Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 50 (10.12.1931)
- Date
- 1931-12-10
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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IV.'Dezember 1931 Der I s null t Personalien. Mannheim, 7. Dez. Am sx’i ^2 P--7 sagten die Klausbesucher zueinander: Es ist doch eine besondere Gnade von rrijpn, wenn ein 88-Jähriger, wie Herr Baruch Gtr.gAß., Mit solcher . Kraft, mit solcher Wärme, die nivoo sagen kann. Sie rühmten die Energie des jugendlichen Greises, der im Winter wie im Sommer morgens und abends, den Weg zum G'tteshaus fand . . . Bis zwei Tage nach dem nnn, die Kräfte versagten. Noch einmal könnt» er am 14. Nissan zu rinan gehen, aber schon am 15. Nissan war es nur mehr ein Flüstern, als er die letzte nnw-Tefilloh verrichtete . . . Am na® geleiteten ihn viele, viele Menschen aus den vbiv rva in Frankfurt, an der Seite der Gattin, die ihm nach. 53jähriger Ehe vor einigen Jahren im Tode vorausgegangen war, zu Grabe, wo Herr Rabb. Dr. H o f f m a n n das Bild des Greises an den Trauernden vorüberziehen ließ und den Dank sagte an den echten sT?r> alten Schlages, dem, wo er immer wirkte, Ehrerbietung zuteil ward bei den Menschen. Fast nur aus sich selbst heraus hatte Baruch Strauß sich jüdisches Wissen angeeignet und es weitergegeben, als er, der aus Hochstadt a. M. stammte, in Sprendlingen, in Darmstadt und, von 1867 an, in Gensingen b. Bingen als Lehrer tätig war. Im Jahrs 1900 mußte er die Auflösung der kleinen Gemeinde erleben; er verlegte seinen Wohnsitz nach Frankfurt, wo er als Haschkomo-Chasen an der Börneschul bald bekannt, beliebt und geehrt wurde, geehrt besonders, als ihm Rabbiner Nobel 1918 zum 75. Geburtstage den .“ovr Titel verlieh. Als die Gattin, die mit ihm in vorbildlichster Weise die Kinder zu echten jüdischen Menschen erzogen hatte, ihm entrissen wurde, bereiteten ihm die Kinder in Liebe und Verehrung ein neues Heim, und als er vor wenigen Jahren im Hause des Sohnes und der Schwiegertochter in Mannheim das Heim des Lebensabends fand, da fand er zugleich auch die Klaussynagoge und Klausgemeinde als neue Heimat, und hier wurde er nochmals dem Alter und der Jugend Vorbild des 'ni?,', dem keine Stunde zu früh und zu spät, kein Wetter zu stürmisch war, wenn es galt, eine-'8» zu erfüllen. Und so war es auch ein Ausdruck größter Verehrung, wenn Herr Rabb. Dr. Unna im Namen der Mannheimer FreundeBaruch Strauß das Geleite gab zum und ihm dort herzliche Worte des Gedenkens widmete, Worte, wie sie auch während der rnvav im ^»r-Hlluse von einem der Söhne in kindlicher Liebe, von Freunden des Heimgegangenen in bewegtem Erinnern gesprochen wurden. Wenn wir aber in den N2'an-Tagen dies niederschreiben, mündet die Trauer doch wieder in Trost und Helligkeit: an der Stelle, wo Baruch Strauß einst roian- Lichter entzündete, strahlt für Kinder, Enkel und Freunde nun das Licht der Erinnerung an den würdigen PT' den frommen Mann. n"axao. K. D INeder-Ohmen (Oberh.), 6. Dez. Am 31. Dezember begeht Herr Markus Frank seinen 70, G e b u r t s - t a g in körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische. Vor einigen Monaten zog er von Düsseldorf nach hier in sein Geburtshaus, wo er bei Verwandten den Lebensabend zuzubringen gedenkt. vrvmy Aiederaula. 