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Der Israelit · 1930-12-11 · Heft 50 (11.12.1930) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
71 (1930)
Issue
Heft 50 (11.12.1930)
Date
1930-12-11
Page
– (sequence 9)
Language
German
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M.;3)^emt>er 1930; Delegiertenkollegium b^J.iSgnagbgenoerbanbcs bilbct ber Jubttär, von Freünb Nh .Gegner geschätzt unb verehrt, ben Mittelpunkt beretzMö für bie Aufrechterhaltung ber atteN-Äräbitionen beEHamburger Kehillo mit Energieunb Zähigkeit kämMv. . .? -[y Dör Jubilar ist bes. Glückes teilhaftig gewörben, baß es ihm int Verein mst Wner ebenbürtigen Gattin aus dem bekannten Haufe Wrßfchner gelang, drei. Söhne unb' eine Tochter« ganz in Hittem Geiste zu heMörragenbeN Vertretern jüdischer Weltanschauung unb jüdischen Tatenleb^ns zu erziehen. Möchte er, bas ist der Wunsch des großen Kreises seiner Verehrer, bis ins höchste Älter dieses Glückes sich erfreuen und die Früchte seines Segenswirkens hienieben in reichem Mäße genießen dürfen :r..; «WO:! •. NNY ' . . i - SMchsaal. ZSekchen Hhoraaöschnitt kiest man am Taanis Iiökurt lieber das Vorlesen des Thoraabschnitts an ' einem Gemeindefasttage, d. h. der Allgemeinheit, bestehen noch beute Meinungsverschiedenheiten und Differenzen, so daß es geboten erscheinen dürfte, über diese Frage einmal Klarheit zu schaffen. besteht kein Zweifel darüber, baß man bei zehn Fastenden, sowohl bei minv als auch bei nnw den Abschnit^n'' vorliest. Zweifel ergeben sich nur dann, wenn das'erforderliche r30 der Fastenden nicht in der Synagoge stnwefenb ist. M E. bars man. wenn man bestimmt weiß, baß die Nötige' Siebenzahl nicht erreicht wird, unter keinen Umständen ^>n'i leienen. Das könnte an einem Fasttage, der nicht auf nmnn mnp fällt, sogar zu einer »Dia, fnhren. Auch der jnbvn n-uo» sagt: „Wenn an einem öffentlichen Fasttag in der Synagoge keine 10 Fastenden sind unb der Fasttag auf. einen solchen Werktag fällt, an dem syn,st. keine Thoravorlesung stattfinbet, bann leient man picht i-N'i und es wird überhaupt nicht geleient. Fällt über der Fasttag auf Montag ober Donnerstag, bann leient man beim Morgengebet wenn wenigstens 6 Fastende in ber Synagoge anwesend sind, andernfalls wird ber Wochenabschnitt verlesen. Zu nnw liest man Vh’> wenn 10 Fastende da sind." Der alte Fuldaer Raw W entschied im Gegensatz zu dieser letzteren Bemerkung auf andere Quellen gestützt, daß man auch zu nma bei 7 Fastenden 5>m«> leienen darf. Bei nm» möchte ich jedenfalls empfehlen, nach der Entscheidung des Fuldaer Raw schon bei 7 Fastenden ^n'i zu lesen. Beharren wir strikte bei der Zehnzahl, bann wird wohl bei kleineren Gemeinden — unb diese bilben heute leider bie Mehrzahl, niemals ein vollzähliges pa» erreicht werden. Es ist dann zu befürchten, daß auch die wenig treugebliebenen, wenn sie annehmen müssen, daß keine Thoravorlesung stattfindet, mit der Zeit auch das Fasten einstellen, so daß hier schließlich Mit der Zeit ein Stück Tradition aus den dahinsiechenden Landgemeinden verschwinden würde. Ich möchte die beiden orthodoxen Rabbinerverbände dazu anregen, die Frage einheitlich zu entscheiden. Das von mir