Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 39-40 (24.9.1931)
- Date
- 1931-09-24
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-.rv.'fs* Seite 10 Nr. 39/40 Agudistische Frausngruppe. Am Dienstag, den 6. Oktober, findet im Hvrfaale Friedberger Anlage 5, abends 6.45 Uhr, ein Vortrag von Frl. Jetta Rosenheim statt. Referentin wird über Eindrücke einer Reife in Erez Iisroel sprechen. Pinkus Kl bansky 60 Jahre all. Am Simchas-Tauroh feiert der bekannte und bewährte Pädagoge Direktor Pinkus Klibansky feinen 60. Geburtstag. Direktor Klibausky hat sich frühzeitig und gründlich für feinen Lebensberuf vorbereitet. Zunächst besuchte er das Kölner Seminar, hörte nachher an der Universität Heidelberg und wirkte viele Jahre als Hilfskraft an der Real - Schule der Israelitischen Religionsgesellschaft. Im Jahre 1900 gründete er das weit über die Grenzen feiner Vaterstadt bekannte und von ihm zur hohen Blüte gebrachte Knabeninstitut, das in den 30 Jahren feines Bestehens von vielen Hunderten von Söhnen der allerersten jüdischen Familien aus allen Ländern besucht wurde. Er verstand es meisterhaft, auch bei solchen Schülern, die teilweise vernachlässigt oder falsch behandelt wurden, den Eifer und die Arbeitsfreude zu wecken- Er verstand es. ,den Schwachbegabten mit der Macht der Lehre und des Wissens auszurüsten und dem noch jm Dunkel wandelnden Jüngling durch den Lichtglanz der Lehre und der Wissenschaft die wahre Schönheit des Lebens zu erschließen. Fast 25 Jahre wirkte er an der von Herrn Rabbiner Dr. Horovitz geleiteten Religionsschule und hat sich seinen Schülern mit seiner ganzen Tatkraft in aufopfernder Weise gewidmet. Mehr als 30 Jahre wirkte er als Schliach Zibbur an der Synagoge Unterlindau, verstand es, sowohl durch seine herrliche wohlgeschulte Stimme sowie durch die Innigkeit und den tiefempfundenen Vortrag die Herzen aller Beter hinzureißen. Auch war er einer der ersten, die sich wissenschaftlich mit der Entstehung der synagogalen Gesänge beschäftigte, wie aus zahlreichen Aufsätzen und Vorträgen ersichtlich ist. Besonders verdient, gemacht hat er sich durch sein . Werk ivw Vij? in dem er die Melodien des unvergeßlichen Oberkantors Friesländer der Nachwelt erhalten hat. Herr Direktor Klibausky hat sich trotz seines vorgerückten Alters keinerlei Ruhe gegönnt und arbeitet noch weiter fleißig, getreu dem Ausspruch unserer Midraschweisen zu dem salomonischen' Denkerspruch: ans^i -|5nT ,snr “ipaa y'i' nrn (wozu Rabbi Akiba bemerkt: wn^a D’T>nVn im hat der Lehrer in der Jugend Schülern als Wegweiser gedient, imapta i^> m', wird er. das Glück haben, noch im Mer Schüler auszubilden). Co wünschen wir von Herzen, daß /b diesen bewährten Lehrmeister in bester Gesundheit erhalte, daß er noch recht lange seine segensreiche und erfolgreiche Tätigkeit zum Nutzen und Frommen der Menschheit ausübe. nus s'ivsi nn» E. I. Ein Siebenziger. Herr Nachum H. Loeb, Pfingstweidstraße 9, begeht am 30. September feinen 70. Geburtstag. Der allen äußeren Ehrungen abholden Natur des Herrn Löb Rechnung tragend, beschränken wir uns daraus, ihm eine Reihe weiterer Jahre in Arbeit und Wohltun zu wünschen. Jamiliennachrichten. Geburten: Eine Tochter Leo