Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 26 (25.6.1931)
- Date
- 1931-06-25
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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25. Juni 1931 Der Israelit Nr. 26.' Seite 11 Die Woche. Die Worms-Fahrt. der Vereinigung ehemaliger Schüler und Schülerinnen der Samson Raphael Hirsch-Schule. Die letzte Besichtigung der Bereinigung für dieses Jahr galt Worms und seinen jüdischen Heiligenstätten, und dieser Schlußpunkt war einn Höhepunkt. Von vornherein war von liebevoller und organisationsfähiger Hand die Sache so aufgelegt, datz Belehrung und Amüsement sich in einer gesunden Mischung fanden. Ein herrliche? Ausslug durch sommerliche.Felder und Fluren, zugleich cbrr auch ein Ausflug« ins Geistige. ' Punkt 729 stand der schöne, bequeme Postautobus an der Friedberger Anlage, der annähernd 40 Herren und Damen aller Altersklassen ausnahm, jugendliche Greise, wie junge Damen und Herren, die mindestens seit einem viertel Jahre schon zu den „Ehemaligen" zählen. Es ging in höchst angenehmer Fahrt auf glatten schönen Straßen durch die Iteblidjm- Wälder des Hsssenlandes, die wundervolle Bergstraße hinan. Etwas unentschlossen schaute durch leichten Schleier die Sonne herab, besann sich aber bald auf ihre Pflicht und lachte so hell und so heiter durch die Zweige und Aeste auf die Gesellschaft herab, wie es sich gehört an einem Tage, den der Kalender knallrot für den 21. Juni ausgibt. Durch saubere Dörfer. Weiler, Städtchen und Marktflecken ging die Fahrt. An verschiedenen Ortschaften grüßten uns Ehrenpforten mit einem „Herzlich willkommen" in riesigen Kranzschleifen. Diese Willkommsgrütze galten nicht uns, sondern einem Krkegeroerein, einem Sängerbund, oder der Feuerwehr, die da und dort gerade ihre Fahnenweihe feierten. Um die Mittagszeit hielten wir vor den in Sonnenglanz gehüllten Häuschen der I u d e n g a s s e. Hier kann ein Postauto nicht durch, wenn sich nicht das Wunder von der „eingedrückten Mauer" noch einmal wiederholen soll. Also ziehen wir per pedes aposto-? lorum in fast feierlichem Marsch durch die enge Gasse und stehen bald vor deni altehrwürdigen Bau. Ein halb Dutzend Burschen, die nicht vom Stamme Raschi's sind, sitzen davor in der Sonne und mischen eifrig Karten. Einige stellen sich uns gleich vor. Beruf: Arbeitslose». Eine kleine Unterstützung würde nicht zurückgewiesen werden. Diese erste Sehenswüdigkeit ist keine Wormser Spezialität. Es folgt die Besichtigung der alten Stätten unter sachkundiger Führung, die sich nicht auf Holz und Stein beschränkt, sondern auch die Sprache — und die Tränen — der alten Quadern zu vermitteln sucht. Ein paar Angaben über das Alter. des jüdischen Worms und der deutschen Judengeneinde überhaupt. Das heilige Sefer, das Rabbi Meir von Rothenburg, wahrscheinlich im Gefängnis, mit eigener Hand geschrieben hat und anderes interessiert gewaltig. Der Chupahof gibt Anlatz zur Schilderung einer jüdischen Hochzeit im Ghetto des Mittelalters nach Aufzeichnungen des Maharil. Der tiefe, festungsartige Katafombenbarj der alten Mikwah, der längst das Wasser ausgegangen ist — es ist hier so manche Quelle versiegt — erfüllt mit heiligen Schauern vor der, keine Hemmung kennenden und kein Opfer scheuenden Pflichtfreude unserer Väter und Mütter. Die sogenaannte Raschi- Kapelle (Raschi und Kapelle, die Zusammenstellung klingt nach Attraktion!) ist in Wahrheit eine David Oppenheim-Stiftung aus dem 17. Jahrhundert. Aber die neusten wissenschaftlichen Forschungen ergaben einwandfrei, datz an dieser Stelle ftüher schon ein Lehrhaus gestanden hat, in der Raschi, wenn vielleicht auch noch nicht gelehrt, so zum mindesten gelernt hat. Der kitschig blaue Anstrich von heute hätte ihn wahrscheinlich gestört. Denn Raschi war kein Freund' von vieler Tinte und sonstigem Geschmiere . . . Der geweihte Ort gibt Veranlassung, einiges über