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Der Israelit · 1929-12-12 · Heft 50 (12.12.1929) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
70 (1929)
Issue
Heft 50 (12.12.1929)
Date
1929-12-12
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 Nr. 50 Der Israelit 12. Dezember 1929 seinen Posten zu behalten. Prediger Falkenstein wurde darauf einstimmig wiedergewählt und nahm die ÄZahl an, ebenso die übrigen Vorstandsmitglieder. Für diesen Winter sollen zwei Redner berufen^werden, die C.-V.- Vorträge halten und zwei, die über jüdische Literatur sprechen. Außerdem sollen, wie bisher, zeitliche Vorträge des Vorsitzenden mit Dis küsst inen eingesügt werden. Hernach fanden Besprechungen über die Stellung des C.-V. gegenüber der hiesigen N--S.-Ortsgruppe statt, worin die Frage der Abwehrmittel den größten Raum einnahm. Es war ein ernster, aber harmonisch verlaufener Abend, der uns bis 11,30 Uhr zujammenhielt. So ist es auch unsere bleibende Aufgabe, die Mitglieder der Gemeinde zusammenzuhalten und die Interessen unserer Glaubensgemeinschaft wahren zu Helsen. Berlin, 10. Dez. Zu einer eindrucksvollen Feier gestaltete sich die 50 jährige Wiederkehr des Tages der Gründung der B e 1 h - Z i o n - G e m e i n d e in Berlin. In der festlich erleuchteten Synagoge hatte sich außer ben Mitgliedern di.ser Gemeinde eine große Schar von Freunden und Verehrern derselben eingesunden. Nach einleitendem Chorgesange und dem nn n Gebete erscholl ein kräftiges k n yirnin erhebender Weife oorgctragen von Herrn Oberkantor Bischofswerder mit seinen Choristen. Hieraus begrüßte Herr Kormes, der Vorsteher der Beth-Zion-Eemeinde, die Vertreter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, sowie dir Delegierten des Wohlfahrtsamtes, der Chewra Kadischa und der einzelnen Organisationen. Nunmehr hirlt Herr Rabbiner Dr. Landau die eigentliche Festrede, gleich vollendet in Inhalt und Form. Anknüpsend an das «an i-na entbot er zunächst der Mutter gemeinde, die sich so redlich um die Beth-Zion-Eemeinde gemüht hat, einen herzlichen Willkommensgrutz. Zum Schluffe sprach er noch ein Gebet für seinen verstorbenen Ämtsoorgängsr, Nabbinsr Hört er und die übrigen Dahingftchiedenen der Beth Zion, und bat den Allerbarmer um weiteren Schutz für seine Gemeinde.' Bei geöffneter heiliger Lade trug hierauf Herr Oberka itor Bischosswerder stimmungsvoll das wnnn rrb»- Gebet vor. Der 1. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Herr Direktor Kareski, betonte im Anschluß an die Worte des Herrn Rabbiners Dr. Landau, daß dieser Tag tatsächlich eine Freude für das ganze Berliner Judentum fei. Nicht der grüne Tisch könne die Entscheidung bringen, sondern nur durch den Zusammenhang der Geme'mdemLg'.ieder könne das Band immer enger um die Gemeinschaft geschlungen werden, es müsse ein einheitliches Denken und Fühscn vorhanden fein. Di.'fer Geist, der durch fünf Jahrzehnte hindurch in der Beth-Zion-Eemeinde so segensreich gewirkt, möge auch weiterhin so bestehen. Im Namen des Wohlfahrtsamtes in der Invalibenstraße und der Bezirksvorsteher daselbst sprach Herr Dr. Mendelssohn schöne und beredte Worte. Ihm schlossen sich in kurzen Glückwünschen