7. Dez. Nach langwierigen Verhandlungen ist es endlich gelungen, die Genehmigung des Ministeriums zur Wiederbesetzung unserer Volksschullehrerstelle, die seit der Pensionierung unseres verehrten Lehrer Gans frei war, zu erlangen. Die Regierung hat vom 1. Januar 32 «b Herrn Lehrer Weinberg von Flieden nach Niederaula versetzt. Lehrer Weinberg hat vor kurzem sein zweites Lehrerexamen besonders gut bestanden. ' , , ......... Bechhofen (Ufr.), 4. Dez. Am 21. Oktober begingen Herr und Frau Kultusvorsteher David Steindecker,- Fabrikant in Bechhofen, im kleinsten Familienkreise ihre Silberne Hochzeit. Eine Abordnung der Kultusgemeinde überbrachte durch Herrn Amson Schloß ihrem bewährten Führer einen silbernen Pokal mit eingezeichneter Widmung, mit den wärmsten Worten des Dankes für ferne treue Tätigkeit und dem aufrichtigen Wunsche noch viele Jahre in dieser Eigenschaft in seiner Gemeinde segensreich zu wirken. Herr Distriktsrabbiner Dr. Munk- Ansbach, würdigte seine großen Verdienste mit der Verleihung des mn Titels. Saarwettingen, 5. Dez. Am 17. Kisleo starb Louis Lazar, der erste Vorsitzende der Synagogengemeinde Saarwellingen. Neben der Familie und den Freunden trauert ein großer Kreis, die ganze jüdische Gemeinde, für deren Interessen er kämpfte, deren jüdisches Leben er förderte, um Louis Lazar. Nur feinen eifrigen Bemühungen ist es zu verdanken, daß die jüdische Volksschule, die vor einigen Jahren von der Regierung aufgelöll werden sollte, no * weiter besteht. Wie sein Großvater und sein Vater vor ihm, versah er sein Vorsteheramt mit Liebe und Hingebung. Ein großer Zug Trauernder, wie man ihn hier noch selten sah, gab dem Toten das Geleite. An seinem Grabe schilderte Herr Lehrer Leo G r ü n f e l d das herzliche Perhältnis, das den Dahingeschiedenen mit seiner Familie, seinen Freunden und nicht zuletzt mit seiner Gemeinde und dem G'tteshauss verband. Herr Oberlehrer Heß aus Trier, der langsährige Beamte der Gemeinde, hob hervor, wie der Verstorbene trotz seines leidvollen Lebens nie sein starkes G'ttvertrauen verlor. Herr L ö b aus Saarbrücken, der Lorsit-ende des Viehhändlerverbandes, überbrachte die letzten Grüße der Bsrufsgenossen, denen Lazar stets ein treuer Freund und Berater gewesen sei. Zuletzt nahm Herr U ck o als Vertreter der Gemeinde, in warmen Worten Abschied von dem teuren Entschlafenen. Möge der Allgütige die trauernde Familie trösten. rrasan. Hlohovec, 29. Nov. Am Mittwoch verschied im hohen i Alsbach, 20. Nov. 2frn iVoa r>ijr feierte die Alsbacher Greisenälter von 79 Jahren, aber ganz plötzlich und un-1 Chewro, die eine Reihe Gemeinden der Bergstraße umerwartet Rabbi Jzchok Freund. Durch seinen Heimfaßt und die insbesondere die Fürsorge für das berühmte gang hat seine Gemeinde und mit ihr die Kultusbeam tenschaft der slovakischen Orthodoxie einen herben Verlust erlitten. Wie eine mächtige, sturmerprobte Eiche ragte der Verblichene aus der klassischen Epoche des altjüdischen im n'bw in unser verwaistes Zeitalter hinein. Nicht nur feine Familie, auch ein weiter Freundeskreis in den West- und Ostgauen blickte mit Bewunderung und Verehrung auf zu diesem schon vereinzelten Typus des