Raschi, der in Nordfrankreich in einem unbekannten Grab ruht, zu sagen. Sodann wird die eingedrückte Mauer ein bitzchen z u r e ch t g e s ch o b e n. Die Mär bringt sie in. Verbindung mit Raschis Mutter, die aber Worms nie gesehen hat. Die Ueberlieferung betrifft aber die Mutter von Rabbi Iehu da Ha ch äs s i d in Regensburg, dem Verfasser des „Sefer Chassidim", der wirklich in ’SBorms geboren ist. Sein Lied erklingt uns als Sabbatschlußhymne im unvergleichlichen i-iiiw fi»mk* Diese Senkung ,so winzig sie ist, wirkt symbolisch für Geschichte und Geschick des Judentums im Mittelalter: Cng und klein das Leben und voller Gefahren, aber immer geradeaus im Vertrauen zu G'tt, und wenn nötig, mit dem Kopf durch die Wand! . . . Oben im Museum sind ganze Jahrhunderte in Bild. Buch, Wimpel, Schuhbrief, Memorschrift, Schofar und Ehalizahschuh niedergelegt. Im Vorraum liegen alte Talmudausgaben unter Glas. „Nicht berühren!", warnt die Ueberschrift. Ber uns wird aus noch älteren Traktaten gelernt, verpönt ist nur das Nichtberühren. . . Nach dieser geistigen Sättigung war die Mittagspause wohl verdient. Wir sitzen im herrlichsten Sonnenschein am lieblichen Rhein und verzehren unsere Vorräte bei Sodawasser. Weiße Dampfer rauchen und fauchen. Ein Lautsprecher erzählt etwas von Hoover und dem amerikanischen Angebot. Den Bankiers unter uns schmeckt das Essen gleich besser. Es wird dann noch einiges besichtigt, was nicht gerade Hum Programme gehört, und dennoch sehr sehenswert ist. Der monumentale Luther, der immer noch inmitten seiner Gruppe steht und nicht anders kann . . . Davor das Heyl-Museum, das uns den Wandel des Geschmacks und der Kunstrichtung vom Rokoko fast bis zur Zeit der neuen Sachlichkeit in Bildern und Möbelstücken zeigt. Dann ist es späte Nachmittagsstunde und Zeit, den großen Token auf dem alten Friedhofe den schuldigen Besuch abzustatten. Die Gräber liegen in idyllischer Ruhe da, umrankt von wildem Gewächs, umsummt von tausend Käfern, auch weniger romantischen bissigen Schnaken, die es besonders auf die Damen abgesehen haben. Das Totenfeld ist ein Labyrinth. Wer nicht öfters hinkommt, irrt hilflos herum. Von den Hügeln keine Spuren mehr, und der eine Stein genau so schwarzgrau und verwittert wie der andere. Keine geordneten Reihen, und die Intervallen zwischen Stein und Stein sind oft so groß, daß man vermuten muß, dazwischen seien noch andere Gräber verwischt worden. Stadt, Gemeinde und jüdische Oeffentlichkeit sind etwas spät daraus gekommen, diesen „guten Ort" in ihren liebevollen Schutz zu nehmen. Es ist mancherlei zur Systematisierung der Gedenksteine, die in früheren Jahrhunderten so systemlos durcheinander gestellt wurden, wie der Tod seine Ernte hält, geschehen, aber die meisten Inschriften sind doch absolut unleserlich. Gleich zu Anfang das Grabmal des Rabbr Meir von Rothenburg, und daneben, an dasselbe gelehnt, das des Frankfurter Philanthropen, der die Gebeine mit seinem ganzen Vermögen aus dem Gefängnis zu Eufisheim auslöste, Rabbi Alexander Süßkind W i m p f e n. Am Jom Kippur, so meldet die Grabschrift, hat dieser große Frankfurter seine Seele ausgehaucht, und tags darauf wurde er in Worms, seinem letzten einzigen Wunsche gemäß, an der Seite des großen Rabbi bestattet. Keiner kann das Grab des Maharam besuchen, ohne das des Wohltäters zu grüßen. . . . Der Vater des Maharam, Rabbi Boruch Ven Rabbi Meir, muß etwas zurücktreten; er steht auch hier im Schalten des großen Sohnes . . . Wir verbeugen uns in Ehrfurcht vor der Ruhestätte der „zwölf Parnossim" an der Mauer, die mit ihrem Freitod hier das Blutbad des ersten Kreuzzuges am 1. Siwan 1096 eingeleitet haben. Nach einigem Suchen, das hier unvermeidlich ist, stehen wir auch am Grabe des Maharil, des Schöpfers und Schlüsselbewahrers von Mrnhag und Nigun vor 500 Jahren. Als Todestag wird der 22. Mul angegeben. Ein stummer Gruß für das Grab des