Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 20 (15.5.1930)
- Date
- 1930-05-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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15. Mai 1930 Der Israelit Nr. 20 Seite 7 Die Woche. Der Ausflug der Agudas Jisroel-Jugendgruppe nach Worms. . Dom Vorstande der A. J.-Jugendgruppe wird UNS geschrieben: Wie wiederholt mitgeteilt, findet der Llusflug Sonntag, den 18. Mai statt. Die Teilnehmer an diesem Ausflug, der unter Leitung des Herrn Redakteur S. Schachnowitz steht, sammeln sich in der Vorhalle des Hauptbahnhofs, wo eine Viertelstunde vor Abgang des Zuges die Fahrkarten verteilt werden. Der Zug geht 6,39 Uhr hier ab. Vom Leiter wurde folgendes Programm aufgestellt: 1. Bei Ankunft in Worms Besuch der alten Synagoge und in Verbindung damit Besichtigung des alten Tauchbades und des Museums. 2. Besuch der danebenliegenden Raschikapelle. In der Raschikapelle ein kurzes Referat über das alte Worms, Rafchi und Rabbi Jehudo Hachoffid. 3. Besichtigung der eingedrückten Mauer und der Judengasse. 4. Gang zum alten Friedhof. 5. Am Grabe von Rabbi Meiir von Rothenburg Referat über diesen, wie den daneben ruhenden Alexander Wimpfen und den Vater Rabbi Meiirs. 6. Ani Grabe des M a h a r i l kurzes Referat über diesen und seine Zeit. 7. Besichtigung der Gräber von Rabbi Juspho Schames, des Chawath Jair und der Märtyrergräber aus der . Zeit der Kreuzzüge. Für den Nest des Tages ist ein dem Rahmen der Aumerzeit angepatztes geselliges Zusammensein mit den auswärtigen Freunden vorgesehen. Es haben sich aus den verschiedensten Orten Damen und Herren angomeldet, und, abgesehen von dem historischen Interesse, das diesem Aysflug unter der bewährten Leitung - sicher ist, sollte für alle Agudofreunde diese Gelegenheit zum Sich-Kennenlernen auch ausgenutzt werden. Frühminjan am Tag des Ausflugs nach Worms. Zn den Agudoräumen, Schwanenstratze 12 finden sich Interessenten am Sonntag, 18. Mai, 5,25 Uhr, pünktlich zu Tosa minD n^sn ein. Ein Sijum in der Agudas Jisroel-Jugendgruppe. Am 's row, 17. Mai, 19 Uhr, findet in der Schwanenstratze 12 in Verbindung mit „Sudo Sch'lischieß" ein Sijum aus roo» statt. Dieser Traktat ist unter Leitung von Herrn Herz Halpern zu Ende gelernt worden. Mitglieder insbesondere sind herzlich eingeladen. Sitzung der Gemeindevertretung der Israelitischen Gemeinde am 14. Mai. (Vorbericht.) Gewählt wurden u. a.: In den Vorstand der Synagoge Börneplatz die Herren Siegmund Singer und Dr. S. B. Eschwege; In die Kommission zur Revision der Gemeindeverfassung (Satzungen) die Herren Naftali Fromm (konservativ), Dr. Merzbach (liberal), Rechtsanwalt Simon (Volkspartei): In den Verein Berufsberatung und Arbeitsnachweis Herr Gerlich. ' Es wurde ein Wahlamt zur Vorbereitung der im Herbst stattfindenden Neuwahlen konstituiert, das aus drei Vertretern des Vorstandes und vier Vertretern der Gemeindevertretung besteht. Bewilligt wurden zwei Etatzwölstel vom ganzen Etat von RM. 1 973 000, an Stelle der früher übernommenen Bürgschaft von NM. 15 000 ein Kredit in gleicher Höhe für die Religionsschule Hermesweg, die Anforderung des abschlietzenden Nachtragskredits von RM. 3928 für die Krankenhauserweiterung wurde der Finanzkommission überwiesen. Den weitaus größten Teil des Abends füllte die Generaldebatte über den Haushaltsplan, .die trotz aller interessanten Beobachtungsmöglichkeiten gegenüber derjenigen der Vorjahre sachlich und psychologisch keine wesentlich neuen Gesichtspunkte bot, abgeseheü von der starken Betonung, daß dieses Jahr ein Notetat ausgestellt worden sei und die Finanzlage der Gemeinde, die augenblicklich nur über RM. 230 000 greifbare Mittel — abgesehen von ihren gegenwärtig schwer zu verüutzernden Immobilien — verfügt und eine Bankschuld von RM. 300 000 hat, kein rosiges Bild bietet. lieber die General- und am nächsten Abend stattfindende Spezialdebatte wird in