Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 73 (1932)
- Issue
- Heft 27 (30.6.1932)
- Date
- 1932-06-30
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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30. Juni 1932 Der Israelit Nr. 27 Seite 15 Personalien. Lampertheim a. Rh., 27. Juni. Am 25. Nissan konnte der Lehrer der hiesigen Gemeinde, Herr Jonas Meyer,, in seltener Rüstigkeit und bei voller Amtstätigkeit seinen siebzigsten Geburtstag und gleichzeitig das 35jährige Amtsjubiläum in der Gemeinde Lampertheim begehen. Der Jubilar, der in Lehre und Lebensführung stets unermüdlich für die Ideale des überlieferten Judentums eingetreten ist, erfreut sich wegen seiner aufrichtigen Frömmigkeit und seines menschenfreundlichen, bescheidenen Wesens allgemeiner Achtung und Wertschätzung, auch in andersgläubigen Kreisen. Neben seiner rednerischen Begabung verdient besonders feine Tätigkeit als vorbildlicher Jugenderzieher hervorgehoben zu werden, durch die allein schon er sich in den Herzen ganzer Generationen von ihm ausgebildeter Schüler und Schülerinnen ein dauerndes dankbares Andenken geschaffen hat. Möge dem Jubilar noch eine Reihe von Jahren in gleicher Gesundheit und Kraft an der Seite seiner ihm ebenbürtigen Gattin beschieden sein zur Freude seiner Familie, zum Segen seiner Gemeinde und zur Ehre des Judentums. w'yvw die Dienstleistungen des vorbildlichen Beamten, da sprach S. Ehrw. Herr Rabbiner Dr. Unna von dem heiligen vniv-Beruf, dem Herr Traub mit ganzer Hingabe diente, da wies unser 21 aber auch im Namen der p"v aus die bedeutungsvolle Tatsache hin, daß der Siebzigjährige seit 32 Jahren in ernstester rnsv-Erfüllung der hl. Bruderschaft angehört und zu keiner Stunde fehlt, wenn der Ruf zu letzten Liebesdiensten an ihn ergeht. Herr Traub, der in jungen Jahren als Lehrer in Krautheim, Odenheim und Malsch tätig war und hier lange Jahre dem Lehrkörper der Klaus-Religionsschule angehörte, nimmt die Verehrung und die guten Wünsche der Gemeinde, die ihn zu den Ihren zählt, mit in die Jahre des Ruhestandes. Wer so in der n-im verwurzelt ist, dem darf man an der Schwelle des Greisenalters das Wort als Segenswunsch zurusen: .1221 ivv 'M'v'2 2'»' Tis Höchberg, 20. Juni. Goldner Sonnenschein lag am Sonntag, 20. Juni, über unserem in der jüdischen Diaspora rühmlichft bekannten Orte, als eine feierlich gestimmte Versammlung sich anschickte, dem von der Gemeinde beschafften neuen Sefer die synagogale Weihe zu geben. Schon in den -Vormittagsstunden hatten sich liebe Gäste eingefunden, um im Hause des 'Präparandenlehrers Emanuel E l d 0 d einen Anteil sich zu sichern an der erhabenen Mizwoh nun ra->nj bv durch Schreiben eines Buchstabens oder Wortes im Schlußtexte. Um 6 Uhr brachte man die neue Thorarolle zu dem in altjüdischem Stil gehaltenen, ehrwürdigen 02221 rnr? das im Tannengrün duftete und vom Lichterglanz durchflutet war. Männer- und Frauenabteilung waren fast zu klein für die große Zahl der Festgäste,' besonders aus dem nahen Würzburg. Herr Seminarist Z i ß n e r sang in Vertretung des Öberkantors E fch w e g e, Würzburg' das 121V v». Älsdann ergriff Herr Rabbiner Dr. H a n ö v e r das Wort zur Weiherede. Höchberg sei als Heimstätte Flehingen (Baden), 30. Juni. Am heutigen Tage kann unser hochverehrtes ehemaliges Gemeindemitglied, Herr Gottschalk Schlesinger, seinen 80. Geburtstag begehen. Herr Schlesinger gehörte 36 Jahre hindurch dem Synagogenrate Flehingen an, darunter war er 22 Jahre lang Vorsteher der hiesigen jüdischen Gemeinde. Außerdem bekleidete er nahezu 14 Jahre das war. Amt des Bezirksältesten der Bezirkssynagoge Bretten. Seine aufrichtige Frömmigkeit, seine edle Menschenliebe, seine stets durch die Tat bewiesene Auffassung von Recht und Gerechtigkeit befähigten ihn in hohem Maße, Re- "w 1». Präsentant dieser Aemter zu sein. Aber weit über den,.. r - Rahmen dieser Tätigkeit hinaus sicherten ihm seine