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Der Israelit · 1931-06-18 · Heft 25 (18.6.1931) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
72 (1931)
Issue
Heft 25 (18.6.1931)
Date
1931-06-18
Page
– (sequence 7)
Language
German
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18. Juni 1931 Der Israelit Nr. 25 Seite 7 Personalien. Regcnsb-urg, 16. Juni. Komme^ienrat David Rose n b l a t t feierte dieser Tage seinen 60. Geburtstag. Er entzog sich allen Ehrungen dadurch, daß er den Tag außerhalb Regensburg verlebte. In der Geschichte der Israelitischen Gemeinde zu Regensburg ist aber der Namen David Rosenblatt mit goldenen Lettern eingraviert. Seit 30 Jahren wirkt er ununterbrochen im Vorstande der Knltusgemeinde. Am Neubau der Synagoge, die 1912 eingeweiht wurde, hatte er hervorragenden Anteil. Seit 1926 leitet er als e r st e r Vorsteher die Geschäfte der Gemeinde, und sein liebenswürdiges Wesen, gepaart mit Energie und Arbeitskraft, konnten manche Gegensätze überbrücken. Der Wohltätigkeitssinn der Familie Rosenblatt ist beispielgebend. Schon der Heimgegangene Distriktsrabbiner Dr. Seligmann Meyer hatte ihm vor Jahren in Würdigung seines religiösen Lebenswandels und seiner Verdienste für die Gemeinde, den Chower-Titel verliehen. Die große Schar seiner Freunde und Verehrer einigten sich in deni Wunsche, datz dem verdienten Mann an der Seite seiner gleichstrebenden Gattin weitere Jahre der Arbeit und des Glückes vergönnt seien. Papenburg, 17. Juni. Am 15. Juni konnte Herr Lehrer Strauß das Doppelfest seines 70. Geburtstages und seines 50 jährigen Lehrerjubil ä u m s feiern. Vor fast 10 Jahren ist Herr Strauß in den Ruhestaand getreten, hat aber bis vor vier Jahren den Kultusdienst und das Religionslehreramt weiter versehen. Auch nachher hat er nicht nur seinem Nachfolger das Eingewöhnen in das neue Amt in kollegialster Weise erleichtert, sondern auch den Mitgliedern unserer Gemeinde und der Nach bargemeinden bereitwilligst mit Rat und Tat beigestanden. Sein .hilfsbereites Wesen, seine große Erfahrung in Rechtssragen und Verwaltungssachen, seine weiteichenden guten Beziehungen und die Wertschätzung, deren er sich bet allen Konfessionen und in allen Kreisen der Stadt erfreut, befähigten ihn insbesondere, ein Berater der Besorgten und ein Helfer der Bedrückten zu seinn. In der Stadtverwaltung spielte Herr Strautz eine bedeutsame Rolle. Getragen von dem Vertrauen der gesamten Bürgerschaft, wurde er zum Stadtverordneten gewählt und erlangte er die Stelle eines Senators und Kreistagsabgeordneten. Der Magistrat der Stadt übertrug ihm die verantwortungsvollsten Aemter. So war er Leiter des Wohnungsamtes, Vorsitzender der Kreisprüfungsstelie des ganzen Kreises Aschendorf, Leiter des Lebensmiltelamtes und Mitglied verschiedener Steucrausfchüsfe. Unter großem Bedauern der Stadt hat er aus Gesundheitsrücksichten seine Ehrenämter vor einigen Jahren niederlegen müssen, hat aber, soweit es ihm irgend möglich war, sich dennoch iminer wieder der Stadt zur Verfügung gestellt. Der Magistrat hat wiederholt in öffentlicher Sitzung die großen Verdienste, die sich Herr Straus als Senator um das Wohl der Stadt erworben hat, in anerkennender Weise hervorgehoben. Besonderen Dank schuldet ihm die Jüdische