schrift enthaltene Chronik der Vereinigung gliedert sich in drei Hauptteile.' Gründung, Kriegs- und Nachkriegszeit, Gegenwart. Das erste Kapitel bringt uns jenen denkwürdigen 20. Oktober 1907 in Erinnerung, an dem in einer großen Versammlung nach Vorträgen von Jacob Rosenheim und Moritz A. Lob die Frauenvereinigung gegründet wurde. Wir erleben ihren Aufstieg in den ersten Jahren, mit der Entfaltung der geistigen und Wohlfahrtsarbeit, mit der Errichtung der Stellenvermittlung, der B r o ck e n s a m m l u n g „ P e a " , der Hermann Lehmann S ch u l e, der Hilssinstitulivnen für Erwachsene und Kinder. Im Kriege, so erfahren wir aus dem zweiten Kapitel, wurde die Kinderfürsorge noch weiter ausgebaut. Sie erhält mit dem M ä d ch e n h o r 1 ihre Krönung. Kleider depot, Nähstube, und S t r i ck nachmittags helfen den Kriegern, den Verwundeten in den Lazaretten und den Notleidenden in der Heimat. Von all diesen Einrichtungen wurde das Beste und das Notwendigste in die G e g e n w a r t hinübergerettet u. a. der M ä d ch e n h o r t , das Lieblingslind der langjährigen Vorsitzenden, Frau Henriette Bestyoff rrs?. Ihr ist auch ein liebevolles Gedenkblatt in dieser Jubilüumsschrift gewidmet, denn, das Jubiläum steht noch unter dem Eindruck des Heimgangs dieser seltenen Führerin. Mehrere Namen nennt die Schrift, die in der Geschichte der Vereinigung verewigt zu werden verdienen. Dank und Verehrung wird u. a. Frau Clementine C r a m e r ausgesprochen, auf deren Initiative die Vereinigung gegründet wurde und die ein volles Vierteljahrhundert ununterbrochen im Vorstände tätig ist. Ebenso Frau Nanny Levis, die seit 25 Jahren dem Vorstände als Kassiererin angehört und in der Zeit der Inflation wie der Geldknappheit manche schwierige Ausgabe zu lösen hatte. Die Schrift schließt mit der Hoffnung, daß es der Jüdischen Frauenoereinigung gegönnt sein möge, im zweiten Abschnitt ihrer Wirksamkeit mit gesteigerter Kraft und mit den in harten Stunden gewonnenen Erfahrungen dem Werke des Friedens tut Frieden zu dienen, dem Werke des Friedens im Sinne unserer Talmudweisen: ''bv nna npix mm. Zusammen mit der Jubilüumsschrift versendet die Jüdische Frauenvereinigung ihr Programm für den kommenden Winter. Es ist ein reicher Lehrplan, der viel Auregung und Belehrung verspricht. Für Vortrüge sind gewonnen Frau Dora Edinger, die Herren Dr. S. Ehrmann. Direktor Dr. M. Elias, Dr. Arnold Alerzbach, Dr. Theodor Metz, Rektor Karl Ochsennrann und Redakteur S. Schachnowitz. Bei den gemütlichen Zusammenkünften am Dienstag abend wirken bewährte Kräfte mit. Die Vortragssaison wird am Dienstag, 1. November, 8.45 Uhr mit einem Referat der Frau Dr. Dora Edinger über ihre Eindrücke auf einer Rußlandreise (im Hause von Frau Berta Stiebel, Palmstr. 9) eröffnet. Der November bringt weitere Vortrüge: am Sonntag, den 13. von Herrn S. S ch a ch n o m i tz über das Thema: „Aus den Zeiten der Ghettodämmerung" (Emanzipation und der Rückschlag in Fornr des Antisemiiismus) und am 27. von Herrn Dr. Arnold M e r 3 D n ä> über das Thema „Von Asozialen und Kriminellen." Beide Vorträge finden im Hörsaal Friedberger Anlage, abends 6 Uhr statt. Die weiteren Vorträge werden im „Israelit" bekanntgcgeben. Reflektanten auf die Jubilüumsschrift werden gebeten. sich an Frau Nanny Levis, Frankfurt a. Ni., Schwanenstraße 20, zu wenden. Ehrung David Ginsbergers. David Giusberger, der wie schon an dieser Stelle berichtet, am s"2v> my seinen s i e b z i g st e n Geburtstag feierte, war in diesen Tagen Gegenstand vielfacher Ehrungen. Am Samstag vormittag erschien in seinem Hause eine Deputation, bestehend aus unserem Gemeinderabbiner, dem gesamten Vorstände und Delegierten des Gemeinderates. Herr Rabbiner Josef Horowitz richtete die erste Ansprache an den Jubilar. Er zählte ihn zu den 'i trän n-nmyn 'i nay deren Leistungen doppelt bemessen werden, so daß die bald 35 jährige Amtstätigkeit Ginsberger „bei Tag und bei Nacht" schon beinahe als eine siebzigjährige gewertet werden kann. Herr Jacob R 0 s e n h e i in überreichte nun im Nameil des Vorstandes dem Jubilar eine silberne Schale, mit Begleitworten, die Ginsberger als „den .beliebtesten Akann in der Kehilla" feierten. Für das S y n a g 0 g e n k 0 m i t e e sprach Herr Isaak Wolf einige Worte und wartete mit einigen köstlichen Reminiszenzen aus der Frieslünder-Zeit auf. Für den G e - mein berat pries Herr Josef Offenbacher die tapfere und geniale Art Ginsbergers, alle schwierigen Fragen seines Amtes „in Schönheit und Wohlgefallen" Einmal kommtdasGludi! Wollen Sie nicht auch dabei sein? in Frankfurta.M. 79 Kaisersfr. 79 Lose 1. Klasse am 21. und 22. Oktober durch die staatliche: Lottvrw-Lmnal am Bahnhofsplatz Tel. 33761 Postsch.-Kto. Ffm. 48780 Streng frommes Uffe inmoddien in klein. Haushalt nach der Schweiz gesucht. Nähen erforderlich. Offerten unter 4278c an die Exp. ds. Bl. Suche für meine Tochter, 19 Jahre alt Stelle als Haustochter Off. unt. 4277c an die Erp. Orth. jung. Mädel als gegen Taschengeld per sofort gesucht. Bildofferten unter 4286c an die Exped. AliileiilliiLKS!: für nachmittags gesucht zur Beaufsichtigung von vier Kindern (7—11 Jahre alt) bei den Schularbeiten. 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