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Der Israelit · 1930-05-01 · Heft 18 (1.5.1930) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
71 (1930)
Issue
Heft 18 (1.5.1930)
Date
1930-05-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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1. Mai 1930 Ein Schiur, von Dr. Arnold Merzbach ins Leben gerufen, der: „Die Profeten des achten Jahrhunderts" betitelt war, fand, durch die Erkrankung des Dozenten, und infolge der Krankheitsauswirkungen vorzeitig ein Ende. Besonders der Gemoroh-Schiur des Herrn Rabbiners erfreute sich eines ständig guten Besuchs., An neuen Schiurim wurden eingerichtet: Ssiddur-Erklärung, Dozent Herr Louis Kahn, Gemorovorbereitungsfchiur, Herr Chaskel Liverhant. Den verehrten Dozenten, und zwar Herrn Rabbiner Josef I. Horowitz, den Herren Dr. I. Posen, Dr. W. Hofmann, Gerson und Leo Schnerb, Emanuel Wolf. Dr. Hirsch, Eh. Liverhant, Louis Kahn, R.-A. Isaak Rosenheim sei unser herzlichster Dank ausgesprochen. - Zweimal war, durch die Presse bekanntgemacht und durch Anschlag ebenfalls, den jugendlichen Mitgliedern die Einladung zur Besprechung aktueller Tagessragen unter Leitung unseres Herrn Dr. 'Willy Hofmann zugegangen. Leider ist diese Einrichtung nicht viel beachtet worden. * Unsere Mädchengruppe hat die Ausgabe, besondere Gebiete in der gehörigen Art zu pflegen. Und so dürfen mir heute denn zu unserer Freude sagen, daß diese Abteilung der Jugendgruppe in letzter Zeit, besonders durch die entschiedene Art von Frl. Therese Spitzer und Frl. Gustel Grebenau sowie von Martha Benjamin, Leben hineingetragen hat. Abgesehen von dem jeden Schabbos stattfindenden Schiur unter Leitung des Herrn Julius Lewin, der stets gut besucht ist, haben die Schiurim der Herren Lehrer Hirschberg und Unna segensreich gewirkt. Diese,: Herren sind wir zu großem Dank verpflichtet. Außerdem hat die Mädchengruppe, durch 14tägig stattfindende Heimabende einen inneren und auch äußeren Aufschwung genommen, so daß zu hoffen ist, die Zukunft wird manch kühne Hoffnung evtl, noch übertrumpfen tonnen. Um die dringenden Arbeiten, mehr technischer Art, möglichst schnell und doch gründlich erledigen zu können, und um, soweit möglich, von uns aus den Könner mit den Mitgliedern zu fördern, gingen wir zur Einrichtung von Bürostunden an den Sonntagvormittagen über. Sie brachten uns, wenn nicht allzu viel, so doch einigen Erfolg, indem doch verschiedene Arbeitsgebiete, so z. B. Maßnahmen zur Werbung von neuen Mitgliedern, die Aussprache mit Freunden und den Angehörigen der Leitung, etwas mehr gepflegt werden konnten. Alles in allem, zusammenfassend, kann man sagen, daß angesichts der verhältnismäßig geringen Mittel, die uns zur Verfügung standen, unsere Arbeit, relativ betrachtet, nicht ganz erfolglos gewesen ist. Dennoch sind wir, am Schlüsse des Geschäftsjahres, nicht zufrieden. Einerseits lastete, das muß anerkannt' werden, auf vielen unserer Freunde der Zeiten Not und Sorge. Daß dadurch manches treue Mitglied, besten Willens, sich' weder durch aktive Arbeit, noch durch Besuch der Veranstaltungen zur Hebung ihres geistigen Gehaltes, bestimmen ließ, ist zu verstehen, doch nicht ganz zu entschuldigen! Grade .jetzt soll sich erweisen, wem es Ernst ist um die Erfüllung unserer Ideale. Soll unsere Agudas Jisroel-Jugendgruppe