Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 37 (11.9.1930)
- Date
- 1930-09-11
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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11. September 1930__ Mit ihm ist ein iy»m aus der.Welt geschieden, dessen Leben ausgefüllt war mit D’aiö dtoi msa mir bis zu seinem letzten Atemzug. Von dem Grundsätze nansi -äs beseelt, war er auf das Wohl der ganzen Bevölkerung bedacht; in dem Gemeinderat, dem er sechs Jahre angehörte, besetzte er das Ehrgyamt des'Kassierers. Der Fromme und ca»nv st hatte stets eine Offene 5) and für Wohltätigkeit und entfaltete, feine Tätigkeit stets zum Wohle seiner Kehillo, mih.d'er er sich eng verbunden fühlte. Er war zeitlebens - der Spender von wn?b p'i iirrvi» u und als geübter spin °-7>sa hat er die Herzen seiner Mitbrüder an den n-"-,-Tagen auf den Weg zur naipn geführt. Unter großer Beteiligung der gesamten Bevölkerung sowie vieler Freunde und, Bekannten aus Nah und.-Fern wurde die Hülle des Verstorbenen zur --letzten .^Ulje gebracht. - Vor dem Trauerhause sprach Herr Distrikts-Rabbiner Dr. Munk- Ansbach rührende Abschiedsworte. — Am Grabe sprach Herr Goldberg den Dank seiner Gemeinde aus. Hieraus nahm Herr Bürgermeister Bieringer in tief ergreifender Rede Abschied von seinem lieben Freund und Mitarbeiter. Er hob hervor, daß der Verklärte bei den letzten Gemeindewahlen mit größter Stimmenmehrheit wieder in den Gemeinderat gewählt wurde. Für den Reichsbund jüdischer Frontsoldaten sprach Herr Heinrich Ullmann-Nürnberg. — Mit dem Abschuß einer Ehrensalve des Kriegervereins und einem schön abgestimmten Lied des Gesangvereins wurde der Sarg in die Erde gebettet. Sein Andenken sei zum. Segen. rraun-, kowno, 10. Sept. Rabbi Nachum Baruch G i n z hm r g, bisher Rabbiner in Kibarty, ist zum Rabbiner von Ianow anstelle des vor kurzem Heimgegangenen „Janower Räw" gewählt worden. Rabbi Ginzburg gehört' zu den führenden Männern im Rabbinerstande des heutigen Litauen. Vermischtes. Emden, 7. Sept. Zu einer stimmungsvollen Weihefeier hatten sich am 6. v. Mts. Schulvorstand und, Gemeindeverwaltung, die Lehrer und Kinder und der Elternbeirat unserer.'Schule zusammengefunden. Es galt, die durch äußeren Umbau und innere Ausgestaltung neu in >Stand gesetzten Schulräume wieder ihrer Bestimmung zu übergeben. Nach einem wundervoll vorgetragenen Ma tauwu und einem eigens für diese Feier verfaßten Vorspruch — vorgetragen von einer Schülerin der ersten Klasse — nahm Herr Schulvorsteher Wolfs das Wort zu seiner Festrede. Einem stimmungsvollen Duett — (Scholaum row l'auhawei thaurossecho) folgte die Weiherede des Herrn Landrabbiner Dr. B l u m. Ausgehend von dem Gedanken, daß das Judentum uns die Verpflichtung auserlegt, alles, was der Ausübung einer religiösen Pflicht dient, so schön wie möglich zu gestalten (Hiddur mizwoh) führt Redner weiter aus, es fei mit Freude und Dank zu begrüßen, daß die Schulverwaltung trotz der Zeiten Ungunst und unter Opfern durch Renovierung der Schule dieser Verpflichtung Rechnung getragen hätte. — Nach Vortrag des Weihepsalms 30 nahm Herr Lehrer H i r s ch b e r g die neugeweihten Räume wieder in die Obhut der Lehrer und übergab sie