Jankelowitz und Frau, Else geb. Rosenberg, Bad Kreuznach. Barmizwoh: Lothar Gutmann, Zögling derJsr. Waisenanstalt, wav rr nv, Weisenhaus Synagoge — Ferdinand, Sohn des Herrn David Lehmann, Fürth, n’cwia na«?. Geburtstag/Jubiläum: Herr Dr. Leopold Hausmann, Basel, feier% am 1. niao-Tag seinen 60. Geburtstag und sein 40 jähriges Lehrerjubiläum. — Frau Paulina Guttenberg geb. Stiebel, Insassin des v. Rothfchild'fchen Altersheim Zeil 92 feiert den 8. Oktober ihren 80. Geburtstag. Briefkasten. Vas Zion: Mk. 1.— für Spende emgegangen. W. M. Z3. Mk. 30 — eingegangen und d,en angegebenen Zwecken zugeführt. Der Israelit K. K. über die Einweihungsfeierlichkeiten in Gailingen haben wir bereits ausführlichen Bericht gebracht. Besten Dank! A.W. in Hel Am iw. Die Prusbulkundgebung ist für die kommenden sechs Jahre nicht mehr aktuell- MSSSSSSSSS^^^SS^SSSSSSSSSSSSSSSS^^SSSS Wochenkalender. v. 28. Sept. bis 10. Okt. 1931 > v. .18 - 29. Ttschri 8692 Samstag Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sept.26 27 •28 129 30 Samstag Sonntag Montag Dienst g Mittwvch Donnerstag Freitag Samstag Okt. •>ivn '-IVN '»1' ep N' v' a K3 as 33 na na 'K DT» JVDO '3 dv> niao nyian sa-i sasimn ri^np ms» »»3» l’an’y 13 13 na nun nnbp an vior va sV aV ib nsipn vinn i’aaaa JWRaa Mauled: Sonntag ab. 10 Uhr 87-,« Min Frankfurter Bereinskalender. 7>12V-Programm des »Verein Mekor Ehajim". 1. Tag (nas») morgens nach Schluß der Synagoge. Jahrzeitstiftungslernen: Emanuel Landau- und Nathan Homburger-Stiftung. — nachm. % Stunde vor nna» im Vereinslokal: „Völkerbund im Geiste de-- niav- Festes", Herr Dr. Willy Hofmann. — nachm, im Anschluß an nn-.n im Hörsaal: „Die höheren Gäste unserer Festhütte", Herr Red. S. Schachnowitz. 2. Tag (Sonntag) nachm. 6 Uhr im Hörsaal: „Volksversammlung im vipnn ma am 2. Tag niao", Herr Herz Holpern. Do nerstag abend 8 V2 Uhr im Vereinslokal: «an Riymn- Lernen. mxy nachm. % Stunden vor nmn im Vereinslokal Mikro, Herr Dr. W. Hofmann. nun nmv vormittags 6 Uhr im Vereinslokal naavn mit mmn nn'np Jahrzettrstiftungen. Montag, 5. Oktober, Johanna Bickhardt geb. Frank — Bertha Benjamin geb. Leiter. Mittwoch, 7. Oktober, Jacob L. Sänger-Stiftung. Aguda» Iisroel-Iugend- und Mädchengruppe. Montag bis einschließlich Freitag, 9—12 Uhr, Gelegen' heit zum Lernen unter Leitung des Herrn Holpern. 12-13 Uhr, Weltfchiur Das Jaumi. Dozent: Herr Herz Halpern. 20—21 Uhr, Französischer Sprachunterricht. Dozent: Herr Studienrat I. Kaufmann (in der Wohnung des Dozenten). 20—21 Uhr, Sprechstunde der Stellenvermittlung. 20 %—21V2 Uhr, Schiur für Jugendliche (Bowo Kamo). Dozent: Herr Rabbiner Horovitz. 20^2—22 Uhr, Hilchaus Schabbos, Herr Rachelsohn (Privatwohnung Zeil 2). 20%—22 Uhr, Mischna (Seder Maued) Herr Gers. Schnerb (Privatwohnung Kantstr. 4). 21 Uhr, Arbeitsgemeinschaft I. Landau: „Agudas Jisroel" (geschloss. Zirkel). Dienstag. 20^/4—21 Uhr, Bowo Kamo, Herr Dr. Willi Hofmann (Privatwohn. Mauerweg 34). 20'/2—21% Uhr, Englischer Sprachunterricht. Dozentin: Frl. Dr. Studienrätin R. Labensky. 20%—21 Uhr, Arbeitsgemeinschaft Dr. W. Hofmann, „Die Ideologie der Agudas Iisroel" (Privatwohn. Mauerweg 34), geschl. Zirkel. 