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Der Israelit · 1932-05-26 · Heft 22 (26.5.1932) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 22 (26.5.1932)
Date
1932-05-26
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
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26. Mai 1932 Dei Israelit Nr. 22 Seite 11 Personalien. Hugo Loewenthal V'ijt* Berlin, 15. Mai. Und wiederum hat die Adaß Jisroel-Gemeinde den Tod eines ihrer besten Balbattim zu beklagen. Hugo Loewenthal, so still wie er gelebt, so still ist er, kaum 60jährig, plötzlich von uns gegangen. Er war ein treuer Diener G'ttes, ein hilfsbereiter Mensch, ein liebevoller Vater, ein herzensguter Freund. Jeden Morgen war er einer der ersten in unserer Synagoge, jeden Nachmittag gehörte er zu den Minjanleuten, auf die man fest rechnen konnte. Man muß ihn bei der Tefillo gesehen haben, um zu wissen, wie ernst er das Gebet und die Erfüllung auch der scheinbar kleinen und unbedeutenden Mizwaus nahm. Bei keiner Predigt, bei keinem Vortrag fehlte er; was unser Raw sagte, war ihm Höchstes: ihm folgte er blindlings. Er trat den modernen Strömungen der Jugend, die Maßnahmen der Rabbonim zu kritisieren wagten, entgegen. Er war kein Kämp- ■ fer in der Oeffentlichkeit, aber im Hause, im Zwiegespräch von Mund zu Mund verteidigte er den Austrittsgedanken, suchte er, besonders junge Menschen für die Ideale und Interessen unserer Adaß Jisroel-Gemeinde zu gewinnen. Er war still und bescheiden, aber ein guter Balboth! Ein hilfsbereiter Mensch von seltener Prägung ist mit ihm davon gegangen. Es ist nicht in seinem Sinne an dieser Stelle von seiner Menschengüte, seinem schlich ten, einfachen Charakter zu sprechen. Aber er hat Ge milus Chefed im wahrsten Sinne des Wortes, in höchster Potenz geübt. Gemilus Chefed, das sich nicht durch Geldgeben ausdrückt, sondern menschliche, seelische Hilfe brachte er jedem Bedrängten. Er fehlte in keinem Trauerhause, an jedem Krankenbette faß er, den von 'Schicksalsschlägen Betroffenen tröstete er; Jedem gab er von . seinem unermeßlichen Schatze — von seinem Bitochaun Mochte ihn das Schicksal noch so schwer Niederdrücken das Bitochaun richtete ihn auf und von seinem Bitochaun gab er Anderen. Einen liebevollen Vater haben seine Kinder — ein Junge von 13 und ein Mädel von 11 Jahren — verloren. Als plötzlich G'ttes unerforschlicher Ratschluß vor einigen Jahren ihm seine Frau nckhm und damit eine selten glückliche Ehe zerschmetterte, da wandte er seine Kraft und seine Liebe seinen Kindern zu, um ihnen Vater und Mutter zugleich zu sein. Seine größte Sorge, war ihm die Erziehung seiner Kinder zu echten frommen Jehudi. Der Entschluß, seine Kinder in das Fürther Waisenhaus zu geben, fiel ihm schwer, aber auch diesen Trennungsschmerz überwand er, weil er nur dadurch die Gewähr hatte, daß seine Kinder heranwachsen zu jüdischen, thoratreuen Menschen in seinem Sinne, im Sinne der Tradition seiner Ahnen. Wie freute er sich, wenn er von den Fortschritten seiner Kinder hörte, wie strahlte sein Gesicht, wenn er erzählte, daß sein Junge schon Gemoro lernt und mdakdek bemizwaus ist, wie der Vater. — Und ein herzensguter Freund war er Nicht ein Freund im Sinne der modernen oberflächlichen Freundschaften. Nein, ein Freund, der zur Stelle war, wenn man ihn brauchte, der sich ausopserte, wenn es galt, zu helfen. Und nun ist er von uns gegangen, noch können wir es nicht fassen, daß wir ihn nicht mehr sehen, daß wir sein gütiges Wort nicht mehr hören sollen. Die große Beteiligung bei seiner Beerdigung, an der Spitze sämtliche Rabbonim unserer Gemeinde, bewies, - wie beliebt er war. Wir müssen den Schmerz überwinden, der Alltag erfordert sein Recht. Aber eines wollen wir versprechen, daß wir seinen Kindern, die nun verwaist zurückgeblieben sind, all die Freundschaft und die Liebe, die er uns bewiesen hat, wieder vergelten wollen. Möge sein S'chus seinen Kindern, uns