Gemeinde, in der er in 34 jährigem Dienste Generationen von Schülern herangebvdet hat.. Ohne sein erfolgreiches Eintreten wäre die öffentliche jüdische Volksschule, die nun auch ein Opfer des Schulabbaus geworden ist, schon 15 Jahre früher aufgelöst worden. Einer vom Landrabbinat, vom Jüdischen Lehrerverein Ostfriesland und von der Gemeinde Papenburg zu Ehren des Herrn Strautz geplanten gemeinsamen Feier hat sich der Jubilar entzogen, um den Freudentag in stiller Bescheidenheit bei seinem Sohne zu verleben. Wir wünschen ihm von Herzen einen glücklichen und heiteren Lebensabend in Gesundheit und Rüstigkeit und weiterem menschenfreundlichen Wirken. David Kraust V'i». Pretzburg, 15. Juni. Im Alter von 70 Jahren verstarb der langjährige Präses der Pretzburger Gemeinde, David Krauß. Er war ein biederer und edelfühlender Mann, der in kritischer Zeit all seine Kraft und all sein Können für das Wohl der Gemeinde entsetzte. Er war die Seele aller Institutionen und Vereine der Gemeinde. Ein liebenswürdiger, gütiger und von Freude an Wohltat beseelter Mensch, als Jude gläubig und g'ttergeben, von Liebe zur Thora erfüllt, genoß er die Achtung aller Kreise. 36 Jahre gehörte er dem Vorstande an, 20 Jahre leitete er die Gemeindegeschäfte als erster Vorsitzender, und er leitete sie ganz im Sinne der Q’jnv mit denen er sich seinem ganzen Wesen nach verbunden fühlte. Die Bestattung war eine imposante Kundgebung der Trauer und Verehrung. Die ganze Gemeinde hatte sich eingefunden, dem verdienten Manne das letzte Geleit zu geben. In der Wohnung widmeten ihm die Herren Heinrich S t a h l e r, Moses W e i tz and. Dr. S. Rotier warme Nachrufe. Im Hofe des jüdischen ATierasyls sprach Herr Dr. 'Siegfried Steiner im Aufträge des Gemeindevorstandes und der Anstaltsverwaltung den letzten Dank aus. Auf dem Friedhofe hielt, nach einem kurzen Worte des Herrn Isidor Engel im Namen der Chewra Kadischa, unser Herr Oberläbbiner Schreiber einen tiefempfundenen naan in dem er Krauß als Säule und Grundpfeiler zur Wahrung des orthodoxen Charakters der Gemeinde schilderte. Er schloß mit einem eindringlichen Appell an die Kinder des Heimgegangenen, dem Beispiel des Vaters zu folgen. Rosa Barth V't Aus einer Rede gehalten im Trauerhause. . . . Wir haben die Mischna Edijoth H, 9 gelernt fieben wir nur das eine heraus: p!> ,12a asn Der Vater beglückt das Kind mit Schönheit. Wie kommt die Mischna dazu, als erstes die Schönheit heroorzuheben? Wir finden sie doch sonst nicht auf diesen Wegen,' aber in Wirklichkeit ist Schönheit auch im Geiste des Judentums, dort, wo es der Erbe des Tenach ist, der sichtbare Ausdruck des Ideals. Gerade das Judentum, bas alle seine Ideen und seine Forderungen nicht im Reiche des unfaßbaren Geistigen schweben läßt, sondern sie alle an Symbole knüpft, bestimmt, Träger der Idee zu sein, es schätzt die Schönheiet, die die Brücke bildet zwischen der Materie und der Idee. Die Offenbarungen G'ttes sind in das Gewand der Schönheit gekleidet und von der ältesten Zeit bis in die Zeiten der Amoräer mit ihren Dichtungen über R. Jochanans Schicksal geht die Erkenntnis durch alle Geschlechter, wie das Schöne mit dem Wahren und Guten ein Ausdruck der g'ttlichsten Erscheinung ist. Dabei ist freilich nicht gerade immer an die