Rabbi Jaspho Stammes, dieses heiligen, sonderbaren Synagogendieners mit den Qualifikationen eines Oberrabbiners, dessen Auszeichnungen wir das spärliche Wissen um die Wormser Vergangenheit danken. Noch einige Gräber, aus denen Blumen heiliger Erinnerungen wild -hervorschießen, fesseln das Auge und der Besuch findet im Vorgelände mit einem Miuchoh- Gebet unter freiem Himmel seinen Abschluß. Die- Rückfahrt führt eine große Strecke am Rhein entlang. In den Städtchen und Dörfern, die vormittags im frischen Fahnenschmuck der Festzüge harrten, gab es jetzt Jahrmarktskrubel und Tanz. In einer Gartenwirtschaft direkt vor den tanzenden Paaren halten wir Rast an einer gut improvisierten Kaffeetafel. Für den Rest der Fahrt hat aber die jüngere Jugend das Wort. Heiterkeit, Frohsinn und Sangesfreude hallen die „Ehemaligen" in edler Geselligkeit beisammen bis zu den Toren Frankfurts. die man mit dem finkenden Tag erreicht. Das Charakteristische dieses Ausflugs: Die Jüngsten waren beim akademischen Teil angesichts der heiligen Stätten und Gräber" von gleichem Ernst und gleicher Weihe ergriffen wie die Aeltssten. Die Aelteren und Aeltesten dafür auf der sangesfrohen Rückfahrt so jung und glücklich wie die Jüngsten. Und damit war der Zweck des Ganzen in schönster Weise erreicht. Vezirkstagung der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums in Michelstadt. Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß der Auto-Omnibus nach Michelstadt pünktlich 1 Uhr am Sonntag, den 23. Juni, Friedberger Anlage 6, abfährt. Für Reisende, die die Bahn benutzen wollen, empfiehlt sich der Zug um 12.27 Uhr am Ostbahnhof, der um 3.08 Uhr in Michelstadt ankommt. Die Tagung beginnt pünktlich 3.30 Uhr. Der Besuch des Kewer von Baalfchem von Michelstadt erfolgt abends gegen 7 Uhr nach Schluß der Tagung. BolksöiSliothek. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, hat die Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums sich entschlossen, in Ergänzung ihrer Veranstaltungen in den kleinen Gemeinden, auch wiederum eine Volksbibliothek einzurichten, durch welcher Gelegenheit gegeben ist, auf eine außerordentlich preiswerte Weife» gute jüdische Bücher für Erwachsene und für die reifere Jugend anzuschaffen. Ganz besonders verweisen wir aus das Buch „Rebecka" von A. Levy, welches in dieser Ausgabe in zweiter verbesserter Auslage vorliegt. Bei seinem ersten Erscheinen schrieb Rabb. S. R. Hirsch s. A. (Jeschurun 8.. Jahrgang Seite 206) über dieses Buch u. a. „Diese Schrift verdient in hohem Maße einen großen Leserkreis. Sie hat einen geistigen Inhalt, auf welchem, wie auf keinen anderen sonst die Hoffnungen unserer ganzen Zukunft beruhen . . . Wer möchte eine Schrift nicht mit Freuden begrüßen, die die Pflichten einer jüdischen Hausfrau und die Begeisterung für eine tteue hingebende Erfüllung derselben in den weitesten Kreisen des Hauses Jakobs dieses Werk zu verbreiten, sich zur Ausgabe gesetzt hat und der es in so anerkennenswertem Maße gelungen ist, diese Ausgabe nach Form und Art in durchaus entsprechender Weise zu lösen." Der „Kohelet Schlaumo" von Block, welcher mit deutscher Uebersetzung auch die jüdischen Gebete in sich faßt, die speziell für die häusliche Andacht in Betracht kommen, wird sich allgemein einbürgern. Die bekannten Bücher von Lehmann bedürfen nicht erst der Empfehlung. Auch mit Einftädter's und Adler's Werken "wird stets der reiferen Jugend eine gute Lektüre in die Hand gegeben. Schließlich hat sich die Freie Vereinigung veranlaßt gesehen, eine neue Auslage der Vorschriften über Zizzis Tsillen und Mesusoth, sowie für die Bestimmung für Gebete in Klein-Gemeinden oder Zwerg-Gemeinden ohne Minjan wieder neu aufzunehmen. Die Sammlung wird fortgesetzt. Treffahrt der Agudas Jisroel Jugendgruppe e. V. Die Agudas Jisroel Jugend- und Mädchengruppe, sowie sämtliche agudistische Schülergruppen veranstalten am