die Vertreter der Chewra Kadischa und der anderen erschienenen Organisationen an. Danach wurden einige Chorg-sänge zum Vortrag gebracht und 2'ivv gebetet. Der Abend vereinigte dann über 300 Teilnehmer zu einem Festmahle, bei dem verschiedene Reden einander ablösten. In gehobener Stimmung verweilten die Gäste bis lange nach Mitternacht. Zu. Rotterdam, 2. Dev. Vorstand und Vertretung der Gemeinde Rotterdam haben in einer gestern stattgehabten Sitzung den Oberrabbiner von Groningen, Herrn Rabbiner A. V. N. Davids, zum Oberrabbiner von Rotterdam gewählt. Rabbiner Davids ist bekanntlich der einzige unter den holländischen Oberrabbinern, der sich zum Zionismus bekennt. Amsterdam, 6. Dez. Die als Anbau. an die Rapenburgerstraat-Synagoge neu errichteten Rabbinatsräume des Amsterdamer Besdin sind vorige Woche mit großer Feierlichkeit eiugewekht worden. Der Neubau verdankt seine Entstehung der Initiative. des Gemeindevorstandes, der veinerzeit fand, daß die s:it langem in Gebrauch befindlichen Rabbinatsräumef der > Würde der Gemeinde und . den Erfordernissen dtzr'Zeit nicht mehr entsprächen. Nach Begrüßungsreden de^ Herrn S. Loopüit für den Börstarid und A- Ascher für die Gemeindevertretung, hielt Oberrabbiner O n d e r w y g e r eine eindrucksvolle Weiherede, die die ve schiedenen Aufgaben des Rabbinats einer Grotzgemeinde im Anschluß an biblische Reminiszenzen schilderte und der Dankbarkeit Ausdruck verlieh für ide großzügige Auffassung der Gemeinde von der Würde ihres Rabbinates. Die neuen Räume find durch zahlreiche sowohl von einem besonders gebildeten Komitee als von den verschiedenen Vereinen gesti,teten Kunstwerke geschmückt. Insbesondere fällt ein großes Gemälde des 1920 verstorbenen jüdischen Malers Eduard Frankfurt aus: „Eine religiöse Entscheidung", das sich durch seine wunderbar gelungenen Typen der in einer Vesdin-Sitzung befindlichen Rabbinen auszeichnet. Es sprachen noch namens der verschiedenen Spendergruppen dir Herren: Hillesum, Hirschel, Gobes, Parser und de Vries. ' In Mera n Italien (Bermonns Hotel Bellaria) ist Gelegenheit gegeben, - während der Wintermonate bis zum 1. März zu besonders billigest Pauschalpreisen eine Kur zu machen. Ein 14tägiger Aufenthalt einschließlich Kurtaxe, kleiner Ausflüge usw. würde auf insgesamt 800 Lire kommen. Familiennachrichten. Verlobte: Klara Roberg mit Elieser. Berlinger, Berlichingen, Dezember 1929. Die Woche. Ein Festtag der Frankfurter Zeschirva. Die Iefchiwa in der Fiirdberger Anlage war längst zu klein geworden für die Menge der Jünger, die aus allen Gauen Deutschlands und dem Auslande Semester für Semester in steigendem Maße zu ihr strömen. Das Bauamt hatte bezüglich der Sicherheit manches zu beanstanden. So mußte man notgedrungen an Umbau denken. Kuratorium und Verwaltung standen vor einem schwierigen Problem. Wie immer-wies der Wille einen Weg. Zum Umbau kam noch ein Anbau, ein großer, Hunderts fassender Hörsaak, von dem aus-sich wie vom Herzpunkte und Nerven^entrum alle Blutströme des Lebens nach den einzelnen Zimmern und Lehrsälen oben und unten ergießen. Schön prangte diese Aula am letzten Sonntag in ihrem Festschmucke, den sie für ihre Einweihung anlegte. Ein