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Der Israelit · 1931-04-01 · Heft 14 (1.4.1931) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
72 (1931)
Issue
Heft 14 (1.4.1931)
Date
1931-04-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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1. ApE 1931 Herren: StudiendirektorDr, Elias, Redakteur S, Schachnowitz, Stüdienrat Munk, sowie , den Mitgliedern des R. H. - Kommissariats, sämtlich in. Frankfurt ,a. M. Die Namen der glücklichen Gewinner werden in dieser Zeitung' veröffentlicht./^^.^.Zed.er?7'EettMhmer^ -BN diesem. Preis- ' rätsel sei sich bewußt, zuM 'Bestand jüdischer Schulen beizutragen und Lehrer und Schüler in ihrem hohen Streben zu fördern, lehagdil Tauroh ulehadiroh. Preisfragen: 1. Wie h'eßen die Mütter der drei Stammväter Awrohom. Jizchok und Jaakauw? 2. Wie hieß die Frau vom Monauach, dis Mutter des Schimschon? 3. Warum hat G'tt nach Fertigstellung der Arche die Sintflut noch 7 Tage zurückgehalten? 4. Wie hieß der Gatte von Mirjam? 6. Welche bedeutende Persönlichkeiten waren beim Turmbau von. Babel zugegen? 6. Warum wird am Purim kein Hallel gesagt? 7. Welche Mizwoh kann weder bei Tag noch bei Nacht geschehen? 8. Welcher Gegenstand kann erst zu einer Mizwoh verwendet werden, wenn er zerbrochen ist? 9. Welcher Posuk wird ca, 30 mal im Jahr geleient? 10. Von . zwei Brüdern fastet einer an der Jahrzeit, der anders nicht, obwohl natürlich beide gleich medakdek bemizwaus sind. — Wie kann das Vorkommen? Auch wer nicht alle Fragen beantwortet hat, sende feine Lösungen ein; das Preiskollegium wird auch Teillösungen gerecht und wohlwollend beurteilen. Die „Mitteilungen" der S. R, Hirsch-Schule. Das Äprilheft der „Mitteilungen" kann nach der Fülle des Materials und der Ausstattung schon beinahe als Fe stnummer amgesprochen werden. Sie enthält an leitender Stelle einen ausführlichen Bericht über das Schuljahr 1930—31 von Direktor Dr. Elias. Da eigener Bericht in -Broschürenform dieses Jahr nicht erscheint, so sei dieser Rückblick'allen Eemeindemitgliedernn und Freunden der Schule zur Beachtung empfohlen. Es folgen Berichte über die Mitgliederversammlung der Vereinigung, Führungen und Elternabende der S. R. Hirsch-Schule. In einem launigen Aufsatz hält. das alte, dieses Jahr unterbliebene Programm einen Nachruf auf sich selbst, dem sich ein Verzeichnis der wissenschaftlichen Abhandlungen in den früheren Schulprogrammen anschließt. Ein beachtenswerter Aufsatz (wie wrr verraten dürfen, aus der Feder des Herrn Prof. Dr. Schüler) betitelt sich „Klassikertod und jüdische Jugend". Schulmittteilungen und Inserate beschließen die reichhaltige Nummer, die neben, ihren anderen Darbietungen einen vollen Ersatz für das ausgebliebene Schulprogramm bringt Verein Mekor Ehajim. Mit Rücksicht auf die nur geringfügigen Aenderungen, die bei der Neugestaltung unseres Sommerlehrplanes gegenüber den bisherigen, bewährten Schiurim- und Vortragseinteilung in Frage kommen, hat sich die Verwaltung entschlossen, auch den gegenwärtigen Wirtschaftsverhältniffen Rechnung tragend, von einer Neuauflage' eines Sommerprogrammes diesmal Abstand zu nehmen. Die bestehenden Veranstaltungen werden auch während des Sommers fortgeführt und etwaige Aenderungen jeweils durch Anschlag und Bekanntgabe in der lokalen jüdischen Presse veröffentlicht. , Wie in früheren Jahren werden auch in diesem Sommerhalbjahr allwöchentlich beginnend mit Midrasch vorträge