Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 73 (1932)
- Issue
- Heft 19 (4.5.1932)
- Date
- 1932-05-04
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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4. Mai 1932 Nr. 19 Seite 11 Der Israelit AM dem Tragen am Sabbath fängt man an .. . Don PH. F. Es war genau vor 34 Jahren. Nach dem Pessachfeste. Auf der Rückreise nach Pretzburg, wo ich nunmehr schon das achte Semester, oder in der Jeschibahsprache: den achten Sman, in den heiligen Hallen verweilen solle, da auch alle meine Ahnen aus den Cisternen der Lehre schöpften die Thorafürsten mit dem Gesetzesstabe gegraben haben — also auf dieser Rückreise mutzte ich über den Sabbath in Budapest verbleiben. Zu meiner Freude traf ich mich dort mit einem -lieben Kommilitionen, der desselbe Reiseziel vor Augen hatte. So haben wir, nämlich ich und Freund Grotzmann, ein ganz hübsches Programm für. den Sabbathtag ausgearbeitet und auch eingehakten. Nachdem wir in einer der unzähligen Betstuben zu Haschkomoh waren und nach Kiddusch etwas genossen hatten, zogen wir so nach 9 Ahr mit aller spanischen Grandezza, deren zwei Pretzburger Bachurrm, oder „Rabbinatskandidaten" wie wir uns lieber nennen hörten, incognito fähig sind, feierlichst in die Haupt-„Synagoge" in der Tabaksgafse ein. Wir waren schon seit langem zu erfahren „neugierig", wie so solch ein „hochfeierlicher geregelter Gottesdienst" in einem neologen Tempel im Gegensatz zu den „ungeregelten orthodoxen" aussieht. In Prehburg solches zu tun, war weder erlaubt noch ratsam. Aber hier in Budapest, wo wir ohnedies Museen und andere Sehenswürdigkeiten aufsuchten, natürlich insoweit solches mit keinen Geldkosten verbunden war, — hier glaubten wir auch mit erwähntem Tempelbesuche unseer Weltkenntnisse bereichern zu dürfen... Und so zogen wir nun zu zweien mit aller Feierlichkeit durchs Hauptportal des gewaltigen Kuppelbaues ein, und gerade zur rechten Zeit. Es fand eben die Pesichah, das Ausheben der Thora statt. Unter brausenden Orgelklängen und einem hundertstimmigen Chorgesange bewegte sich eine feierliche Prozession von der einen Seite der dem Oraun vorgebauten grotzen Empore herab, und an der vordersten Sitzreihe der „betenden" Gemeinde vorüber, wieder zur anderen Seite der Empore hinauf. Voran der Oberkantor in glänzendem Ornate mit der Thorarolle in den Armen, hinter demselben eine wirklich imponierende fürstliche Gestalt mit langem herabwallenden Haupthaare auch Barte in einem noch glänzenderen Ornate. Cs war dies der „Oberrabbiner" einer der größten jüdischen Gemeinden der Welt. Und dann noch einige Rabbiner und Kantoren im Ornate und Tempelvorsteher in . feierlichem Schwarz. Wirklich, alles voll, herrichsten Schaugepränges< Gegen Ende des G'ttesdienstes zwinkerte mir mein Genosse mit spitzbübischen Blicken zu: komm!, jetzt wollen wir einmal aufpassen! Und er führte mich durch den Haupterngang hinaus und dann wieder die ganze Längsseite des riesigen Gebäudes in dem Hof zurück, und hieß mich bei einer Minen Seitentür stehen bleiben. Bald öffnete sich dieselbe und es traten heraus der Herr „Oberrabbiner" in Begleitung eines Vorstehers. Natürlich hatte er jetzt nicht mehr das prachtvMe Ornat mit dem darüber gefalteten seidenen Talith an, dafür hielt er sich aber — da es den ganzen. Vormittag hindurch tropfte — einen grotzen Regenschrim über dem Haupte mit dem langen herabwallenden Künstlerhaare. Einen grotzen Regenschirm zu Ehren des Sabbath! — Gut Schabbos!" grüßten wir nun laut mit ironisch klingendem Nebentone die verblüfft dreinschauenden Herren, trachteten aber raschmöglichst aus dem Gesichtskreise derselben zu verschwinden. Wir wollten in keine „engere" Verbindung mit irgend einem plötzlich auftauchenden Cerberus, vulgär Tempeldiener, geraten. Dem Genossen aber, den wir Kameraden mit Recht oder Unrecht in Verdacht hielten, den Eintritt ins Pester Seminar zu beabsichtigen, raunte ich noch in aller Eile zu: Willst vielleicht auch Du ein solcher „Raw" werden? In Pretzburg hatte ich