Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 32 (6.8.1931)
- Date
- 1931-08-06
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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6. August 1931 kurt a. M-, am Klavier, liturgische Gesänge vor einem begeistert lauschenden Auditorium vor und erntete nicht endenwollenden Beifall. Seiner Bestimmung gemäß werden vom Reinertrag (500 Schilling) drei Teile den zionistischen und zwei Teile den Agudaschulen in Palästina zugeführt. Um die gelungene Veranstaltung des Konzertes haben, außer der Inhaberin des genannten Hotels (Frau H. K o k i s ch), die -sreundlichst den Saal zur Verfügung stellte, auch die Herren Julius Krupnik, Wien, und Jacob Rapaport, Bielic, sowie Frl. Amelie Kokisch, sich besonders verdient gemacht. Telsiai, 31. Juli. Anläßlich des 50jährigen Jubiläums der Telscher Jeschiwa, das in diesem Jahre stattsindet, erbittet die Leitung derselben alle ehemaligen /,2'v'ndie während der 50jährigen Existenz derselben dort ihre Ausbildung erfahren haben, ihre Adressen, ihren jetzigen Beruf, die Zeit ihres Aufenthaltes in der Jeschiwa und womöglich kurze Notizen über ihre damaligen Erlebnisse mitzuteilen. Adresse: Oberrabbiner A. I. Bloch, Telsiai, Litauen. Breslau, 28. Juli. Das Logenheim U. O. V. B. in Krummhübel, in herrlichster Lage des Riesengebirges, bietet unter neuer, bewährter Leitung Logenbrüdern (U. O. B. V.) und von ihnen empfohlenen Glaubensgenossen idealen Erholungsaufenthalt bei guter, st r e n g ritueller Verpflegung unter Aufsicht von Herrn Rabbiner Emil Breslauer, Breslau. — Ein- und Zweibettzimmer mit fließendem Wasser, Bäder, schöne Gesellschaftsräume, Damen-, Herren-, Lese- und Bibliothekszimmer usw. Zeitgemäße Preise. — Anfragen erbeten an das Kuratorium des Erholungsheims der Breslauer Logen U. O. B. B. z. Hd. von Herrn Felix Perle, Breslau 6, Striegauerstr. 2 pt. Telefon 594 04. Oberhausen, 31. Juli. Am ax onra -rc fand in Gelseniirchen der übliche ovo auf mv» '-nv statt. Da der wo auf einen Tag des otp» -wi» or fiel, wurde die *niyo;imj besonders feierlich begangen. Herr H o l z m a n n, Oberhausen, der den bto abschloß, sprach einen rnn über 'vi 11212 mnin. Herr Abraham Frisch, Gelsenkirchen, gedachte in einer Rede des verstorbenen und beliebten Mitgliedes nvv na -as innn- König i. 0., 31. Juli. Der gesamte Synagogenchor von Bad Mergentheim unternahm am vergangenen Sonntag einen Ausflug nach unserem freundlichen Luft- und Stahlbad König. Bei dieser Gelegenheit wurde die altehrwürdige Synagoge besucht, woselbst der Chor einige herrliche Gesänge zum Vortrag brachte, die auf die Mitglieder der hiesigen Religionsgemeinde und auf viele anwesende Kurgäste, die erschienen waren, einen tiefen Eindruck hieterliehen. Der zufällig anwesende Herr Jsaac Oppenheimer, ein geborener Königer, Mitglied des Oberrats der israelitischen Religionsgemeinden Hessens wurde gebeten, die Begrüßungsansprache zu halten, und wurde von demselben u. a. daraus hingewiesen, daß das Zusammengehörigkeitsgefühl ganz besonders in jetziger Zeit gepflegt werden müsse, im Interesse der israelitischen Gemeinden selbst und im besonderen Interesse der Gesamtjudenheit. Der mit anwesende Rabbiner der Gemeinde von Bad Mergentheim erwiderte in schönen Worten auf die Begrüßungsansprache, gleichzeitig Dank sagend für den schönen Empfang in Bad König, ebenso brachte das Vorstandsmitglied, Herr Adler, ebenso auch der Vorsitzende des Synagogenchors Dankesworte zum Ausdruck. Nach den Gesangsvorträgen wurde das Minchagebet verrichtet. — Gegen 17 