Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1930)
- Date
- 1930-11-13
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Rr. 46. Seite 9 13. November 1930 Talmud-Thora-Schule als Direktor vorsteht, fand hier als Abschluß für das .abgelaufene erste Semester eine Prüfung der Kinder statt. Anschließend erössnete Herr Dr. MüNt dura, einen recht lehrreichen halachischen Bortrag, urMlcherdie gespannte Aufmerksamkeit aller - Zuhörerfand? da^ neue Winter-Halbjahr. ' > Be;:? der vorgenomMN Prüfung wurden überä'Erwartew:?gutv Grsolgc:. uüd^ ForLsthritte^ sesigesteHL sodoß einige-u-Schülrr Lu U»er!Mnung ihrer Kenntnisse dEch flaute Geschenke ausgezeichnet werden konnten, welche der Lehrer, He:r Bergmann von seiner Palästina-Rejse mitgebracht hat. ' Auch Herr Bergmann hielt eine warme Ansprache, wobei er den Bindern für den bisher gezeigten Fleiß dankte ünd sie zu neuer reger-Arbeit ermutigte. '*! Zum Schluß dankte der Vorsitzende, Herr Siegmund Schreier;-im Namen des Vorstandes und der versammelten Schüler und Familien-Angehörigen, Herr Rabb. Dr. Munk für den geistreichen Bortrag uno richtet an die anwesenden Mitglieder gleichzeitig die freundliche Mahnung, trotz ,der wirtschaftlich gedrückten Lage,.-.von der heute wohl jeder "betroffen wird, auch weiterhin durch rechtzeitige Beitragszahlung' sowie durch neue Werbung milzuhelfen,, daß der hiesigen 'Talmud-Thora-Schule eine recht günstige Entwicklung und -ein weiterer Ausbau ermöglicht werde. - . Briefkasten. Wr können keltttz^generellen. Angaben machen,, da ßietin münche -Meinungsverschiedenheitenherrschen. «M»»«SSSWWS»SS»SS»«SSS»SS«»W»WSSSSSSS»S» FamMennachrlchken. Va.rmi.Kwo: Erich, Sohn des Herrn Sam. Kahn. Synagoge Friedberger Anlage." niv "n. - r' - ' E h e j u b i l ä ü m : Das 40jährige Ehejubiläum begingen am 11: ds. Mts. (20. Märchefchwan) g'ttlob in körperlicher und geistiger Frische die Eheleute Julius Kasper und Frau Olga geb. Salomon. Die Woche. Sijum Hagodaul der Lhewro-Schaß. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß aus Sparsams.keitsgründen keinerlei persönliche Einladungen zum diesjährigen Sium ergehen. Man bittet daher höfl., sich bis spätestens Dienstag, den 18. November, bei den hiesigen hebr. Buchhandlungen mit Eintrittskarten zu veroerfehen. Die Feier beginnt Sonntag, den 23. November, präzis nachm. 4 Uhr in der Frankfurt Loge mit Tefilas nm» und wird um pünktliches Erscheinen gebeten im Interesse der frühzeitigen Beendigung des Festes. Große Veranstaltung der n Agudas Jisroel. Von der Agudas Jisroel Orts- und Iugendgruppe wird uns geschrieben: Anläßlich des 60. Geburtstages des Präsidenten unserer Bewegung, des Herrn Jacoh Rosen heim '"2, veranstalten wir s. G. w. Sonntag den 16. . November (25. Marcheschwan), abends 8.30 Uhr präzise, im V o l k s b i l d u n g s h e i m, Efchenh. Anlage, einen Vortragsabend, an dem als Hauptredner Herr Oberrabbiner Dr. Car leb ach, Altona, über das Thema: „Der Zusammenbruch der Bibelkritik" sprechen wird. Wir bitten unsere Mitglieder und Freunde, an unserer .V.eranstaltuyg recht zahsresch teilzunehmen. .. Aus der. Israelitischen - Gemeinde. ' ' ' '- FM -bie'-Üm .30.!! NopersibeL 'stättfindendeü' Wählen , zur.".' GMsistoeyertretÜng -' chä68rr Koäsewative,'''' Vokks-' parteiftr'. und''Liberale eine gemeinsame LM' ausgestellt. Die Generülversammlüntz' des K önfervä t i v - I ü-' d i sch e n. Ge me i n h e v e,r ei n s am 4.: November wurde von Dw ß ch.ö n b e r,g-geltzsteti - unddauerte bis zu ^später . NachtftM.de.- Gewähltwur?den für dieGemeindevertretung: - Felix Meyer, Thüringerstr. mit 114 Stimmen Heinrich Rothschild, Schumannstr. mit. 92 „ . Dr. Freimann mit 88 . „ " Dr. Schönberg mit 86 „ Naftali Fromm mit 80 „ Dr. Michael Grünebaum mit 77 „ Für die Ostjuden: S. W.. Quadrat. . Für..die mit weitgehenden Befugnissen ausgestättete Gemeindevertretung. sind 36 Mitglieder und 36 Ersatzmitglieder zu wählen. Aus der. am 12.