herrlicher in abgetönten hellen Farben gehaltener Rundbau mit weißen Säulen in der Mitte, die mittels eines Vorhanges bei Bedarf eine Zweiteilung des Saales ermöglichen. Die Hinterwand ist von eingebauten dunkelbraunen Bücherschränken umkleidet. Viele elektrische Birnen verbreiten in dem abgedunkelten Raume feierliches Licht; vor der heiligen Lade, die mit weißer Seide behängen ist, das rote Seelenlicht zum Andenken an den großen Freund der Iefchiwa, Ferdinand Meyer b"S7. Zu beibcn Seiten der heiligen Lade an der Ostwand brennen Iahrzeitlichter in blankem Messing vor weißen Inschristen, die die Namen der Stifter künden. Die beiden Winkel der Ostwand nach Nord und Süd hm füllen die überlebensgroßen Bilder von S. R. Hirsch und Salomon Breuer aus. Es ist, als schauen die beiden ersten Rabbiner der Kehilla sprechend iu den Saal, preisend die Stunde, in der eine neue Generation die Ernte der Saaten, -die sie mit Tränen in harten Boden gesenkt, in Jubel heimträgt. Rechts der heiligen Lade ist der Rabbinersitz des Rosch-Ieschiwa. Auf den Ehrenplätzen in den vordersten Reihen der Herr Rabbiner der Gemeinde, der ehrwürdige Da'.an, die Mitglieder der Gemeiideoerwaltuug und eine Reihe von Ehrengästen, die in irgend einer Beziehung zur Iefchiwa stehen oder sich für dieselbe verdient gemacht haben. Rundherum an den Wänden der Iugendkranz der Bachurim. Die Herren des Kuratoriums, als die liebenswürdigen Gastgeber, begnügen sich irgendwo mit einem Eckplatz oder stehen während der ganzen zweieinhalbstündigen Feier. Für die Ordnung und die glatte Abwicklung des Programms ist Herr Hugo B o n d i verantwortlich, der das Oberkommando mit einem Stabe eifriger Jünger führt. Da geht alles wie am Schnürchen. Der Synagogenchor, unter Leitung von Mar Reumann, stimmt ein „Matowu" an. Herr Oberkantor P e i s s a ch o w i t s ch , wieder bei bester Stimme und Stimmung, singt die Soloeinlage. Neben der schön dekorierten Kanzel ist noch ein Podium ausgestellt, das nun Herr Ist Wohlsarth besteigt, um im Namen des Kuratoriums erste Begrüßung zu sprechen. Mit wenigen schlichten Worten weist er aus die Geschichte des Umbaus hin und gedenkt Ferdinand Meyers. Die Feier der Einweihung sei verbunden mit der Einführung des No sch Iefchiwo, die man seinerzeit verschiebest mußte. Er dankt allen, die zum Bau mitgeholfen habest, Unser Raw, Herr Rabbiner Josef Horowih, hält nutz die erste W:iye:ede. Ein paar prachtvolle Midraschperlen leuchten auf, und sie spiegeln die Weihe und die Bedeutung des Tages wider. König David hatte den Plan für das Heiligtum des Herrn in allen Einzelheiten ausgearbeitet, alles war fertig, selbst das Eintveihüngslied ninst man raun yp -kjxi- Erst dessen Sohn Sgl pm o n sollte den Traum des Vaters in Erfüllung bringen-. David fang -armnem nVnn 'i rwv dtm nt „Dies der Tag» den Gott vollbracht hat, wir frohlocken und jubeln an ihm." Noch wußte mau nicht, bemerkt Midrasch, ob die Freude nur dem Tage galt oder Gott. Da kam Salomon mit seinem Hohe'.iede, und erklärte es ganz deutlich, *p n ’jj „Wir freuen uns und jubeln, mit Dir", mit den 22 heiligen Buchstaben (->"n). David stand am Anfang einer Epoche unb konnte nicht wissen; ob