jeweils 1 Stunde vor Nacht ausgenommen Und werden die Dozenten durch Anschlag und in der Presse bekanntgegeben. . In den ersten Wochen findet eine Doppelsijüm- Beranstaltung statt, die der Zeit , entsprechend, in'kleinem gediegenen Rahmen begangen ' .Verden-.sE /Ekn^lheiM Werden./noch bekannt gegeben. Wir weisen noH besonders auf unser reichhaltiges PesachäProgrämm Hit!, das ah iimderer' Stelle /veröffentlicht ist/ Gäste -ztr allen ' Per» anstaltuntzen herzlich willkommen. -; Schomre Schabbos-StellenvermittlMg« Be.im Abschluß des Winterhalbjahres darf mit - Freude konstatiert werden, daß die Stellenvermittlung mit Hinblick auf die schwere Zeit recht gut gearbeitet hat. Eine große Anzahl von Stellen wurde zur vollsten Zufriedenheit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern vermittelt. Gesucht werden noch einige passende Lehrstellen für Schüler und Schülerinnen mit Real- und Volksschulbildung, sowie für Kontoristinnen und Kommis. Interessierte Firmen werden höflichst gebeten, sich mit der Schomre Schabbos-Stellenvermittlung, (Agudas Jisroel Jugendgruppe), Schwanenstraße 12, in Verbindung zu setzen. (Carolus 473 24). Wünsche von Stellensuchenden werden entgegengenommen in der Sprechstunde Schwanenstraße 12, Montag von 8—9 nachmittags und Mittwoch von 11—12 vormittags. 1 Daf Jaumi Schiur. , Am Schabbos Nachmittag, 16 Ilhr, hält Herr Herz Halpern im Heim der Jugendgruppe (Schwanenstr. 12) Men Vortrag über das Thema: „Aumeropfer im .Schmittohjahr", (Menochaus 64). Am . Montag, den 6. April 1931, vormittags 10.45 findet im Heim der Sium auf Massecheth Brochaus statt. Gäste sind willkommen. i Erholungsheim für ifr. Frauen Baden-Baden E. V. Verwaltungsfitz Frankfurt a. Main. Das Heim in Baden-Baden öffnet in diesem Jahre seine Pforten gm 15. April. Meldungen von Frauen und Mädchen können an FraU Rebecka Coh n, Frankfurt a. M., Friedberger. Anlage 14 erfolgen,, die die notwendigen Formulare weitergibt. Der Erfolg des Vorjahres /gibt die E Gewißheit/'mit, dem Heim, .M das stets sehr Der ISr a.e I r t zahlreiche Meldungen vorliegen, wirklich Gedeihjiches nn Interesse unserer jüdischen Frauen und Mädchen, insbesondere auch derer aus dem heute besonders nbtleidenden gehobenen Mittelstand zu. tun. Der VerpfleguHsbeitrag beträgt per Tag. Mk, 3.50 — 4.50. Bei Vorlage von entsprechenden örtlichen Bescheinigungen kann für die Kurbedürftigen Fahrpreisermäßigung erwirkt werden. Verein der SteNenvermittker e. V. Die Arbeitsgemeinschaft des Verbandes der Stellenvermittler e. 33., Berlin, teilt uns folgendes mit: Zufolge Beschluß des Reichstages vom 19. März 1931, wurde die Aufhebungsfrist "vom 1. April 1931 auf den 1. Juli 1931 verlegt. An diesem Tage werden alle priraten Stellenvermittlungen für Haus-, Landwirtschaft sowie Hotelpe.sor.al aufgehoben. De: ftm'grn Vermittlern, die seit mindestens dem 2. Juni 1910 die Erlaubnis haben, soll eine Entschädigung gewährt werden. Die Arbeitsgemeinschaft des Verbandes hatte beim Reichstag beantragt, daß es den Vermittlern wahlweise überlassen bleibt, ob sie am 1. Juli 1931 gegen Entschädigung schließen wollen, oder bis zum Tode des Konzessionsinhabers ihr Geschäft weiter betreiben möchten. Der Reichstag ist über diesen Antrag gegangen und hat die endgültige Aufhebung mit einfacher Mehrheit per 1. Juli 1931 beschlossen. Soncino-Gefe/lschaft. Am 26. März hatte die So n cino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches zum ersten Male