und Klall Jisroel beistehen. Möge er ein Meliz Jauscher vor dem Throne G'ttes sein, daß G'tt, der Waisen nicht verläßt, seinen Kindern beisteht, ihnen den rechten Weg weist. Seine Kinder werden, wir .sind davon überzeugt, als glaubenstreue Jehudim seinen Namen in Ehren Hoch- Halten, aber auch wir Freunde, wir werden den so früh Dahingeschiedenen nicht vergessen, wir werden von ihm erzählen als dem Vorbild eines guten Jehudi, eines braven Menschen. maxan - Rabbi Rlordechai Faust Vst- Fürth, 23. Mai. Der ehrwürdige Klausrabbiner der Gemeinde Fürth, der älteste Thoragelehrte Deutschlands, der noch in körperlicher und geistiger Frische am Tage nach Pessach seinen 98. Geburtstag begehen konnte, ist wenige Tagb darauf von dieser Welt äbgerufen worden und am 6. Mai unter großer Beteiligung zur letzten Ruhe getragen worden. Kurz vorher hatte er noch ein seltenes Doppeljubiläum gefeiert, nämlich die 50jährige Wiederkehr des Tages seiner Berufung an die Fürther Klaussynagoge und die 80jährige Wiederkehr des Tages, an dem er als Achtzehnjähriger in seiner ungarischen Heimat das Rabbinatsdiplom erhielt. Es war ihm vergönnt, viele Generationen durch fein Thoralernen zu begeistern und zu guten Jehudim heranzuziehen. Die großen Ovationen, welche ihm anläßlich dieser einzig dastehenden Doppelfeier zuteil wurden, spiegelten die tiefe Verehrung wider, die ihm allenthalben gezollt wurde. Wenige Tage später ist er infolge eines Herzschlages sanft entschlafen. Sein Andenken wird von seinen zahlreichen Freunden und Schülern stets in hohen Ehren gehalten werden. .7I3"iab p’TX 13r Breslau, 23. Mai. In stiller Zurückgezogenheit begeht dieser Tage, am 23. Siwan, eine wahre i"n wk in voller geistiger und körperlicher Frische ihren 7 0. Geburtstag. Es ist Frau Michael Nelken, die, um allen Ehrungen ihres Heimatsortes auszuweichen, bei ihrer Tochter in London ihren Ehrentag begehen will. Bescheidenheit und Güte waren stets und sind jetzt die Grundzüge ihres Herzens. — Wie vielen Menschen konnte sie mit n»3n ratend helfen und wie groß ihr mar an n»rr bv non Ist sie doch schon 15 Jahre Vor sitzende in der nv'ip man und betätigt sich seit Jahren in stiller und doch so wertvoller Weise in der Agudas Jisroel, Breslau. — Zu weit würde es führen, über die Innigkeit ihres Familienlebens, von dem sie der Mittelpunkt ist, zu berichten, zu schildern, welch treue Lebensgefährtin und Stütze sie ihrem Gatten 'rpp ist, was sie als fürsorgliche Mutter an ihren Kindern geleistet hat. Gebe rn-rnihr die Kraft, an der Seite ihres frommen und edlen Mannes noch recht glückliche Tage zu verleben. v'vvVi nrrv ip Vermischtes. Berlin, 11. Mai. Das vom Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände unterhaltene Jacobson he im in Seesen a. Harz nimmt Jugendliche beiderlei Geschlechts im Alter von 14—25 Jahren vom 15. Mai bis zum 15. September zum Preise von Mk. 2.50 bis 2.75 für streng koschere Verpflegung und Logis zu 14tägigem oder 4wöchigem Aufenthalt aust Meldungen sind an den Reichsausschuß der jüdischen Jugendoerbände, Berlin- Charlottenburg, Kantstr. 158 zu richten. Berlin, 33. Mai. In Norderney, in guter Lage, wird am 1. Juli ds. Js. ein streng rituelles Privat- Kinderheim neu eröffnet. Höchstzahl 15—20 Kinder von 4—12 Jahren, in zwei Gruppen. Beste Referenzen. Ständige ärztliche Aufsicht. Niedrige Pauschale. Man wende sich an Frau Dr. Falk 9—10 Berlin, Brunnenstraße 126, Humbold 1512 oder Erna Esther Wezel 2—3, Berlin, Berchtesgadenerstr. 