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Der Israelit · 1932-02-04 · Heft 6 (4.2.1932) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 6 (4.2.1932)
Date
1932-02-04
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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4. Februar 1932 Der Zsraelit Nr. 6 Seite 7 terschied der alten und der neuen Methoden des Unterrichtes wurden ausführlich dargetan und der Bildungswert des richtig und im Sinne des in Frankfurt a. M. gültigen Lehrplanes erteilten Unterrichtes aufgewiesen. Anerkennung der Notwendigkeit einer musikalischen Bildung sei aber durchaus nicht eine Erkenntnis der Neuzeit, auch Goethe und andere haben den Wert der Musik für die Erziehung zur Menschlichkeit, für die Bildung des menschlichen Innenlebens und' des Gemeinschaftsgeistes erkannt und entsprechende Forderungen aufgestellt. Es gilt in erster Linie den Kampf gegen das Analphabetentum in der Musik. Dazu bedürfe es einer anderen Einstellung der Eltern zum Musikunterricht, dazu bedürfe es der Unterstützung des Elternhauses, dazu bedürfe es der Pflege der Musik auch außerhalb der Schule All das umfassend, was im Musikunterricht erreicht werden muh, bezeichnet unser Lehrplan in seiner Zielangabe: „Weckung der Freude am Singen und an edler Musik, Entwicklung der im Kinde ruhenden musikalischen Kräfte und Anlagen. Erwerb einer hinreichenden Befähigung zum bewußten, selbständigen und schönen Singen, sowie der elementaren Grundlagen musikalischer Bildung. Hinführen zum musikalischen Wahrnehmungsvermögen, zum Musikverstehen und Musikgenuß." Redner schilderte in fesselnder Weise, wie dieses Ziel zu erreichen sei, und führte im Anschluß an seinen Vortrag eine praktische Unterrichtsprobe vor. Einige munteren Volkslieder, temperamentvoll vorgetragen, bildeten den allein möglichen, wirkungsvollen Abschluß des Referates. Zu bemerken ist, daß nicht, wie die Ankündigung des Vortrags irrtümlich verhieß, das Problem des Musikunterrichtes in der jüdischen Schule erörtert wurde. Da der Herr Referent zu diesem Thema bereits eine Arbeit für die Lehrerbeilage des „Israelit" zum Druck gab, konnte er in feinen' einleitenden Worten daraus Hinweisen und in seiner Darstellung von allgemeinen Gesichtspunkten ausgehen. Das Publikum folgte mit größtem Interesse den Ausführungen. Derartige Singstunden sind nicht langweilig und nicht qualvoll; sie geben den Kindern ein Rüstzeug, daß sie nicht unachtsam an den Klängen in Natur und Alltag vorbeizugehen brauchen; sie zeigen ihnen den Weg zum Reich der Töne und schenken ihnen damit eine Möglichkeit, ein wichtiges Gebiet unseres kulturellen Lebens mit vollem Recht für sich in Anspruch zu nehmen. Fs. Für die Samson Raphael Hirsch-Schule. Der Ausschuß zur Förderung der S. R. Hirsch-Schule beabsichtigt den kommenden Rosch Chodesch Adar I zum Ausgangspunkt einer allgemeinen Werbeaktion für die Schule zu gestalten. Die zu diesem Zwecke ausgegebenen, hübsch ausgestatteten Werbeheftchen werden hoffentlich in allen Kreisen, die den Wert einer jüdischen Schule in unseren schweren Tagen zu würdigen wissen, beifällige Ausnahme finden. Junge Mädchen, die sich in den Dienst der Aktion stellen wollen, werden gebeten, sich bei Herrn Ludwig Strauß, Palmstr. 