Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 31 (31.7.1930)
- Date
- 1930-07-31
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10. Nr. 31 Der I s r a «• I t t 31. Juli 1930) qenbe Vorträge statt: Frau Dr. Weiner: Dre Juden ttn deutschen Wirtschaftsleben;; Herr Rabb. Dr. Baerwald: ' Moses Mendelssohn; Herr Dr. Leo Deutschländer, Wien: Goethe und die Bibel; Herr Pros. Dr. Unna: Shakespeares Shylok; Herr Theo Harburger: Synagogale Kunst in Bayern; Herr Rabb. Dr. Salomon: Geschichte der Juden in Deutschland im ersten Jahrtausend. D,e Vortragsabende, die zum Teil außerordentlich gut besucht waren, fanden lebhaften Anklang und hatten eine qute Kritik in den hiesigen Zeitungen. Es fei besonders erwähnt, wie groß das Interesse und die Beteiligung der nichtjüdischen Bevölkerung war. Auch die Entwicklung der Lehrkurse machte erfreuliche Fortschritte. Es wurden abgehalten: Ein zweiwöchentlicher Geschichtskurs und ein wöchentlicher Jesajakurs von Herrn Bezirksrabb. Dr. H. Levy. Mit der Sammlung einer Bücherei ist bereits begonnen worden. Die Generalversammlung brachte das rege Interesse der Gemeindemitglieder zum Ausdruck und die Freude darüber, daß das geistige Leben der Regensburger jüdischen Gemeinde durch die Gründung und Arbeit des Vereins eine wesentliche Bereicherung und Förderung erfahren habe. Allgemeine Anerkennung fand das hohe Niveau der Vorträge. Stuttgart. 27. Juli. Dem Geschäftsbericht der Chewras-Bachurim» Stuttgart, entnehmen wir, daß im abgelaufenen Vereinsjahr folgende Veranstaltungen stattsanden: Eine Simchas Tauroh-Feier in den Räumen der Pension Agulnik, ferner eine grohangelegte Chanukka- Feier im Oberen Museum und am Purim eine Kinderfeier (mit Bewirtung). — Für das Winter-Semester ist ein weiterer Ausbau der Schiurim geplant, ebenso die Vergrößerung der Bücherei. Berlin, 28. Juli. Nachdem der Jüdische Friedensbund im Laufe ds. Js. durch mehrere öffentliche Kundgebungen für den Gedanken der Beteiligung der jüdischen Gemeinschaft an dem Friedenswerk der Religionen weite Kreise gewonnen hat, ist er nunmehr bemüht, die tiefere Kenntnis der Friedensprobleme und der Methoden der Friedensarbeit unter unseren Glaubensgenossen zu verbreiten und sie zur aktiven Förderung dieser Arbeit anzuregen. Dieses Ziel kann nicht mehr durch große Versammlungen, sondern nur im Rahmen kleinerer Zusammenkünfte und durch persönliche Aussprache wirksam angestrebt werden. Zur Veranstaltung derartiger Studien- und Diskussionsabende haben, zunächst in Berlin, jüdische Friedensfreunde hilfreiche Hand geboten, indem sie ihre Wohnungen für diesen Zweck zur Verfügung stellen. Auf der anderen Seite haben viele Rabbiner sich bereit erklärt, Heimabende solcher Art durch Ansprachen zu eröffnen. — Im Hause des Herrn Vankprokuristen Willy Levy hielt Herr Rabbiner Dr. Karl Rosent h a l einen lehrreichen Vortrag. An der darauffolgenden Diskussion beteiligten sich hauptsächlich Dr. Fritz Bamberger und Lehrer I. Silberberg. Herr Rabbiner Dr. F r e i m a n n vereinigte in seinem Hause zahlreiche Vertreter der konservativen Kreise, die seinen anregenden Ausführungen mit großem Interesse folgten und dann auch selbst das Wort ergriffen. Unter den Anwesenden bemerkte man die Herren Dr. Gumpertz, Moritz Neumark, Michael Herzog, Felix Goldschmidt, Dr. A. Wittkowski, Jacob Rothstein. — In den Räumen des Herrn Oscar G. Norden versammelten sich hauptsächlich Mitglieder der U. O. B. B.