Gemeindebeamten, der trotz bescheidenster sozialer Stellung und kümmerlichster Einnahmequellen dank seiner hohen nmo mbvvi naiv und kostbarer Naturgaben es zuwege brachte, einer ganzen Schar von Menschen Tröster, Berater und Helfer in der Not zu werden. Das Wesen dieses schlichten, bescheidenen Mannes — eine patriarchalische Erscheinung — strömte Herzensgüte, Leutseligkeit, abgeklärte Lebensweisheit aus. Seinem Berufe — ein nnv'v nnw bester Provenienz — hing er mit der tiefen Frömmigkeit und feuriger Hingabe unserer Altverderen an. Die nmap legte beredtes Zeugnis ab von der tiefen Trauer, in die uns fein Heimgang versetzte. Im Namen der Familie beweinte der Schwiegersohn des Heimgegangenen, Herr Oberrabbiner Eckstein aus Kaschau, in ergreifender Weise den unvergeßlichen Vater, den trefflichen Menschen. Namens der Gemeinde hielt Herr Oberrabbiner Schwarcz einen tiefempfundenen -ovo und schließlich sprach für den ganzen großen Kreis der Freunde und Verehrer Herr Rabbiner K a - lisch aus Preßburg, zu Herzen gehende Worte des Abschiedes und des treuen Gedenkens. Die Chewra Kadischa weihte dem ivsa ein Ehrengrab in der vordersten Reihe. irasan. vermischtes. Berlin, 1. Dez. Unter Vorsitz des Herrn Rabbiner Dr. F r e i m a n n haben mehrere Talmudkundige eine Vereinbarung getroffen, bis zum Chanukkahfeste des nächsten Jahres je einen Talmudtraktat zu Ende zu lernen. Dann findet ein gemeinsamer Sijum auf statt. Bis dahin soll in regelmäßigen Zusammenkünften jeder Teilnehmer ein Referat über ein Thema aus seinem Traktate halten. F. P. Berlin» 7. Dez. Vor einigen Tagen fand in Berlin eine Prüfung auf Grund von § 48 der staatlichen Prüfungsordnung statt, die Geistlichen, die bereits zwei Jahre im Amte oder im Schuldienst stehen, gestattet, die Fakultas für Religion, Hebräisch und ein Nebenfach zu erlangen. Jüdischen Kandidaten für Berlin ist die Wahl zwischen orthodoxen Examinatoren (Dozenten des Rabbinerseminars) und liberalen (Dozenten der Hochschule f. d. Miss. d. Jud.) freigestellt. Rabb. Dr. Ochs, Absolvent des Rabbinerseminars, beantragte, orthodoxe Examinatoren, als welche dem staatl. Wissenschaftlichen Prüfungsamt die Herren Dr. I. Wohlgsmuth und Dr. Moses Auerbach angehören. In Behinderung des ersteren hatte Dr. A. die Prüfung in Jüdischer Religionslehre allein vorgenommen, und Kandidat bestand in allen Fächern, auch in dem von ihm als Nebenfach gewählten „Geschichte" mit „Sehr gut", so daß er für fähig erklärt wurde, sogar dieses Fach in oberen Gymnasialklassen zu unterrichten. Berlin, 30. Nov. Seit der Uebernahme des Rabbinats der Synagoge Pastauerstr. durch Herrn Rabbiner Dr. Aleander Alt mann, Sohn des bekannten Oberrabbiners aus Trier, hat das Kehilloleben in der Gemeinde einen bedeutenden Aufschwung genommen.. Durch Einrichtung von mehreren Schiurim und Kursen sowie ü. a. einen Diskussionsabend über „Weltanschauungsprobleme" hat die. Gemeinde ständig an Mitgliederzahl zugenommen. Es ist hierdurch eine geistige Vertiefung des jüdisch-religiösen und kulturellen Lebens herbeigeführt worden. Die seinerzeit von Herrn Rabbiner Dr. Hartwig Earlebäch gegründete Religionsschule wurde auf eine neue Grundlage gestellt und ist im ständigen Ausbau begriffen. In sozialer