nicht allein mit Anregungen und wohlgemeinter Kritik bedacht werden, dann muß in jedem, der die Agudo als ideale Bewegung entwickelt missen will, die heilige Verpflichtung stets wach sein, in irgendeiner Form mittun zu müssen. Einen Teil Schuld an der nicht so ganz zur Auswirkung gekommenen Arbeit trugen die immer noch im Argen liegenden Kassenverhältnisse. Sprach man in der letzten Jahresversammlung von 'einem Defizit, das' an die RM. 1500 herankam, so müssen wir, leider, wie das nachher noch genauer gesagt werden wird, berichten, daß auch jetzt noch ein allzu großes Minus die Entfaltung stark hemmt. Viele unserer Freunde haben gewiß ihre Beiträge gezahlt, wenngleich gesagt werden muß, daß auch mancher, in guten persönlichen Verhältnissen lebend, uns enttäuscht hat. Eine Bewegung,- wie die. unsrige, mit dergleichen Ausgaben, kann garnicht/ so mußhier mal gesagt werden, mit diesen schmalen Beiträgen wirklich ersprießlich arbeiten. Mehr Opferfreudigkeit darf verlangt werden, soll nicht das Wichtigste unserer Maßnahmen darunter leiden. h Die Verbindung mit dem Jugendamt der Stadt Frankfurt wurde erst kürzlich, nachdem der rückständige Beitrag bezahlt worden ist, wieder ausgenommen. Es ist zu hoffen, daß die A. I. demnächst durch das Amt manche Vergünstigung einheimfen kann. Erwähnt werden muß hier, daß die von verschiedenen jüdischen Jugendvereinigungen Frankfurts herausgegebene Zeitutig': „Der Bund" stets unser Programm veröffentlicht und sogar vor einiger Zeit in einem Artikel ganz besonders lobend unsere Einrichtungen anerkannte. Die Leitung der Jugend gruppe hat, obgleich alle Mitglieder dieses Gremiums beruflich recht stark in Anspruch genommen waren und sind, manches getan, um größere Leistungen hervorzubringen. Wenn nicht affe Früchte, besten Willens und aus selbstverständlichem Pflichtgefühl heraus, gesät, nicht zur Reife gekommen sind, so liegt das an Verhältnissen, die zu meistern wir nicht in der Lage waren. Was von unseren lieben Freunden, die vor uns wirkten, geleistet worden ist, und „ das zusammen mit dem, was wir zu tun versucht haben, wird, so hoffen wir zuversichtlich, Gottes Segen zu dem ausreifen lassen, zu dem es gesät worden ist: nun Der Jsra'ekkt Blätter Aus der Bewegung. Hamburg. Am Montag, den 7. April, fand die diesjährige Generalversammlung der Agudas Jisroel-Jugend- und Mädchengruppe statt. Der stellvertretende Vorsitzende, Josef Strauß, eröffnete die Generalversammlung und legte der Versammlung einen Tätigkeitsbericht vor, aus dem Folgendes zu entnehmen ist: .Seit dem vor 2X}Z Jahren stattgefundenen Bundestag der deutschen Agudas Jisroel-Jugendorganisation ist ein Blühen der Jugendgruppe und steigendes Interesse der Mitglieder, sowohl an den agudistischen Problemen als auch an der praktischen Arbeit zu verzeichnen. Es fanden im abgeschlossenen Geschäftsjahr allwöchentlich am Montag Abend Versammlungen statt, die stets gut besucht waren. Während in der ersten Hälfte des Jahres Vorträge von älteren Referenten gehalten wurden, an die sich allerdings stets nur eine kleine Diskussion anschloß, wurden im letzten halben Jahre die Montagabende mehr der Aussprache der jungen Mitglieder gewidmet. Es hat sich gezeigt, daß dadurch ein weit größeres Interesse unter den Mitgliedern vorhanden ist und dieselben selbst viel reger an der