Uhr wurde mit Auto die Rückreise durch den schönen Odenwald angetreten. tiCSSSi^SEiiSBSSBSfiSSBS^BSSBjfiKSBSBHHBHBBBBHP FamMennachrichten. Geburten: Am x"i»a"iv ein Sohn, Simcho nn»v, aiv bmb, B. Silberstrom und Frau Fanny, geb. Kohn in Leipzig. Geburtstag: Herr Markus Stern, Fulda, Kanalftraße 74, feiert am 12. August seinen 70. Geburtstag. Barmizwoh: Salli, Sohn des Lehrers Schuster, Groh-Krotzenburg, dtosto-tto Silberne Hochzeit: Wx vnn vxn, Herr Ferdinand Mayer und Frau Judith, geb. Weil, Harxheim. Die Woche. Ruhe und Vertrauen. Wir haben an leitender Stelle des „Israelit vor 14 Tagen auf die Gesichtspunkte hkngewiesen, die uns ge- Ichestreue Juden mehr als andere Gruppen der Bevölkerung Deutschlands veranlassen sollten, die innere Kraft, die uns die religiöse Weltanschauung verleiht, ZW Besten des Ganzen in diesem schweren kritischen Augenblick hinauswirken zu lassen aus all die Kreise, "fit denen wir in Berührung kommen und dadurch im eigentlichsten Sinne des Prophetenwortes der Mahnung v'v.i aiiro nx tott („Suchet das Wohl der Stadt") geweht zu werden. Eine Aufforderung, die die Sparkassen unserer Stadt an die Frankfurter Bevölkerung richten, veranlaßt uns, erneut auf diese unsere Ausführungen hinzuweisen und Ue zu unterstreichen. Ungleich früheren Komplikationen des Wirtschaftslebens, die noch in Aller Erinnerung sind, handelt es sich diesmal, insbesondere soweit die akute Zuspitzung der Lage in Betracht kommt, in Wahrheit lediglich um eine Krise des Vertrauens. In lvem Augenblick, in dem das Vertrauen wiederkehrt, Der Zsraelit Nr. 32 Seite 7 sind alle Gefahren beseitigt und eine Katastrophe ist verhütet, die jedem Einzelnen von uns verhängnisvoll werden müßte. Fragt man aber, ob irgend eine sachliche Veranlassung für den einzelnen Sparer vorliegt, besinnungslos zur Sparkasse zu rennen und sein Geld zurückzuverlangen, so kann man nur darauf erwidern, daß es der viel gerühmten jüdischen Intelligenz unwürdig ist, an einen solchen Anlaß zu glauben. Jedermann weiß, daß eine Sparkasse ihre Gelder langfristig anlegt, anlegen muß: jedermann weiß auch, daß diese Anlagen in dauerhaften, auch in Deutschland zur Zeit nicht gefährdeten Werten, in Hypotheken, Goldpfandbriefen usw. erfolgen. Wenn also alle Menschen plötzlich ihre Gelder zurückhaben wollen, so ist natürlich gar keine Möglichkeit vorhanden, diesem unbilligen Verlangen zu entsprechen. Der Einzelne möge auch nicht sagen, daß er allein nicht imstande sei, der Welle des unbegründeten Mißtrauens Halt zu gebieten. Es gibt ein altes jüdisches Volkswort: mt» mx xian xiam x*iam v'x xian xian („Jeder hat einen Freund und dieser Freund hat wieder einen Freund"), das auch in diesem Falle anwendbar ist. I e d e r M e n s ch trägt zur allgemeinen Stimmung durch Unterhaltung mit seinen Bekannten ganz erheblich bei und Vertrauen, das von einem Einzelnen auf seine Umgebung aus strömt, pflanzt sich in konzentrischen Kreisen ebenso sicher fort, wie die Skepsis und das Mißtrauen. Möge also jeder des eingangs zitierten Prophetenworts gedenken und dadurch des vom Propheten selbst daran geknüpften Segens teilhaftig werden, daß in der Förderung des Gesamtwohles das eigene Wohl letzten Endes am festesten gegründet ist. Verein Mekor Ehajim e. V. Nach Beendigung der Sommer-Ferien werden auch die durch die Ferien unterbrochenen Schiurim wieder regelmäßig stattfinden. Und zwar beginnen: der Gemoro- Schiur des Herrn. Rabbner Dr. Jos. Breuer: Montag, den 10. Aug., abds. 7 Uhr; des Herrn Dr. Elieser Posen: Donnerstag, den 13. Aug., abds. 8.15 Uhr; des Herrn I. Soffer: dw rro-ß n:ro, nachm. 