der nächsten Nummer ausführlich berichtet werden. Eröffnung des Sommersemesters der Hoffmann'schen „Jeschiwa" zu Frankfurt a. M. Das Sonimersemester wurde an der Anstalt am 2. Tage Rausch Chaudesch Jjar eröffnet. Sonntag, den 4. Mai versanimelten sich der Lehrkörper, Vertreter des Kuratoriums und sämtlichen Hörer im großen Lehrsaale, wo der Leiter der Anstalt, Gemeinderabbiner Dr. I. Hoffmann, eine zündende Ansprache an die Hörer richtete. Unter Zugrundelegung zahlreicher Stellen aus Talmud und Midrasch sprach er von der tieferen Erfassung der jüdischen Lehre und der gründlichen Kenntnis des Thoragesetzes für die sselenhafte und opferbereite Gestaltung jüdischen Lebens. Er wies darauf hin, datz die Rabbinische Lehranstalt ein umfassendes und tief fundiertes Wissen des großen Stoffgebietes d.er jüdischen Lehre ihren Schülern vermittelt. Er ermahnte die Hörer durch hingebungsvolles Studium und musterhaft sittlich-religiöse Lebensführung dem altjüdischen Ideal des Thorajüngers nachzustreben. Neben einigen außerordentlichen Hörern, die neben ihren Universitätsstudien an einzelnen Schiurim der Jischiwa teilnehmen, zählt die Anstalt im Sommersemester achtundvierzig ordentliche Hörer, die sich ausschließlich dem Thorastudium widmen, zweiundzwanzig Schüler stammen aus Deutschland. Der Unterricht, der sich auf sämtliche Disziplinen des biblilch-rabbinischen Schrifttums erstreckt (Hebräische Grammatik, Pentateuch mit Kommentaren, Bibel, Mischna, Talmud mit Kommentaren, Dezisoren), findet vorwiegend in den Vormittagsstunden statt, während der Nachmittag für. die Wiederholung des durchnenommenen Pensums unter Leitung eines Dozenten bestimmt ist. Für einige besonders begabte und eifrige Schüler sind Unterrichtskurse eingerichtet, in denen unter Leitung von Studienräten für das Abiturienteneramen vorbereitet wird. Die Lehranstalt (Lehrsäle und Internat) befindet sich im „Eli Michael-Haus", Theobaldstratze 6. Die Jeschiwa „Thorath Ehajim" in Jerusalem. Herr Rabbiner Glaser, der Vertrauensmann der Jeschiwa „Thorath Ehajim" in Jerusalem, teilt uns mit, daß er Franffurt verlassen hat und bittet -uns bekanntzugeben, daß edle Spender, die auf Grund unseres letzten Aufrufes der Jeschiwa ihr Interesse zuwenden, ihre Spenden direkt an die Jeschiwa' „Thorath Ehajim", Jerusalem, P. O. Bor 48, ebenso an die Herren Emil L e h n: a n n - Frankfurt a. M., Schwanenstr. 11, oder Herrn Simon M u g d a n - Frankfurt a. M., Thüringerstratze schicken möchten. Auch die Expedition unseres Blattes ist bereit, Spenden für die Jeschiwa anzunehmen und weiterzuleiten. Bertha Kreh Das jüdische Italien hat einen schweren, fast unersetzlichen Verlust am Sabbat den 5. Isar, durch den Heimgang von Frau Bertha Kreh in Genna (im Alter von 61 Jahren) erlitten. Als würdige Gattin des in weitesten Kreisen noch heute unvergessenen Gustav Kreh hat sie es verstanden, fern von der deutschen Heimat ein jüdisches Halls aunubauen, in welchem in vorbildlicher Weise Thora und Eemilluth Chassodim ihre Heimstätte hatten. Wie dieses Haus, weit über Genua hinaus, zum Sammelpunkte aller derjenigen wurde, die irgendwie auf ein jüdisches Milieu in Italien reflektierten, bleibt jedein unverqetzlich, der je in Genua im Hause Via Cesaregis gastliche Aufnahme gefunden. Wer immer von Gesinnungsgenossen nach Genua kam, kür den war es selbstverständlich, die Abendstunden und den Sabbat in diesem jüdischen Milieu zu verbringen, in welchem Frau Kreh gemeinsam mit ihren Kindern waltete. Der Seelenadel, der aus ihren Zügen leuchtete, die bezaubernde Liebenswürdigkeit, die gewinnende Herzensgüte und die ungemeine Bescheidenheit ihres Wesens ließ, sie Einfluß auf das ganze jüdische Genua gewinnen ilnd als eine jener echten indischen Frauenaestalten erscheinen, die trotz ihrer Beschränkung auf das häusliche Wirken einen überragenden Einfluß auf die jüdische Gemeinde ihres Ortes ausüben. Die Gründung