Vorgetragene soll nur eine Anregung sein unb erhebt nicht den Anspruch auf halachische Anerkennung. F. F. Aufsicht. Voin Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser e- V. wird «uns geschrieben: Die im Sprechsaal von Nr. 45 Ihres gesch. Blattes enthaltenen Ausführungen des Herrn Kantor Erich Cohn in Löbschütz O. S. geben uns zu.folgenden Bemerkungen Anlaß/ / . . . :Diä/Frage« des Herrn Cöhn/ wie -Äir .es j-meinen^ jemand iMne-i Religiosität --Wuvesch^migM"MLe?.^'?eim SchauchE doch eigentlich selbst beqntwbrten, können.- Es wird auchi/Herkn Cohn nicht unbekannt!sein,/daßeine Kabbolor? 'riNd wenn «ste^-auchs öäy « eüM "übsoM zuverlässigen Rabbjner ausgestellt ist/MHt' fstr alle Ervigkeit gilt, sCndermndaß der bvtr, MhMchet^die?' Wicht' hat, sich .in ^gewissen? -Zeitabstckndeu>''eindr '''zu./stnW?. ziehen. Äs dürfte Herrst Cohn fernK'nicht''«ünbekannt'sekn^ daß unser Verein nicht ohne weiteres jede von einem beliebigen Rabbiner ausgestellte Kabbolo anerkennen kann, sondern daß wir zunächst die Ueberzeugung haben müssen, daß der betr. Rabbiner im Sinne unserer Statuten als zuverlässig gelten -kann. Daß, dies nicht bei allen Rabbinen ohne' weiteres' der Fall' ist, wird Herr Cohn zweifellos zugeben müssen. Völlig irrig ist die Meinung des Herrn. Cohn, daß jeder jüdischer Reisende in der Läge ist, die Zuperlässigkeit einer Kabbolo nachzuprüfen. Herr Cohn schreibt: „Es wird kein .Chason, . . . . Anstoß nehmen, wenn ein Gast zu ihm kommt und ihn um Einsichtsnahme in seine Kabbolo bittet". Wenn es in diesem Satze statt ,,wird" „sollte" hieße, könnten wir ihm, durchaus zustimmen,' aber auch' mit diesem frommen Wunsche wäre jüdischen Reisendennur wenig gedient. Die. Hauptsache ist und bleibt, daß die von'Herrn Cohn bezeichneten Kultusbeamten auch bereit sind, jüdischen Reisenden Speisen zu verabreichen. Wie es in Wirklichkeit damit bestellt, ist,- scheint-Herr Cohd' nicht, zu wissen, wir: aber wissen es genau: Unsere Wlfach w.iederhölten 23& müyungW- Kullusbeamten an Ärmeren;•und. Tnittl^eii. Plätzen/: zu . veranlassen/ daß' sie jüdischen Reisenden!.Spevsen verabreichen und dieses auch in uNser en Heften bekanntgeben, hab/n bisher nur..einen verhältnismäßig .sehr-. geringen Ersblg« gehübt.' Wenn ein -- D e r I s r g rl il ' jüdischer Reisender iy? eine ihm bisher unbekannte Stadst kommt, hat er meistens weder Zvj^moch Lust/ sich . nchH derAdresse eines ln Frage komMNden,,,Kullusbeamten zu erkundigen odek gar dessen relmiöse' ^uverlässigkeill näher züi untersuchen;/lieber verzichtet ^rnüf eine ev. Möglichkeit zur ritnEen VerpslegUng oder gar'« etwas, was im/Sinne des Herrn Cohn «untzinjeler feiner.rAmts^ genossen-'''gewiß nicht? recht ' und chich., .^ht.} entschuldbar,'' wohl atöe zu begMfen'' ist, nämlich, et' geht in em nicht-, jüdisches Speisehaus und genießt Speisen, von denen er glaubt,, daß sierituell zulässig oder wenigstens nicht geradezu unzulässig seien. Herr Cohn würde sich ein großes Verdienst erwerben, wenn es ihm gelänge, recht viele seiner Amtsbrüder zu seiner Anschauung betr. bje religiöse Verpflichtung^ eines Schauchet den' jüdischen Reisenden gegenüber...zu chekehren.. Daß., unser Verein ihm dabei in 'jeder Weise zur Seite stehen, würhe, brauchen wir wohl'kaum zu erwähnen. ... Die lvoche. Joseph Sänger Hatte man es schon länge befürchtet, so wirkte es dennoch erschütternd und unerwartet: Joseph Sänger hat ausgerungen. Lang und schwer war der Kampf, und er hat nun den. Frieden, den seine Seele hienieden ausströmie. Joseph Sänger war eine.