- .November stattgehabten Sitzung der Gemeindevertretung ist besonders zu erwähnen eine von Herrn Dr. Frentel eingebrachte und besonders von Herrn Felix Meyer wärmstens unterstützte Interpellation. Vorstand und Ritualkommission möchten unverzüglich daraus hinwirken, daß sämtliche der Aufsicht unterstehenden Betriebe (Metzgereien- Kolonialwarenhändler usw.) ihre Preise‘ ermäßigen und ihre Monopolstellung nicht weiter ausnützen: In das Pflegamt des Krankenhauses wurde' an Stelle des ausscheidenden Herrn Mandello DL Julius Meyer gewählt. Die Jahresrechnung 1929/30-'des Krankenhauses schließt günstig' ab. Hort für jüdische Mädchen. Der Brennpunkt im Jahresprogramm des Hortes f ü r jüdische M ä d ch e n ist die -Veranstaltung während' D e r I s r a e l i t der Sommerferien im. Tivoligarten, Darmstädter Landstrasse. Die enge Wohnungs- und sozialen Verhältnisse bringen es mit sich, daß viele Großftadtkinder vom ihren Ferien gar keinen .Genuß haben. Deshalb . ist es eine besonders dankenswerte und jedesmal ungeheure. Aufgabe, 120 Kindern die Ferien so zu gestalten, daß. sie zu einem körperlichen und feeligen Gewinn für sie werden. her ni^ ermüdenden Jniative von Frau Besthof, die es sich nicht nehmen läßt, aktiv an der Gestaltung, des Ferienprogramms mitzuarbeiten und die es durch ihre Tatkraft immer wieder fertig bringt, d,ie finanziellen Grundlagen für das Programm zu schaffen, gelang es auch im verflossenen Sommer trotz der schweren Zeit, die Ferien zu einem vollen Erfolg für di,e Kinder zu machen. Auch dieses? Jahr .ist von ärztlicher Seite die -schöne Gewichtszunahme der Hortkinder wiederum bestätigt wor- >den. Besonderer Dank soll auch an dieser Stelle einem im Ausland lebenden Verwandten von Frau Besthoff ausgesprochen werden, der auch diesmal wie in früheren Jahren durch eine größere Spende die uneingeschränkte Durchführung der Ferienspiele ermöglicht hat.; Es ist dringend zu wünschen, daß diese segensreiche EinriAtung, die während des ganzen Jahres ihre Zöglinge jn ihrer schulfreien Zen betreut, nicht Not leidet, sondern gerade wegen der Not der - Zeit, die die unbemittelten Kreise am schwersten trifft, noch weiter aus ge baut werde. Deshakb ergeht an Jeden, der noch nicht zu den Mitgliedern des Hortes für jüdLsche Mädchen zählt, die Aufforderung, die Mitg:liedschaftdurch Zahlung des selbst in heutiger Zeit niedrigen Betrages von Mk. 5.— (als Mindestjahresbeitrag) zu erwerben und so an dem Weiterbestand dieser wichtige n u n d s e g e n s r e i ch e n s o z i a l e n E i n r i ch - tung mitzuarbeiten. (Postscheckkonto Frau H. Besthoff, Frankfurt Nr. 51113.) ' Spiel und Wohltätigkeit. '. ' Aus den Kreisep her Jüdischen Frauenvereinigung wird angeregt, daß überall — wie das an den Winteirabenden üblich ist — wo sich Damen zu Geselligkeit mit Brrdgespiel zusammenfinden, jede Dame mindestens 10 Pfennige in die dazu hestimmre. Büchse hineinwirft. Aus dieser erübrigten Kleinigkeit kann durch die Jüdische F r a u e n v e r e i n i g u n g vielen Armen- und hungernden Kindern geholfen werden. Siehe auch Inserat. Palästina-Vortrag im Mekor Chajim. , Der nächste Geschichtsvortrag im Mekor Chajim, der kommenden Sonntag, den 16. November, stattfindet, behandelt auf vielfachen Wunsch Palästina. Von historischen Parallelerscheinungen ausgehend, soll auch ein Bild der neuesten politischen Ereignisse und der Gegenwartslage in Erez Jisroel entworfen werden. Der Vortrag beginnt präzis 6 Uhr nachmittags. Gäste willkommen. Moritz Slobohky .ipis.i me? npin»? Süß ist der Schlaf des Arbeiters: iwnnaenm»m starb erstes der .