einer Talmud Thora in Genua, der Bau einer neuen Synagoge, die Instandhaltung der Mikwa, ist direkt oder indirekt ihrer rastlosen Energie zuzuschreiben. Und wie verstand sie es, Zdokoh in der Stille, in taktvoller, nie verletzender Weise zu üben! Wie verstand sie es, von ihrem Optimismus und Lebensmut jedem etwas zu schenken, der in ihre Nähe kam! Und vor allem, mit welcher unendlichen Pflichttreue und Hingabe hat sie, als ihr Mann vor 13 Jahren sie verließ, das schwere Erbe, die Erhebung ibrer Kinder, übernommen und diese m pflichttreuen jüdischen Menschen, die im Geiste ihrer Eltern trotz aller Schwere der Zeiten wirken, erzogen. Wenn die Weisheit unserer Weisen darauf hinweist, datz kein Reicher seinen Reichtunr und kein Armer seine Armut als Vorwand dafür nehmen kann, wenn er seiner jüdischen Pflicht nicht nachgekommen, weil Rabbi Jehuda Hakodosch und > anliercrfcits Hstlel den Gegenbeweis erbringen, so läßt sich mit Recht in unserer Zeit sagen: Wenn eine Mutter vermeint, sie könne ihre Söhne nicht zu Juden erziehen, weil die Umgebung, die Umstände, das Milieu zu aegensäblich sind, dann mag auf Frau Bertha Kreh hingewiesen werden. In einem Lande, in dem das Judentum vielfach verflacht ist, in einem Kreise, in dem das jüdische Pflichtlcben rein äußerlich schon die mannigfachsten Schwieriakeiten bietet, hat sie es verstanden, ihre 'Kinder zu minutiöser Gewissenhaftigkeit zu erziehen, hat sie es verstanden, die Lebenslehre Räbb. S. R.'Hirsch's >2: von Thora und Derech Erez für sich und die Ihrigen trotz Weltkrieg, trotz schwer getragenen Witwentums, trotz wirtschaftlicher Nöte für sich und ihr Haus zu retten und darüber hinaus zugleich mit ihren Kindern eine Reihe von Menschen jüdisch indirekt mitzuerziehen. Be: jedem Schritt war 'sie sich der Verantwortung bewußt, die sie ihrem Heimgegangenen edlen Gatten gegenüber hatte. Es ist daher selbstverständlich, datz sie den Wunsch aussprach, in Frankfurt a. M., auf dem Friedhof der Kehillas Adatz - Jeschurun, an der Seite ihres Gatten ihre letzte Ruhestatt zu finden, wo dann unter starker Beteiligung am Donnerstag, den 10. Jjar, die Kewuro stattfand. Die Teilnahme während der Trauerwoche vonseiten der vielen Freunde des Hauses Kreh zeigte den Kindern, wie die Liebestat, die ihre Eltern gesät, zu reicher Ernte aufgegangen ist. Das Andenken an die Heimgegangene wird aufmunternd und anspornend ihren Kindern auf ihrem weiteren Lebenswege voranleuchten und so sich das Wort bewahrheiten: N3i3b fipi2 -dt* Um die Palästina-Politik. (Vortrag von Dr. Ernst Simon.) Die „Gesellschaft für jüdische Volksbildung" hatte Herrn Dr. Ernst Simon, der z. Zt. in Deutschland! weilt, zu einem Referat über die politische Lage in Palästina gewonnen. Der Redner gab zunächst einen Ueberblick über die Schichtung der jüdischen Bevölkerung (alter Jischuw, orientalische Juden, neuer Jischuw, Arbeiterschaft, Intelligenz) und der Araber (religiöse, soziale und Familiengegensätze, die zurüütreten zugunsten einer einheitlichen Natio-- nalbewegung). Er erläuterte sodann, die Beziehungen dieser einzelnen Schichten zueinander. Ein weiterer Ueberblick über die Geschichte der arabisch-jüdischen Beziehungen gestaltete sich zu einer Anklage gegen die im Zionismus herrschende Richtung, die das Araberproblemimmer unbeachtet Netz und in der Frage der Gestaltung eines Judenstaats keinen festen Standpunkt einnahm. Auch während der und nach den Unruhen habe die Exekutive die Lage nicht erkannt und zwiespältig reagiert. Den zweiten Teil des Referates bildete eine Auseinander-, setzung mit dem großen Teile der Zionisten, die die Lösung der Araberfrage auf anderem Wege als auf dem vorsichtig-realpolitischer Annäherung suchen. Dr. Simon, der bekanntlich aus Seiten des Brith Schalom steht, legte dar, datz weder die radikale Haltung der Revisionisten noch die richtungslose der herrschenden Mehrheit unter Weizmann's Führung und die die nationalen Hintergründe ignorierende Stellung der Arbeiterschaft die Gewähr für eine aussichtsreiche Zukunftsgestaltung bieten können, da sie die politische Konstellation falsch einschätze, insbesondere Englands Stellung im Orient völlig verkenne. 