Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 51 (18.12.1930)
- Date
- 1930-12-18
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 51 Seite 9 18. D^embtt 1930 Die Woche. Bitte an die Frankfurter Agudisten. Vom 25. bis 27. Dezember 1930 findet in Frankfurt a. M._ die ' Delegiertentagung der Agudas Jisroel- Jugend statt. Der Organisationsvörstand bittet aus diesem Anlaß alle Freunde, denen es möglich ist, einem Teilnehmer an der Tagung (Dame oder Herr) Unterkunft zu gewähren, um diesbezügliche Mitteilung an die Adresse der Agudas Jisroel Jugendorganisation, Schwanenstr. 12 und hofft, daß auch in diesem Jahre, wie bei früheren Anlässen, durch die Gastfreundschaft der Frankfurter Agudisten es ermöglicht wird, ^zahlreichen Besuchern der Tagung kostenlos Unterkunft zu gewähren. Stellenvermittlung. Von der hiesigen Stellvermittlung „Schomre Schabos" (Agudas Jisroel) wird uns folgendes mitgeteili: . Der Umstand, daß die am Schabbüs geschlossenen Geschäfte dauernd abnehmen, bringt es mit sich, daß man sich, wegen Unterbringung von Stellensuchenden mehr und mehr an Aktiengesellschaften und sonstige Geschäfte, wenden mutz, die zwar rwo arbeiten, aber Verständnis dafür haben, daß ein jüdischer Angestellter an den jüdijchen Feiertagen von der Arbeit befreit wird. Freilich wird Wert darauf gelegt, daß der betreffende Angestellte irgendein Aequioalent bietet, sei es an Zeit, an Geld oder Wissen. Nachstehend drei Anregungen, auf Grund gemachter Erfahrungen: 1. Als ich vor kurzer Zeit den Direktor einer großen Schuhfabrik sprach, sagt er mir, daß er persönlich gerne jüdischen Angestellten Samstag freigebe, aber beim Betriebsrat auf Widerstand stoße. Mein Vorschlag, dem jüdischen Angestellten ein Sechstel weniger Gehalt zu geben, würde am Tarif-Gesetz scheitern. Es ließ sich nun ein Ausweg in der Weise finden, daß der jüdische Angestellte von sich .aus freiwillig ein Sechstel seiner Bezüge der Ferien- oder Pensions-Kasse zur Verfügung stellt. Der Betriebsrat dürfte dann wohl nicht mehr scheel darauf sehen, wenn ein Angestellter in 5 Arbeitstagen 'so viel bezieht, wie ein anderer in sechs, da sämtliche Angestellte von dem Sechstel Vorteil haben. ' (Auf den Einwand, daß ein Jude zum Leben mehr brauche als ein Nicht-Jude und mit fünf-Sechstel nicht auskomme, läßt sich erwidern, es sei immhin besser, weniger zu verdienen als garnichts.) 2. Der Besitzer einer Tertil-Fabrik, der sagen wir 20 Maschinen hat und für 'jede Maschine drei Arbeitskräft — 60 Arbeiterinnen beschäftigt, bestreitet, daß er fromme jüdische Arbeiterinnen anstellen kann, da es ein heilloses Durcheinander gäbe, wenn am Samstag beim Schichtenwechsel die jüdischen Arbeiterinnen fehlen. — Vielleicht läßt sich aber in dem einen oder anderen Fall die Einrichtung treffen, etwa 10 Prozent der Maschinen, also im angegebenen Beispiel zwei Maschinen, nur von frommen jüdischen Arbeiterinnen bedienen^zu lassen, sodaß zwei Maschinen Samstag ganz ruhen; oder wenn sich dies nicht einrichten läßt, diese zwei Maschinen an den fünf Arbeitstagen jeweils zwei Stunden länger zu beschäftigen. Am vorteilhaftesten sind Fabriken wie B. u.' C., die ihre 50 Arbeitsstunden auf fünf Tage verteilen und, da sie viel Accordarbeit machen, auch hinsichtlich des Freitagnachmittag sehr entgegenkommend sind. 3. Bei Detai l - Geschäften wäre darauf hinzuwirken, datz sie dem jüdischen Angestellten keine, bezw. nur eine kurze Mittagspause geben, damit er so die Zeit wieder einholt, die er Samstag fehlt. Selbstverständlich gehört von beiden Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer — guter Wille dazu. Es muß m. E. schon in der Schule, von jüdischen Vereinen und auch von . der Kanzel darauf hingewirkt werden, den jungen Menschen zum Bewußtsein zu bringen, daß er dem Schabbos Opfer bringen