sie sich in der Freude an Gott auswirkt. Salomon, nach Abschluß der ersten Phase, konnte die erste Entwicklung überschauen, konnte voller Jubel das väterliche .tarnt Sinne des *p deuten. Wer konnte es übersehen, welche Wege die von S. R. Hirsch geschaffene meü'e Zcüt < nehmen werde? Eine Regeneration des Judentums. Aber m Ungarn und Mähren kannte man Regeneration nur ipt Sinne - einer Reform , und äußerte Zweifel und Bedenken. Der Nachfolger, Salomon Malonwn Breuer)/-konnte beim ' Abschluß der ersten Phöse -mit der Gründung und - dem Ausbau der Iefchiwa der. Welt zeigen, wie sich die Tempelgründung des großen' .Meisters in einem yo, in einer Freude mit Ihm, einer -Freude an den, heiligen. Buchstaben der Thora auswirkte. Das Werk ist nun unter Leitung d/s kongenialen Sohnes und Enkels in eine Phase neuen Aufblühens getreten. Rabbi Iochanan ben Sakkai weinte vor seinem Tode in Angst und Sorge um den Weg, den.man ihn „führen" würde 'ni« itaVift -pi nmn- Die Schüler und die Nachfahren sind es, die des Meisters Weg b estimm en , ihn „führen". Der Weg ist nun klar, er führt aufwärik, und er, Redner, könne nur seine Glückwünsche dazu sprechen. Den Schülern und den Hörern diene als Motto der salomonische Satz aus Mischli. •nn'Bny hob rt> -n tsy nnsn nnwn- Herr Philipp Posen übermittelt nun die Grüße und Glückwünsche des Vorstandes und G e m e i n d e - rates. Die Verbundenheit zwischen Gemeinde und Jeschiwa wurde in den letzten Jahren immer inniger und herzlicher. Der Sijuin vor vier Jahren, der die letzte große Freude des Heimgegangenen Raw war, zeigte es deutlich. Der gewaltige Aufschwung, den die Iefchiwa in den letzten Jahren, auch nach dem Heimgang des Begründers, genommen hat, ist das persönliche Verdienst des Herrn Rabbiner Dr. Josef Breuer, dem er nun den Dank der Kehila ausdrückt. Auch den Dozenten an seiner Seite und dem Kuratorium gebührt Dank. Die Ieschiwa bedeutet die Krönung unseres Schulwerkes. Aeußerlich kommt die Verbundenheit dadurch zum. Ausdruck, daß im Ieschiwahause — einer Arthur Oppenheim-Stiftung — ein Raum als Amtszimmer für den Herrn Rabbiner der Gemeinde bestimmt ist. Es kommen nun Gruß und Dank der Bachurim zum Ausdruck aus dem Munde eines Jüngers, Jakob K a tz. Das rvrpcn, das jeder Bachur hier auf der Iefchiwa bei dem Leiter, den Dozenten, wie im Kuratorium findet, ist ihm Ansporn für eigene Pflichterfüllung. Mit der talmudischen Erklärung zu einem Worte der letzten Hafthora, 7n*a2f '7 n.n am an, bringt er seine und der gesamten Hörerschaft Verehrung für den Ieschiwaleiter zunr Ausdruck. Nach einem weiteren Gesäuge des Synagogenchors ergreift der Jia’0’ vui- Herr Rabbiner Dr. Joses Breuer das Wort zu einer groß angelegten Festrede. Für den Begründer der Iefchiwa, der sich den Boden unter so viel Mühe und Opfern Schritt für Schritt erringen mußte, bedeutet sle, wir für König David Las Heiligtum, ein B'yjs bv vr und ein mn bv yev ein „Lied der Fährnisse" und ein „Lied des Dankes". Mit zündenden Worten zeigt uns der Redner das eine und das andere. Eme Meffora, die fünf Verse in verschiedenen Teilen der Schrift, mit ot» dv> schließend, miteinander verbindet, steht im Mittelpunkt diftrr liefen, lvon