9, unverzüglich telefonisch zu melden. Telefon: 44 773. __ Gemeindeverkrelung der Israelitischen Gemeinde. Sitzung am 2 8. Januar. Zwei Nachrufe, die ehrerbietig stehend angehört wurden: aus Julius G o l d s ch m i d t s. A. und auf Rabbinatsassess. L i p i n s k i s. A. Julius Goldschmidt, 2. Vorsitzender des Vorstandes, war mit der Gemeinde und ihren Interessen verwachsen. Obgleich persönlich konservativ, besaß er doch ein hohes Maß von Toleranz, um auch anderer Standpunkte begreifen und teilen zu können. Besonders wertvoll war neben der Geschicklichkeit, mit der er alle Angelegenheiten zu behandeln wußte, die gewinnende Umgangsform. Er war ein königlicher Kaufmann, der seinen Blick über weite Länder und Meere schweifen ließ. Sein Andenken bleibt in Ehren. Nicht minder das von Rabbinatsassessor L i p i n s k i. Seine Verdienste um das Ritualwesen und dessen Ausgestaltung waren außerordentlich groß. Alle schätzten sein Wissen und seine Tätigkeit, überall erweckte seine freundliche und bereitwillige Art Liebe. Sein Heimgang bedeutet einen schweren Verlust. — Dann Wahlen, von der Wahlvorschlagskommission, wie üblich, gut vorbereitet. Das Büro der Gemeindevertretung bleibt in der alten bewährten Zusammensetzung. Ihm präsidiert auch weiterhin Rechtsanwalt Dr. Richard Merz doch, der in vielen Feuern und Fährnissen erprobte streng objektive und hurtige Geschäftsleiter. Sein 1. Stellvertreter Naftali Fromm, Führer der konservativen Partei, ihm als 2. Stellvertreter gesellt I. L. G o i t e i n, Schriftführer Albert Cohen, Felix Meyer, Heinrich G e r l i ch. Von sonstigen, zumeist ebenfalls unverändert bleibenden Kommissionen mögen an dieser Stelle genannt sein: Die Ritualkommission, bestehend aus Rabbiner Dr. Jakob H offmann, Willy Mainz, Heinrich Rothschild, Adolf D o r f z a u n, Bernhard F r e n k e l, Dr. S. Fromm, Emil G ottlieb, Leo M. Goldschmidt, Hermann Rothschild, Henri E t t i n g e r. Die 51 ommission für soziale Fürsorge: Julius Bloch, Frau Max F r e n k e l, San.-Rat E t t - linger, Frau Forchheimer, Heinrich Gerl ich, Frau B a e r, Frau K a tz, Frau Oarmstädter, Albert Levy-Mohr, Pros. Schlesinger, Julius Werner, Albert Herrmann, Frau Prof. Freimann, Prof. B u d g e. In das Pflegamt des Krankenhauses Gagernstraße hat die Gemeindevertretung entsandt: Heinrich Rothschild, Ferd. Stiefel, Salli Kaufmann, in den Schul rat des Philantropin Dr. M e r z b a ch , Felix Meyer, in den Vor st and der Religions schule I. L. Goitein, Dr. Schönberg, Felix Meyer. Dem Rat des Preußischen Landes Verbundes gehören von der Israelitischen Gemeinde an: Justizrat Dr. Blau, Dr. Geiger, Naftali Fromm und Rechtsanwalt Simon. — Es schließen sich nun Vorstandswahlen für den verstorbenen Julius G o l d s ch m i d t und den nach Ablauf seiner Amtsdauer ausscheidenden Dr. S. Fromm an. An ihre Stelle treten: Julius Werner und Prof. Dr. A. Frei mann. Von ersterem haben wir neben seiner allgemein rühmlich bekannten sozialen Wirksamkeit noch in guter und angenehmer Erinnerung sein tapferes Wort bei Gelegenheit einer unliebsamen Vegräbnisdebatte: „Wenn unser Rabbiner (gemeint war Rabb. Dr. Hoffmann) in religiösen Fragen nicht den Ausschlag gibt, so treten wir aus!" — eine Bemerkung, die damals Tumult auf der Linken erregte. Prof. Freimann ist der weithin