-Logen. Auf eine einleitende Ansprache des Hausherrn folgten sehr bemerkenswerte Ausführungen des Herrn Rabbiners Dr. Salomonski, die die Beteiligung der jüdischen Gemeinschaft an der Friedensarbeit nicht nur vom religiösen, sondern auch vom praktischen Standpunkt beleuchteten.. Es knüpfte sich daran eine längere Aussprache, an der sich in erster Linie die Herren Dr. Josef Hirsch, Amtsgerichtsrat Dr. Goldschmidt, Handelsrichter Sally Kirschstein, Dir. K. M. Baer, Bruno Kantorowicz, Martin Brun beteiligten. — Einen besonderen Charakter trug der von Herrn und Frau Dr. Max G i n s b e r g veranstaltete Teeabend, dem zahlreiche Damen und Herren beiwohnten. Die Einleitung bildete ein musikalischer Teil, in dessen Rahmen der Violinvirtuose Alfred Wittenberg, Frau Prof. Sachs und Oberkantor Friedmann Ausgezeichnetes boten. Herr Dr. Ginsberg eröffnete die Reihe der Ansprachen. Im Mittelpunkt stand der aufschlußreiche, durch persönliche Erinnerungen belebte Vortrag des Herrn Rabbiners Dr. Warschauer. Gehaltvolle Worte richtete an die Anwesenden der erste Vorsitzende des Jüdischen Friedensbundes, Direktor Oscar Wassermann. Ueber die Ziele und Wege der jüdischen Friedensbewegung sprach Dr. Alfred Nossig, Vorsitzender des Arbeitsausschusses des I. F. — In der Diskussion, die sich bis in die späten Abendstunden hinzog, kamen u. a. zum Wort Rabb. Dr. Löwenstamm, R.-A. Heinrich Stern, J.-R. M. Placzek, Kammergerichtsrat Naumann, Dr. Josef Hirsch, R.-A. Dr. I. Blumenthal. Der Abend schloß mit einer Rezitation von Frl. Hansi Borchardt. — Durch die vielseitige Beleuchtung der Friedensprobleme, die Ungezwungenheit der Aussprache und die Kraft des Friedenswillens, den die meisten Redner bekundeten, haben die Heimabende der jüdischen Friedensbewegung einen neuen Impuls verliehen und ihr viele wertvolle Freunde zugeführt. Es ist zu erwarten, daß Veranstaltungen solcher Art auch in anderen Zentren eingeführt werden. Berlin, 24. Juli. Um seinen Aufgaben im Bereiche der Jdeen-Propaganda in umfassenderer Weise Nachkommen zu können, hat der Jüdische Friedensbund einen Propaganda-Ausschuß ins Leben gerufen, zu dessen 1. Vorsitzenden Herr Dr. Josef Hirsch, langjähriger Vorsitzewd.er. des Verbandes Berliner Logery. ge> wählt wurde. Der neue Ausschuß.umfaßt Vertreter, der anderen Organe des I. F-, insbesondere des Frauen- Ausfchufses Uivte.r Führung von. Frau Dr. Efchelllacher,, sowie eine Reihe von Persönlichkeiten, die sich bereit erklärt haben, in diesem Rahmen, für die Ziele des, Friedensbundes zu. wirken, so die Herren Rabb. Ds,. Salomonski,, Rabb. Dr. Karl Rofenthal, Rabb. Dr:. Prinz,, führende Männer der B. B.-Logen, wie Oscar G, Norden, Adolf Schoyer. San.-Rat Dr. Alfred GMschmidtz, Dir. Karl M. Baer, ferner Architekt Rudolf Kraus u. — In seinen ersten Sitzungen befaßte sich der Prop«.- ganda-Ausschuß besonders mit der Frage der Vorbereitung von. Veröffentlichungen, für die Erwachsenen und für die Jugend, da der Mangel einer jüdischen Friedensliteratur stark empfunden wird;; ferner mit dem Problem der Erfassung und Organisierung, der jüdischen Massen für das Friedenswerk. — Auch im. Reich macht die jüdische Friedensbewegung trotz der heißen Jahreszeit erfreuliche Fortschritte. Die FranksurterOrtsgruppe hat unter der Leitung ihres Vorsitzenden, Dr. Martin B u b e r, einen stark besuchten. Aussprache- Abend veranstaltet, den Dr. Buber mit einem Vortrag über das Thema einleitete: „Weshalb brauchen wir einen Jüdischen Friedensbund?" Für die Fühlungnahme mit den religiösen Friedensbünden der anderen Bekenntnisse hat die Frankfurter Ortsgruppe einen besonderen Ausschuß eingesetzt — Innerhalb des Vorstandes wurden die Aemter folgendermaßen verteilt: stellv. Vorsitzende: Frau Paula Nassauer und Dr. Eduard Strauß; Schriftführerin: Frl. Edith Falk; Schatzmeister: Rabb. Dr- C. Seligmann. Für den Herbst bereitet die Frankfurter Ortsgruppe Kundgebungen und Veröffentlichungen vor. die ihre besondere Auffassung von den Aufgaben der jüdischen Gemeinschaft im Friedensbereiche zum Ausdruck bringen werden. — Das Hamburger Initiativkomitee wählte anläßlich seiner definitiven Konstituierung zum 1. Vorsitzenden Herrn Jacques Meyer, zum stellv. Vorsitzenden Herrn R.-A. Dr. Eichholz. Das Schriftführeramt hat Frau Dr. Taitza übernommen. Herr Jacques Meyer hat eine rege Tätigkeit sowohl im intern-jüdischen Bereiche, als auch zwecks Aufnahme von Beziehungen zu den anderen religiösen Friedensgruppen eröffnet. — Das wachsende Interesse, welches der jüdischen Friedensbewegung entgegengebracht wird, hat sich auch darin bekundet, daß neuerdings wieder eine Reihe von B. B.