„Säule der Thora", «wenn auch das Lernen und Lehren nicht zu seinem Berufe gehörte. Seit -sieben - Jahren^ seit dem Tode des unvergeßlichen Nathan Hamburger V-xt an der Spitze des Mekor Chaiim, war er ein a’ma nun paia in größtem Ausmaße. Denn e r war es, der den ganzen Lehrbetrieb dieses größten Lernvereines in Deutschland leitete, der die Angelegenheiten des Mekor Chajims zu /den eigenen machte», Ärr bei keinem Vortrag und'-keinem Schiur fehlte und auch die Kleinarbeit mit einer Selbstverständlichkeit leistete, wie sie seiner schlichten .Natur, seiner tiefen Frömmigkeit und seiner unendlichen nanrr 'Ti/m entsprach. Reben der FamiNe steht der Mekor C h a j i m als nächster Leidtragender - an der Bahre seines Führers. Joseph Sänger, Inhaber der Firma „Sänger & Friedberg" war Buchhändler von Berufung, eino'isv ia«,a, der seine Arbeit als nw nssi«» .nahm, mit der Liebe zum Buche, der Liebe zu den jüdischen Geistesschätzen/ die diesem Manne eignete. Seine H irsch-Samml u n g. in dieser Art und Vollständigkeit wohl die größte und einzige, war nicht allein ein Zeugnis buchhändlerischen Sinnes, auch nicht bloß Sache der Raritätsfreude oder Pietät, sondern Ausdruck der inneren. ^Verbundenheit mit Gei st und Erbevon . S. R. Hirsch ‘-p«"*:. Er kannte, lernte und lebte, die Werke des Meisters, von denen ihm jede Urkunde ein Heiligtum war. Sodann aber gab es kaum eine Lern- oder ion- Institution in unserer Gemeinde, in der Sänger mcfjl zu dentätigsten Mitgliedern gehörte. Ob es die heilige Bruderschaft der «ian,.der Schäme r - M iz w o h , oder ' der v"v-Verein-. war, Joseph Sänger stand stets an der Stelle, wo es am m e i st e n Ar beit gab. Ueber Sorge und Mühsal, die heute keinem Geschäftsmann, und.erst recht keinem idealen Unternehmen erspart bleibt, half ihm die heilige Lehre, die Arbeit zur Verbreitung der heiligen Lehre und die Liebestat omabi im Sinne der jüdischen Brüderlichkeit hinweg. Der früh Heimgegangene hinterläßt aus vielfachen Gebieten eine Lücke, die schwer zu schließen sein yvird. Seine letzte Fahrt am Montag Mittag war von einer ungewöhnlich großen Gememde begleitet, und in mehreren Reden kam die.Wertschätzung Joseph Sängers mnd die Trauer um seinen., frühen-. Heimgang zum erschütternden Ausdruck. Unset-Raw, Herr Rabbiner Josefs;H o r o w i.tz, rief. Gagend: flpi’ epu/®birdMÄalinüdstelle ausgehend, die die Seele eines Frommen von drei E n g s l s g ru pp6 n in "bis lichten Höhen geleiten läßt, zeichnete er kurz dys jüdische Wesen Sängers, seine Wirksamkeit im .engeren Familjßnkreise wie in der? größeren .Oefsentlichkeit. Als? Freundfund Verwandter sprach dann Herr Rabbiner Dr. Josef Br eu er tief empfundene. Worte zur Charakterisierung des Mannes, der m seiner schlichten, bescheidenen Art auch, und erst recht in Tagen des Kummers mit dem Ruse nonn «i- 