'Als Dr. Ernst Simon auf Grund der bei ihm vorauszusctzenden historischen, ethnischen und soziologischen Kenntnis der Dinge scharf von der Machtstaatsidee Jabotinstys und seiner Anhänger «brückte, vollsührten die Anwesenden radikalen Zionisten und Revisionisten einen derartigen Lärm, daß die Versammlungsleitung sich nicht mehr in der Lage sah, Herr der Dinge zu werden und kapitulierte. Anstatt die Störer zu entfernen, entfernte sich der Vorstand der „Gesellschaft für jüdische Volksbildung" und überließ den weiteren Verlauf des Abends den Zionisten, die die Veranstaltung zu einem Familienstreite ausbauten. Die so erzwungene Diskussion legte klar, datz die vorsichtig-abwägende, mit den Tatsachen und dem derzeitigen Weltbilde rechnende Richtung Dr. Simons bei den „rechtgläubigen" Zionisten heute ebenso verhaßt ist und ebenso radikal bekämpft wird, wie die Teile des jüdischen Volkes, die sich von Anfang an nicht für die zionistische Jllusionspolitik einspannen ließen und Erez Jisroel nicht als eine Etappe zu eineyz nationalistisch-europäischen Judenstaat, sondern als Chance für ein allerdings auch wirtschaftlich gesundes Kulturzentrum ansahen. Der Wert der Diskussion lag lediglich darin, daß durch sie Herr Dr. Simon Gelegenheit erhielt, in einem glänzenden Schlußworte seinen Standpunkt noch schärfer als zuvor zu präzisieren. Seine Darlegungen gipfelten in dem bemerkenswert offenen Worte: „Ich bin der festen Ueberzeugung, datz Zukunft und Bestand des jüdischen Volkes nicht davon abhängen, ob die illusionistische Politik der Zionisten in Palästina gelingt oder nicht!" M. N. Eine Ausstellung des Frankfurter Hansfrauenvereins. Unter dem Titel „Die große Schau vom Kind zur Fra u" wurde am Mittwoch nachmittag im Hause Anton Becker Erben, Gr. Friedbergergasse 40-42, eine Ausstellung des Frankfurter Hausfraueuvereins eröffnet, die alles, was eine Frau und Mutter interessieren kann, anschaulich und in bester Zusammenstellung zeigt. Es kann allen Frauen nur bestens empfohlen werden, die Ausstellung zu besichtigen. Sie ist vom 15. bis 22. Mai täglich von 9 bis 18 Uhr ununterbrochen geöffnet. Mit der Ausstellung ist eine T e e st u b e verbunden. Der Eintrittspreis beträgt für Mitglieder 50 Pfg., für Nichtmitglieder 75 Pfg. Eine nähere Besprechung der Ausstellung, die erst kurz vor Redaktionsschlutz eröffnet wurde, folgt in nächster Nummer. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Ehajim. Sonntag morgen nach Schul (ebenso Mittwoch) im Hörsaale Friedberger Anlage oi« «n, Herr S. Schachnowitz, — vormittags 8 Uhr (ebenso Samstag eine Stunde vor Nacht) im Vereinslokale, Gemoro, Herr I. Soffer. — vormittag 974 Uhr (ebenso Dienstag nachmittag 1 Stunde vor Mincho) Gemoro, Herr R.-A. G. Posen. Montag morgens nach Schul (ebenso Donnerstag), . Mischnalernen der Mitglieder. — abends 7 Uhr (ebenso Mittwoch früh), Gemoro, Herr Rabb. Dr. Josef Breuer. — abends 872 Uhr (ebenso Donnersta), Gemoro, Herr Dr. Elieser Posen. Dienstag morgens nach Schul (ebenso Freitag), Misckma, Herr Dr. Elieser Posen. Samstag nach Schul, Hörfaal Friedberger Anlage, Dinim, Herr Dr. Elieser Posen. — Nachmittag 474 Uhr im Vereinslokale, Mikro, Herr Dr. Willy Hofmann. — Eine Stunde vor Nacht, Herr H. Halpern. Eine Stunde vor Nacht, Midrasch, Herr Dr. W. Hvfmann. Von Sonntag bis einschließlich Donnerstag, jeden Abenb 82/4 Uhr Schaslernen, Herr H. Halpern. Von Montag bis einschließlich Freitag morgens nach Schul im Sitzungszimmer Friedberger Anlage Gemoro, Herr Dr. S. Ehrmann. Jahrzeitsstlftungen. Dienstag, 20. Mai, Oberkantor Julius Friesländer-Stftg. Freitag, 23. Mai, Dr. Israel Roos-Stiftung. ilf v ~’ u.