vollendete äußere Form gedacht. Wie bet den großen Gemälden unserer größten Maler ist das in einem Zug der Verklärung, in einem Lächeln eingefangen. Diese Schönheit ging dem tiefen Betrachter an unserem alten Esriel Hildesheimer auf. Das bekannte Bild von ihm hat davon einen schwachen Schimmer bewahrt. Wir — oder doch wenigstens die den Blick dafür hatten — haben das Aufleuchten der inneren Schönheit in seinem Gesicht geschaut, wenn er etwa zu Chasoroh herunterkam zu Hofsmann und den von ihm so geliebten Kollegen im Kreise der Schüler sah: Liebe, Freude, Heiterkeit, und noch ein Zug -von Erhabenem lag darin: das Ganze: das Tauw ascher Jophe des Koheleth, was noch etwas ganz anderes ist, als die Kalokagathie der Griechen. — Warum? — Weil hier immer geradezu einmalig das Absolute, die höchste Idee in die Erscheinung trat, die Schechinah, sie, die immer nur gedacht oder gefühlt wird, sichtbar erschaut wurde. ■>U3 pb ,i2U asn Der Vater beglückt das Kind mit der Schönheit! Diese Schönheit hatte Röschen Barth — so nannten auch wir sie als Jünglinge — von Esriel Hildesheimer geerbt. Diese Schönheit. Die Form, wenn sie noch so vollendet ist, — ist sie seelenlos — macht nicht das Schöne aus; in diesem Sinne: He Del Hajaufi! Wer schämt sich nicht heute, diese Binsenwahrheit auszusprechen. Anmnt ist mehr. Aber Gefährlichkeit der Tiere und Menschen ist oft mit Anmut verknüpft, in diesem Sinne: Scheker Hachen! Am vollendetsten, wenn die Schönheit all des Irdischen verlebendigt wird durch die schöne' Seele. Die schöne Seele!. Ein Ausdruck, der ebensowenig wie die Kalokagathie der Griechen das spezifisch Jüische trifft. Auf süßlich-sentimentalem Boden gewachsen, im Sektirertum einer anderen Religion, sagt er nicht das, was wir an außergewöhnlichen Gestalten erleben. Dis schöne Seele, das ist die fromme, jüdische Seele. Diie Frömmigkeit als naive, nicht sentimentale im Schiller'schen Sinne. Die Dichtung, die Poesie lin der altgriechischen Bedeutung des Wortes gleich Werk) des Schöpfers des Alls. Sentimentale Frömmigkeit, das ist die bewußte, die intellektuell gefärbte, die noch immer etwas rechnet. Die naive, das ist die, die aus den Urgründen der Menschenseele hervorbricht. Eine Gnade G'ttes, die bewahrt und gestärkt werden muß, aber im ersten ein Geschenk G'ttes ist. Denn wenn auch v'j-v vui'v pn d’»» ma >2N alles dem Menschen von G'tt kommt außer der Furcht ew G'ttes, so gilt das doch nur eben von der Furcht, auch von der Ehrfurcht. Aber ru? nunuijene letzte Liebe, die ein Einswerden mit dem E'ttlichen bedeutet, sie ist eine Anlage, ein Erbgut. Und so ist auch grammatisch zwanglos das Hoaw fauche laben zu erklären, das den Erklärern solche Schwierigkeiten macht. Der Vater erwi'bt für das Kind benauj, jene Schönheiten der Seele. Das Kind bekommt jene Schönheit mit, die es aus eigenem steigern kann, aber nie' zur Vollendung brächte, wenn es nicht damit begnadet wäre. Von der Offenbarung dieser Schönheit Röschen Barths könnte ich viel erzählen. Wie uns Jünglingen ihr Haus zum Beglückendsten wurde, von jener lieblichen Anekdote, dis unter uns umging, daß ein wildfremder Mensch an sie herantrat und -zu ihr sprach: „Ich soll Sie von Heine grüßen." Don jener Verwunderung, daß in Barths Vortrag, der doch sonst bei