ältesten Mitglieder unserer Gemeinde, der ehemalige Buchdruckereibesitzer Moritz.. S l o b o tz k y im patriarchalischen Alter von 80 Jahren. Er war wohl einer der ältesten jüdischen Buchdrucker unserer Stadt. Im Osten geboren, besuchte er in seinen Jünglingsjahren bedeutende jüdische Dehrhäuser und erwarb sich schon frühzeitig den Titel eines i'v^n ovn. Zum Manne herangereist, wollte er einen bürgerlichen Beruf, ergreifen, der ihm gestattete, seinem nw Studium weiter obliegen zu können, er wollte min iiv^n pK -puD?. verbinden. Wo .aber konnte - ernach"'diesem Prinzip .besser leben,- als-in -einer -Stadt, in derein RMmer; Samson -Päphäel Hirsch wirkte,? ndessen Lebensideal ,nns;n"n warb Md so kam er dob mehr als einem halben Jahrhundert: Nach Frankfurt und wurde Buchdrucker.- . Dank .feinem tiefgründigen ' nun-Wiffen war er-.imstande, größere; jüdisch-literarische Werke zu drucken,-wie die des Oberrabbmer^ Dr- Dünner,^ Amsterdam, der -Rabbi Dr. Plato-Kölm Dü HvrowitzsFrankfurt a. M. r\~v> Werke, zu deren Drucke nicht "nur ein mechanisches Setzen der einzlenen Typen gehört, sondern ein verständnisvolles Versenken in die Arbeit und Erfassen der. Materie. Dazu war er so befähigt, daß er den Verfasser oft durch Hinweise auf verwandte Stellen auf neue Gedanken bringen--konnte; bei -mancher Arbeit durfte er sich nicht nur Drücker;-: sondern: auch Mitarbeiter nennen.; Aber er war nicht nur ein niVjn sondern auch ein 'n der sein ganzes Leben in den Dienst G'ttes gestellt hat. Während bei der Arbeit die nun ihm eine stille Begleiterin des fn» *pn war, nahm sie, wenn er abends noch so sstät und noch so ermüdet nach Hause kam, die-ihr gebührende erste Stelle ein, sie wurde Selbst- Herrscherin; bis m die tiefe Nacht hinein widmete er sich ihr. So spät er auch, zu Beste ging, war er am anderen Morgen einer der ersten in der T r e u b ch e n- Synagoge, deren Vorstand er war, um den Mitgliedern das Vorbild von vnnvn nv2»n zu fein. So warseist ganzes Leben der .11125 und min im doppelten Sinne geweiht. Am .Freitag Nachmittag wurde er zu rni2p gebracht. Wegen d^S.'.herarrnühenden rav mußte von Trauerreden Abstand genommen werden. Im Laüfe der nv2v sprachen im Trauerhause Herr Rabb. Dr. Jacob H 0 r 0 w i tz als Freund des Verstorbenen, sowie Herr Konrektor A. Hirfchberg im Namen der Verwandten. Beide Herren rühmten seinen ungewöhnlichen Fleiß, seine tiefe Frömmigkeit, sein großes Wissen undsein schönes Familienleben. Möge '".1 seiner trauernden Witwss, die ihn mit aufopfernder Liebe betreute und seipenk vier braven Söhnen,...die ihm einen sorglosen Lebensabend bereiteten, feinen reichen Trost schenken. .. .1-2220- Frau ülaxa Neuhaus, geh, Friedlein. Eine schlichte, stille, dem öffentlichen Leben fernstehende, aber trotzdem große Frau ist mit Frau Klara Neuhaus heimgegangen, groß im Sinne des Wertes der vorwöchigen Haftorah nVm nw« dwv „i>ort war eine große Frau", groß, wie unsere Weisen zur Stelle hinzusügen, an guten Tateil und an Ansehen. bei ihren Angehörigen^ ihMU Freunden isund ihren Schützlingen, kurz gesagt bei all denjenigen, denensie ihr liebevolles, selbstloses Wirken widmete. In ihrem schwachen. Körper wohnte ein bis zum letzten Atemzuge gleichbleibender starker Wille, durchglüht von einem Pslichtbewußtsein seltenen Ausmaßes. Noch vom Sterbebette aus glaubte sie die religiösen Belange des Haushaltes überwachen zu müssen, noch wenige Tage vor ihrem Ende sprach sie lächelnd - aus, wie dankbar fis wäre wenn ihr wenigstens noch ein Lebensjahr geschenkt wäre, wenn ihr wenigstens noch ein Lebensjahr geschenkt würde. Zusammen mit ihren. bereits vor vier Jahren Heimgegangenen Gatten hatte sie das Glück; ' mit ihren Söhnen durch ein derart inniges Verhältnis verbunden zu fein, daß der Wunsch aller jüdischen Eltern „Ex möge das Herz oer Eltern, den Kindern zuwenden und das Herz der Kinder zu ihren Eltern" hier