21—22 Uhr, Brochaus. Herr Wollmann. Mittwoch, 11—13 Uhr, Sprechst. der Stellenvermittlung. 20%—21% Uhr, Stenogrophieunterricht, Herr S. Adler. 20%—21% Uhr, Schiur für Jugendliche (Bowo Kamo), 24. September 1931 Herr Rabbiner I. Horowitz. - 21—22 Uhr, Schülchan Aruch, Herr L. Oppenheimer (Prioatwohnung Bären» straße 12). 21—22 Uhr,' Makkaus. Herr Herrn- Bing, mp, 7— Uhr, Frühminjay/ 40%—11% Uyr./Schulchan Aruch, Herr Louis Kahn." 1?—13 Uhr, WeÜfHur, Däf Jaumi. Herr Halpern. 15—16 Uhr, Bowo Kamo, Herr Dr. Hofmann- 15—16 Uhr, Brochaus, Herr Wollmann. 15%—16% Uhr, Schulchan Aruch, Herr Th. Spiegel, (Prioatwohnung Ostendstraße 11). 21—22 Uhr, Tnach, Arbeitsgemp'.ischaft Gerfon Schnerb (in der Wohnung Kantstraße 4). Kurse in französisch, Englisch, Stenographie, sowie sämtliche Schiurim wie gewöhnlich. Jüdischer Turnerbund E. B. - Dienstag, 6. Oktober, abends 8% Uhr im Hörsaal Friedberger Anlage, Vortrag von Frl. Jetta Rosenheim: „Eindrücke von einer Erez Jisroel-Reise". Schiurim de» Gemeinderabbiner». Talmud-Schrur für Fortgeschrittene, pt>\i 'ona rno Sonntag morg. 9 Uhr, Dienstag und Donnerstag abds. 20f/z Uhr im Hörsaal Friedberger Anlage 5-6. rrnaVn rrtam Arbeitsgemeinfch aft für junge Leute, Samstag nachmittag nach nna» für angemeldete Teilnehmer im Jugendlernzimmer Fichtestr. 5. Regelmäßige Sprechstunde des Gemeinderabbiners während oer Monate Elul und Tifchri an allen Wochentagen eine Stunbevor nym» n^vn nur im Amtszimmer, Friedberger Anlage 4 p t. In eiligen Angelegenheiten wolle man Sprechzeit telefonisch vereinbaren. Tel. 47135. Gebelzetten. 1. und 2. Tag rvbo* Freitag abend 5.50 Samstag nasvn 6.45 Sonntag 6.30 Samstag morg. 8.00 Samstag nachm. 1.00 u. 4.30 Samstag abend 7.05 , Festausgang 7.00 Wochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 5.30 Freitag Morgens 6.00 Tefillin-Legen am Morgen 6.20 min nnaan mssr ,»:pQtp Freitag abend 5.30 Samstag NQ2VN 6.45 Samstag morg. 8.00 1. Tag Predigt Samstag nachm. 1.00 u. 4.30 Samstag abend 6.45 Festausgang 6.40 Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittag 5.30 Tefillin-Legen am Morgen 5.30 Gefchmackfreies Einnehmen von Mediamenten ist für den Kranken eine große Annehmlichkeit. Citro vanille in Oblatenform besitzt Cdiese hervorragende Eigenschaft. Wenn Sie also Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgie, rheumatische Zahnschmerzen haben, machen Sie sogleich den Versuch mit dem 30 Jahre bewährten ärztlich empfohlenen Citrovanille — jetzt auch in Oblaienorm — zufm Preise von Mk. 1.75. Den Himalaya zu erreichen, ist nicht so einfach. Wennanch an Qualitäten Costarica - K a s s e e gleich dem Himalaya unerreichbar ist, so ist es doch unendlich einfach, diesen zn erhalten. Ern Besuch im wohlbekannten Spezialgeschäft für Kaffee „E o st a r i c a", Goethest r a ß e 2 5, (siehe Inserat) und Sie wählen sich, unter den immer frisch gebrannten ersttlassigen Sorten Kaffee, die Ihnen cm Qualität und Preis zusagende aus. Auch Tee und Kakao finden sie in besten Qualitäten und bemerkenswerter Auswahl. Also versuchen Sie in eignem Interesse die erstklassigen Costarica-Qualitäten, und Sie werden angezogen wie von einem Magnet, immer bei/ dieser bleiben. 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