poetischen Schilderungen liebend verweilte, beim 45. Psalm, dem Hochzeitspsalme, nicht jene Ergriffenheit vor dem Ewigkeitshauch des Schönen zum Ausdruck kam, da das Vorbild doch UM ihn waltete: „Wie bist du schön vor den Menschenkindern, ist Anmut ausgegossen auf deinen Lippen!" Wieviel ich später persönlich erfahren, etwa aus Spaziergängen im Badeort, wo fern vom Getriebe der Großstadt die Seele sich am ehesten der Seele erschließt und es mir vergönnt war, .zu erfahren, von welchem Maßstab aus sie Menschen und vor allem die ihr Nahestehenden wertete. Zwei Momente seien nur herausgehoben: ein scheinbar Kleines und ein Großes, um zu erklären, wie hier naive Frömmigkeit, jüdische Frömmigkeit zum Durchbruch kam. Ich war bei einem Besuch über Schabbos Nachmittag und blieb zur Hawdoloh. Barth in seinem Pflichtbewußtsein, das ihn an die Arbeit rief, und mit jener Härte, die der Fehler seiner Tugend war, begann die Hawdoloh ohne Rücksicht aus die Kinder, die eben rechtzeitig im Zimmer hätten sein müssen. Und nun der Aufschrei der Mutter: „Kinder!" Es klingt mir noch jetzt in den Ohren, in stummer Klage sich kundgab! Die Kinder sollen den Abschied des Schabbos versäumen! Und das Große! Es ist von jener heroischen Zeit in ihrem Leben die Rede gewesen, von jener Woche, da sie, todwund vor Schmerz umdas Sonnenkind Heinrich, dem Vater auf seinem Sterbelager heiteren Antlitzes in der Schiwoh, mit der Opferfreudigkeit einer Krankenschwester ihn pflegend, sich widmete. Ein mensch, liches Heldentum und darum auch ein jüdisches, zu dem wir ja in der Erzählung von Beruria, da diese ihrem Gatten den Tod ihrer zwei Söhne verheimlichte, ein Seitenstück haben. Und dennoch erscheint Nlir als das Größte, das, was nur gestreift wurde, jener Durchbruch der naiven Frömmigkeit, wie ich sie nannte, in dem Ruf an die Kinder, da des Gatten oeele entfloh: Kinder! Nicht weinen! Es ist ^Schabbos! .Ich erinnere mich noch wie heute jenes Schabbos, da ich selbst bettlägerig war und nichtam Sterbebette weilen konnte, welch eine Erschütterung in mir die Nachricht von dem Tode und von diesem Ausruf der Mutter anslöste. Wie ist er zu erklären? Bei dem völligen Zusammenbruch, als nun der Schmerz um den gefallenen Sohn sich lösen tonnte, und bei der Schicksalswendung, die sie in das Witwentum stieß — miPKi> rrim m b?2 j’s — diese Kundgebung für die Heiligkeit des Schabbos! Ich möchte hier als Analogie einen Seelenvorlgang aus niederem Gebiet herangiehen, der uns darüber Aufschluß gibt. Ich kenne einen, dessen Zerstreutheit oft den Charakter eines Dämmerzustandes annimmt. Er vollzieht dam: unbewußt sinnlose Handlungen, entzündet m Reflexbewegung an: hellichten Tag das elektrische Licht, weil er gewohnt ist, beim Verlassen des Zimmers am elektrischen Schalter zu drehen. Nie ist ihm dies am Schabbos begegnet, auch wenn er in diesem Zustand in ein dunkles Zimmer tritt, oder wenn er im Halbschlaf, wie sonst oft. das Licht an der Nachttischlampe entzündet. Warum? Weil 0227 mrm, die Scheu vor der Heiligkeit des Sabbat, in seinem Unterbewusstsein durch Generationen vererbt und durch ein ganzes Leben gehäuft, mit solcher Stärke wirksam ist, datz alle anderen psychologischen Reflerakte keine Macht über sein motorisches Nervensystem gewinnen können. Und