-Logen, Schwesternvereinigungen und Israelitischen Frauenvereinen verschiedener Art dem Jüdischen Friedensbund beigetreten sind. Ebenso hat sich die Zahl der dem I. F. angeschlossenen Gemeinden erheblich vermehrt. — Die Jüdische Gemeinde Berlin hat die dem Jüdischen Friedensbund bewilligte Subvention in Anerkennung seiner gemeinnützigen Wirksamkeit für das laufende Jahr erhöht. Sprechsaal. Eine Richtigstellung! Bad kissingen, 21. Juli 1930. In den Mitteilungen des Jüdischen Lehrervereins für Bayern, die der Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung vom 15. Juli beigelegt ist und in den Blättern für Unterricht und Erziehungsbeilage des Israelitischen Familienblattes vom 17. Juli 1930 veröffentlichen die Herren Rosenfeld und Adler-München eine Erklärung, in der sie auf meinen Artikel „Das bayerische Schächtverbot und seine Lehren" Bezug nehmen. In dieser Erklärung behaupten diese Herren, in meinem Artikel sei den jüdischen Lehrern der Vorwurf. gemacht, für die Entwicklung der Schächtfrage in Bayern verantwortlich zu sein. Diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen von einer Verantwortlichkeit irgendwelcher Personen oder Klassen des Judentums für den Ausgang der Angelegenheit ist in meinem Artikel keine Rede. Ich stelle lediglich fest, daß wir gerade in Sachen Schechitoh viel vernachlässigt und, soweit mein Artikel die Lehrer berührt, dieselben häufig geringschätzig über die vv'rw gesprochen haben. Es ist dies eine Tatsache, die sich nicht ableugnen läßt! Seit einer Reihe von Jahren hört man aus Lehrerkreisen durch Wort und Schrift abfällige Worte über die .iv'nv, wie: „die Schechitoh degradiere den Lehrer, oder Lehramt lasse sich nicht mit der Schechitoh vereinbaren, oder der Schochet könne nicht mit dem Lehrer gleichgestellt werden u. a. m. Mein Artikel besagt dann, daß wir von Andersgläubigen nicht verlangen dürfen, daß sie die Schechitoh höher bewerten als wir selbst. Wenn aber die jüdische Lehrerschaft Bayerns aus diesen Ausführungen zwischen den Zeilen einen Vorwurf der Verantwortlichkeit erblickt — den ich darin nicht finden kann —, so wäre es nur zu begrüßen, wenn die Folge daraus eine Höherwertung der Schechitoh bei Erlernung und Ausübung derselben wäre. In der Erklärung der Herren Rosenfeld und Adler wird auch gesagt, daß ich wiederholt „Angriffe" gegen den Lehrerverband und seine Führung unternommen habe. Beide Herren verwechseln offensichtlich „Angriff und Abwehr". Gewiß erinnern sich die beiden Erklärer, daß die seinerzeit bestehenden Verhältnisse zwischen beiden Beamtenkategorien, die im Interesse des Klal außerordentlich zu bedauern sind, durch die Leitung der Lehrer herbeigeführt worden ist, die als Vertreter aller Beamten — nicht nur der Lehrer — bei den Tagungen des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden öffentlich gegen die Anträge der Schochtim plädiert hat. Sicher weiß Herr Rosenfeld noch wie in den Jahren 1927, 28, 29, in denen dem Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden Gesuche der Schvchtim um Regulierung ihrer Gehaltsklasse. Vorlagen,, die: Herren Dr. St.und SL. warm für die Genehmigung des. Gesuches eingetreten, sind nnd u. a. sagten: Es sei ein. wesentlicher Unterschied,, ob man sage, die Gehälter, seien Mindestfvrdeftungen oder ob man. diese Forderung eben höher ifestsetzt:. auch: durch das. Gehalt, das wir den Schächtweamten geben, zeigen wir auch der Außenwelt, den 'iWert. der Schechitoh. Weiß Herr Rosenfeld noch, wie es cher Herr Beamtenvertreter doch, immer wieder: fertig, gebracht hat, die Gesuche der Schochtim im Verband Vchzerischer Jsraelitstcher Gemeinden, zur Ablehnung zu bringen, weil nach feiner „buchstäblichen Aeußerung" der Schochet eben doch nicht mit. dem