gar bald an den ganzen Vorfäll vergessen. Doch zwei Semester später, da ich an einem kalten Wintertage in meinem ungeheizten Stübchen „Hinter der schönen Aussicht" in Frankfurt a. M. sätz und nach einem geeigneten Stoffe suchte, um einem ungarischen neuen Wochenblatte gegenüber ein dem Herausgeber unbeachtet gegebenes Versprechen j$ur 'Mitarbeit einzulösen, da fiel mein Blick auf ein aus dem Tisch vor mir liegendes Bu'ch in ungarischer Sprache. Das 'Büch enthielt die gedruckten Predigten des Herrn „Ober rabbiners" in Budapest. Und in einem Augenblick blitzte in mir der Gedanke auf und schon griff ich zur Tinte und Feder. Es gab eine Stelle im Buche, die mich schon lange wurmte. Ich übertrug sie ins Deutsche: „Endlich ist die Religion, die wahrhafte Religion nach ihrem Wesen nicht Form, sondern Geist, der Geist ist aber unverwüstlich, ewig. Aeutzerlichkeiten verschwinden, nicht aber also der G e i st Gottes, der schwindet nie und nimmer. 'Und so wird am Ende der Sturm, der jetzt aus den Gefilden des Glaubens wütet, zum Mittel der Reinigung, zum Prüfstein für das, was g'ttlich sei oder nicht. Und einst wird noch die Menschheit dankbare Anerkennung für diese religiöse Revolution in unserer Zeit, als für eine gewaltige Bewegung, die da Aeutzerlichkeiten, Formen zerschmettert in denen nicht nur kein Geist mehr wohnte, sondern den alten Geist Niederhalten." (Synagogalreden von Dr. S. K. 1. S. 95) Und mein kleiner Aufsatz' war fertig. In der Einleitung erörterte ich die Klage der Neologen in Ungarn, wonach man sie zu Unrecht mit den deutschen Reformjuden identistciere, zitierte hiergegen obigen Passus und wies nach, wie derselbe. Geist. vom Geiste. oder Ungeiste Holdheims und Geigers ist. Dann aber kamen lange Jahre ernsten Studiums, da mir jeder Gedanke an das geistige Oberhaupt der größten Gemeinde des Landes wirklich aus dem Gedächtnis schwinden mutzte. Im Jahre 1903 jedoch, da die ungarische Neologie einen konzentrierten Sturmangriff auf die staatlich sanktionierte Sebständigkeit der ungarischen Orthodorie unternahm, und der Ruf nach Unifikation selbst in vielen orthodoxen Gemeinden Widerhall fand, wandte ich mich einige Zeit hindurch einem eingehenden geschichtlichen Studium der Gründe zü, die die Spaltung des ungarischen Israel in zwei völlig getrennte Lager verursacht hatten. Ich wollte vor allem mir selbst Rechenschaft darüber abgeben, ob diese Spaltung notwendig war und ob sie auch weiterhin aufrechtzuerhalten sei. Und als ich nun in den vergilbten Urkunden und den Zeitschriften, . Broschüren und anderen einschlägigen Literaturerzeugnissen aus den 60 er und 70 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts forschte, trat mir der große Einfluß, den die Persönlichkeit des erwähnten geistigen Oberhauptes der hauptstädtischen Neologie auf die Entwicklung der Dinge in einer verhängnisvollen Richtung hatte. — in geradezu unheimlicher Stärke hervor. Er war es gewesen, der am meisten die neologe Kongretzmajorität anreizte, von der Errichtung der Landesrabbinerschule in Budapest, die vielleicht am stärksten zur Trennung beigetragen hat, nicht nachzulassen, wie er auch der Referent der betresfsenden Kommission gewesen ist. Es steht außer allem Zweifel, daß, wenn er das ganze Gewicht seines Einflußes bei den tonangebenden Kongretzdeputierten, die eben seiner Gemeinde angehörtrn, zugunsten der Nachgiebigkeit gegenüber den orthodoxen Forderungen aufgeboten hätte, — es damals nicht zum völligen Bruch gekommen wäre. Und der spätere „Oberrabbiner" von Pest, der zu den Kongretzzeiten nur den offiziellen Titel eines „ungarischen Predigers" führte, aber in Wirklichkeit der oberste religiöse, oder richtiger: unreligiöse spiritus rector seiner Gemeinde gewesen ist, hatte auch im Jahre 1677 die Genutgu'ung, bei der Eröffnung des Pester Rabbinerfeminars, in Anwefentheit der Vertreter der höchsten Landesbehörden die Weihepredigt halten zu können. Ob er auch noch am Abende seines Lebens mit Genugtuung auf sein Wirken und Schaffen während seiner fünfzigjährigen