seit ihrem Bestehen eine Versammlung m Frankfurt einberufen, zu der sie die Mitglieder der Stadt und ihrer Umgebung eingeladen hatte. Zu diesem Anlaß war der Schriftführer der Gesellschaft, Herr Herrmann Meyer aus Berlin gekommen, um einen Vortrag über seine Mendelssohn-Sammlung zu halten. Er leitete ihn ein durch ein geistreiches Apercu über das Wesen der Bibliophilie, in das er interessante und teilweise auch recht amüsante Erinnerungen aus seiner Sammlertätigkeil einstreute. In seinem Vortrag über seine Mendelssohn- Sammlung selbst, welche die größte Privatsammlung auf diesem Gebiete darstellt, zeigte er an Hand einer Auswahl mitgebrachter Bücher, nach welchen Gesichtspunkten ein echter Bibliophile eine Sammlung aufbauen kann, welche Bedeutung Mendelssohn in der Weltliteratur hat und wie sich eine derartige Sammlung bei richtigem Aufbau allmählich zu einem Kulturbild der Zeit auswachsen kann. Dem äußerst interessanten Vortrag schloß sich eine Beratung über die diesjährige Jahresversammlung der Gesellschaft an, die am 17. Mar in Frankfurt stattfinden soll. Bei diesem Anlaß werden Vorträge und eine Ausstellung stattfinden, die auch einem weiteren Kreis zugängig gemacht werden. Wir behalten uns vor, noch auf diese Tagung, welche die bedeutendsten Vertreter der internationalen Sammlerwell nach Frankfurt führen wird, zurückzukommen. Frankfurter Dereinskalender. Pesfach-Programm des Mekor-Chajim E. V. 1. Tag (Donnerstag) abends 1 Stunde vor Nacht im Hörsaal: Aus der Nvs-Hagadah. Herr Dr. S. Ehr mann. . »"flirr naiz? morgens nach Schluß der Synagoge im Hörsaal: Dinim. Herr Dr. Elieser Posen. — nachm 3/4 Stunden vor Minchah im Vereins lokal Langestraße 18, „Ein nvS unter König Chiskijahu." Herr Julius Lewin. — nachm, anschließend an Minchah im Hörsaal: „Seder-Nachklänge." Herr Red S. Schachnowitz. Sonntag a"flin (Ostersonntag) morgens nach Schul im Hörsaal: tna "fl. Herr Red. S. Schachnowitz. — — abends 7 Uhr im Vereinslokal: „Die politische Bedeutung der ägyptischen Erlösung". Herr Dr^ Willy Hofmann (anschließend ton 2'flv»)- i Montag v"fl1fl (Ostermontag)' abends 7 Uhr im Vereinslokal: *nfl Ü*?isr. Herr Jacob Rosenheim. 7. Tag (Mittwoch) nachm. 1: Stunde vor Nacht im Hör- M saal:' „Wunder der Natur." Herr Herz Holpern. nnE? 1 Stunde vor Nacht, Midraschvortrag. Herr Stüdienrat Jos. Kaufmann. Jahrzeitsstiftungen. Donnerstag, 1. Peffach. Hanna Moos-Stiftung. Montag, »"flin> August Bier-Stiftung. Dienstag, »"flirr- Jda Weil-Stiftung. Freitag, an 1*10 X- Rabb. Dr.Jul. Lorsch- und Gretchen Wall^rstein-Stiftung. . M Sonntag,: 12. April. Frau Adelheid Schwab-Stistung. Montag, 13. April. Joses Wallach.-Stistung. Dienstag, 14. April. Abraham Sender-Stiftung. Agudas Iisroek-Iugend- und Mädchengruppe. Siehe Notizen im lokalen Teile. ' Beshamidrafch Ostendstratze Mittwoch nvs <> 5 Uhr nachm. Halachischer Vorttag. Herr Rabb. M. Karpel. Vereinigung jLdischer^Arademiker.^Fkankfllrt a. M. Wir suchen Stellung für:"HW^ , 1. Dr. zur. in Anwaltsbüro als juristischer Beirat oder sonstige geeignete Stellung. 2. Student als Hauslehrer. und Erzieher in Privatyaus oder Institut. Ferner weisen wir geeignete Herren für Vorbereitungs- und Nachhilfeunterricht für alle Klaffen und Schulgattungen nach. Gefl. Zuschriften sende man an Emil Klein, Rhönstraße 9.. Nr. 14 Seite 9 Gebetzettet». IlÖD . I. und II. Tag flvdVfl 6.45 Morgens 8.— Nachmittag 1.— und 5.— Abends I. Tag 7.45 »"mrr mur Freitag abend 6.35 Samstag fl»Dizrfl 6.45 Samstag morgen 8.