muß, sei es an Zeit oder an Geld, denn nur dann läßt es sich erreichen, datz man bei Samstags arbeitenden Betrieben trotzdem frei bekommen kann. I. K. R. * * Die Sprechstunden des Schomre Schabbos, Stellenvermittlung (Agudas Israel, Frankfurt a. M.) finden in der Schwanenstratze 21 (Carolus 47324) am Montag 20—24 Mittwoch 11-13 statt. ChanÄkafeier im Hort für jüdische Mädchen. Wer es noch nicht wußte, was der Hort in vieler schweren Zeit für eine große Anzahl jüdischer Familie, für ' eine große Schar von Kindern, die vom Schicksal etwas jenseits von der Lichtseite des Lebens gestellt wurden, bedeutet, konnte es am Dienstag nachmittag bei der schon obligatorisch gewordenen Chanukafeier wahrnehmen. Gönner und Spender, die in reicher Zahl sich einfanden, gingen reichbeschenkt von dannen,^ innerlich bereichert, durchlichtet von der Freude aller Freuden: Freude in kleine juyge Seelen geleitet zu haben, die ein Aktivum für ihr ferneres Leben sein kann. Etwa. 120 Mädels, die tagtäglich am Nachmittag hier unter.vortrefflicher, geschulter und liebevoller Leitung bei Schularbeit. Spiel und Speis vereinigt sind, hatten ihr Fest. Sie wurden reichlich bewirtet und noch reichlicher mit praktischen Gegenständen für den Winter beschenkt. Aber wichtiger war, was sie schenkten: Diese herrlichen Aufführungen und Darbietungen, die doch schon in der Vorbereitung und Einstudierung eine reiche^ Fülle von beglückenden Vorfreuden brachten. Wie dies alles klappte, die Gesänge, die Tänze, die kleinen Aufführungen. Sogar ein, Stückchen in k l a s s i s ch e m H e b r ä i s ch nach dem Der Israelit . Midrafchmotio der „Götzenzerstörung durch den jungen Abraham" wurden von den Kleinen so flott und ausdrucksvoll auf. die Bühne gestellt, als wären sie bei der ,>Habima" In die Schule gegangen. Gesang, Tanz, Reigen, Märchenspiel wechselten in ernsten und heiteren Tönen aufeinander, lösten bei den kleinen Zuschauern Tränen oder Lachsalven aus, in welche letztere auch < die Erwachsenen freudig einstimmten. Ein von Fräulein Bella Stern eingeübter Nirentanz fiel besonders auf. Wer hat die anderen Aufführungen und Gesängen ein studiert? Hier wirken Leiterinnen mit aufopfernder Liebe zu Kunst und Kind, was besondere Anerkennung verdient. Die Ansprache eines abgehenden Hortkindes klang dankbar in ein Hoch auf Frau B e st h o f f aus. Frau Besthoff aber, die vielverdiente Vorsitzende der Jüdischen Frauenvereiuigung und Protektorin des Hortes, gab in herzlicher Ansprache den Dank weiter, an alle Gönner und Förderer dieses großen Werkes, vornehmlich an die Damen aus dem Vorstände, die bei der Herbeischaffung der Geschenkgegenstände Hervorragendes leisteten. Möge das Bewußtsein dessen, was wir mit einer solchen Institution an Zukunstssaat streuen, in uns lebendig bleiben und in steigendem Maße neues tätiges Interesse allüberall für den Hort wecken. Tonfilm-Premiere im Dienste der Jüdischen Frauenvereinigung. Sonntag, den 21. Dezember, vormittags 11 Uhr, läuft erstmalig im „Rory" der Tonfilm „M e l o d i e der W e I t." Im Beiprogramm wird ein M i ck y - M a u s - Film gespielt, der stets das Entzückeen aller Kinder bildet. Der Reinertrag fließt den stets notleidenden Kassen der Jüdischen Frauenvereinigung und des Hortes für jüdische Mädchen zu. In Anbetracht der guten Sache und des niedrigen Preises (Einheitspreis Mk. 1.