Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 34 (21.8.1930)
- Date
- 1930-08-21
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10. Nr. 34 Der Israelit 21. August 1930 der Regierung gesperrt. Die Verbindungen der Kolonien untereinander waren unterbrochen. Aber der drahtlose Telegraph, der seit 3000 Jahren die Herzen des jüdischen Volkes verbindet, konnte von der Regierung nicht unterbrochen werden. Zwar fühlten wir uns einsam, wie in einer Wüste, von der Welt abgeschnitten, und wir allein hatten für uns zu kämpfen, aber das Bewußtsein, daß das jüdische Volk in der ganzen Welt unseren Schmerz teilt und sich unseretwegen sorgt und nichts unterläßt, um uns zu helfen, ja, sogar bereit steht, unsere Reihen aufzufüllen, wenn wir fallen müßten, gab uns ungeheure Kraft für unseren heiligen Kampf. Ueber alle Parteiunterschiede hinaus reichte man sich die Hände und verstand seine Verantwortung. Der einsame Chaluz, der bei dem traurig bezauberten Berg von Tel-Chai steht, der Chaluka-Iude aus Mea-Schearim und der magere ausgemergelte yemenitische Jude aus Tel- Awiw haben sich vereinigt im Kampfe gegen den gemeinsamen Feind. Von der einen Seite ein barbarischer Aufstand dunkler, Unzivilisierter, fanatischer, entfesselter Asiaten, auf der anderen Seite tosendes Meer. Doch auch jetzt verzweifelten wir nicht. Wir beschlossen, daß wir uns lebendig nicht ins Meer werfen lassen werden . . . Der anbrechende Morgen bestätigte leider unsere schlimmsten Befürchtungen. Es hatte sich herausgestellt, daß wir uns auf einem brennenden Vulkan befinden. Es wurde uns berichtet, daß die Vororte von Jerusalem heftig angegriffen waren, und daß zahlreiche Häuser in Brand gesteckt wurden. Dank dem jüdischen Selbstschutz konnte eine Brandschatzung der-gesamten Stadt Jerusalem verhindert werden. Aus Moza erhielten wir die Nachricht von der Niedermetzelung einer ganzen siebenköpfigen Familie, sowie von großen Zerstörungen. Weitere Schreckensbotschaften kamen uns aus Chulda, Beer- Tobiah, Har-Tob. Am Sonntag kam es zu den ersten Zusammenstößen in Jaffa zwischen Arabern und Polizei, bei welchem die Araber 8 Tote und 15 Verletzte hatten. In einem Zusammenstoß zwischen Arabern und jüdischem Selbstschutz hatten die Juden 6 Tote und einige Verwundete zu beklagen. Die Verlustzahl der Gegner ist nicht bekannt. Nach 60 langen Stunden und langem Harren nach '17» »72' pxn wurde das erste englische Kriegsschiff „Sussex" gesichtet, das aus Malta zu uns unterwegs war. Das Erscheinen des Kriegsschiffes bot eine kleine Beruhigung der Gemüter, aber bei denjenigen, welche die englische Politik in Palästina kannten, war die Freude nicht ungetrübt . . . t. Am Montag, den 26. August, um 4.30 Uhr nachmittags, hatten 60 englische Soldaten mit 2 Offizieren Jaffa verlassen, um nach Hebron zu fahren. Ich wurde als Wegweiser und Vermittler zwischen ihnen und der Bevölkerung mitgesandt. Ich hatte wohl von Exzessen in Hebron gehört. Nähere Berichte fehlten mir jedoch. Die Soldaten waren stark bewaffnet und auf einen schweren Kampf gefaßt. Beide Offiziere hatten sich zu mir gesetzt und ich lernte mit ihnen einen Perek in Hilchoth Erez Jisrael und Zionismus. Sie zeigten lebhaftes Interesse und bedauerten redlich das traurige Schicksal des jüdischen Volkes. Auf der Durchfahrt durch Mikweh-Jisrael bemerkte ich einige Chaluzim, die am Tor Wache hielten. Ich hob mein Gewehr in die Luft und schrie ihnen zu: ls'vxi pmworauf ich die klingende Antwort erhielt: i»2 faxi pm! uxixi uny- Wir fahren in die mw nn- Die Soldaten fingen an, englische Lieder zu singen. Ihr Widerhall erinnerte mich daran, daß es einmal eine Zeit gegeben hat, wo zwischen den Bergen der Gesang jüdischer Krieger erscholl, nämlich der der Truppe Juda Makkabis. Viele Gedanken und Erinnerungen tummelten sich in meinem Gehirn. Es wurde mir beklommen ums Herz. Bange fragte ich mich: Wohin fährst du? Mit