aufs neue der Arbeit. Er eröffnete und schloß seine Ausführungen mit Psalmenworten und richtete herzliche Dankesworte an alle, die beim Gelingen des Werkes hilfreich mit tätig waren, insbesondere an Schul- und Gemeindeverwaltung. Unsere Jugend von heute sei unsere Gemeinde von morgen, und was wir ihr Gutes tun, tun wir uns selbst. Auf dieser Saat beruhe die Ernte von Jahrhunderten. Möge der Mögen Dowid am Eingang der Schule sie nicht nur nach außen hin "als jüdische Schule kennzeichnen, möge er das Wahrzeichen dafür sein; daß sie auch in ihrem Inneren, ihrem Geiste, eine jüdische Schule, im edelsten Sinne des Wortes fei und das besonders jetzt, da leider unzählige jüdische Schulen schon von der..Bildfläche., geschwunden sind. — Ein Knabe der II. Klasse^ Überbrckchtv in-schönen Versen' .seine und seiner Mitschüler Wünsche..sWach vorausgegangenem Adaun aulom beendete Herr'Lehrer Gattschal k mit nochmaligen herzlichen DankesworteN an' die Herren des Schulvorstandes und mahnenden Worten an die Kinder die wohlgelungene Feier. — Die gesanglichen und musikalischen Darbietungen wurden von Herrn Oberkantor Wolkenfeld geleitet. Grünsladl, 8. Sept. Herr Lehrer H. Lion aus Gtünstadt schreibt uns: Auf unserem jüdischen Friedhöfe haben vor etwa 8 Tagen bübische Hände ihr grauses, frevelhaftes Spiel getrieben. Das Haupttor wurde gewaltsam erbrochen, die am Eingänge befindliche Vorhalle, worin den Trauernden aus priesterlichem Munde' Trost gespendet wird und die Einsegnung der Toten stattfindet, in kaum wiederzugebender Weise besudelt, die Wandung teilweise hinausgestoßen und die Dachung durch Steinwürfe beschädigt. Ferner wurden ca. 5—6 Grabsteine umgeworfen und zum Teil beschädigt, u. a. ist auch die dem Andenken des für sein Vaterland gefallenen Kriegers Schmidt geweihte Tafel mutwillig entfernt worden. — Die Vorstandschaft hat gemeinsam mit dem Schreiber dieses bereits von dieser "Schandtat das hiesige Bürgermeister- und Polizeiamt verständigt; außerdem hat auch der Vorstand der Israelitischen Kultüsaemeinde. Herr Bertold Jacobi. dem Bezirksamt und der Staatsanwaltschaft in Frankenthal persönliche Anzeige erstattet, die selbstverständlich ihrer Entrüstung über diese feige hyänenhafte Tat Ausdruck gaben und, Der Israelit sich bereit erklärten, . alle Schritte zur Aufdeckung derselben zu tun. Wir haben uns inzwischen.selbst augenscheinlich von dem oandalischen Zerstörungswerk überzeugt und mit brennendem Weh empfunden, daß gewissen dunklen Elementen selbst die Heiligkeit und die geweihte Stätte eines Friedhofes, die Ehrfurcht vor dem Tode und die Rühe und d^r Friede der stillen Schläfer nicht Halt gebieten können vor solchem'verbrecherischen Heldentum. v ' vV.-'. * Berlin, 8. Sept. Das Stellenvermittlungsamt des B.I.A. (Rechtsanwalt Dr. Artur Katz, Berlin C. 54, Rosenthalerstraße 43) gibt folgende Niederlafsungsmöglichkeiten bekannt: für Aerzte in Schlesien, Pommern, Ostpreußen, Thüringen, Rheinland, Anhalt, Saargebiet, Hunsrück, bei Fulda (dringend), Kassel, Koblenz, Eschwege, in Kowno, Assistentenstelle für Gynäkologen in Berlin; für Zahnärzte in Thüringen, Ostpreußen, Hannover, bei Köln (sehr günstig), Zürich und Lübeck; für Ohrenarzt