Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 12 (19.3.1931)
- Date
- 1931-03-19
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Nr. 12 ■i‘i [>■ <. ■ •i? -- i-! 1 . >; 2 e r I? r;a e l i t (üufvuf 1 19. Mälz mi Veutjek-HollSadijeke Tatafttna-Verwaktung Frankfurt a.M. - Terkn - Hamburg - Röln und Lekidim unä Kmavkakm äee jüdischen Zemeinden des keikgen Sandes, Amsterdam Toftsekeekkonto Up. 9553 Frankfurt a. M. Bankkonto: Deutsche Bank u. Disconto-Gesellschaft DeposUenkafse L. Frankfurt a. M. Frankfurt am Main,' Rechne!grabenstraße 10, März 1931 /Adar 5691. I•; - w „Es,,se.l-.der von Unserem Vater im Himmel ausgehendes '' Wille, unter uns Israels Weise zu erhalten" Zweimal wöchentlich, bevor wir die Sefer Thora nach der heiligen Lade zurückbringen, beten wir zum Allgütigen, unsere Thoragelehrten zu erhalten; denn was ist Israel ohne seine Talmidei Chachomim. Wo diese sich auch befinden mögen „an allen ihren Wohnstätten", bringen wir ihnen unsere Liebe und Verehrung entgegen. Ganz besonderes Anrecht auf unsere Anerkennung haben aber sie, die im Heiligen Lande, an geweihter :Mäste,Vihr Leben der. Tauroh weihen. -iv.V; i 'Vott dort jedoch erreicht uns eine erschütternde Botschaft: Thöragelehrt.e imHeiligen Lände komm en b u ch st ä b l i ch mit ihr en Frau e n ü-nd Kind ern u m. Bis jetzt erhielten sie! eine , kärgliche Unterstützung aus den Bereinigten Staaten, wo frochme Brüder und .Schwestern regelmäßig eine Kleinigkeit für sie äbsonoerten. Unter den Millionen Arbeitslosen über dem Ozean befinden sich jedoch besonders viele gerade aus den Kreisen, die noch an alter Tradition hängen. Eine gesetzliche Versicherung oder Unterstützung Arbeitsloser kennt man in Amerika nicht; sie, die bisher unsere Talmidei Chachomim unterstützten, müssen nun selbst ihr Dasein von Almosen fristen.? Brüder und Schwestern in Deutschland und anderen Ländern Europas! Nun ruht auf uns die Pflicht, für diese verehrungswürdigen, tatsächlich Hungernden zu sorgen. , .; . Sagt nicht, daß auch bei uns dis Zeiten schlecht und traurig sind und daß auch bei uns gedarbt 'wird, denn nicht viel verlangt man von Euch. Die Talmidei Chachomim, ihre Frauen und Kinder find ja'so rasch zust^ieden, ein Stückchen trockenes Brot genügt ihnen; aber auch das fehlt augenblicklich, : Sendet daher, jeder nach seinem Vermögen, eine Gäbe an Unterzeichnete Stelle; sendet sie söfyrt, denn die Stunde drängt. Mit wenigem erreicht Ihr viel, erreicht Ihr, Menschenleben, in Israel zu rettest ustd,zu erhalten; . Israels Weisen, die an geweihter Stätte lernen und beten für ihr Volk, auch für Euch, Eure Frästen und Ästre ,,Kinder. _ , j,-; irjr Pekldim und Amarkalim, Amsterdam / , Deutsch-HolländischeiPalästina-Verwaltung Frankst a.M " OberrabbiNer A. S. Onderwyzer . Emil H. Lehmästn Jacob'Posenheim ' H. Guggenheim M. Levi Joseph Offenbacher Nathan Sondheimer A. S. Eitje M Poppers Ludwig Strauß Frisch gebr. Kaffee Spez. 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April, den Beweis der Berücksichtigung dieser Geschäfte bei den Fest-Einkäufen erbringen. Wir gewähren beim Nachweis von Einkäufen im Gesamtwerte von Mk. 500 und Mk. 400 und Mk. 300 und Mk. 200 und Mk. 150 und- Mk. 100 und Mk. 50 und darüber Mk. 20'.- darüber Mk. 18 darüber Mk. darüber Mk. darüber Mk. darüber' Mk. darüber Mk. 15. 10. 8. 5. 3.- in Gutscheinen auf Frankf. Firmen, welche zu unseren Kunden zählen bis zur verfügbarem-Gesamtmenge Die Kaufzettel resp. Quittungen über die Eirikäufe, getätigtin derZeit vom 12. Marz bis 10. April bei unseren Inserenten, sind unserem Notar Herrn Dr. Oskar Klau, Frankfurt am Main, Große Bockenheimer Straße 6-10 bis spätestens 24. April einzusenden. MVWWWWNV Berücksichtigung können nur solche Einsendungen finden, denen die letzte Abonnementsquittung neben den entsprechenden Kassenzetteln beiliegt, die durch die Post eingeh en, und die sich auf Einkäufe in der Zeit v. 12. März b. 10: April beziehen. 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