wem fährst du? Wozu fährst du? Auf dem ganzen Weg nach Jerusalem trafen wir keinen Menschen. Auf der Durchfahrt durch Moza sahen wir die Verwüstungen, die dort angerichtet worden waren, und Tränen kamen mir gegen meinen Willen in die Augen . . . In Moza bemerkte ich von weitem einen Araber, der einen Talis mit Zizis trug. Wir hielten, nahmen ihn ins Auto und lieferten ihn später der Polizei in Jerusalem aus. Einige Kilometer vor Jerusalem trafen wir drei englische Polizisten. Sie begrüßten uns, und riefen uns, nicht ahnend, daß ein Jude dabei war, zu: „The bloody Jews are waiting for your protection". Ich sprang sofort auf und sagte ihnen, daß ich Jude bin. Ich schrieb ihre Nummern auf und kündigte ihnen Anzeige in Jerusalem an. Der Offizier veranlaßte sie, sich bei mir zu entschuldigen. Ich erwiderte ihnen, daß sie wohl meine Verzeihung hätten, aber nicht die des jüdischen Volkes . . . Um 6 Uhr abends trafen wir in Jerusalem ein. Infolge des Belagerungszustandes war mit Ausnahme einiger bewaffneter Engländer niemand auf der Straße zu sehen. Aus jüdischen Häusern blickten bangende, sorgenvolle Gesichter auf uns. In den Gassen herrschte Totenstille Jerusalem trauert noch um ihre getreuen Kinder, die durch Feindeshand gefallen . . . Eilig durchfuhren wir die Hauptstraßen der Stadt und hielten am Russischen Platz an, wo die Regierungsbeamten uns feierlich empfingen. Ich hatte die Absicht, Rabbi Kook zu besuchen, um neue Nachrichten zu erfahren und um ihn zu fragen, wie ich mich in Hebron für die Juden nützlich machen könnte. Der Offizier teilte mir aber mit, daß er jede Minute Befehl zur sofortigen Weiterfahrt nach Hebron erwarte und mich nicht entbehren könne. Ich mußte daher den Besuch bei Rabbi Kook unterlassen und! ging in ein jüdisches Haus, um etwas zu genießen. Hier l erfuhr ich plötzlich die Wahrheit über Hebron. 63 Juden waren dort auf brutalste Weise niedergemetzelt worden. Unter ihnen befanden sich 22 meiner besten Freunde, mit denen ich in Litauen zusammen gelernt hatte. Man erzählte mir, daß heute früh die a’emp zu 12p gebracht worden waren, und daß vor einigen Stunden die übrigen Flüchtlinge und Verwundeten aus Hebron eingetroffen sind, während in Hebron nur ein lebender Jude zurückgeblieben ist, der einzige jüdische Polizist der Hebroner Polizei . . . Diese traurige Botschaft schmetterte mich zu Boden. Ich wollte nicht in die 773'inn i'y fahren und wandte mich an den Offizier mit der Bitte, mich von der Reise zu dispensieren. Meine Bitte wurde abgeschlagen. Ich mußte mit den Soldaten nach Hebron fahren. Ich gedenke noch der großen Freude, die ich auf meiner ersten Fahrt nach Hebron hatte, meine Freunde in der Jeschiwah zu sehen und dem Schiur von Rabbi Mordechai Epstein «rtj'to zu lauschen. Und heute fahre ich, ihr frisches Grab zu sehen, ihr noch warmes Blut zu bedecken. Vor meinen Augen erwachten ihre Gestalten, und ich wollte nicht glauben, daß diese jungen lebhaften Geistesheroen nicht mehr unt^r uns weilen . . . Bei Sonnenuntergang hatten wir Jerusalem verlassen. Ein kühler Wind blies vom Meer. Vor großer Aufregung und Schmerz schossen mir bittere Tränen in die Augen. Ich weinte wie ein Kind. Die Offiziere wollten mich trösten, aber dies trug nur noch dazu bei, meinen Jammer zu vergrößern. Von weitem erblickte ich das °?m 12p. Ich bat die Offiziere um Erlaubnis, mich einige Minuten beim 12p verbringen zu lassen. Meine Bitte wurde abermals abgewiesen mit dem Bemerken, daß ausdrücklicher Befehl gegeben worden sei, ohne jegliche Unterbrechung, so eilig wie möglich nach Hebron zu fahren. Diesmal gab ich nicht nach. Nach vielen Vorstellungen über die Heiligkeit und Wichtigkeit des Ortes, haben sie eingewilligt, ihre Fahrt auf 5 Minuten zu unterbrechen. Die Feder ist zu arm, meine erregten Gefühle dieser Minuten auszudrücken. Eines ist sicher. Dieser 5 Minuten, die ich am imi 12p verbrachte, werde