Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 34 (20.8.1931)
- Date
- 1931-08-20
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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7. Jahrgang Nummer 17 Hfäffei? der fandcsorganifalion der Agudas-0isroe( in Deliffefiland. Hamburg, 20. August 1931 / 7. Ellul 5691 Schriftleitung: Wolf K. Jacobson in Kamburg.! 8 s M Gruppenlagung der Aguüas Jisroei für Baden und Württemberg am Sonnlag, den 17. Ellul—30. Äugusl In Karlsruhe. Tagesprogramm: Nachmittags 14.30 Uhr: 1. Eröffnungs-Ansprache des Vorsitzenden der Ortsgruppe Karlsruhe. 2. Begrüßungen. 3. Ansprache des Herrn Moses Herz, Schwab. Hall, Mitglied des Zentralrates der Agudas Jisroei. 4. Referat des Herrn Rabbiner Dr. Bohrer, Gailingen: „Die Problematik des jüdischen Familienlebens im Lichte der Ueber- 1 i e f e r u n g “. 5. Aussprache. Abends 20 Uhr: Große öffentliche Kundgebung 1. Referat des Herrn Rabbiner Dr. Michalsky, Karlsruhe: „Kampf um die Schechitah“. 2. Ansprache des Herrn Jacob.Rosenheim, Frkf. a. M.: „Gegenwart und Zukunft des gesetzestreuen Judentums“. H x (N : X X XI z x a a x x M X X M X Ml Gruppentagung der Agudas Jisroei für Hessen und Hessen-Nassau am Sonntag, IO. Ellul—23. August in Mainz, Im gr. Saal des Casino Hof zum Gillenberg, Mittlere Bleiche. Tages-Programm: Nachmittags 14.15 Uhr. 1. Eröffnung und Begrüßungen. Begrüßungsansprache des Präsidenten der Executive, Rabbiner Dr. Pinchas Kohn sus Wien. 2. Referat des Herrn Rabbiner Dr. Ansbacher- Wiesbaden: „Zur Psychologie der jüdischen Jugend.“ 3. Referat des Herrn Rabbiner Dr. Merzbach - Darmstadt: „DerTalmud zur Wirt Schafts not.“ 4. Referat des Herrn Rabbiner Dr. Bamberger- Mainz: „Die Zukunft des gesetzestreuen Judentums.“ 5. Aussprache. Abends 20 Uhr: Große öffentliche Kundgebung 1. Ansprache des Herrn Rabbiner Dr. Kl ein-Nürnberg, Mitglied des Rabbinischen Rates: „Krisenzeit und Agudas Jisroei.“ 2. Ansprache des Herrn Jacob Rosenheim -Frankfurt a. Main: „Ist Agudas Jisroei zeitgemäß?“ ^MXXXXXXXXXXgg Organisations-Woche. Die kommende Woche wird eine ganze Anzahl orthodoxer Organisationen zu wichtigen Beratungen in Frankfurt a. M. zusammenführen, wobei es sich teilweise um getrennte Sitzungen der leitenden Organe dieser Organisationen, teils um Vertretertagungen, teils auch um g e m e i n - s a m e Aussprachen über solche Arbeitsgebiete handelt, die allen diesen Organisationen in gleichem Maße naheliegen. Die vereinigte Plenarsitzung des Geschäftsausschusses der Agudas Jisroel mit der politischen Exekutive und dem Präsidium des Zentralrats soll einen Ersatz bieten für die auf den 6. Ellul nach Marienbad einberufen gewesene ordentliche Zentralratssitzung, die an den Ausreiseschwierigkeiten aus Polen und Deutschland scheiterte. Unter diesen Umständen gewinnt die Plenarsitzung der Agudoleitung eine doppelte Bedeutung, zumal eine ganze Reche von aktuellen Fragen, sowohl auf dem Gebiete der Organisationsdisziplin, als auch auf demjenigen der Erez Jisroel- und der Diaspora-Politik eine Klärung unter Ueberbrückung von Meinungsverschiedenheiten fordern. Gleichzeitig hat auch der Vorortsvorstand der deutschen Agudas Iisroel in Hamburg eine Sitzung des Landesvorstandes der deutschen Agudo nach Frankfurt berufen, in der insbesondere das Problem der innerdeutschen Propaganda in Stadt und Land auf Grund einer Reihe ausgearbeiteter Vorschläge zur Erörterung gelangen soll. Bei dieser innerdeutschen Propaganda wird eine Verständigung der deutschen Agudo mit der neuerdings wiederbelebten Freien Vereintgung für die Interessen des orthodox e n I u d e n t u m s, die ihren großen Ausschuß nach Frankfurt einberufen hat, unerläßlich sein. Es kann sich dabei einerseits um Arbeitsteilung, andererseits auch um ein organisiertes Zusammenwirken handeln, bei dem beide Teile nur gewinnen können. Erfreulicherweise hat nun auch der Halberstädter Preußische Landesverband! und Bund gesetzestreuer jüdischer Gemeinden Deutschlands zur Ersparung von Zeit, Kraft und Kosten die ursprünglich nach Köln einberufene Tagung seines Ausschusses und seiner Delegiertenversammlung nach Frankfurt verlegt. Es wird sich also die Möglichkeit bieten, auch diese Zusammenfassung der orthodoxen G e m e i n d e n , die die eigentliche offizielle Vertretung der Orthodoxie in Deutschland vor den Behörden bildet, in die gemeinsamen Besprechungen einzubeziehen und dadurch auf die Ausschaltung innerer Reibungsflächen und die Herstellung einer festen Einheitsfront der unabhängigen Orthodoxie hinzuwirken. Eine solche innere Einheit ist angesichts der wirtschaftlich schwer gefährdeten Lage der deutschen Juden die erste Voraussetzung für die Aufrechterhaltung und den Ausbau der von den Vätern in glücklicherer Zeit geschaffenen Institutionen. Aus Anlaß der Tagungen sollen in Frankfurt, wie an anderer Stelle mitgeteilt, auch zw.ei große öffentliche Versammlungen stattfinden, in denen Herr Redakteur Schachnowitz über die O st fahrt des Keren Hathora referieren und Herr Dr. Nathan Birnbaum über „Moderne Jugend und Religiosität" sprechen wird. Propaganda für Agudas Israel. Von Rabbiner Dr. Ph. Frankl in Halberftadk. In einer der ersten rnrr^o findet sich der Notruf: tzaip rr*?i im caann-OK nnsm *pa* Wenn Körper und Seele des Herrschen im Kampf miteinander stehen und sie nichr das richtige Verhältnis zueinander finden Dip> ib2i' n*?i im* T\nwr\ hat den Menschen as Körper und Seele geschaffen, beide sollen miteinander und nebeneinander stehen. Nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele muß ihre Kost zugeführt werden, sofern sie nicht verkümmern soll. Wenn sich aber das Eine auf Kosten des Andern in den Vordergrund schieben will — und wir wissen aus der Erfahrung, daß das Eine der Körper ist, wäh-