Diskussion teilnehmen. Außerdem fanden verschiedene Geselligkeitsabende statt und vor allem wurde das Freundschaftsband zwischen den einzelnen Mitgliedern durch die im Sommer fast allwöchentlich stattgefundenen Ausflüge fester geknüpft. In den letzten Wochen hatten sich die Frauen der Ortsgruppe bereit erklärt, die Mitglieder der Jugendgruppe zu Teeabenden — bei denen auf die geistigen Genüsse mehr Wert als auf die kulinarischen gelegt wurde — einzuladen, die sich ebenfalls des größten Zuspruches erfreuen konnten. Im Sommerhalbjahr fanden außerdem Scholausch Sudaus-Abende statt, die nach Peßach wieder ausgenommen werden. Während die Mädchengruppe verschiedene Schiurim abhält, die ebenfalls gut besucht sind, hat die Jugendgruppe auf die Einrichtung von Schiurim verzichtet, da diese von dem in Hamburg bereits seit fast 70 Jahren bestehenden Mekor Chajim-Verein abgehalten werden. Ferner fand im verflossenen Geschäftsjahre ein Zyklus von Wolf S. Jacobson über „Die Idee der Agudas Jisroel" statt. An einem neu eingerichteten hebräischen Sprachkursus nehmen ebenfalls eine Anzahl der Mitglieder teil. Mit besonderer Freude wurde die Mitteilung zur Kenntnis genommen, daß es einem einzelnen jungen Mann gelungen ist, in Altona eine Jugendgruppe zu gründen, deren Mitgliederzahl heute schon auf 12 gewachsen ist. Seit etwa einem halben Jahre gibt die Jugendgruppe eine Zeitung heraus, die sich sowohl.in der Kreisen der Mitglieder, als auch in außenstehenden Kreisen freundlicher Sympathie erfreut. Die Zeitung behandelt aktuelle Fragen und enthält außerdem die Mitteilungen der Gruppe über Veranstaltungen usw. Hoffentlich läßt sich diese Zeitung trotz der finanziellen Schwierigkeiten weiter erhalten. Mit einem Aufruf an die Mitglieder, noch tätiger als bisher an den Arbeiten der Gruppe mitzuarbeiten, schloß der Tätigkeitsbericht. Alsdann berichtete S. Dankowitz über die Mtonaer Gruppe. Auch in Altona werden allwöchentlich Schiurim und Kurse abgehalten. Gertrud Lange erstattete Bericht über die Arbeit in der Mädchengruppe. Der Hamburger Gruppe yngeschlossen ist die soziale Kommission, die es sich zur besonderen Aufgabe gemacht. hat, verschämte Arme in diskreter Weise zu unterstützen. Die Deutsch- Israelitische Gemeinde in Hamburg hat der sozialen Kommission der Agudas Jisroel-Jugendgruppe den Besuch sämtlicher Hamburger Krankenhäuser übertragen, der von den Mitgliedern der Jugend- und Mädchengruppe allwöchentlich ausgeführt wird. Besonderen Ansehens erfreut sich der Kindergarten der Jugendgruppe. Er ist stets voll besetzt, und erfreut sich des größten Zuspruches, auch aus liberalen Kreisen. — Die Chinuch-Kommission der Jugendgruppe hält täglich für noch schulpflichtige Kinder einen Schiur ab. AlSdann berichtete Meier.Schenkolewski über die Tätigkeit im O.-V. Leider ist.':durch die wirtschaftlichen Verhältnisse der, Frankfurter Ö.?