36 b. Soperstein, Barbarossa 5889, geprüfte Kindergärtnerin. Berlin, 18. Mai. Die Zentralwohlfahrtsftelle der deutschen Juden, die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und das Wohlfahrts - und Jugendfürsorgeamt der Jüdischen Gemeinde Berlin veranstalten während des Sommersemesters, beginnend am 26. Mai und endend Anfang Juli, an jedem Montag und Donnerstag von 18—20 (6—8) Uhr, den 5. Lehrgang für jüdisch-soziale Ausbildung und Fortbildung. In diesem Jahre hat das Kuratorium beschlossen, die Lehrgänge für jüdisch-soziale Ausbildung und Fortbildung zu einem einheitlichen Kursus mit dem Gesamtthema „Gegenwartsforderungen an die jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik" auszugestalten. Nach einer Einführung in die gegenwärtige geistige Lage und ihre besonderen Schwierigkeiten sollen die Arbeitsnot und ihre Bekämpfung und alsdann die Finanznot und ihre Milderung kurz und eindringlich dargestellt und arbeitsgemeinschaftlich erörtert werden. Es werden u. a. folgende Themen behandelt werden: Religion in der Krisis (Rabb. Dr. Max Wiener): Gesellschaft in der Krisis (R.-A. Dr. Georg Lubinski): Die Arbeitnehmer (Alfred Berger); Die beruflich Selbständigen (einschl. Mittelstandsfragen und Wirtschaftshilfe); (Dipl.-Jnq. Bruno Woyda): Die Jugendlichen (S. Adler- Rudel): Fragen der Wanderung (Binnenwanderung und Auswanderung), der Siedlung und des freiwilligen Arbeitsdienstes (Dr. Max Kreutzberger): Sonderfragen rationeller Gesundheitsfürsorge (einschl. Krankenhausfragen und Erholungsfürsorge); (Prof. Dr. Erich Seligmann und Dr. med. Hermann Stahl). (Wir glaubten bisher, die Zentralwohlfahrtsstelle sei religiös nicht nur neutral, sondern vermeide es auck. die konservativ-religiösen Kreise zu provozieren. Damit ist aber ein Kompagnie-Unternehmen mit der radikalbibelkritisch eingestellten „Hochschule für die Wissenschaft des Judentums" nicht zu vereinbaren. Was hat die Zentralwohlfahrtsstelle überhaupt mit „theologischen" Lehranstalten zu tun? U. A. w. g. D. Red.). Berlin. 23. Mai. Das Ferienheim des Berliner Esra befindet sich in diesem Jahre während der Zeit vom 4. Juli bis 1. August in Driesen (N-M). Der Ausenthaltspreis beträgt für die ganzen 4 Wochen Mk. 60.—, für kürzere Zeit pro Tag Mk. 2.20. Wir haben hiermit der wirtschaftlichen Lage Rechnung getragen, indem wir den Preis gegenüber dem Vorjahre um Mk. 20.— gesenkt haben. Aufnahme finden Esräer vom 13. und Esräerinnen vom 12. Lebensjahre an. Anmeldungen nimmt entgegen: Hermann Rosemann, Berlin N 24. Krausnickstrahe 6. Bad Kreuznach. 8. Mai. Im „Israelitischen Frauenverein" las jüngst Herr Lehrer Bachrach an einem Rezitationsabenk» eigne, in den verschiedensten Tageszeitungen und humoristischen Blättern erschienenen Dichtungen, deren Stoff dem jüdischen, dem allgemeinen Leben, der Kriegszeit und den Geschehnissen der Gegenwart entnommen war. Der von zahlreicher Zuhörerschaft mit großem Beifall aufgenommene Vortrag bildete den Schluß einer langen Reihe interessanter Vorträge, die der auch auf diesem Gebiete äußerst rührige Verein seinen Mitgliedern und Freunden im Laufe des Winters bot. Westerburg. 22. Mai. In dem 3 Min. von Westerburg entfernten Dorfe Gemünden wurden auf dem jüdischen Friedhof von den 19 dort befindlichen Grabmälern 13 umgeworsen. Von diesen hatten 3 eine Glasplatte, die gegen andere Steine geschleudert wurden und so vollkommen in Trümmer gingen. Die Steine als solche blieben ganz und können evtl, wieder aufgestellt werden. 7 Steine blieben nur deshalb verschont, weil sie ohne Sockel direkt in die Erde eingelassen sind und so die Arbeit den Schandbuben zu schwer war. Das Verbrechen wurde am 16. Mai entdeckt. Die Polizei ist eifrig bemüht, die Täter ausfindig zu machen, die ohne Zweifel im Lager der NSDAP, zu suchen sind, da der Ort fast vollkommen dieser Partei angehört und so als Hochburg der Nazi im Westerwald gilt. In Gemünden, wo früher eine selbständige jüdische Gemeinde bestand, wohnt heute nur noch eine Familie. Der verborgen im Wald liegende jüdische „Hof des Friedens" bietet heute einen trostlosen Anblick dar. Darmstadt, 24. Mai. Für Sonntag, den 24. April war uns in unserer hiesigen Agudagruppe ein Vortrag über Erez Jisroel angekündigt. Wir hatten die Freude, als erster Zuhörerkreis aus dem Munde des Herrn Redakteurs Schachnowitz den Bericht über seine Erez