restlos erfüllt schien. Möge ihre',Gestalt auch fernerhin ihren Söhnen ats"Wegweiser durchs ganze Leben leuchten. ,1-222nvon den Chewraus. Herr Jsaac M. Main z, der Senior der Chewraus, schreibt uns: Infolge vorgekommener Mißhellugkeiten bei der ^-Verteilung..jvon Nägeln auf, dem Friedhofe ist von beiden Chewraus in gemeinschaftlicher Sitzung e i n st i ni - m i g der Beschluß gefaßt worden, in Zunkunft keinen Nagel mehr ehrenhalber an Private zu vergeben, vielmehr soll diese Funktion ausschließlich den Mitgliedern der Chewraus Vorbehalten bleiben. Den Gemeindevorständen. ist von diesem Beschlüsse Mitteilung gemacht worden. . Akademische Feier. Eine Feierstunde, der Herzlichkeit und Verehrung das Gepräge gaben, vereinigte am Donnerstag vormittag Vorstand der Israelitischen Religionsgesellschaft, Mitglieder der Verwaltung, V^treter von Organisationen und eine ansehnliche Freundesschar des Jubilars in der Wohnung des Herrn Rosenheim. Als Erster ergriff unser Gemeinderabbiner, Rabb. Josef Horowitz, das Wort zu einer herzlichen und geistvollen Ansprache, in der er, anknüpfend an einschlägige Talmudstellen, neben seinen eigenen Glückwünschen die des Na b b i n il ch e n Rates der Äguda^s Iisroel-mit eicksr Adresse übermittelte. Darauf überreichte Herr Philipp Posen eine Adresse des Vorstandes der Israeliti-' f ch e n R e l i g i 0 n s g e s e.l l s cha ft. In einer längeren, gut durchdaihten Rede.überbrachte dann Herr Leo Wreschner die Grüße des G. A. der Agudas Jisroel- Weltorganisation, sowie die Glückwünsche einer großen Anzahl von Berliner Freunden. Herr Leopold Oppenheimer verlas eine Adresse der Frankfurter Agudainstanzen. Herr Dn Siegfried Oppenheimer sprach im Namen der P a.h.a stina-Zentrale der Agudas Jisroel. Die Herren Rektor Stern und Direktor Elias überbrachten die^Grüße der Lehrerkollegien der Israelitischen Volksschule und der Samson Raphael Hirsch-Schule. Herr Benzion Krynfis verlas ein Dankschreiben von Rabbinern in Sowjet-Ruß-land. Herr Redakteur S.^Schachnowitz. überbrachte die,.Grüße der Redaktion,-und Expedition des „Israelit" und der Angestellten des Hermon-Verlageb; Darauf überreichte Herr Heinrich E i f e m a n n mitkürzet' Anf^ache ^Herrn Rosenheim die zu seinem 60. Geburtstag erschienenen zwei Bände des aipv in PrachteinbHnden unh teilte auch Elnzelheiten über, die Fe st s ch.r i f.t, die nicht rechtzeitig erscheinen konnte, , mm Herr Jakob Landau gab Auskunft über die Vorbereitungen des hebräischen Teiles dieser Festschrift. Zuletzt ergriff Herr Jacob Rosenheim selbst das Wort, um all den Rednern und den Freunden zu danken. Es gebühre ihm kein Dank für das Wenige, das er geleistet, da er, dem Drange: seines Herzens folgend, getaü habe, was er tun müßke.')Sein sehnliches Streben ging von jeher dahin, der g'ttlichen Wahrheit einen Strahl zu erfassen. Und wer einmal dieses Lichtes teilhaftig geworden ist, hat das natürliche Bedürfnis, es auch Anderen zuzuführen. Die Ehrungen empfinde er als belastende Verpflichtungen, für deren Erfüllung er nur von G'tt Kraft und Hilfe erflehen könne, ij' - Der jüdische Anteil an den Blulopfern des Krieges. Der „Israelitische Metzgergesellenverein Frankfurt am Main" hat sein 25jähriges Bestehen in der „Frankfurt- -2oge" gefeiert, beglückwünscht von den christlichen Kollegen, von Vorstandsmitgliedern der Fleischer-Innung. In schlichter Weise sprach der jugendliche Vorsitzende über die Geschichte des Vereins und berichtete, daß im Jahre 1914 nahezu alle Mitglieder, LSjüdische Metzgergesellen aüs Frankfurt a. M., ins Feld zogen, 27 sind nichf wiedprgekehrt, sie ruhen in fremder Erde. Rechtsanwalt Steffen Kann, der Vorsitzende der Frankfurter Ortsgruppe jüdischer Frontsoldaten, widmete als Kamerad von der Front den toten jüdischen Metzgergesellen Worte des Gedenkens.