-V. fast arbeitsunfähig. Er äußerte sich' über die im Geschäftsjahr abgehaltenen Sitzungen und erhofft ein neues Leben von. dem,Pfingsten staitfindenden Delegiertentag der deutschen Jugendorganisation. . ' In der Diskussion nahm als Erster Wolf S-Jacobson das Wort, um ausführlich über die Ziele einer Jugendgruppe zu sprechen, und dem ausscheidenden Vertreter der Ortsgruppe im Vorstand der Jugendgruppe, den Dank der Jugendgruppe für die hingebungsvolle Arbeit auszuprechen. Besonderes Interesse erweckte ein Vorschlag von Henny Wohlgemuth, der darauf hinausgeht, den Vorstand aufzulösen und sämtliche Arbeiten durch die Mitglieder erledigen zu lassen. Durch diese Arbeitsweise soll das Interesse der Mitglieder geweckt werden. (Es führt zu weit, wenn hier ausführlich über den Vorschlag gesprochen würde; dieses wird in einem besonderen Artikel in den „Blättern" in den nächsten Wochen geschehen.) Gegen das. sofortige Inkrafttreten dieses Vorschlages wandten sich in der Diskussion in ausführlicher Begründung David Ullmann und ferner Wolf S. Jacobson, Alex Heckscher, Meier Schenkolewski und Gertrud Lange. Man müsse erst den Versuch machen, > ob die vorgeschlagene Arbeitsweise praktisch durchführbar ist. Solange dieses nicht erwiesen ist, muß die alte Arbeitsform, d. h. die Erledigung der Arbeiten durch einen Vorstand, beibehalten werdend Es wurde dann ein Vermittlungsvorschlag angenommen ,der dahin geht, daß vorläufig ein neuer Vorstand gewählt wird, jedoch derselbe verpflichtet wird, Nr. 7 Seite 3 sich mit den Vorschlägen von Henny Wohlgemuth ernsthaft zu beschäftigen und den Versuch zu machen, ob es sich praktisch durchführen läßt,' daß die Arbeiten durch die Mitglieder erledigt werden. Es wurde ferner ein Zusatzantrag angenommen, daß der neue Vorstand nur aus sechs Monate gewählt sein soll, damit, falls sich die Vorschläge von Henny Wohlgemuth praktisch durchführen lassen, der Vorstand nach sechs Monaten aufgelöst werden kann. Bei der nun erfolgten Neuwahl wurden für die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder Isidor Samson wiedergewählt, Aler Heckscher und Markus Lange neugewählt. Ferner gehören dem Vorstand an: S. Dankowitz, Meier Schenkolewski und als Vertreter der Ortsgruppe Jskar Emanuel. Dis Mädchengruppe wird von Gertrud Lange als Vorsitzende und von Senta Hesse, Susi Levy und Henny Wohlgemuth geleitet. Breslau, 12. April. Nach längerer Zeit war die Agudas Jisroel wieder mit einer größeren gesellschaftlichen Veranstaltung anläßlich des Purimfestes an die Öffentlichkeit getreten. Ein Kostümfest, zu welchem mit launigen Versen eingeladen worden war, vereinte die Agudoh und die ihr nahestehenden Kreise zu einer fröhlichen Feier, welche zeigte, daß man sich auch in der Agudoh recht gut zu amüsieren versteht, selbst wenn man nicht tanzt und in Gewändern erscheint, welche den jüdischen Zniusgedanken nicht verlletzen. Es wurde flott Theater gespielt: Ein Singspiel in flüssigen Versen von Frau Milka Weiß mit schönen Opern- und Operettenmelodien aus der guten, alten Zeit verfehlte bei dem flotten Spiel der Milwirkenden seine Wirkung nicht. (Lin anmutiger Tanz von Kindern der Agudoh und des Esra, zwei Ausschnitte aus dem ostjüdischen Leben, die recht gut gelungene Illustrationen zu Ghettoliedern bildeten, die bewährten Sologesänge unseres allseitig beliebten und geschätzten Oberkantors Weiß, welch letztere wohl den künstlerischen Höhepunkt des Abends bildeten, und noch viele andere Darbietungen brachten ein abwechslungsreiches Programm, da sHerr Königshöfer in äußerst geschickter Weise durchsührte. Die Stimmung des Abends durch zahlreiche prachtvolle und originelle Kostüme und die geschmackvolle Saaldekoration erhöht, sodaß die schönsten^ Kostüme zum Schluß prämiiert werden mußten, ein nobile officium