ich mein ganzes Leben gedenken. O! Teure und heilige Minuten waren mir das, vielleicht die kostbarsten meines Lebens.' Ich stand am 12p' und es brauste und tobte in mir. Es war Fügung, daß ich in solch schrecklichem Zustand an diesem heiligen Orte mein Herz ausschütten sollte. Teure Mutter Rahel! Weißt Du, daß man in Hebron das Licht der Welt ausgelöscht hat, das Licht der Thora? Weißt Du auch, daß man am hellen Tage junge Menschen o'»2n 'i'n^n, die Elite des jüdischen Volkes, hingeschlachtet hat? Teure Mutter, weißt Du, daß Deine Kinder vor einigen Stunden hier durchgeführt wurden, verwundet, niedergeschlagen, der Schande preisgegeben? Ach, teure Mutter? Wieviel Zerstörungen hast Du schon gesehen! Wieviel Leiden kamen schön über Deine Kinder! Wieviel Geschrei und Wehklagen hast Du schon von Deinen armen Kindern gehört? Ist der Becher der Tränen nicht schon voll? Sage, wieviel fehlt noch? Ich will ihn voll machen mit meinen Tränen und mit meinem Blut! In meinen Ohren klingen die heiligen Prophetenworte: - . . 71'32 by 712273 S>711 O’Dlian '22 '773 X81X3 777312 5»'p Unsere alte Mutter Rahel weint. Sie weint mit mir mit, und unsere Tränen vermischen sich . . .? myniTi t6x n’xin! 71x11 py? 18177 X1IX 2X IX 1X32 08'«777,1 Weiter vernehme ich die klingende Stimme des Propheten: -ll!>122!' D’32 121X7 . . . 71X818 1'3'»1 '228 1?>1p '»38 Ich verabschiedete mich vom ^ni 12p. Mit zitternden Knieen stieg ich ins Automobil zurück. Als ich die i'y TU'iTiTi erblickte, beschloß ich, sofort den jüdischen Polizisten aufzusuchen und danach zum großen brüderlichen Grab der cv'viip zu gehen. Aber es kam anders. Als wir in Hebron eintrafen, war die Nacht schon hereingebrochen. Die Gassen waren völlig ruhig. Wir fuhren am Haus der Jeschiwah vorbei. Mein Herz wollte zerspringen. Wir blieben bei dem Polizeihaus stehen, wo der bekannte Held, Coperate, uns empfangen hatte. Traurig und dramatisch war mein Zusammentreffen mit dem jungen litauischen Bachur aus Wilkomir, der in der Hebroner Polizei diente. Als er mich erblickte, fiel er mir mit jammervollem, hysterischem Weinen um den Hals. Er bestürmte mich mit Fragen nach den Flüchtlingen, ob sie noch am Leben seien, was in Jerusalem geschehen sei, was in Tel-Awiw, Pethach-Tikwah und in den übrigen Kolonien. Wieviel Juden sind am Leben geblieben?! Er sagte, daß, wenn ich 10 Minuten später gekommen wäre, ich ihn nicht mehr lebend angetroffen hätte. Er hätte Selbstmord begehen wollen, da ihm die arabische Polizei erzählt hatte, daß die Hebroner Flüchtlinge in Bethlehem von Arabern umgebracht worden wären, in Jerusalem soll Man die halbe Stadt vernichtet und 10 000 Juden auf grausamste Weise ermordet haben! Tel-Awiw und Pethach-Tikwah seien niedergebrannt, und die Bewohner ins Meer und in den Jarkon geworfen worden. Gleiches Los hätte die übrigen Kolonien des .ganzen Landes getroffen. Ich beruhigte ihn und sagte ihm, daß alles Lüge fei. Weiter teilte ich ihm mit, daß doch die Hoffnung bestehe auf ein baldiges Ende der Unruhen. Er war ungeheuer erregt. Meine Worte wirkten beruhigend auf ihn. Die Soldaten erhielten Befehl, schnell Abendbrot zu essen und gleich danach Untersuchungen bei den Arabern vorzunehmen und die zu verhaften, bei denen man verdächtige und geraubte Gegenstände finden würde. Ich j fjatte schon vergessen, an das Grab meiner Freunde zu 'gehen, und um halb neun Uhr abends begannen wir unsere Arbeit. Die Araber haben schon geschlafen. Sie haben offenbar nicht mit uns gerechnet. Die Soldaten umzingelten die Wohnviertel, und die Untersuchungen begannen. Finster wurde es mir vor den Augen, als ich Aexte, Schwerter und Spaten fand, die mit dem Blut befleckt waren, das in den Adern meiner Freudne geflossen war. Wir besuchten das Slonimsche Haus, in welchem in einem einzigen Zimmer 23 Menschen hingemordet worden waren. Decken und Wände waren mit Blut und Mark bespritzt. Das