in Mittelstadt Hessen-Nassau; für Rechtsanwälte in Sachsen, Westfalen, Ostpreußen und Pommern. Eine Hauslehrer stelle ist bei Heidelberg zu besetzen, ein Lateinlehrer wird in Köln, ein Gymnasialdirektor in Kowno gesucht. — Sommervertretungen übernehmen Aerzte (auch Spezialisten für Hals-, Nasen-, Ohren); Beschäftigung suchen R e l i g i o n s l e h r e r.,, Zeichenlehrer (Kunstgewerbe), Laborantin (in Institut oder bei Arzt) und technische Assistentin. :,- Stellenvermittlung. Die Schomre Schabbos-Stellenvermitt'lung der Agudas Jisroel Frankfurt a; M. entfaltet in aller Stille eine Tätigkeit, die beweist, daß der Sabbatgedanke noch tiefe Wurzeln im jüdischen Volke hat und daß aus dieser Wurzel, bei guter liebevoller Pflege, noch manche schöne Frucht erblühen kann. Vom 1. Dezember 1929 bis 1. September 1930 hat allein die Abteilung für Damen 41 sabbatfreie Stellen vermittelt. Es find Verhandlungen mit verschiedenen Betrieben angebahnt, die unter gewissen Voraussetzungen bereit sind, jüdischen Angestellten den Sabbat frei zu geben. In manchen Geschäften kommen die Schwierigkeiten weniger vom Chef als vom Betriebsrat, der sich schwer dazu verstehen kann, eine Ausnahme für einzelne Angestellten zuzulassen, auch wenn diese den Ausfall des einen Aroeitstyges durch Ueberstunden in der Woche ersetzen. In bestimmten Fällen ließe sich eine Lösung dadurch erzielen, daß der fabbathaltende Angestellte auf e i n S e ch st e l seines Gehaltes zu Gunsten der Versicherungskasse oder einer anderen Angestelltenkasse verzichtete. In gewissen Betrieben könnten einige Angestellten an einer Maschine beschäftigt werden, die aus betriebstechnischen Gründen ohnehin an einem Tage in der Woche (also am siebenten) ruhen kann oder sogar muß. Man hat auch schon erlebt, daß jüdische Geschäftsinhaber, die glauben, für ihre Person das Sabbatopfer nicht auf sich nehmen zu können, damit ihre Reverenz dem Sabbat erweisen wollen, daß sie wenigstens einem jüdischen Angestellten unter gewissen Bedingungen die Möglichkeit zur Sabbathaltung geben. Auch diese Chance muß ausgenutzt werden. Man sieht, es gibt noch Möglichkeiten, dem Sabbat und feinen- Freunden zu helfen. Und es ist das eifrige Bemühen besonders der Frankfurter Schömre-Schabbos-Stellenvermittlung, all diese Möglichkeiten a u s zu s chö p f e n. NeUe Anregungen' rpepden. mit Dank antzWttttk^p. DDj-Mlrö der Stellenvertnittlyhgl befindet sich in' der ch'WMnßnsiraße 12: fLelefonnünnmrt '.(Pchäfting-Zentrale) E.' 47^4. Wahlversammlungder; Agudas 'Tisr6e(“Zugeydo>ruppe. u SlM.Sö.Mtay, den 7i September,' abends f<iri8'D,d«y Aula der' Israelitischen - - Bplksschuls die. .Wahlversamm- Ihjfötgj statt, zu der' die. ÄgußaZ; Hisroel-JugeNÜgrüppe die ihr '^ähe^hendjrn jüdischen—MtzchHbststde eingeladen hatte. Die Agudas jJisroel-Jugendgöup'pe hatte mit dieser Einladung beabsichtigt, eine freie Aussprache über die für uns Juden in , Frage kommenden Parteien herbeizuführen, die den jungen Menschen, die jetzt zum ersten Male ihr Wahlrecht ausüben werden, Gelegenheit geben sollte; über die gegenwärtige Lage der Parteien Klarheit zu gewinnen^Es scheint, jedoch, daß ein großer Teil der zahlreich erschienenen jungen