Amtstätigkeit zurückblickte, läßt sich sehr bezweifeln. Hätte er doch als reifer Knabe noch das Vorbild seines Großvaters mütterlicherseits vor Augen gehabt, seines Großvaters, der nicht nur einer der hervorragendsten rabbinischen Zeitgenossen des Chatham Soser war, sondern auch als dessen Mitschüler zu den Füßen des nxi-sn Vya gesessen ist... Auch war vor zehn Jahren, da der Pester Oberrabbiner das Zeitliche segnete, gerade zu einer Zeit, da die Wellen des Judenhasses in Ungarn und infolgedessen auch' die Schmad- Wellen unter den allen religiösen Haltes Laren jüdischen Ässimilanten und Halb- und Baldgetansten in Budapest am höchsten gingen, in der Presse zu lesen, wie der Umstand, daß ganze Patrizersamilien, mit denen er Jahrzehnte hindurch freundschaftlich verbunden war, sich taufen ließen, dem bereits Hoch betagten das Herz gebrochen habe. Wie der greise Mann in vielen Fällen, mit der Ausbietung seiner letzten Kräfte, in die neben seiner Wohnung befindliche Rabbinatskanzler hinausschwankte und derartige Tauskandidaten mit innigem Flehen von diesem letzten Schritte zurückhallen wollte! Doch vergeblich... Fürwahr, auf eine derartige Ernte an seinem Lebensabend war der Greis nicht vorbereitet! Doch blieb derselbe vor den bittersten Erfahrunen immerhin doch bewahtr. Vor einigen Tagen war in den Blättern zu lesen, daß der einzige Schwiegersohn des gewesenen Oberrabbiners der Kongretzgemeinde in Budapest, einer der gesuchtesten Rechtsanwälte, der erst vor kurzem den Titel eines Oberregierungsrates erhalten hat, verstorben jet und daß seine Leiche auf letzte Verfügung hin ins Krematorium von Wien (da es in Pest kein solches gibt) überführt worden sei. Dann sickerte allmählich die Kunde in die Oeffentlichkeit hinaus, daß die zwei Söhne des Verstorbenen, also die Enkel des einstigen Oberrabbiners zu Pest, ebenfalls sehr gesuchte Rechtsanwälte, bereits getauft sind! Und wohl ist auf deren kindlich liebevolle Initiative die erwähnte letzte Verfügung ihres Vaters zurückzuführen. Sie wollten in kindlicher Pietät bei der Leichenbestattung ihres Vaters das Dichterwort sich verwirklichen lassen: „Keinen Kadosch wird man sagen, keine Messe wird man lesen!" Ja. vor dieser allerbittersten Erfahrung blieb der einstige „Oberrabbiner" bewahrt. Vor etwa zwei Jahrzehnten, als ein Mitglied der Eemeinderepräsentanz in Budapest, der hervorragende Parlamentsabgeordnete Dr.; JroTi;} Choriner, ein Enkel des berüchtigten Reformrablimers zu Arad, feine Tochter in eigener Person zum Taufbecken geleitete, da meldete der Oberrabbiner dem Vorstand, daß er solange den Sitzungssaal der Gemeinde nicht betreten werde, bis dieser Schänder und Schmäher seiner Ahnen und des ganzen Judentums sein Ehrenamt nicht niedergelegt habe, denn er könne nicht in einem Raume mit demselben sich aushalten, und mit diesem mannhaften Auftreten zwang er diese erstrangige Finanzkapizität des Landes zur Niederlegung ihres Ehrenamtes. Er hatte damals es gewiß nicht geahnt, daß das von ihm gepredigteAssimilantentum schon beiseinen eigenen leiblichen Enkeln ähnliche Giftblumen reifenlassenwerde. Wir Orthodoxen empfinden hierbei gewiß keine Art von Schadenfreude. Ja, wir empfinden diese auch uns angetane Schmach ebenso tief wie unsere neologen Brüder! Aber wir denken uns dabei doch so manches. Der Großvater, dem als reifem Knaben noch der. eigene Großvater, der Schöpfer des „Haflaah", jener große Zaddik und Gaon, als lebendes Vorbild vor Augen steht, der aber nach dem Tode desselben das Breslauer Seminar als Lehrstätte aussucht und von dort mit einer nvnn min nachhause kommt, wonach das Tragen am Sabbat usw. erlaubt, ja, die Zertrümmerung der alten Formen ein Triumph des Geistes sei, und dieser Auffassung entsprechend, dann den einzigen Sohn in frühester Jugend in ein auch am Sabbath geöffnetes Bankhaus gibt und denselben dort auch am Sabbath tätig sein läßt, und die einzige Tochter gleichfalls an einen Rechtsanwalt verheiratet, dessen Büro am Sabbath geöffnet ist — und bei all diesem doch ein