das war es bei Röschen Barth. Jener Durchbruch naiver Frömmigkeit! Stärker als der unsagbare, der akute Schmelz, jene Macht des heiligen Sabbatempfindens, das aus den tiefen Gründen des Unterbewußtseins hervorbrach, wo sich Welle an Welle gereiht zum unüberwindlichen Strome. Wahrlich nwv -rcra -lana -pxy nnai nb f-x nrnrms Dapn ir.on Vom Vater hat sie diese Schönheit geerbt, aber auch zu den Müttern war sie hinabgestiegen. Und darum ist sie auch am Todestage der Mutter dahingegangen. Fließsche Periodizitätstheorie? Nein! Ein Symbol für ihr Leben, daß die Mutter sie an dem Tage rief, da sie selbst zu den Höhen emporgeschwebt! Zwei Momente des Schabbos haben wir hervorgehoben für sie, die jetzt teilhaftig ist des Tages, der ganz Sabbat ist. Sicher! Wenn auf irgend jemand das Wort der Midraschim zur Sidrah, unter deren Herrschaft sie dahingegangen ist, zutrifst, so ist es auf sie: weil sie — nicht äußerlich bloß die Lichter — sondern die Leuchten des Schabbos in ihrer Seele entzündet Hai, darum '»v w nmn npmn tuo nb -rsn rrspn mr i'l»? 'Ti T1331 °pir? sa a mir? ’»ip np-ix Und nun ein Wort des Trostes! Ist nicht auch die schwache Schilderung einzelner Züge dieses Lebens selbst ein Trost? Aber freilich, wie sagt der Prophet? ®’S3 tinmn ms? H7R' ein einzigartiges Wort! Den Mann kann nur die Mutter trösten. Und ist die Mutier dahin, wer soll ihn ob der Mutter trösten! Da ist kein anderer Weg, als daß man den Tod ausstreicht und mit der Mutter weiterlebt. Cs gibt kein Volk, das den Gedanken des Volksorganismus als eines Individuums so stark ersaßt Hütte wie das jüdische. Daß das ins Religiöse uingebogen wird, das hängt eben mit dem Entstehen und Wesen dieses Volksorganismus zusammen. Alle Einzelindividuen sind nur Glieder dieses einheitlichen Organismus. Die Gcmeinbürgschaft der Zellen kann nicht intensiver gedacht werden. Erkrankt eine einzige, wird der ganze Organismus in Mitleidenschaft gezogen. Mau ringt mit dem Problem der Gemcinbürgschaft im Leiden und in dem Ausbruch des g'ttlichen Zornes. Aber sie wird als unabänderlich hingenommen. Die Untreue des einzigen Achan führt zur Niederlage in Ai, hebt die Zusicherung G'ttes für den Schutz bei Eroberung des Landes auf. Aber noch mehr! Ganz im Fechnerschen Sinne und seiner heute so aktuell gewordenen metaphysischen Gedankenrichtung umfaßt der Volksorganismus nach dieser jüdischen Aufjassung auch die Reihe aller dahingegangenen Geschlechter. Die Toten, sie leben, leben mit uns, ihre Seelen leben in uns und wir in ihnen. Und wir sind so miteinander verschlungen, daß ein Verbrechen von uns die Dahingegangene in Mitleidenschaft zieht, "isd jvhs -irt? D->->nn il>r? 'pvh 122 - ans» pxn omo ivr? hr?iv' V? XDin cm laiiPE? D’TnV li’sns niss d»:'is amrsn» D’nnn Dieser Gedanke ist so tief, daß er hier nicht ausgeschöpft werden kann. Genug! Der Volksorganismus ist auch in dem Sjnne ein Jndwiduum, daß auch die Dahingegangenen ein Teil von unserem Teile sind, lebendig, wirkend und empfangend. Wenn das Volk in diesem Sinne eine Einheit, wie erst die Familie! Der Schabbos in seiner Heiligkeit, sahen wir, war und die Verwundung der Seele, die aus dem Äuge I das Palladium der Mutter! Eine jede Seele ist mit ihren

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