Hinsicht hat die Gemeinde Pasaltehrwürdige Ves hachajim.bei Alsbach hat, die Feier ihres 50jährigen Bestehens. Die Chewro war seiner Zeit, nachdem sie ursprügnlich zur Nachbarchewro Pfungstadt gehörte, von dieser losgelöst und begründet würden zugleich mit der Aufgabe, Mizwas hachnosas kalo zu dienen. Nach vorangehendem Jaum-kippur-koton-Gebet in der Alsbacher Schul fand in Jugenheim die Festseier mit der Generalversammlung verbunden statt. Die Begrüßungsansprache hielt der Vorsitzende, Herr Lehrer David Frank in Alsbach, der als pflichtbewußter Führer ebenso wie der rührige Rechner David, Zwingenberg, gefeiert wurde. Im Laufe der Versammlung brachte der noch einzig lebende Mitbegründer Heinrich Hecht, Mannheim, geschichtliche Erinnerungen, so z. B. wie am Anfang die jährliche Sudo nur aus Waschen über Brot und Benschen bestand und man damit zufrieden war. Rabbiner Dr. Merzbach wies auf die Bedeutung der Chewrotätigkeit hin. Die nvta bv nnn ® I)armftaöt war ein Lichtblick in den Sorgen der Zeit. Magdeburg, 2. Dez. Hier hat Herr N. L i n i a l, Kutscherstraße 19, neben Hotel Kaiserhof, unter Aufsicht des Vereins zur Förderung ritueller Speisehäuser, Hamburg, eine S p e i s e w i r t s ch a s t eröffnet. In demselben hat man Gelegenheit, zu zeitgemäßen Preisen und streng rituell zu speisen. Ansbach, 7. Dez. Am 15. November veranstaltete der Verein „Jüdische Jugend Ansbach" zusammen mit dem Literaturverein Ansbach im Rahmen seines diesjährigen Winterprogramms im überfüllten Gemeindesaale einen Vortragsabend. Das Referat hatte Herr Justizreferendar Martin Frankenburger übernommen, und zwar über das Thema: „Die Juden in der Darstellung Jakob Wassermanns". Seine leicht faßlichen, geistvollen Ausführungen wurden von den Zuhörern mit regem Interesse verfolgt und ernteten allgemeinen Beifall. — Ein erfreuliches Zeichen für die Zusammenarbeit der Jugend war es, daß zu diesem Vortragsabend der Jüdische Jugendverein Gunzenhausen in stattlicher Zahl, mit seinem rührigen Vorstand, Herrn Hellmann an der Spitze, eigens erschienen war. Im Anschluß an den Vortrog versammelten sich die beiden Jugendvereine noch zu einem gemütlichen Beisammensein in ihrem Ansbacher Vereinslokal, das bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Hoffen wir, daß die nun einmal angebahnte Verbindung der beiden Vereine zu weiterer.ersprießlicher Zusammenarbeit im Geiste unseres Judentums führen wird. Karlsruhe i. B., 7. Dez. Am 31. Oktober fand im Saale des Hotels Grüner Hof zu Karlsruhe die ordentliche Generalversammlung des Verbandes der O stj u d e n, Ortsgruppe Karlsruhe, statt. — Herr A. Herschlikowitz erüsfnete die sehr gut besuchte Versammlung und erstattete Bericht über die bisher geleistete Arbeit der Karlsruher Ortsgruppe. Alsdann gab er das Wort Herrn I. L u p o l i a n s k i zu seinem Referat über: „Jüdische Wohltätigkeit in der Vergangenheit und der Gegenwart". Redner wies nach, wie selbst bei den klassischen Völkern des Altertums, den Griechen und Römern, das Unterstützen von Armen nicht nur nicht geübt, sondern sogar verachtet und geringaeschätzt wurde. Ganz anders aber denkt das Judentum über den Armen und Bedürftigen, was das rv^-Gefetz beweist. Im Mittelalter, da durch