der Leitung, die dank der zahlreichen Spenden hierzu und zur Auslegung einer Tombola in der Lage war, ohne die nur für ideelle Zwecke zur Verfügung stehenden Ortsgruppenmittel in Anspruch zu nehmen. Es ist unmöglich, die Namen aller, die sich um das Gelingen des Festes durch aktive Mitarbeit ausgezeichnet hatten, zu nennen, nur noch erwähnt sei jedoch Herr Moeller und die Damen Birnbaum, Fulder und Wislicki. Man sieht ,auch die Agudoh versteht es ausgezeichnet, ihre Freunde zu unterhalten, und, was besonders angenehm auffiel, in treuer Gemeinschaft mit Mitgliedern des Misrachi. Ach, wenn es doch immer so bliebe! London, 28. April. Die Jahresversammlung der Ortsgruppe Ost-London der „Agudas Jisroel" wurde vorige Woche unter Vorsitz von Rabb. S. Moscovitz abgehalten. Er begrüßte die Nabbinen und Mitglieder der Agudas Jisroel, worauf sich Rabbi Mett den Worten des Vorsitzenden anschloß. Mr. Harry Goodman berichtet über die Tätigkeit der Agudo in den letzten Monaten. In England wurden mehrere öffentliche Versammlungen sowohl in London selbst als in den Provinzorlen abgehalten, aber er bedauert, daß der Agudismus sich nicht rascher im Lande verbeite. Er glaubt, daß es Pflicht aller orthodoxen Juden in Großbritannien sei, sich unter dem Banner der Agudo zu sammeln. Goodman teilt mit, daß das Administrativ- Komitee der Agency eins Kommission ernannt habe, um mit der Agudo zu verhandeln über die Ausarbeitung eines Planes, innerhalb dessen die Agudo imstande sein werde, mit der Agency zu cooperieren. Die Agudas Jisroel habe eine entsprechende Kommission ernannt und er hoffe, daß die Verhandlungen erfolgreich sein würden. Selbstverständlich könne nichts gegen die Entscheidung der K. G>. oder die Anschauungen des großen Rabbinischen Rates geschehen... Jedoch habe der Sprecher das Gefühl, daß es. viele Dingegäbe, bei denen eine Zusammenarbeit möglich wäre. Hinsichtlich der Kothel Maarowi seien wenig Meinungsgegensätze zwischen der Agency und der Agudo, und hier könne eine jüdische Einheitsfront hergestellt werden. Die Agudo ist in der Jerusalemer Kothel-Kommission vertreten. Goodman .würdigt die absolute „fairneß" der Agency-Führer Felix Marburg und Eyrus Adler,. dis . ihren Wunsch nach freundschaftlicher Zusammenarbeit mit unserer Organisation unveränder/ bekundet hätten. Rabbi Shönfeld drückt seine Anerkennung für die internationale Wirksamkeit der Agudo aus, glaubt aber, daß in England selbst noch viel mehr getan werden kann. Die Position der Orthodoxie in England sei sehr schwach und es fei die Pflicht der Agudas Jisroel, hier in die Breche zu springen. Er glaubt, daß hinsichtlich der Sabbatbeobachtung noch sehr viel geschehen müßte. Mr. Wohl und Mr. Bresh unterstützten den Redner. Es. wurde beschlossen, eine spezielle llnterkommission zu bilden, um Schritte hinsichtlich der Sabbatbeobachtung zu erwägen. In die Kommission wurden Rabbi Dr. Gutnick, Rabbi .Shönfeld und die Herren Bier, Wohl und Bresh gewählt, Mr. Cimmerman, der Sekretär der Agudo, berichtet, daß man eine Summe von Lstr. 150.— gesammelt habe, um e i n H a u s für die Ortsgruppe Ost-London der Agudas Jisroel zu erwerben. Die Sammlung werde fortgesetzt. Rabbi Rothenberg hofft, da ßalle Anwesenden sich entsprechend an dem Fond beteiligen werden.

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