strahlender Rhetorik getragenen Rede. ripEta ta vviV dir 'hpk cav qv ’mnin bj „Heil ihm, der meine Pforten aufsucht Tag für Ta g". Wer diesem . Ruse ins Lehrhaus folgt und sich ganz der Kraft und der Heiligkeit des Thoralernens hingibt, auf den werden die Lockungen der Straße abseits der jüdischen Sittenreinheit vergebens einred en T a g für T a g. ta'i a" ov ita« msta- Er ist auch geschützt vor der Habgier, dem Besitzwahne, dem Machthunger, die draußen den jungen Menschen ganz gefangen nehmen Tag für Tag. ca-p m’ itspi»’ mrm bv rua>» '->nv Dann ist Gottessreude im Herzen, im Heiligtum, wo es keine Armut- Noch Tod gibt. Tag für T a g. ov ov ta -yra und man hat die frische Kraft, um seine heiligen Ausgaben zu erfüllen Tag für Tag. oi' ov naptpsr - - Es ist unmöglich, auch nur andeutungsweise anzugeben, mit welcher Kraft und welch zündendem Feuer diese Worte in die Hirne und Herzen der Hörer gehämmert wurden. Was ihn, so sagt Redner, berechtigt und ermutigt, an die Stelle des großen Paters in der Iefchiwo zu treten, das ist der Wille, in dessen Geist und in. dessen Sinn am Werke weiter zu bauen. In diesem Willen liegt auch sein Gelöbnis. Dank spricht er dann, nach ehrenden Worten für Ferdinand^ Meyer und Arthur Oppenheimerb'tar.der Baulei.ung aus, dem Kuratorium, vorab dem Mauue, „der morgens mit der Sorge um die Iefchiwa aufsteht und abends mit ihr zu Bette geht", den Dozenten im Hauptamts und denen der Schülerkurse, dem Herrn Rabbiner und -den Mitgliedern der Gemeindeverwaltungj- .wie' allen, die ihre materielle ^und moralische UifterstühMß ' der Isschiwa zukommestf lassen, nicht zuletzt; tz-rii'' '' »den - ehemaligen- ' wie - den derzeitigen, Rnd dem-Z ent talrat e der Iefchiwa, der die Bedeutung,j der--sLeh;aikflalt'.yMer j.-Frank,urts-' Mauern, hinausträgt-, den'Schüley/ die'yer Iefchiwa. die, Schüler zuführen-.,-ünd -.den Vereinen," besonders-^ Jugendüereinen, die die Liebe zur Thora bei Jung und Alt wachhalten. Der flammende Appell vergingt mit einem mächtigen Halaluja des Synagogenchors, und damit hat dis unvergeßliche Feier ihr Ende erreicht. Bis zur späten Abendstunde war die Iefchiwa belebt von- Herren und Damen der Gemeinde, die die neuen. Räume besichtigten und bewunderten. Der Lehrbetrieb in der Ieschiwch der auch während des Umbaus, keinen Tag ruhte, schlägt nun-im eigenen Heime feine rauschenden Wellen. Mögen sie. die jungen. Herzen unserer Söhne in und außerhalb unserer .Gemeinde erfassen. r - Franz Rosenzweig - . Am -Dienstag morgen^ erlag Dr. FraM R o fMz w e i g, erst-43 Jahre alt, fnnem: langjährigen Leiden. Rosenzweig, aus der Schule Hermann Cohens, .kommend, wurde berühmt durch sein . großes , philosophisches Buch „Der' Stern der Erlösung". , Kurz daraus erschienen seine UebertragürgN'ünd Nachb'ldungen der Gedichte von Iehnd.a.H.aliev i, mit einer Vorrede und Anmerkungen. von^-'^^."^i^f^bd^^ltizendem^'p^^^^^«n Gehalte. Die körperlichen ^LÄd'en seiner Ietzten 'Jahre w.urden ihm zur Quelle neuen emsigen Schaffens. Seine Lebensarbeit bestand zuletzt in . der gemeinsam mit Martin Buber hergestel.'ten Bibelübersetzung. Franz Rosenzweig.

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