4 Uhr. Wir bitten unsere verehrten Mitglieder und Freunde um regen Besuch obiger und unserer sonstigen Schiu- ' rtm, die jede Woche veröffentlicht werden. Jüdischer Turnerbund E. V. Nach Beendigung der Sommerferien beginnen die Turn- und Gymnastik-Kurse des Jüdischen Turnerbundes wieder Mittwoch, den 12. August 1931. Das unveränderte Sommerprogramm ist in der Vereins-Rubrik dieser Zeitung veröffentlicht. Frankfurter Vereinskalender. verein Mekor Chajim. Samstag morgen nach Schul im Hörsaal: Dinim, Herr Dr. E. Posen. — nachm. 3/4 Stunde vor Mincho im Vereinslokal, Mikro. Herr Dr. W. Hofmann. — 3/4 Stunde vor Nacht im Hörsaal, Midrasch. Herr I. Soffer. Sonntag morgens nach Schul (ebenso Mittwoch) m« «n* vormittag 8 Uhr (ebenso Samstag 4 Uhr) Gemoro Herr I. Soffer — vormittag 9^2 Uhr (ebenso Dienstag abends 6V2 Uhr) Gemoro, Herr R. A. Gerson Posen. Montag (auch Donnerstag), nach Schul: Mifchna Mitgliederlernen— abends 7 Uhr auch Mittwoch), Gemoro, Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer, abends 8 i/4 Uhr (auch Donnerstag) Gemoro, Herr Dr. E. Posen. Dienstag (auch Freitag) nach Schul: Mifchna, Herr Dr. E. Posen. Von Montag bis einschl. Freitag morgens nach Schul, im Sitzungszimmer, Gemoro Herr Dr. S. Ehrmann. Jeden abend 8 3/4 Uhr, im Vereinslokal Schaßlernen, Herr H. Holpern. Jahrzeitrstiftonzen. Mittwoch, 12. August: Isac Bier-Stiftung. 1-1217, 15. August: Moritz Hirschberg-Stiftung. Aguda» Jisroel-Iugend- und Mädchengrupye. Sonntag, 9—11 Uhr, Gelegenheit zum Lernen unter Leitung des Herrn Holpern. 11—12 Uhr, Weltschiur Das Jaumi. Dozent: Herr Herz Halpern. 20l/2 Uhr, Nach vorheriger Ankündigung Ausspracheabende. Montag bis einschließlich Freitag, 9—12 Uhr, Gelegenheit zum Lernen unter Leitung des Herrn Halpern. 12-13 Uhr, Weltschiur Das Jaumi. Dozent: Herr Herz Halpern. 20—21 Uhr, Französischer Sprachunterricht. Dozent: Herr Studienrat I. Kaufmann (in der Wohnung des Dozenten). 20—21 Uhr, Sprechstunde der Stellenvermittlung. 201/2—21V2 Uhr, Schiur für Jugendliche (Vowo Kamo). Dozent: Herr Rabbiner Horovitz. 2OV2—22 Uhr, Hilchaus Schaübos, Herr Rachelsohn (Privatwohnung Zeil 2). 203/4—22 Uhr, Mifchna (Seder Maued) Herr Gers. Schnerb (Privatwohnung Kantstr. 4). 21 Uhr, Arbeitsgemeinschaft I. Landau: „Agudas Jisroel" (geschloff. Zirkel). Dienstag. .201/4—21 Uhr, Bowo Kamo, Herr Dr. Willi Hofmann (Privatwohn. Mauerweg 34). 20l}2—21V2 Uhr, Englischer Sprachunterricht. Dozentin: Frl. Dr. Studienrätin R. Labensky. 203/4—213/4 Uhr, Arbeitsgemeinschaft Dr. W. Hofmann, „Die Ideologie der Agudas Jisroel" (Privatwohn. Mauerweg 34), geschl. Zirkel. 21—22 Uhr, Brochaus, Mrr Wollmann. Mittwoch, 11—13 Uhr, Sprechst. der Stellenvermittlung. 2OV2—21Y2 Uhr, Stenographieunterrichl, Herr S. Adler. 201/2—211/2 Uhr, Schiur für Jugendliche (Bowo Kamo), Herr Rabbiner I. Horowitz. 21—22 Uhr, Schulchan Aruch, Herr L. Oppenheimer (Prkoatwohnung Bärenstraße 12). 21—22 Uhr, Makkaus. Herr Herm. Bing. fntP, 71/4 Uhr, Frühminjan. IOV2—HV2 Uhr, Schulchan Aruch, Herr Louis Kahn. 12—13 Uhr, Weltschiur, Das Jaumi. Herr Halpern. 15—16 Uhr, Bowo Kamo, Herr Dr. Hofmann. 15—16 Uhr, Brochaus, Herr Wollmann. 151/2—161/2 Uhr, Schulchan Aruch, Herr Th. Spiegel, (Prioatwohnung Ostendstraße 11). 21—22 Uhr, Tnach, Arbeitsgemeinschaft Gerson Schnerb (in der Wohnung Kantstraße 4). Besondere Veranstaltungen der Mädchengruppe. Mittwoch, 20^/2—21Va Uhr Dinim. Dozent: Herr Konrektor Hirschberg (14tögig). Schabbos, y2 Stunde nach Schul Melochim. Dozent: Herr Julius Lewin. 