geschätzt und beliebte Stadtbibliothekar. Interpellationen. Eine wird von vornherein ins geheimnisvolle Dunkel der nichtöffentlichen Sitzung versenkt, eine zweite, die sich mit der Frage der Tunlichkeit und Ersprießlichkeit einer Gemeindeabwehraktion gegenüber den politischen Strömungen der Gegenwart befassen sollte, schließlich auch dorthin verwiesen. Kräftig interpelliert für die Volkspartei Dr. Arnsberg über verschiedene Dinge. Er will keine Haupt- und Staatsaktion daraus machen, bittet aber doch, demnächst einmal festzustellen, ob nicht die durchaus schätzenswerte und in ihrer Tätigkeit an und für sich keineswegs einzuschränkende Ritualkommission in ihr Gebiet rein wirtschaftliche Frage mit einbezogen habe und noch mit einbeziehe, die im eigentlichen Sinne ihr Ressort nicht beträfen. Auf das „ewige Weh und Ach" der Jetztzeit, die Wirtschaftslage und ihre Folgen übergreifend — das allerdings nicht „aus einem Punkte zu kurieren" fein dürfte — schlägt der Redner allerlei wohlgemeinte Heilmittel vor. Die jüdische Not ist neben der allgemeinen ein besonderes Problem und von besonders starkem Ausmaße. Sie verschärft sich durch die höchst beachtliche und bedauerliche Tatsache, daß jüdische Betriebe, Firmen mit jüdischen Inhabern die Einstellung jüdischer Arbeiter und Angestellten ablehnen. E i n besonders greller Beweis für viele: die — allerdings bekanntlich verpachtete — Mazzenbäckerei der Israelitischen Gemeinde in Frankfurt a. M. beschäftigt im ganzen sage und schreibe zwei jüdische Arbeiter. Man müsse.etwa ein Arbeitsamt der Israelitischen Gemeinde gründen, Wirtschaftsverbände, die sich aus Inhabern verschiedener Branchen zusammensetzen, man könne gesellschaftlich einwirken auf die Arbeitgeber und dergl. mehr. Unmittelbar wurde neben dem Vorstande auch der Arbeitsnachweis apostrophiert. — So ehrlich gedacht und so überzeugend vorgetragen die Ausführungen waren, so hatten sie doch an dieser Stelle nicht eben den Reiz der Neuheit und begegneten im allgemeinen der summarischen Erklärung, daß man gegen die Zeitverhältnisse machtlos fei. Im Einzelnen beantwortete der verdiente Vorsitzende der Jüdischen. Wohlfahrtspflege, Julius Bloch, die Anregung mit einigen aufschlußreichen statistischen Daten. Im Oktober 1931 konnte der Verein „Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden, Frankfurt a. M." folgendes Ergebnis seiner Wirksamkeit, mit der wir ja bekanntlich nicht durchweg harmonieren, feststellen: Im Jahre 1930 lagen vor: 6022 Arbeitsgesuche. Demgegenüber wurden 1888 offene Stellen gemeldet, wovon 1633 durch Vermittlungen erledigt wurden. Von diesen 1633 dauerten 145 über einen Monat, 130 einen Monat, 370 bis zu einer Woche, 1033 unter einer Woche. Ueber die Verteilung auf die einzelnen Berufsgruppen mag später einmal gesprochen werden. Beklagt wird der Mangel an gut ausgebildeten Maurern, wir selbst beklagen noch yiel lebhafter den an tüchtigen Schlossern. Ansätze, diesen Mangel zu beheben, sind jetzt im Werke. Frau Frenkel betonte im Anschluß, daß die nach dem Gemeindehause Eschersheimer Landstraße abgezweigte Stellenvermittlung erfreulicherweise ein ganz anderes Publikum an sich ziehe als die- Zentrale, da viele jeden Zusammenhang mit der Wohlfahrtspflege ängstlich mieden und ihre Sorgen und