Menschen die Veranstaltung als einen humoristischen Abend betrachtete, aitöetn man —/je' inHhwdeM best er — von seinem Störuntzstrieb Gebrauch ''mmygnI dürfe. So war es für den Versammlungsleiter keine' leichte Aufgabe, für die notwendige Ordnungund- Ruhe zu sorgen. In Vertretung des abwesenden Herrn Hartog Hartogsohn begrüßte Herr Referendar Albert L o e w e n - t h a l die Anwesenden. Er betonte, daß die Agudas Jisroel-Jugendgruppe — in bewußtem Gegensätze zu den neutralen jüdischen Jugendverbänden — auf jedem' Gebiete 'eine scharf umrissene Stellung einnehmen müsse. Sodann ergriff Herr Rechtsanwalt Jsak Rosenh e i m das Wort zu Ausführungen über die Zentrumspartei. Der Redner führte u. a. aus, daß eigentlich keine Partei uns helfen könne, sondern T*pnV w*> ps t=r»B?3Br was by k^s- Die Gegensätze zwischen rechts und links seien dauerder Natur und sei das Judentum lediglich an deren Ueberwindung (Synthese) und damit .der Erlangung des Friedens, nicht aber an der Unter- Nr. 37. Seite 9 stützung einer der Kampfparteien, von denen doch keine siegen könne, interessiert. Da die Rechte unserer Rasse, die Linke unserem Geist (vgll Schächtoerbot Bayern und Schweiz,. Schreibzwang am mp in Sachsen, Religionsverfolgung in Rußland) feindlich gesinnt sei, so könne nur das Zentrum für uns in Frage kommen, das' ln Angelegenheiten des Schächtverbots, des Sabbatschutzes, der Konfessionsschule im Gegensatz zu allen anderen Parteien' stets unbeirrt und mit Eifer für unsere Interessen eingetreten sei und schon aus Selbsterhaltungsgründen weiter eintreten werde. Antisemitismus einzelner untergeordneter Stellen, wie er sich übrigens in sämtlichen Parteien finde, sei demgegenüber nicht von Bedeutung. Herr Referendar Albert Loewenthal sprach sodann für die Deutsche Staatspartei. Nach einer ausführlichen Darlegung der Gründungsgeschichte und der einzelnen Programmpunkte der neuen Partei kam er aus die vor allem interessierende Frage der Stellung zum Antisemitismus sowie aus Herrn Mahraun zu sprechen. Ganz unwichtig sei es, ob und wieviele jüdische Kandidaten die Staatspartei aufgestellt habe. Wenn man auch den in dem Mahraun'fchen Manifest ausgesprochenen Worten nicht wörtlich zu glauben brauche — der Arierparagraph bestehe weiter — so dürfe man doch Herrn Koch-Weser unbedingtes Vertrauen schenken. Vor allem verlangte der Referent mehr Optimismus von den Juden! Er wisse genau, daß die Staatspartei kein Ideal für die Juden sei, aber immerhin sei'sie, seiner Meinung nach, noch das kleinste Uebel neben Sozialdemokratie und Zentrum. Die S. P. D. sei, trotz aller Wahlplakate gegen den Jnteressenschacher, eine reine Jnteressenpartei, die gezeigt habe, daß sie unfähig sei, zu regieren. Die Zentrumspartei sei und bleibe immer eine katholische Interessenvertretung, die zwar in Schächt-. und Schulfragen für uns sei, aber sonst ihren eigenen Weg gehen werde. Die Deutsche Staatspartei dagegen sei die Interessenvertretung der Gesamtheit des deutschen Staatsvolkes. ' Als dritter Redner sprach für die Sozialdemokratie Herr Erich Weill, der trotz feiner Jugend (Herr Weill ist noch nicht wahlmündig) bewußt vom Vorstand der Agudas Jisroel-Jugendgruppe als Redner