hohe indischen Geistes und jüdischen Lebens langst bekannt. Tugenden, gepaart mit Lebensweisheit und treffendem > Er unterläge es, Namen zu nennen, wenn er an alle dre Weitblick, die Liebe und Hochachtung seiner Mitmenschen, erinnere, die auf Hochbergs w-n w2 schlafen. Der Jubilar, der z. Zt. bei der Familie seines Schwie- Doppelt anerkennenswert sei es, wenn die kleine Ge- Randegg"zm- Sprache kommen, und es fehlt "nicht g-r,°hn-s. B-M-rabbin-r Gr-il-h-im-r in Mosbach! m-mdm schwer t°r w,rt,ch°stl,ch-r Not und Qn aus liberaler Sdte, den «ttqemcitum er meint, daß ich in die „herzliche Musik" des Herrn Schachnowitz mit meiner Warnung einen „Mißton" gebracht habe, so ersehe ich daraus nur, daß er auch zu denjenigen gehört, die in Erez Jisroel-Dingen um jeden Preis „herzliche Musik" haben wollen, und ich kann demgegenüber nichts anderes tun, als auf meine Warnungen und nochmals darauf zu verweisen, daß sie nicht die notwendige Erez Jisroel-Arbeit, sondern eben nur die „herzliche Musik" — ich nannte es das „zionozentrifche Gesumme im orthodoxen Bienenstock" — betreffen. Zu dieser „herzlichen Musik", die eine wahre „Zukunftsmusik" ist, rechne ich in erster Linie das Argument von der rettenden Rolle Palästinas angesichts der unerträglich gewordenen religiösen und materiellen Nöte unseres Volkes im Golus. Gegenüber diesem Argument, das Herr A—n mit großem Nachdruck vorbringt, stelle ich folgende Fragen: Ist der Kampf der Geister in Palästina nicht wesentlich von derselben Art und der Sieg der einen oder der anderen Richtung nicht von denselben Bedingungen abhängig, wie in Europa? Steht in Erez Jisroel der religiöse und materielle Boden bereit, den im Golus allmählich viele Millionen Juden unter den Füßen verlieren? Was nützt es den Millionen Juden, die den Boden unter den Füßen verlieren, ohne einen Ersatz zu finden, wenn, sagen wir, eine Million ihn angeblich gefunden hat? Und' — es muß doch einmal herausgesagt werden — sind denn die Araber, die Engländer und noch andere -wirklich schon quantites negligeables? Kommt der Mißton, der die „herzliche Musik" so grausam stört, nicht vielleicht von dort her? Dr. Nathan Birnbaum. Das Rabbinat in Gailingen-Randegg. Am Sonntag den 3. Juli wird in Karlsruhe die Badische Landessynode zusammentreten, um über wichtige Fragen zu entscheiden. Wie uns von Freundesseite in Karlsruhe berichtet wird, soll auch noch einmal die Frage des R a b b i n a t e s G a i l i n g e n - (Baden), weilt," ist körperlich und geistig noch sehr frisch > erbitterter politischer Tageskämpfe still und bescheiden und rege und besucht regelmäßig den Morgen- und! ein solch schönes Werk reifen ließ. An einen nn »na Abendq'ttesdienst '! lehnte der Redner feine weitere Betrachtung an, die N"!L °r°«°-ll-r d-r-n S«Wl viele gesunde und gesegnete Jahre! Er-inay* im Festschmucke prachtvoller Mäntelchen, deren Stickerei aller Augen fesselte, nachdem schon das schwere 02112 als Schaustück altjüdischer sarkaler Kunst Bewunderung Presov (Slovakei), 2. Juni. Eine der wahren „Noauslöste, besonders der 0122- Nun formten sich die schim Zidkonijos", der markantesten Frauenpersönlich- Thorarollen zum Begrüßungszug ihrer lieben jüngsten feiten der alten Generation, hat unsere Kehillo in Frau Schwester, setzten sie an die Spitzen und feierlich erklang Lea Herz n~y, (Gattin des hochgeachteten R. Mosche Herz v"»y) verloren. Am 26. Mai verschied sie im Alter von 62 Jahren. Tiefe, echte jüdische Frömmigkeit, große Menschenliebe, gepaart mit seltener Herzensgüte, waren die Grundzüge ihres Wesens. Tag und Nacht stand ihr Haus den Armen und Wanderern offen. In eigens für diesen Zweck gebauten Räumlichkeiten gemährte sie ihnen Nachtlager, wie auch Speise und Trank und auch die Ungunst der Verhältnisse hinderte sie nicht an der Fortsetzung ihres großen Liebeswerkes. Heiter und freundlich bot sie jedem Menschen den Willkommensgruß. Ihr Glück fand sie