Kümmernisse viel offener dort ausbreiteten. Die Form der diesjährigen Etatberatung wurde dergestalt festgesetzt, daß zunächst der Vorstand, dann die Finanzkommission und schließlich erst das Plenum den Haushaltsplan erörtern werden. Harry Fuld Harry Fuld, dessen allzu früher, plötzlicher Tod m allen Kreisen unserer Stadt aufrichtige und herzliche Teilnahme hervorrief, hat ein Anrecht darauf, daß seiner auch in -diesen Blättern ehrend gedacht wird. Unsere Trauer gilt nicht in erster Linie dem unvergleichlichen Organisator, der ein die Welt umspannendes Werk in knapp drei Dezennien förmlich aus dem Boden gestampft hat, nicht dem feinsinnigen, künstlerisch hochgebildeten, nur persönlichem Geschmack vertrauenden Kunstsammler ganz großen Formates, nicht der von überschüssiger Kraft strotzenden Natur, die, gestützt auf den beispiellosen Erfolg unermüdlicher Arbeit glaubte, alles zu vermögen, sie gilt dem gütigen Menschen, der — an seiner Bahre wurde es aus berufenem Munde mit Recht unterstrichen — letzten Endes ein Kind geblieben war, das sich, wie kaum eines, auch noch im reifen Mannesalter eigentlich nur bei Mutter und Schwestern restlos geborgen fühlte. Harry Fuld hatte das Glück, eine Mutter und Schwestern zu besitzen — den Vater hatte er schon im zartesten Knabenalter verloren —, die ihn als gute Genien bei seinem steilen Aufstieg begleiteten, darüber wachten, daß er die Quellen seiner Kraft nie ganz vergaß, die die Brücke bildeten zu dem Kreise, aus dem er hervorgegangen war, zur Atmosphäre, die seine früheste Jugend und sein Jünglingsalter erfüllte. Familie, Freunde und weitere Umgebung erlebten das seltene Schauspiel, daß ein Mann, der sich von den religiösen Idealen des Elternhauses, das ihn geboren, der Schule, die ihn erzogen, entfernt hatte, letzten Endes mit rührender Zärtlichkeit an der ihm entschwundenen Pracht hing, zufrieden und glücklich war, wenn er Menschen, die seine Jugend behütet, die heiligen Institutionen, in denen er die ersten Jahre verbracht, fördern und stützen konnte. Wahre Achtung nur empfindend vor eiserner Konsequenz, hat Harry Fuld Schulen und Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. bis zum letzten Tage seines Lebens eine treue Anhänglichkeit bewahrt. Sie äußerte sich nicht in lauter Form, nicht in großen, seinen Namen tragenden Stiftungen. In der gleichen Weise, in der er Jahr für Jahr, durch die Hand seiner in der sozialen Arbeit unserer Stadt an erster Stelle stehenden Schwester, Frau Elem C r a m e r, Zedokoh im schönsten Sinne des Wortes an Hunderten und Tausenden übte, bedachte er immer und immer wieder Institutionen und Menschen, die ihm aus den Tagen der Jugend ans Herz gewachsen waren. Eine seiner letzten Stiftungen widmete er der Thoralehranstalt unserer Gemeinde. Harry Fuld war ein guter Mensch. Ein großes Herz hat zu schlagen aufgehört. n*am Gedenknummer der Nachalalh Zewi für Rabbiner Dr. Breuer. Das Büro der Rabbiner Hirsch-Gesellschaft schreibt uns: Anläßlich des Heimganges von Rabbiner Dr. Raphael Breuer werden wir die nächste Nummer 4 des Nachalath Zewi als Gedenknummer erscheinen lassen. Das Heft wird u. a. auch den letzten Vortrag des Heimgegangenen über „Rabbiner Hirsch und seine Schule" ebenso eine Uebersicht über die Trauerkundgebunaen in