—) herrscht lebhafte Nachfrage nach den Eintrittskarten, die bei. Frau Besthoff, Palmstratze 10 (Tel. 43061) zu haben sind. Trauerlundgebung für Joseph Sänger Zum Nachrufe in voriger Nummer ist nachzutragen, datz unser Raw, Herr Rabbiner I. Horowitz, in seinem Hesped an der Bahre, Joseph Sänger mit Rücksicht auf seine Arbeit nnn painV, den n'ii»-Titel erteilte. Im Hause, wo während der nvae? von verschiedenen Vereinen täglich gelernt wurde, wurden Gedenkreden gehalten von Herrn S. Schachnowitz für Liwiath Ehen, Leopold Oppenheimer und Herrn Dr. S. Ehrmann im Anschluß an ein Ehrenlernen des Mek o r C h a i m. Eine öffentliche Trauerkundgebung veranstaltet der M e k o r C h ai m , dessen Vorsitzender I. Sänger i>°X7 seit sieben Jahren war, am Sonntag, den 28. Dezember, in den Räumen des Vereins, Langestraßr 13, 6 Uhr abends. Die Chanukka-Aktion der Fürsorgekasse der Israelitischen Religronsgesellschast. Wie bereits in voriger Nummer mitgeteilt, hat die Fürsorgekasse der I. R. G. Spielmarken ausgegeben, mit der Bitte, diese am Chanuka statt des Spielgeldes zu benutzen. Wie wir hören, hat der Appell in den direkten Briefen wie an dieser Stelle im Israelit gute Aufnahme gesunden. Wir zweifeln daber nicht, daß, wenn die jugendlichen Helfer nächsten Sonntag vormittag in die Häuser kommen, um den Betrag für die Spielmarken (2.— für 100 Stück) abzuholen, sie überall gut ausgenommen werden und neben den 2.— Mark noch einen Teil des Gewinnes für die vielseitigen und hochwichtigen Ausgaben der F ü r s o r g e k a s se erhalten. Nu r so kann dem Spiele wahrer G ew in n beschickten sein! Sitzung der Gemeindevertretung der Israelitischen Gemeinde am 17. Dezember. Vorbericht. Unter allem Vorbehalt — die höchst ungünstig^ Plazierung der Pressevertreter erschwert eine umfassende und zuverlässige Berichterstattung außerordentlich — sei zunächst nur milgeteilt, daß für die Volksschule des P h i l a n 1 r o p i n s ein Volksschulrat gebildet wurde, der aus 15 Mitgliedern des Phiiaitroftns, zur Hälft; aus Eemeindemitgliedern bestand. Durch Personalunion des Vorsitzenden ist er mit dem Schulrat des Philantropin besonders eng verknüpft. — Nach ausgiebiger Debatte, über öie noch Näheres gesagt werden wird, wurde dem Verein „Israelitische R e.l i a i om s s ch u le", der Synagoge und Religionsschule am Hermesweg, sowie Synagoge und. Religionsschule, in der U n t e r I i n d a u umfaßt, ein Ueberbrückungskredit von Mark 10 000 mit sehr weitgehenden Kontroll- und sonstigen Rechten der Gemeinde bewilligt. Aus der Arbeit der Agudistischrn Frauenortsgruppe. , - Vom Vorstand der Agudistischen Frauenortsgruppe geht uns folgender Bericht zu: Am 6. Dezember hielt Herr Dr. Jsaac Breuer seinen zweiten Vortrag über „Das Recht der Frau." Er legte das Verhältnis des modernen Rechts zur Ethik dar. Das moderne Recht geht auf die Handlung, die moderne Ethik auf die Gesinnung. Daher ist die moderne Ethik Nicht imstande, dem modernen Recht seine Inhalte zu geben. Die Befugnisse, die das moderne Recht erteilt» sind Machtbefugnisse, und die moderne Ethik muß sich darauf beschränken, diesen Machtbefugnissen gewisse Grenzen zu setzen. Würde das moderne Recht Mann und Frau ungleich behandeln, so hätte, die von der Ethik getragene Macht des einen Teils die sittenwidrige Ohnmacht des anderen Teils zur Folge. Das jüdische Recht hingegen ist von der jüdischen Ethik nicht zu trennen. Der Begriff der Macht ist dem jüdischen Recht fremd. An seine Stelle tritt die ethische Aufgabe. Die Thora ist das g'ttliche Naturrecht der Menschen, unabänderlich, unaushebbar, wie das Naturgesetz. So wenig die Natur die Gleichheit kennt, so wenig kann die Thora als das Naturrecht auf die Mannigfaltigkeit der Ausgabenzuteilung verzichten. In einem nächsten Vortrag wird der hervorragende Redner auf dringenden Wunsch aller Anwesenden nach Abschluß des allgemeinen Teils auf die Einzelheiten des Rechtes der Frau eingehen. * * Am 13. Dezember sprach Herr Dr. Ehrmann über „Sowjet-Rußland". Man kennt die Fähigkeit des Redners, schwierige Probleme in leicht faßlicher Form vorzutragen. Diese Fähigkeit konnte man aufs neue bewundern, als der Redner es unternahm, in anderthalb Stunden eins zusammenfassende Darstellung der welterschütternden Vorgänge in