's-n m Haltung und Trost fand. Herr Siegmund Katz.enstein sandte für die Verwaltung des Mekor Chaiim dem heimziehenden. Präsidenten letzten Gruß und Dank nach. Zuletzt ergriff-noch Herr B. Rächelsöchn das Wort, um im Namen des Scha ß-Ver ein s,- unter Zugrundelegung des Verses p'nrb svtt nin,. den er als Motto seines lichtreichen Lebens nahm, dem Heimgegangenen Dank für seine aufopfernde Mitarbeit in diesem Lernvereine auszusprechen. Ein neuer Grabhügel birgt aus unserem Friedhose unserer Besten einsn. Mogo der Gattin, die als würdige Enkelin von S. R? Hirsch größten Anteil am LebeNswerke ihres Mannes hatte, und der im Geiste der Ettern wandelnden . Tochter,.möge '"vn dem M e kor-Ehaji m und allen Stellen, denen in Zukunft Sänger ach so sehr fehlen wird, seinen wahren Trost 'anc^edeihen lassen: Samstag abend 7 Uhr findet im Hause des Heimgegangenen. ->n»vr nari» ein Mischnalernen vom M e 'k o r - Cha.jim aus statt. Der S ch o m e r M i z w o h hält Samstag 12.30 ithr sein Lernen im Hause Röderbergweg 41 ab. - - Nr. 50 Seite 9 Chanuikah-Altion der Fürforgekasse der /JsrDitischen ' ' Religionsgesellschaft. ' L Die Rot macht erfinderisch. Die gesteigerte Not in diesem" Winter legt aber der' Fürsorgekasse der I. R. G. die Verpflichtung auf, kein Mittel unversucht zu lassen, an M ^Herzen mfb Taschen,.bd, edelgesinnten /Mitglieder WtlmzukoMmen, sofern sie^ etwas für ihre notleidenden Mitmenschen erübrigen können. Die Chanukkdhtage mit ihrem. Lichterglanze kommen, eine Freude für Alt und Jung. Man ist am Spieltisch vereinigt nach alter Ähanukkahtradition. Wollen wir nicht derjenigen denken, denen es in diesen Tagen am Nötigsten, vielleicht am Brot! fehlt, denen das Wunder vom Oelkrüglein nicht geworden, der Krug; leer geblieben und in der Vorratskammer die letzten- Bestände zu Ende gegangen sind? Kojmen wir Freude an Speis und Spiel empfinden, wenn' wir an diese denken? , .. ^:^"Ja, wenn wir an die Not so denken, wie! esj die» FüMrgekässe von uns in den Chanukkahtagen erwartet, ' 'Die Fürsorgekasse gibt zu Chanukkah Spielmarkjem?-heraus zu dem geangen Preis von Mk. 2.— für 100 Stück. Sie werden^nf Anruf (Carolus 42327) am Freitag oder auch inr -Laufe der kommenden Woche frei ins Haus geliefert. Der Erlös, zu dem, wie erwartet wird, vielleicht auch noch ein.Teil der.Spiebg e,w i n n;e kommt, wird durch freiwillige Helfer am Sonntag, den 21. Dezember, abgeholt, fodaß den Interessenten gar keine Mühe und Arbeit dabei entsteht. Die Benutzung der Spielmarken bedeutet bei dem Mangel an Kleinyechselgeld eine Erleichterung und Vereinfachung des Spieles. Sie, verleiht aber darüber hinaus dem Spiele einen edlen Zweck und tieferen Sinn: Man trägt dazu bei, Familien, die vielleicht voriges Jahr noch zu den Spendern gehörten, aus Rot und Verzweiflung zu helfen. Die Fürsorgekasse der I. R. G. hat einen Appell mit Angebot der Spielmarken an. tgufetib Adressen gerichtet. Wir hoffen, daß' 'keiner der Angerusenen die Aufforderung unbeachtet läßt' und' möchten sie auch an dieser Stelle noch einmal unterstreichen und besonders empfehlen. Delegiertentag der Agudas Jisroel Jugendorganisation, Der Organisationsvyrstand der Agudas Jisroel Jugendorganisation teilt unLi' folgendes mit: Wie den Jugendgruppen bereits bekanntgegeben wurde, findet in den Tagen vom 25.