Jisroel-Reise zu hören. Mit großer Spannung erwarteten wir den Abend, um Worte und Grüße aus unserer aller Heimat entgegenzunehmen. Herr Schachnowitz verstand es, durch klare, anschauliche Schilderung, durch seine hinreißende Begeisterung nicht nur die Spannung der Zuhörer zu erwecken, sondern auch — man sah und fühlte es — den Funken der Liebe für D'niarr p» stark aufglimmsn zu lassen. Dem Wunsche des inzwischen Heimgegangenen Rabbi I. Eh. Sonnenfeld Wr. folgend - '»terv aioa nmi nur das Gute zu sehen — zeigte der Redner die Fülle des Schönen und Herrlichen, das dort dem Besucher sich bietet. Er sprach von dem selbstlosen, nur durch pun na’n getragenen Schaffen und Wirken der jungen Pioniere, von den Kewuzos, von der vollkommen jüdischen Stadt, von dem neu erblühten, jüdischen Leben ... Aber das alles war nicht ps- Zion war dem Referent Symbol für das vom altjlldischen min -Ideal getragene Werk. Zion hat er vermißt. Doch als er von den alten und würdigen Stätten erzählt, Machpela, Kaufe! Maarowi, Grab Rahels — da erlebt und sieht er Zion. Und wir alle mit ihm fühlen uns an den heiligen Orten. — Auch von den wirtschaftlichen Aussichten, von der politischen Gegenwartslage hören wir Näheres. Und als der Redner seinen Bericht beendet, da schließt er mit den Worten des Propheten, daß wir uns mn'x, Wegzeichen, Denksteine machen sollen, um — wie jenes Kind in der Fremde — den Rückweg zum Mutterland wieder zu finden. Der herrliche Vortrag findet seinen prachtvollen Abschluß in kurzen, aber treffenden und innigen Schlußworten unseres verehrten Herrn Rabb. Dr. Merzbach der auf die Verbundenheit der Söhne unseres Volkes mit unserer Mutter hinweist. - Es war der Abend eines großen Erlebnisses. Was wir hier durch nyvv durch Hören erlebt, bald mit Augen sehen zu dürfen . . . das ist unser Wunsch. W. Beuchen (O.-S.), 10. Mai. Am 1. März ds. Js. hat der Provinzialoerband für jüdische Wohlfahrtspflege in edr Provinz Oberschlesien, eine Unterorganisation des oberschlesischen Synagogengemeindenverbandes, in der Heil- und Pflegeanstalt Branitz eine rituelle Küche eingerichtet und in Betrieb genommen. Bisher waren die jüdischen Nervenkranken unserer Provinz, etwa 50, in den Heil- und Pflegeanstalten Tost, Kreuzburg, Kraschnitz und Branitz untergebracht. Aber für ihre religiösen Belange, rituelle Verpflegung und seelsorgerische Betreuung,, war nicht gesorgt, ein Uebelstand, der nicht nur von den Angehörigen der Kranken, sondern auch von vielen derselben selbst schwer empfunden wurde. Hier nun setzten die jahrelangen Bemühungen des Wohlsahrtsverbandes ein, um die religiösen Belange der jüdischen Kranken sicher zu stellen. Die Provinzialoerwaltung Oberschlesien brachte den Wünschen des Verbandes volles Verständnis entgegen. Aber erst durch das weitgehende Entgegenkommen des Prälaten Nathan, des Besitzers der Branitzer Heil- und Pflegeanstälten, war es möglich, die jüdischen Pfleglinge der öffentlichen Heil- und Pflegeanstalten in die Privatanstalt Branitz, die nicht nur Privatkranke, sondern auch solche, die seitens der Bezirksfürsorgeverbände untergebracht werden, aufnimmt, zu verlegen. Diese Heil- und Pflegeanstalt in Branitz ist das Werk des durch feine überragenden Leistungen auf caritativem und sozialem Gebiet weit über die Grenzen Oberschlesiens bekannten Prälaten Nathan. Die ganze Liebe seines Priesterherzens wandte er den Aermsten der Armen, den geistig Kranken und geistig Minderwertigen zu Die Küche, die in ihrer äußeren Ordnung organisch dem Anstaltsbetriebe eingegliedert ist, untersteht in ihrem inneren Betriebe der Aufsicht des Herrn Rabbiner Dr. Krengel, Ratibor, der auch die seelsorgerische Betreuung der jüdischen Insassen ausübt. — So iw hier von dem Verbände für jüdische Wohlfahrtspflege ein Werk ins Leben gerufen worden, das sich zum Segen der Aermsten aller Armen auswirken möge.

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