in aufopfernder und anspruchsloser Hingabe an den Kreis ihres großen Hauses, dessen schönste Krone sie darstellte. — Ihre Beerdigung gestaltete sich zu einer gewaltigen Trauerkundgebung. Fast die gesamte Gemeinde, aber auch weite Kreise der übrigen Bürgerschaft, sowie zahlreiche Freunde von auswärts gaben ihr das letzte Geleite. Oberrabbiner Lau verlieh dem schmerzlichen Vrelust Aller in ergreifenden Worten Ausdruck. Ebenso sprachen auch am Grabe namens der Familie ein Sohn und der 'Schwiegersohn Worte des Dankes und der Liebe. mossn Matzbach i. Afr., 28. Juni. Herr D. C e g l a wurde von Sr. Ehrw. Herrn Bezirksrabbiner Dr. Bamberger, Bad Kissingen, mit dem Chower-Titel ausgezeichnet. Vermischtes. Mannheim, 26. Juni. .Der Landesverein israelitischer Lehrer und Kantoren Badens hielt hier seine Tagung ab, bei der u. a. Lehrer Rosenfelder, Ladenburg, ein Referat hielt über den zu Beginn dieses Schuljahres in Baden neueingeführten Lehrplan des israelitischen Religionsunterrichts. Es wäre erwünscht, wenn in der pädagogischen Beilage des „Israelit" sich einmal ein Fachmann äußern würde über das Wesentliche und Neue dieses Lehrplans, an dessen Schaffung selbstverständlich auch gesetzestreue Mitglieder des „Unterrichtsausschusses" tätig mitarbeiteten. — Das Israelitische Gemeindeblatt vom 22. Juni enthält folgende Notiz: „Der Senior unserer (Mannheimer) Gemeindebeamten, Herr Josef Traub, tritt am 1. Juli in den Ruhestand, begleitet von der Verehrung und Dankbarkeit der Gemeinde und der Gemeindevörwaltung. Jahrzehntelang hat Herr Traub als Lehrer und Schächtbeamter gewirkt, mit unermüdlicher Arbeitsfreude und strengstem Pflichtgefühl seinem Dienste hingegeben. Schlicht und fromm in seiner Lebensführung, wahrte er allezeit die Würde seines religiösen Amtes. Möge ihm eine lange, ungetrübte Altersruhe beschieden sein. Die hohe Wertschätzung, die aus diesen Worten spricht, kam vor wenigen Monaten ganz besonders zum Ausdruck, als Herr Traub seinen 70. Geburtstag feiern durfte. Da würdigte der Vorsitzende des Synagogenrats, Herr Prof. Dr. Moses. das l-'n unb m» bei den nwn- Es war der Höhepunkt der Feier. Herzen pochten, Augen feuchteten sich. Herr E l d 0 d sprach dann auf dem Almemor über das neue 120 die U’nny nebst rnvvrn 2ivv und unter 12m irmai nahm die Neueingetretene das erste Mal ihren Platz ein unter den älteren Schwestern an heiliger Stätte. Das ,im»-Gebet beschloß die schöne Feier. Im Hause des Herrn Lehrer Eldod hatten längst geschickte Damenhände die süßen Beweise ihrer Kochbezw. Backkunst anmutend geordnet zu einem in liebenswürdigem ji5n ni233 angekündigten „kleinen Imbiß", der weit über den Rahmen einer KaVsi vwyv hinausging. Hauptlehrer Mannheimer, Dettelbach legte unter Hinweis auf Bibelstellen dar, daß dem Wort 100 stets die Bedeutung eines wichtigen und wuchtigen Dokumentes innewohne, das ein Ereignis aus Millionen minderwichtiger herausgreife und festhalte. Das bezweckt schließlich jede Zahl, jedes Zählen, daher die Lautverwandtschaft mit iss und i2v> die eine auffallende sprachgeistige Parallele in dem deutschen „zählen, erzählen" besitzt. Liebe zählt, sucht kausale Zusammenhänge. Israel wurde oft gezählt 2v2n -pn», weil G'tt sie liebt. Auch in der Thora ist jeder Buchstabe gezählt, jeder ein Goldstück, jeder unentbehrlich. Mithin könne jeder, der nur einen Buchstaben geschrieben, von sich behaupten, durch ihn erst sei die nuv-Rolle vollkommen und 1^2 geworden. In dem altjüdischen Brauche, im Schlußtexte auch andere an der ms» teilhaftig werden zu lassen, findet also der irnur und ^2-Gedanke, das jüdische Solidaritätsgefühl einen ebenso zartsinnigen wie ergreifenden Ausdruck. Auch ein eigens zur Feier verfaßtes Tafellied, ein iw nach der Form des 'rriv'i, nr or> kam zum Vortrag. Spät am Abend trennte man sich mit dem Bewußtsein, einer wahren ms» bv nnaw beigewohnt zu haben. Möge die Gemeinde Höchberg, in der einst durch die Präparandenschule starkes jüdisches Leben rauschte und pulsierte, weiter blühen, weiter gedeihen trotz ihrer gegenwärtigen numerischen Schwäche. Der stattqehabte inn mutet an wie ein trotziges Auflehnen gegen alle Schicksalswendungen äußerer Art. Die innere Kraft bleibt ungebrochen rnvirorr ty 'sie?