16—17 Uhr Tauroh. Dozent: Herr Konrektor A. Hirschberg. 16—17 Uhr-Ieschajo. Dozent: Herr Studienrat Dr. Markus Lange (i. d. Wohnung Obermainanlage 16). Jüdischer Turnerbund E. 33. Herren: Sonntag, 8.30 —12 Uhr vorm. Sport und Spiel Ostpark (kleine Wiese); Dienstag, 7—9 Uhr abends Sport und Spiel Ostpark (kleine Wiese Laufbahn): Mittwoch, 8.30—10 Uhr Turnen Annaschule Rechneigrabenstr. Alte Herren: Mittwoch, 8.30 —10 Turnen und Gymnastik Annaschule Rechneigrabenstraße. Jugend: gemeinsam mit Herren. Knaben: Dienstag, 5 — 7 Uhr' Gymnastik und Spiel Ostpark (kleine Wiese). Damen: Donnerstag, 8.30 — 10 Uhr Gymnastik und Turnen Annaschule Rechneigrabenftraße; Schwimmkurse werden noch bekanntgegeben. Frauen: Mittwoch, 7.30 — 9 Uhr Gesundheitsgymnastik (S. R. Hirschschule) Am Tiergarten 8. Mädchen: Mittwoch, 4.30 — 7 Uhr Gymnastik und Turnen Annaschule Rechneigrabenstraße, Abteilung I bis 11 Jahre 4.30 — 5.30 Uhr; Abteilung II über 11 Jahre 5.30—7 Uhr. Gebetzetten, nm mp Freitag abend 7.15 Samstag nnawn 6.30 Samstag morg. 7.45 Predigt Samstag nachm. 1.00 u. 5.00 Samstag abend 8.50 Wochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.15 Tefillin-Legen am Morgen 3.55 Warum ist der Himmel blau? Warum ist der Himmel im Gebirge blauer als in der Ebene? Warum über der freien Natur blauer als über den großen Städten? Ein jeder von uns hat sich darüber sicher schon einmal Gedanken gemacht. Der soeben erschienene 8. Band des „Großen Brockhaus"* gibt uns unter dem Stichwort „Himmelsfarbe" Auskunft darüber, knapp und klar, ohne jede unnötige Breite und doch erschöpfend, wie wir es eben bei einem „Brockhaus" gewöhnt sind. Der neue Band umfaßt alle Stichwörter, die mit dem Buchstaben H beginnen, und wir finden eine große Anzahl von Artikeln, die unsere besondere Aufmerksamkeit beanspruchen dürfen. Auf eine andere wichtige Eigenschaft des „Großen Brockhaus" sollte immer von neuem hingewiesen werden: die unbestechliche Sachlichkeit, mit der er über alle Dinge berichtet, die für den Menschen von heute von Wichtigkeit sind. Dies trifft vor allem in politischer und konfessioneller Hinsicht zu. Der Verlag schrieb dazu einmal: „Der Große Brockhaus will keiner Partei dienen, er will nicht richten, andern berichten. Strittige Ansichten, deren ja zur Genüge vorhanden sind, werden nicht jo oder so entschieden, 'andern unbefangen nebeneinander gebucht". In welch hohem Maße dieses Ziel erreicht wurde, das zeigen die vorliegenden acht Bände, und der selbständig denkende Mensch, der gewöhnt ist, Anschauungen und Meinungen nicht unbesehen zu übernehmen, sondern sich selbst sein Urteil zu bilden, kann mit Genugtuung feststellen, dos; es eine Stelle gibt, die ihm in vorurteilsfreier und objektiver Weife die Unterlagen hierzu vermittelt. In diesem Sinne wird der „Große Brockhaus" zu einem schönen Sinnbild der guten deutschen Eigenschaft, die — in besonderer Anwendung — ihren Ausdruck findet in der Inschrift unter dem Bild Kaiser Lothars im Römer zu Frankfurt: Mit Urteil sprechen gar nicht eile, bis du gehört hast beide Teils. * „Der Große Brockhaus", Band 8 (H—Hz) 796 Seiten, mit vielen Abbildungen und Karten, in Ganzleinen GM. 26.— (bei Umtausch eines alten Lexikons lt. Sonderbedingungen GM. 23.50). Verautwartlich für beit allgemeine« Teil und das Feuilleton S. Schachnowitz, Frankfurt a. M.; Inserate i. 58.: S. Schach» «owitz» ebenda. — Für die pädagogische Beilage: Lehrer L. Kaufmann, in Sprendlingen lKr. Offenbach). — Verlag des Israelit und Hermon G. m. b. H., Frankfurt a. M. — Dru« & Hermon-Druckerei, Frankfurt a. M.