Haus sah aus wie ein Schlachthof. Viele Gegenstände aus jüdischem Besitz wurden vorgefunden, und man verhaftete über 200 Araber. Die Untersuchung dauerte bis 1 Uhr nachts. Hierauf gingen wir schlafen im Gebäude des Stadtrates. Die Soldaten schliefen gut, ich aber überhaupt nicht. Die blutbefleckten Aexte, Hacken und Schwerter tanzten mir vor den Augen und raubten mir jeglichen Schlaf. Bei Tagesanbruch — alle schliefen noch — stand ich auf, nahm mein Gewehr und begab mich ins Haus der Jeschiwah. Es war noch vor Sonnenaufgang. Tau bedeckte den Boden. Auf dem Weg traf ich niemanden als einen wachthabenden Soldaten. Nach der Begrüßung fragte er, wohin ich gehe. Ich konnte ihm nicht antworten und setzte meinen Weg fort. Mein Herz raste, als ich auf den Schwellen des Jeschiwahhauses stehen blieb. In allen Räumen herrschte eine heilige grausame Totenstille. Ein Schauder ging mir über den ganzen Körper. Neben einem zerbrochenen ixiipo pix und einem zerrissenen nun ivo fand ich auf einem Ständer geronnenes Blut des i'8v8, der das erste Opfer gewesen. Ich zerbrach den Ständer, und nahm das Brett, auf dem sich die Blutflecken befanden, sowie den zerrissenen Tum Ivo- Als ich das Jeschiwahgebäude verließ, war die Sonne bereits ausgegangen. Ich ging nun zum jüdischen .7ni2p7i ti'2 Als ich von weitem das 12p der v'ixiip erblickte, wollten mir die Knie den Dienst versagen. Ich hatte keine Tränen mehr zum Weinen. Ich begrub das Brett und den nun 120- Dann ließ ich mich an dem Grab meiner Freunde nieder, den Kopf an den frischen Hügel gelehnt. Ein tiefer Schlaf überkam mich, und als ich erwachte, hatte ich einen Traum geträumt, dessen Inhalt mein ewiges Geheimnis und meine ewige Gewißheit bleiben wird ... (Uebertragen von S. Hamburger, Dozent an der Jeschiwah in Montreux.) Reisebrief aus Rad Münster a. St. Verregnete Ferien sind nicht angenehm, mancher bleibt zu Hause, weil er keine „Zeit" hat, manchem gefällt dieser „Sommer" nicht. Doch, sobald die Sonne einmal „lächelt", wird abgedampft, aber nicht zu Wasser, sondern in knapp 2 Stunden bringt uns der Eilzüg nach dem idyllisch gelegenen, von Burgen und Felsen umringten und ins Nahetal eingebetteten Bad M ü n st e r a. St. Einen kleinen „Garten Eden" könnte man diese „Perle" des Nahetales nennen. Was besonders auffällt, ist die herzliche Art des Umganges und der Zuvorkommenheit vom Kurdirektor bis zu seinem letzten Beamten. Man fühlt sich so recht wohl hier und hat das Empfinden, ein gern gesehener Gast bei der biederen Bevölkerung zu sein. Aber von Radium- und Solbädern allein kann man nicht gesunden,' die im Kurgarten vorhandenen großen Gradierwerke sorgen auch für den richtigen Hunger und diesen stillt in bester Weise das einzige unter Aufsicht gestellte und vorzüglich geleitete^ jüdische Hotel Strauß. Eine einzig große Familie fühlen sich alle anwesenden Gäste im jüdischen Hotel, und das Herz ging mir so richtig auf, als am Freitag Abend gar ein Frankfurter Gast „Heimatklänge" als yn -rtönen ließ. Auch in religiöser Beziehung entbehrt der selbst „Verwöhnte" nichts von seinen Gepflogenheiten. Der junge, äußerst liebenswürdige jüdische Badearzt steht jedem Gast mit Rat und Tat zur Seite. Leider ist unsere Kurzeit bald um, die „eiserne Pflicht" legt „Fesseln" um unsere freie Zeit, die schönen Sommerferien. Wochenkalender v 23. — 30. August 1030 - 29. Ab bis 6. Elul 5690 Samstag 23 2X 29 1X17177 1'2128 77X1 Sonntag 24 39 1x171 vxii 'x pypini Montag SS s 25 *>lVx 1 " " '2 Dienstag 26 - 2 Mittwoch L, 27 3 Donnerstag 28 4 Freitag 29 5 Samstag 30 6 E3't321«7 Verantwortlich für den allgemeinen Teil und das Feuilleton S. Sch achnowitz, Frankfurt a. M.; Inserate i. V.: S. Schachnorvitz. ebenda. — Für die pädagogische Beilage: Lehrer L. Kaufmann, in Sprendlingen (Kr. Offenbach). — Verlag des Israelit und Hermon G. m. b. H., Frankfurt a. M. — Druck: Hermon-Druckerei» Frankfurt a. M.