-». In dieser Richtung gewährt die Tatsache, daß Herr Lehrer Eldod die ehemalige Anstalt käuflich erworben und zu Wohnräumen umbaut, einen tröstlichen Ausblick. Die vielen Freunde Höchbergs, insbesondere die früheren Schüler werden das mit Freuden begrüßen. Ein 2211 t^s - Sprechsaal. „Herzliche Musik.»". In Anknüpfung an die zwischen Herrn Schachnowitz und mir im „Israelit" geführte Diskussion polemisiert in der letzten Nummer Herr A—n gegen mich. Wenn an Bestrebungen auf liberaler Seite, den allgemeinen durch die Not der Zeit gebotenen Sparmaßnahmen auch das Rabbinat Gailingen zum Opfer fallen zu lassen. Schreiber dieses, der kein Badenser ist, aber die Gemeinde Gailingen aus eigener Anschauung kennt, der mit stiller Freude in den letzten Jahren verfolgt hat, wie die einstmals größte und blühendste jüdische Landgemeinde Deutschlands im badischen Oberlande nach einer Perlvde des Verfalls unter der emsigen und mitreißenden Führung eines jungen Rabbiners zur neuen Blüte erwacht ist und sich immer mehr nach der Richtung ihres alten Glanzes entwickelt, kann unmöglich glauben, -daß aus dem Rabbinat Gailingen-Randegg, diesem Institut der Wiederverjüngung, überhaupt wieder eine Frage gemacht werden soll. Schreiber dieses hatte Gelegenheit, mit jenem jungen Rabbiner unvergeßliche Tage auf Studienreisen in Polen und in Palästina zu teilen und zu sehen, wie er mit wahrhaft glühender Seele an den Quellen unserer Kraft alles in sich aufzunehmen bemüht war, was ihm für feine Arbeit im Dienste der Gemeinde und Gemeinschaft nützlich schien. Man wundert sich daher auch nicht, wenn in jener alten Gemeinde und den anderen zu ihr gehörigen Gemeinden (dazu gehört auch Dissenhofen jenseits der Schweizergrenze), die eine Zeitlang nur einen Vergangenheitswert noch hatten, ein neues Gegenwartsleben aus den Ruinen erblühte, daß dort die bedeutenden Institutionen echt jüdischen Charakter aufweisen, daß dort mit Schiuriin, Vortrügen und jüdischen Veranstaltungen auch die Jugend bei der Fahne gehalten wird. Mehrere Familien mit 41 Seelen sind im letzten Jahre nach Gailingen zugezogen, und sie bedeuten auch eine Vermehrung der geistigen und religiösen Kraft. Man wundert n* nicht, auf allen Sammel- und Spendenlisten wieder Gailingen-Randegg mit namhaften Beträgen zu finden. Es wird vielleicht nicht schaden, wenn Oberrat und Landessynode es wissen, daß wir, in einer Zeit, da man Tag für Tag wehmütige Leichenreden über sterbende Landgemeinden hören kann, daß wir im ganzen Reiche außerhalb Badens mit ehrlicher Bewunderung, ja mit Hoffnung nach dem wiederauferstehenden Gailingen Hinschauen. Die Verdienste des Badischen Oberrates sind in vielfackier Bezieb""" anzuerkennen, nicht zu den geringen gehört aber die Errichtung des Rabbinates Gailingen- Randegg. Die jüdische Welt in ganz Deutschland würde es begreifen und begrüßen, wenn Landessynode und Oberrat, in Anerkennung der Bedeutung des wiedererwachenden Gailingen für die Zukunft des badischen Judentums, dessen Rabbinat nunmehr in ein Definitivum (mindestens für sechs Jahre) umwandeln. Möglich, daß der Gailinger Rabbiner mir diese ungebetene Intervention verübelt, der Oberrat wird aber eine Stimme von „Ausland" nicht überhören. Gailingen ist heute eine kleine Hoffnung für das ganze deutsche Judentum, und nra nr paiy ^rriv" \>s- Ein Nichtbadenscr. Ein Heim für Ehepaare und Einzelpersonen wird in gut gelegenem, schön ausgestattetem Einfamilienhaus mit Zentralheizung, Garten ufw. eröffnet, das bestens zu empfehlen ist. Anfragen sind an Frau Johanna v. Burg, Frankfurt a. M., Friedbergeranlage 8 zu richten.