Aschaffenburg, Nürnberg, Frankfurt a. M. u. a. m. enthalten. Das Heft ist zum Preise von Mk. 0.75 im Büro der Rabbiner Hirsch-Gesellschaft erhältlich, ebenst; ' allen einschlägigen Buchhandlungen. Simon Unna zum Gedächtnis! Donnerstag, den 4. Februar (27. Schewat) rundet sich ein Jahr seit dem Ableben Simon Unnas, jenes trefflichen und unvergeßlichen Lehrers weit über seine Schule und seine Gemeinde hinaus. Zur ersten Jahrzeit ist nun ein kleines Sammelwerk unter dem Titel „Simon Unna" erschienen (Herausgegeben als Tribut des Dankes von der Verwaltung der Israelitischen Männer- und Frauenkrankenkasse), das die Gedenkreden und Nachrufe als Dokumente tiefer Trauer und Dankbarkeit für die Nachwelt festhält. Man liest darin noch einmal die Gedenkreden, die an der Bahre gehalten wurden und erinnert sich jener imposanten Trauerkundgebung, die den Schmerz der gesamten Frankfurter Judenheit wider- ^piegelte. Es folgt eine Gedenkrede im Hause und die Reden aus der Trauerfeier in der Haussynagoge der Israelitischen Männer- und Frauenkrankenkasse, der Wirkungsstätte des Heimgegangenen, am 1. März 1931. Im Mittelpunkt der Feier stand die groß angelegte Gedenkrede des Sohnes, Herrn Rabbiner Dr. Josef Unna. Zuletzt sind die Nachrufe im „Israelit", „Frankfurter Israelitisches Gemeindeblatt" und im „Jahrbuch der „Jüdisch-Literarischen Gesellschaft", deren Freund und Mitarbeiter Dr. Simon Unna war, wiedergegeben. Ein ausgezeichnetes Bild zu Eingang und das Hebräische tot» am Schluß rahmen das Ganze würdig ein. Es ist ein Buch, das, aus Liebe und Pietät geboren, den Freunden Unnas ein kostbares Andenken sein wird. Samuel Adest Im Alter von 60 Jahren verstarb nach längere» Krankheit Samuel Adest. Zu Kriegsbeginn siedelte er ich hier mit seiner Familie an und fand rasch den Anchluß an unsere Kehilla und ihre Institutionen. Mit einem glühenden Herzen für rrmi mn» min gewann er bald alle Liebe und Achtung. Von unermüdlichem Fleiß und liebender Sorge für die Seinen erfüllt, fand er noch die Ruhe und Muße, auch den himmlischen Dingen nachzugehen. In der Synagoge Langestrahe war Adest eine bekannte und gern gesehene Persönlichkeit. Dort faüd er die Stätte der Andacht und des Thoralernens, dort hatte seine Seele die heimatlichen Gefilde wiedergefunden. Mit seiner gleichstrebenden Gattin erzog er sechs Kinder, drei Töchter und drei Söhne und es war dem liebevollen Vater vergönnt, sie alle bis auf einen verheiratet und versorgt ZU wissen und in ihren jüdischen Häusern, dis sie ganz im Sinne der Eltern führen, Enkel heranblühen zu sehen. Schwere Krankheit lähmte in den letzten Jahren seine Kraft, doch sah er in seinem Leidennm.^vo'-nv', und er ließ sich bis zuletzt von Lernen und der Erfüllung der Gebote nicht abhalten. Am Mittwoch Abend betete er noch das Maariwgebet, es war sein letztes Abschiedsgebet, denn wenige Minuten später hatte ihn ein gütiger G'tt rasch und sanft von den Leiden erlöst. Ein großes Geleite gab ihm am Donnerstag mittag vom Hause aus die letzte Ehre, und auf dem Friedhose der Israelitischen Religionsgesellschaft zeichnete unser Gemeinderabbiner, Herr Rabbiner I. Horovitz, das Leben, Leiden und Wirken des Entschlafenen. Möge sein jvdt den Seinen beistehen. «maxan

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