aufgestellt worden war. Der Redner untersuchte die einzelnen Parteien hauptsächlich vom Standpunkt des Ausspruches unserer Weisen: i'vn diVp ns um Wir sollten der Welt zeigen, daß wir die Lehrer der Menschheit sein sollen, und können uns deshalb nicht auf das rein katholische Zentrum stützen^ Die Staatspartei se» zunächst eine Kompromißpartei, deren Liberalismus zum Teil zu einem der Tauroh widersprechenden Kapitalismus führe. Der Redner kam dann auf vie Frage der Religion in der S. P. D. und betonte, daß man die Stellung dieser Partei bei der Schächtfrage in Bayern nicht verallgemeinern dürfe, da diese ein Racheakt gewesen sei. Die S, P. D. wolle mit ihrem Grundsatz: Religion ist Privatsache, nur die Kirche schwächen und wende sich damit nur gegen das Neue Testament. Dagegen sei gerade der antikapitalistische Sozialismus genau der von der Tauroh vertretene Standpunkt. Man müsse daher den religiös-syzialistischen Flügel unterstützen. Anschließend fand eine angeregte Diskussion statt, bei der jedoch wegen der Fülle der Meldungen die Redezeit beschränkt werden muhte. Leider kam es bei der Diskussion zu einigen unangenehmen Vorfällen, die z. T. mit der Idee der Agudas Jisroel nicht gut in Einklang zu bringen waren, so daß sogar einmal'der Vorsitzende des Organisationsvorstandes das Wort zu einer ernsten Erklärung ergreifen mußte. Die Diskussion zeigte, daß ein großer Teil der anwesenden Jugendlichen gefühlsmäßig stark sozialistisch eingestellt war. Es wurde u. a. noch di^jMmge aufgeworfen, ob:;.es nicht/noch andere Parteie>«!'gave); denen man feine'. Stimmüstgeben könne. Es wuMsfer-rer auf ben eigentlichen Sinn einer solchen WahlverEM.mlUng!!chingewiesen.; und betont, daß man mehr Üie''großen.Kistner- und;ojWnpolitischen Gesichtspunkte hätte berücksichtigen Wffeß. Diesem Einwurf wurde/ berechtigter Weise entgegtygesetzt, daß es sich für uns orthodoxe Juden in erster Linie um die kulturellen Angelegenheiten, wie Schulreform und Schächtfrage, sowie um unsere Existenz handele. — Die Versammlung wurde gegen 24 Uhr geschlossen. Man darf vielleicht doch hoffen, daß die Einsichtigen und Verständigen immerbin doch einige Anregung von der Veranstaltung empfingen. Agudas Iisroel-Orlsgruppe. Im Anschluß an einen Vortrag des Herrn Jacob R o s e n h e i m über „Die gegenwärtige Lage der Agudas Jisroel", über den noch Näheres mitgeteilt wird, findet am Sonntag, den 21. September, nachmittags 3.30 Uhr im Lokale Schwanenstraße 12 eine Generalversammlung der Agudas Jisroel-Ortsgruppe statt, und zwar mit folgender Tagesordnung: a) Bericht des Vorstandes; b) Anträge; c) Aussprache: d) Neuwahlen. — Anträge sind bis 18. September einzureichen. An der General-Versammlung können nur Mitglieder teilnehmen, die ihren Beitrag für das letzte Semester 5690 bezahlt haben. Zerline Fromm 71 "V- Twv!- by Ivn nnmi nVia^> nm jy- Mit dem am letzten Sonntag verschiedenen Frl. Zerline Fromm ist eine jener Frauengestalten dahingegangen, deren Seelenadel sich schon in den Gesichtszügen ausprägte. Treu den Traditionen ihres Elternhauses, suchte und fand sie ihre Lebensaufgabe im Dienste an den Mitmenschen. Herzensgüte und vornehme Gesinnung strahlten von ihr aus.