—28. Dezember 1930 (5.—8. Teweth 5691) die Delegiertentagung der Agudas Jisroel Jugendorganisation in Frankfurt a. M. statt. Voraus geht eine Vollsitzung des Organisationsvorstandes. Die Tagung wird am 25. Dezember (5. Teweth), 15 Uhr, im Saale des Vereins Mekor Chajim, Langestraße 18, eröffnet werden. Für die Aussprache ist der Donnerstag sprachen werden und die Abstimmungen stattfinden. Der - Nachmittag, sowie der folgende Freitag Morgen vorgesehen. Am Manzoe Schabbos werden die Anträge be- Sonntag ist für Einzelbesprechungen vorgesehen. Die Aussprache wird im wesentlichen die organisatorischen Probleme, Erziehungsfragen sowie Besprechungerh der sozialen Aufgaben umfassen. Die Teilnahme an der. Tagung steht nicht nur ben Delegierten, sondern allen Mitliedern der Agudas Jisroel frei. Angesichts der Wichtigkeit der auf der Tagung zu behandelnden Fragen darf der O. V. das Interesse aller agudistischen Freunde voraussetzen und auf entsprechende Teilnahme sowie Anregungen aus dem Kreise der Freunde rechnen. Kleine Mitteil«ngen der A. I. Jugendgruppe. Die Erez Jisroel Arbe i t s g em e i n s ch a in der Agudo Jugendgruppe muß infolge anderweitiger' Inanspruchnahme des Leiters Herrn. Dr. S. Ehrmann, am/Mauzos? Schäbbos, utzeu 13. DeFe'Mber, bereits um 19.30 begimlen. .. .. ...- . i'1 'DÄ' Kreis' f,ü r Id.eiil o g i e, ber Agudas Jis-. roel, der d« Leitüstg des Herrn Dr. 'Willy Hofmanch. Eschenheimer Anlage 1, 'Mtdrsteht?-tritt am 16. Dezeinber, 21 Ahr, in der Wohnung des' Dozenten zusammen. Erneut wird .den Mitgliedern-und Freunden der Ägudas Jistoel, /Dämen.^^nd Herren,, empfohlen,, diese Mögllchkeit,-manche Wisstnslücke aüsfüllen zu können, nun auch auszunutzen. .', Wegen Errichtung bisher noch nicht eingerichteter Schiurim und anderer Möglichkeiten zur Weiterausbildung wende man sich an die Leitung der Gruppe schriftlich (Schwanenstraße 12), oder während der Bürostunden, Sonntags von 11—13 Uhr, dortselbst, oder außerhalb dieser Zeit täglich abends von 19.30' Uhr an, aber nur nach vorheriger .fernmündlicher Verständigung, an den Vorsitzenden: Hartog Hartogsohn, Ostendstr. 82, Telefon 44368. Eine Filmaufführung der Jüdischen Frauenvereinigung» Am Sonntag, den 21. Dezeinber, vorniittags 11 'Uhr, wird im R o ry -P a last, Große Friedbergerstraße, ein W o h l t ä ti g k e t ts f i I m bet Jüdisch e n F r.ä st e n v e r e i ü i g u n 'g zu. Gunsten des H o rtes für jüdische Mädchen vorgeführt. Zur Vorführung kommt der Tonfilm „Melodie der Welt" (zum ersten Male in Frankfurt). Dazu noch das Lustspiel „Micky Maus" und die übliche Wochenschau. Die Vorführung ist so gestaltet, daß sie Erwachsenen wie Kindern eine kleine Kunstfreude bietet, und'darüber hinaus auch noch'die Freude aller Freuden, die Freude; des Wohl tust s! Karten zum Preise .von Mk. 1.— sind zu haben bei der Vorsitzenden der Jüdischen Frauenvereinigung, Frau H. Besthoff, Palmstraße 10. Da der Kartenverkauf bereits lebhaft eingesetzt hat. bitllet man «um rechtzeitige Bestellung.

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