— Samstag nachmittag 1.— und 5.00 Samstag abend 7.50 Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 6.30 Tefillin-Legen am Morgen 4.40 flvsi 'fll 'T Dienstag abend 6.50. fl»2VN 6.45. Morgens 8.00 Donnerstag Predigt. Nachmittag 1.00 und 5.00. Mittwoch abends 7.55. Peffach-Ausgang 8.05. t»v na* Frettag abend 6.40. Samstag flvoDfl 6.45. Samstag morgen 8.00. Samstag nachmittag 1.00 und 5.00. Samstag abend 8.05. Wochengottesd-ienst: Morgens 6.15 Nachmittags 6.30 Tefillm-Legen am Morgen 4.25. Schiurim des Gemeinderabbiners. Talmud-Schiur für Fortgeschrittene, omvs 'oa Samstag, Dienstag und Donnerstag abends 20 72 Uhr im Hörsaal Friedb. Anlage. Sefer Chinuch Arbeitsgemeinschaft für junge Leute, Sonntag Abend 7 Uhr im Amtszimmer des Herrn Rabbiner. Ausgewählte Stücke aus Talmud und Pofkim. Schiur für Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren. Montag und Mittwoch 20*^ Uhr im Vereinslokal der Agudas Jisroel- Jugendgruppe Schwanenstr. 12. Wie alljährlich bietet sich auch dieses Jahr den um ihre Kinder besorgten Eltern die beste Gelegenheit, diese im bestrenommiertesten Norderneyer Kinderheim der Frau Golde (hier, Obermarnstr. 10) die denkbar gesündeste Ferienerholung im Seebad zu bieten, mit dem angenehmen Gefühl, nebenbei seine Kinder glänzend verpflegt und untergebracht zu wißen und dem angenehmen Endresultat, sie nach Schlckß'/'der Ferien ftisch und gut erholt, gerüstet für ein neues Arbeitsjahr, in Empfang zu nehmen. (Siehe Inserat.) Das Promenaden-Cafe, früher Kursaal Milan!, das sich bekanntlich im Besitz der Promenaden- Cafe G.'m. b. H'. befindet und von dieser Gesellschaft auch geführt wird, eröffnet am 2. April wiederum seinen Betrieb, Sämtliche Räume-sind in der Zwischenzeit einer gründlichen Renovierung unterzogen worden und das Unternehmen; Repräsentiert sich in neuem Kleide. Die Geschästssöhrüng liegt in Händen von Herrn und Frau Lamers-Weiand, die als erfahrene Fachleute ini Cafehaus-Eewerbe in Frankfurt a. M. besten Ruf genießen. (Siehe Inserat.) - Der Frühling und Sommer kommen, mit ihnen die schönen leichten Kleider. Nicht jede Dame kann sich elegant kleiden, aber jede Dame will sorgfältig Toilette machen, dazu gehört unbedingt das Corsett, tadellos in Form und Ausführung und die Unterwäsche aus dem bekannten größten Spezialhaus Deutschlands, Corsetthaus „Gazelle" hier, Zeil 124. Wer also gut bedient sein will, besucht diese Firma und wird dort wunschgemäß bedient, da große Auswahl in allen Preislagen vorhanden' ist. (Siehe Inserat.) Wenn der Sonnenschein lockt, will man ebenso gern Taunuslust genießen als auch .Dennis spielen. Beides kann man zugleich wenn man die ideal gelegenen Tennisplätze „Taunusblick" von Heinrich Bonnie, Eschersheimerlandstraße 219, besucht, welche am 1. April d. I. eröffnet werden. Dort findet man hervorragend angelegte mit roter Decke versehene 20 Tennisplätze, aufmerksamstes Entgegenkommen sowie stets Lehrer und Trainer am Platz. (Siehe Inserat.) Die nächste Nummer gelangt Freitag, den 10. April 1931 nachmittags zur Ausgabe. BerantwortUch für den allgemeinen Teil und das?keuill eron v.Sch achnowitz, Frankfurt a. M.; Inserate f. B : S. Schachnowitz, ebenda. — ssür die pädagogische Beilage: Lehrer L. Kaufmann, in Sprendlingen (ftr. Ostendach). — Verlag des Israelit und Hermon ®. m. b. Irankfurt a. M. — Drum Hermon-Druckerei, Frankfurt a. M.

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