Lehrer verglichen werden kann. Es ist eben leicht, andere billiger arbeiten: zu laßen! Das ist: wohl auch die m der Erklärung angeführte Logik: „weil uns die Schechitoh vieL zu hoch steht" usw. (Für diese Herren, ist die Schechitoh zu hoch das Gehalt eines, L-chochet aber zu niedrig, deshalb wohl auch nicht für den Lehrer paffend.) Herrn Rofeyfeld wurOert mein Vorgehen, zumal ich mich bis vor kurzem sls Lehrer bezeichnete. Ich gebe auch heute noch mit voller Hingebung Religionsunterricht; man kann eben ein tüchtiger Lehrer fein, ohne daß man sich der Meleches Schechitoh schämt, man kann erfolgreich unterrichten, ohne den Titel „Lehrer" bei jeder Gelegenheit hervorzuheben und ohne den Nebenmenschen geringer einzuschätzen. Ich bin auch als Gewerkschaftsmitglied des Israelitischen Lehrerverbandes für Bayern aus dem Vereine ausgetreten, weil der Führer der Lehrer eine solche Stellung gegen die Schochtim eingenommen hat. Mit dieser Richtigstellung schließe ich die Erörterung dieser Angelegenheit, die für weite Kreise Klarheit über die bayerischen Verhältnisse gibt. Ich werde es auch weiter als meine Aufgabe betrachten, für die Schechitoh und das Recht der Schochtim einzutreten. Gustav Neustädter, Kultusbeamter. Familiennachrichken. Geburten: Eine Tochter Dx. Leo Sichel und Frau geb. Meyer Hamburg, Schlump 11,1. Barmizwoh: Siegfried, Sohn des Herrn Max Glückstadt, Hamburg, Beneckestr. 24. pnnxi fizns iam nas?- Paul, Sohn des Rechtsanwalts Dr. Süßmann, Halberstadt (9. August) pnvm p"e- Siegfried, Sohn des Kantors Ludwig Lewin, Fürth i. B., Theaterstr. 36. am iam nar- Max Eli, Sohn von Leo und Hanny Munk in Köln Geburtstag: Am 10. Aug. 1930, feiert s. G. w. Frau Käta Metzger Ww. geb. Kaufmann ihren 80. Geburtstag. Vermählte: Leo Weißmann Elfe Fleischhacker Köln, Dasselstraße 81 Die Woche. Abraham Gurewitsch Auf dem ma der Israelitischen Religionsgesellschaft wurden am letzten Sonntag unter großer Beteiligung die sterblichen Ueberreste eines jungen Menschenlebens zu Grabe getragen, das eine Hoffnung für Klall Jisroel gewesen war. Herr Abraham Gurewitsch, einer der hervorragendsten Schüler der großen Jeschiwoth von Mir und Klecz, die er als Flüchtling aus der sowjetrussischen Hölle vor einer Reihe von Jahren aufgesucht hatte, ist das Opfer einer tückischen Krankheit geworden und hier in Frankfurt, wohin ihn das Schicksal vor wenigen Wochen zuletzt geführt hatte, seinem schweren Leiden erlegen. Er war, obgleich erst 25jährig, ein T a l m i d C h o - chom ersten Ranges, dessen Inneres ganz von Thora und Jiroh erfüllt, und der selbst unter den unsäglichsten Leiden der Erfüllung des nW>i Dar» ta mam hingegeben war. Noch in den letzten Wochen schrieb er auf seinem Krankenbette wertvolle T-nn ’smn nieder. Der schwergetroffenen Familie und den vielen Kollegen und Freunden des Heimgegangenen mag die reiche Teilnahme zum Tröste dienen, die der allzu früh Abberufene hier gefunden hat. An seiner Bahre gaben die Herren Rabbiner Mosche Karpel, Rabbiner Mosche Schneider sowie die Herren Benzion R a ch e l s o h n und Jacob Rosenheim dem Verluste, der bbs getroffen, schmerzlichen Ausdruck. Die Drei-Wochen-Aklion der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel. Wir möchten im Anschluß an die in den letzten Wochen sowohl im Hauptteil unseres Blattes, als auch in den „Blättern" der deutschen Landesorganisation der Agudas Jisroel gebrachten Mahnungen nochmals an die Notwendigkeit erinnern, den Gefühlsausdruck unserer Trauer, um den Untergang unserer nationalen Heiligtümer durch Taten zu adeln. Mindestens sollte jeder Leser des „Israelit" im Sinne des rrmav/n niarr den Betrag, den er am Trauerfasttag des 9. Aw an Essen und Trinken erspart, dem Schulwerk der Agudas Jisroel auf dem heiligen Boden Erez Jisroels widmen. Einbruch. In der Nacht zum Sonnabend den 26. Juli brachen Einbrecher in die Synagoge an der Friedberger Anlage ein und beraubten den Opferstock.