Sonntag, den 5. Juli, nachmittags in Buchschlag eine Treffahrt mit der Agudas Jisroel Jugend- und Mädchengruppe Darmstadt. Die Treffahtt ist nur für jugendliche Teiwnehmer. Für die Frankfurter betragen die ermäßigten Reisekosten (für Jugendliche unter 20 Jahren) Mk. 0.50. Es ist aber auch Gelegenheit geboten, unter Leitung eines Führers den Treffpunkt per Rad zu erreichen. Einzelheiten über die Zeit der Abfahrt werden in der nächsten Woche bekannt gegeben. Richtigstellung. Von dem Vorstände des Bundes gesetzestreuer jüdischer Lehrer Deutschlands (Jissuk Emunoh) erhalten wir folgende Zuschrift: In Nr. 25 Ihres gesch. Blattes schreibt Frl. Dr. Freida Fuchs von unserem Bund, daß er de facto in erster Linie soziale Zwecke und nicht Bildungsabsichten hat. Um irrtümlichen Auffassungen in der Oeffentlichkeit, die sich an diese nicht zutreffende Feststellung knüpfen könnten, vorzubeugen, fühlen wir uns veranlaßt, den § 1 unserer Satzungen, der den Bereinszweck umreißt, zu veröffentlichen. Er lautet: „Kräftigung und Förderung des jüdischen Lehrerstandes und Hebung des jüdischen Schulwesens aus Grundlage des überlieferten Judentums." Schon daraus geht klar hervor, und die Tätigkeit des Bundes beweist es ganz deutlich, daß wir ganz entschieden direkte Bildungsabsichten verfolgen. Ilm nur eines hervorzuheben, die von uns unterhaltenen und 'subventionierten Fortbildungskonferenzen, die getreu unserem Prinzips, nnm-Kenntnis unter den jüdischen Lehrern verbreiten, dienen doch ohne Zweifel dem Bestreben, „die Samen der Bildung reichlich auszuspenden." Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler e. V. Die derzeitige Sonder aaus st ellung von Frankfurter Hebraicadrucken im Museum jüdischer Altertümer, die sich eines regen Besuches erfreute, ist noch bis Ende des Monats für die Oeffentlichkeit zugänglich. Am 28. ds. ist der Eintritt von 10 bis 1 Uhr unentgeltlich. Am 30. Juni wird die Ausstellung geschlossen. Der Strikourer Nebbe in Bad Nauheim. Der bekannte und in Polen vielberühmte Sttikower Rebbe, R. Chanoch Saadja, ist in Bad Nauheim zur Kur eingetrossen und hat in der Fürstenstraße 15 Wohnung genommen. Gemoro zu <§eder Seeaim. Rabbi Jehuda Leb Mendelsohn, ein bekannter Talmudist in Warschau, bietet uns ein Werk eigener Art, das größtes Interesse bei den Lernenden erwecken wird. Er sammelte aus ganz sämtliche Talmudstellen, die irgendwie aus B’jni no Bezug nehmen und stellte [ie in einem Werke unter dem Titel D'sni rums zu 'amineit, das die Form einer eigenen Gemoro hat. Ein Anhang, verfaßt vom Sohne des Autors, bringt unter dem Titel *jov» ’rsr wertvolle Bemerkungen, Randglossen, Literaturnachweis. Dieser Mitarbeiter seines Vaters wefit zur Zeit in unserer Stadt, um in thorakundigen Kreisen >ein eigenartiges nsv zu verbreiten. Wir können den Mann und sein Werk nur bestens empfehlen. Unsere Leser werden es begrüßen, daß nunmehr auch ein am u. aw geschlossenes Geschäft für Optik in unserer Stadt für den Privatbedars zugänglich ist. Die Firma Gebrüder Eschwege, Petersstraße 1 (Kein Laden) hat seit 1. Juni ihrer optischen Großhandlung eine Kleinverkaufs-Abteilung angegliedert. verbunden mit Reparaturwerk st ätte. (Siehe Inserat.) Jeder Augenglas-Bedürftige findet daselbst fachmännische, aufmerksame Bedienung bei billigen Preisen. Wir können unserer Leserschast nur empfehlen, von dieser neuen Einkaussgelegenheit ausgiebigen Gebrauch zu machen. Für das noch nicht schulpflichtige Kind vom 3. Lebensjahre ab, wird am 1. Juli von Berlin aus eine Ferientagskolonie nach dem Grunewald eröffnet. Während der Ferien finden auch Kinder bis zu 10 Jahren Aufnahme. Die Kinder erhalten eine streng rituelle Mittagsmahlzeit. Nach Tisch Ruhestunde. Der Preis beträgt wöchentlich Mk. 5.— inkl. Fahrgeld. Eilanmeldungen werden am Sonntag d. 28. Juni von 9—1 Uhr im jüdischen Kindergarten, Altonaerstraße 18, 1. Etage, entgegengenommen. >