halbes Jahrhundert hindurch als der geistige Führer einer der größten jüdischen Gemeinden der Welt gilt, — muhte dies alles nicht im Kreise der nächsten Angehörigen unwillkürlich den Gedanken aufkommen lassen, daß alles jüdische Leben und Weben bloß leereForm sei? Von hier aber bis zum Taufbecken ist bloß ein Schritt, den wohl Männer von Charakter nicht so leicht gehen... Am Ende gibt es aber auch Menschen ohne Charakter... Fürwahr: nrnpn tznan »»i -iow ilwn nun „Die Väter atzen Heerlinge und die Zähne der Kinder werden stumpf." Die Geschichte, die wir erzählten, scheint uns lehrreich: Mit dem Tragen am Sabbath fängt es an! Hüten wir uns auch vor scheinbar kleineren Uebertretungen, damit unsere Kinder und Enkel 'iV»i on nicht zu größeren und schlietzlich zur ip'pu m'rw gelangen sollen! ’n •pn -nasn mnx in»: nxi vaa nx nix» jyaV iwi» -»a Am die deutsche und jüdische Seele. Der Landesverband Grotz-Berlin der Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens hielt im Logenhaus Kleiststratze seine Tagung ab. Syndikus Dr. Reichmann berichtete über die politische Lage. Rabbiner Dr. Löwenstamm (Spandau) sprach über den „Kampf um die deutsche und die jüdische Seele." Er führte aus: Die Krise unserer Zeit ist im innersten eine Krise der Kultur. Wir leben in einer Periode des Uebergangs; die nach einer neuen Lebensanschauung sucht. Ueberall ist das religiöse Moment die Grundlage. Der Mensch der Vorkriegszeit baute sein Leben auf dem Individualismus auf: er glaubte, auf die Zwangs- und Naturgememschaft des Staates und auf die sittlichen Gemeinschaften mit persönlicher Bindung nicht sonderlich Rücksicht nehmen zu müssen. Er war vom Rationalismus so sehr beherrscht, daß es ihm sicher schien, das Leben und die Welt gehe, durch Verstand dividiert, restlos auf. Wir Juden waren seil der Emanzipation die stärksten Exponenten dieser Kultur. Mit dem Weltkrieg kam für diese ganze Lebensansicht die Dämmerung. Wir sehen jetzt, daß jede Einzeleristenz immer mit dem Ganzen, mit Volk und Vaterland unlöslich verbunden ist, daß wir geistig und seelisch ohne bas'1 Erbe der ganzen Vergangenheit uns nicht denken können und daß das Leben irrational ist. Wir müssen die Wendung zu dieser neuen Problemstellung vollziehen. Damit würde ein großer Teil des Judenhasses verschwinden und uns ein innerer Hali gegeben sein, der die seelische Not der Zeit uns überwinden ließe, uns stark machte und den Gegnern Achtung einflötzte. Durch Rückkehr zur Tradition würden wir den Sinn für das Irrationale, das Feierliche, Symbolhafte, der uns früher immer eigen war, aber durch die Verdrängung des Judentums verlorenging, zurückgewinnen und der'Umwelt eine Waffe gegen uns aus der Hand nehmen. Wir würden die mutige Festigkeit und das Vertrauen zum wahren Kultnrfortschritt behalten, auch wenn, wie heute, scheinbar eine rückläufige Bewegung stattinsdet, weil nach dem Worte Lessings „die kürzeste Linie nicht immer die gerade ist." Die Ruinen von Sodom und Amora entdeckt? Vor einigen. Tagen ging die Nachricht durch die Welt-Presse, daß bei Ausgrabungen in Palästina die von Asche bedeckten Ruinen von Sodom und Amora blotzgelegt wurden. Hierzu wird aus maßgebender vatikanischer Quelle mitgeteilt: Vorläufig steht bloß fest, daß der Jesuitenpater Köppel vom päpstlichen Bibelinstitut in Jerusalem unweit des Hügels Ghassul in Palästina Ueberreste von vier übereinander gelagerten Ansiedlungen, sowie vom Aschenregen verschütteter Wohnstätten entdeckte, wie sie bisher bei keinen anderen archäologischen Entdeckungen in Palästina wahrgenommen wurden. Obwohl noch keinerlei Inschrift mit dem Namen der Stadt ans Tageslicht kam, vermutet man, dah es sich vielleicht um die Ruinen von Sodom und Amora handle. Es wurden keramische Ueberreste entdeckt, die zur Begrabung der Kinder dienten, sowie Instrumente ans Knochen. nowttz, ebenda. — jfür die pädagogische Beilage: Lei Kaufmann, in Sprendlingen (Kr. Offenbach). — Verlag des Israelit und Sermon ©. m. b. T.» Frankfurt a. M. — Druck: Sermon-Druckerei» Frankfurt a. M.