Rußland in ihrer historischen Entwicklung zu geben. Die Idee ' des Sozialismus, die ungeheueren Schwierigkeiten, die sich gerade in Rußland seiner Verwirklichung entgenstellt, die Konzessionen, die bewußt den tatsächlichen Verhältnissen gebracht werden mußten, die, grandiosen Anstrengungen, unter denen sie wenigstens teilweise durch Inangriffnahme des Fünfjahre-Planes zur Zeit überwunden werden, die äußerste komplizierte Staatsverfasfung, die Organisation der kommunistischen Partei, und schließlich die Leiden der Juden, deren Schicksal es ist, bei jedem revolutionären Durchbruch von Ideen, deren Urgrund letzten Endes im Judentum liegt, die ersten Opfer zu sein. All das wurde in' packender Form den gespannt lauschenden Hörern vorgetragen, die alle dankbar in ihrem Wissen bereichert und mit dem aufrichtigen Wunsch von der Veranstaltung schieden, es möchte der Redner die Beziehungen des Judentums zum Sozialismus zum Gegenstand eines besonderen Vortrags machen. Ein Fünfundsiebenziger. Herr Lehrer Moses Kaufmann begeht am Mittwoch 4. Teweth, seinen 75. Geburtstag. Der Jubilar, der in seiner langjährigen, gesegneten Wirksamkeit an der Samson Raphael Hirsch-Schule ganze Generationen herangebildet hat und als starke jüdische Persönlichkeit höchste Verehrung und Wertschätzung allenthalben genießt, erfreut sich voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Möge ihm, neben der würdigen Gattin, im Kreise der Kinder und Enkel ein ungetrübter Lebensabend beschieden sein. eryi»?. Personalien Am 26. Dezember 1630, feiert Herr Gustav Z i m in t, Frankfurt a. M., Röderbergweg 77, seinen 75. Geburtstag. «rxinx- Frankfurter Vereinskalendec. Verein Mekor Chajim. Sonntag morgens nach Schluß der Synagoge (ebenso Mittwoch) cm "n- Herr Red. Schrchnowitz — vormittag 8 Uhr (ebenso Samstag eine Stunde vor Nacht), Gemoro Herr I. Soffer — vormittag 9i/4 (ebenso Montag abends 6*/2 Uhr) Gemoro, Herr R. A. Gerson Posen. Sonntag abends 6 Uhr fällt der Vortrag aus. Montag morgens nach Schluß der Synagoge (ebenso Donnerstag), Mischna Mitgliederlernen — abends 7 Uhr (ebenso Mittwoch), Gemoro, Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. Dienstag morgens nach Schluß der Synagoge (ebenso Freitag) Mischna, Herr Dr. E. Posen. Freitag abends nach Schul, im Hörfaal, Mikro, Herr Emanuel Kaufmann. Samstag morgens nach Schul, im Hörsaale, Dinim, Herr Dr. Elieser Posen — nachmittag 3/4 Stunde vor Mincho im Pereinslokale Melochim, Herr Dr. W. Hofmann — abends '/29 Uhr, Newüm, Herr Studr. Dr. Marcus Lange. Von Montag bis einschl. Freitag morgens nach Schul, im Sitzungszimmer, Gemoro Herr Dr. S. Ehrmann. Jeden abend 8 3/4 Uhr, im Vereinslokal Schaßlernen, Herr H. Halpern. Jahrzeitsstiftungen. Dienstag, 23. Dezember, Recha Löwenstein geb. Kahn. naer, 27. Dezember, Joseph Wohlfarth. Agudas Iisroel'Iugend. und INädchengruppe. Scnntag: 11—12 Das Jaumi, Dozent Herz Halpern 19-20 Sefer Chinuch, Dozent Rabb. Jos I. Horowitz. Dieser Schiur findet nunmehr im Amtszimmer des Herrn Rabbiners statt. Am Schabbos Chanukka 12 Uhr, wird Herr Herz Halpern im Rahmen des Daf Jaumi, einen Vortrag über „Chanukka" halten. - Montag: 20'/2 — 21i/2 Schiur für Jugendliche (Awaudo Soro), Dozent Rabbiner Josef Horowitz. 20.45 — 22 Mischna Seder Maued, Dozent Gerson Schnerb, Kantstr. 4. 201/2 — 22 Hilchaus Schabos, Dozent B. Rachelsohn, ' Zell 2. Dienstag: 20 — 21>/4 Gemoro Vowo Kamo, Dozent Dr. Hofmonn, Eschenheimer Anlage 1. 71 — 22 Gemoro Brochaus, Dozent V. Wollmann. 21 — 22 (14 tägig) Arbeitsgemeinschaft „Die Ideologie der Agudas Jisroel", Leitung Dr. W. Hofmaun, Eschenheimer Anlage l. 203/4 — 22 (14 tägig) Ausspracheabende über aktuelle Probleme, Leitung Jakob Landau. Mittwoch: 201/2 - 21V2 Schiur für Jugendliche, (Awaudo Soro) Dozent Rabbiner Josef I. Horowitz. 20.45 — 22.15