die vielen Verfolgungen und Bedrückungen eine große Anzahl Juden mittellos wandernd umherzogen, fanden sie, wohin sie auch kamen, bei ihren Brüdern ein offenes Haus und eine geöffnete Hand. Viele spanische Juden, deren Tisch immer gedeckt war, für jeden, der hungrig und durstig zu ihnen kam, ließen ihren Sarg aus den Brettern eben dieses Tisches zimmern, um anzudeuten, daß der Mensch nach dem Tode nichss, als seine guten Taten mitnehme. So zeigt sich, führte der Redner aus, daß in allsn'Zsitsn und Ländern Wohltätigkeit-Ueben des Juden vornehmste Pflicht war. Er richtete dann den warmen Appell an alle Versammelten, in der jetzt herrschenden Not dieser Pflicht einaedenk zu sein und alle Kräfte aufzubieten, um die Wohltätigkeitsarbeit zu fördern und zu stützen. Die schönen und warmen Worte des Redners wurden mit großem Beifall ausgenommen. sauerstr. anläßlich Chanukah eine Beschenkungsaktion für die Bedürftigen in die Wege geleitet. — Im Rahmen der! Es wurden folgende Herren in den Vorstand gewählt: H. Synagogengemeinde und des Lernvereins Auhel-Naftoli; Seiner, I. Lupolianski, S. Horowitz. A. Bock, I. Herzig, and am Sonntag, den 6. Dezember (2. Tag Chanukah) Maser Weiß, I. Psisucha, A. Herschlikowitz und E. Groß. eme Chanukcch-Fgstvsranstaltung unter der Regie des Herrn Siegfried Kugelmann in der Loge Kleiststr. statt, bei der erlesene Kräfte mitwirkten. Stettin, 29. Nov. Die Talmud-Thora-Schule in Stettin, die im Dienste von „Keren Hatorah" Hamburg steht, hatte am Sonntag, den 22. November, wieder in dem benachbarten Städtchen Löcknitz neben dem eingerichteten Schiur einen Vortrag durch Herrn Rabbiner Tarsis gehalten, der zusammen mit dem Porsitzenden der Talmud-Thora-Schule, Herrn Siegmund Schreier, sich nach Löcknitz begeben hatte. Alle dortigen Mitglieder verlammelten sich im Hause der Familie Scharlack. Bei der Gelegenheit hatte sich Frl. Schwarzweiß. Löcknitz, ebrenamtlich bereit erklärt, das Einziehen der Mitgliedsbeiträge zu übernehmen. Es sind wieder einige schöne Stunden im Thora-Lernen verbracht worden, und es wurde allgemein bedauert, daß Löcknitz nicht näher Stettin gelegen ist, um mehr Gelegenheit zu haben, sich öfter an den Schiurim, die in Stettin eingerichtet sind und von Herrn Rabbiner Tarsis geleitet werden, die stets äußerst interessant und lehrreich sind, zu beteiligen. Der Vorsitzende, Herr Schreier, hat in Aussicht gestellt, kn Zukunft evtl. Herr E. Groß dankte dem scheidenden Vorstand für seine bisher geleistete Arbeit und schloß die Versammlung. Oberhof, D- und F. D.-Zugstation, an der Hauptstrecke Berlin. Erfurt, Würzburg, Stuttgart aelegen, im Herzen Deutschlands, eröffnet seine Wintersaison am 15. Dezember. Dank günstiger Verkehrs- und Laaeverhältnisten nimmt Oberhof als einer der gröbten, ältesten und höchstgelegenen Wintersportplätze Deutschlands eine begründete Vorrangstellung ein. Durch die während des ganzen Winters günstige, gleichmäßige Schneeloae (1 bis 2 Meter) und durch die vorzüglich angelegten Sportbahnen werden die Besucher Oberbots in die Laae versetzt, jegliche Art Wintersvort, wie Skilauf, Skikjörring, Rodel, Lenkrodel, Bobsleigh, Curling und Eislauf auszuüben. 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