Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 33 (15.8.1929)
- Date
- 1929-08-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 Nr. 33 Der Israelit lich hat schon 1923 öer Vorsitzende der Arabischen Exekuüv-e, Musa Kazim Pasch«, das Angebot des damaligen Oberkommissars Sir Herbert Samuel wegen Schaffung einer Arab Agency abgelehnt, mit der Begründung, Laß die Annahme -einer Arab Agency einer Anerkennung der Jewifh Agency und der Balfourdeklaraliongleichbedeutend wäre.) Gemeinsame Eingabe des Waad leumi und der Agudas Jisroel in der Kothel TNaarowi- Angelegenheit. Jerusalem, 4. August. Erfreulicherweise ist es nach Abgang meiner vorwöchentlichen Korrespondenz gelungen, ein völliges Einvernehmen zwischen Waad I e u m i> und Agudas Jisroel Hinsichtlich des Vorgehens in der Kothel M a a r o w i - A n g elegen h ei t herzustellen und die vorangeganFenen Mißo>erständnisse, die durch unrichtige Möldungen des Doar Hajom hervorgerufen waren, auszukbären. Beide Organisationen haben eine Eingabe an die palästinensische Regierung gemeinsam mit dem Oberrabbinate underzeHchnet, worin in ruhiger, aber entschiedender Form de>r Nachweis geführt wird, daß die Genehmigung der Bauarbeiden eine handgreifliche Verletzung des Status quo zur Folge hat, und daß auch der Vorschlag. Lite Gebiete an der Weftmauer aus bestimmte Stunden einzuschränken, in keiner Weife geeignet ist, den berechtigten jüdisch-religiösen Interessen! gerecht zu wreden. Im Namen aller palästinensischen Juden wird beider Ma-nÄa-imachi Verwahrung gegen die letzten Ereignisse eingelegt und dem Vertrauen Ausdruck gegeben, daß die Negierung einen Weg zur Besserung der gefahrvolle Lage finden wird. Sowohl der Waad leumi als die palästinensische „Agudas Jisroel" haben dem Wunsche Ausdruck gegeben-, daß ein entsprechendes Einvernehmenin der Klag-em-auer-Ang-eleg-enheit auch zwrschen> den zentralen Stellen der Monistischen Organisation und der Agudas Jtsroel-WeLborganifation herbeigeführt werdenmöge. Personalien. Frau Rifka Jeidel n"Sr* kissingen, 12. August. Weit über Deutschlandhinaus, man darf sagen-, in allen Weltteilen, wo in jüdischem Kreise das Heilbad Kifsingen und damit verbunden das „Haus Ehrenreich" bekannt ist. wird die Kunde vom Heimgang der Fmu. Rifka I e i d e l bitteren Schmerz auslöfen. Vor zwei Jahren ging ihr Gatte, Emil Jeid-el, der hervorragende v-n rabn, der edle Mensch und Musterjude, zu früh von dannen. Wenn irgendwo, galt hier das Wort 1202 rrm 'in 120 nvrr. Wie Frau Rifka Jeidel, Tochter eines vornehmen jüdischen Hauses in Kissingen, die Gesinnung, die Ideale, die Arbeit des seltenen Mannes im Betriebe, in der Familie, in der Erziehung der Kinder, in der Erhaltung des Thorageistes im Hause, in der Ausübung stiller Wohltat in einem langen, glücklichen Eheleben teilte, so setzte sie nach seinem Tode sein Werk fort. Ein schweres Leiden verhinderte seit anderthalb Jahrzehnten ihre Bewgeungsfreiheit. Aber sie blieb mit Herz und Hand am Werke, vom Hintergründe aus mit einem Mutterauge voller ßieb'ß das Ganze überschauend und betreuend. Wahre Mutter war sie auch den Gästen, die von weit und breit sich in den Somermonaten im Hause einsanden, denen am meisten, die ihres Rates und ihrer Hilfe bedurften. Biele Institutionen, auch in Frankfurt, wissen ihr goldenes Herz zu preisen, wenn sie auch nicht davon reden durften, ohne ihr Feingefühl zu verletzen. Das Andenken von Vater und Mutter lebt in den Kindern, die ganz Geist von ihrem Geiste sind. Dieser Geist wird auch fernerhin das Haus, die Familie wie die Stätte der jüdischen Gastlichkeit beseelen. Die Bestattung gestaltete sich am Donnerstag nachmittag zu einer imposanten Kundgebung der Trauer und Verehrung. Neben der gesamten Gemeinde Kissmgen waren auch viele auswärtige Trauergäste erschienen und wohl alle hier in den beiden unter Aufsicht stehenden Häusern weilenden- Kurgäste. In der Friedhosshalle entwarf zuerst Herr Distriktsrabbiner Dr. Bamberger in längerer Rede einergreifendes Lebensbild vonder würdigen Frau des unvergeßlichen Mannes, di«, wie sie seinen Lebensweg teilte, ihm nun nach kurzer Zeit in die Ewigkeit folgt. Erschütternd wirkte es, als danach der greife „Wilkomrrer Raw" in der Sprache und Melodie seiner Heimat Klage über die seltene Frau anstimmbe, erschütternd auch auf diejenigen, die. ohne Sprache und Art des Rabbi zu verstehen^ doch herausfühlten, wie sich hier ehrliche Trauer um -ein gutes Menschenherz, das zu schlagen aufhörte, spontan Bahn brach. Zu/öetzt wußte Herr Redakteur S. Schachn 0 witz , Frankfurt a. M., ein langjähriger Freund der Familie, warme Töne der Trauer anzuschlagen- und letzten- Dank auszusprechen im Namen Vieler, die heute da waren oder von der Trauerkunhe, erst später erreicht werden. Die Sonne senkte sich zur Neige, als wir die letzten Schollen auf den frischen- Grabhügel warfen. Möge ihr Sechus ihren Kindern bsiftehen und auf ihrem Werke ruhen. n"3 San* Fürth (Bayern), 12. Aug. Im festlich geschmückten Sitzungssaale der Jsrae-Ms-chen Waisenanstalt nahm deren Verwaltung in herzlichen Worten der Anerkennung des Dankes und der innigen Verbundenheit Abschied von dem bisherigen Leiter, dem in den Ruhestand tretenden überaus verdienstvollen Direktor, Herrn Dr. . Hermann Deuts ch. Im Anschluß -daran begrüßte der Vorsitzende, Herr Bar-uch Zimmer, Fürth, aufs wärmste die neuen WaifenMern, Herrn und Frau Dr. I. Hallemann, bisher -an der Höheren- Schule in Leipzig. In feiner Erwiderung dankte Herr Direktor Dr. Deutsch, sichtlich bewegt, der Verwaltung für das ihm während feiner langjährigen Tätigkeit gewährte Vertrauen und für di-e feine fchwree Aufgabe erleichternde eifrige Mi-tarbsit. Wehmutsvoll gedachte er der verewigten Glieder der Verwaltung und schloß seine thorareich-en Ausführungen Mit herzlicher Begrüßung seines Nachfolgers, indessen Hände er sein Amt mit dem Losungswort der abziehenden Tem-- pelwa-chs legt-e: "st ntn rraa -p’ws? ’ra- Ties gerührt dankte Herr Direktor Dr. Hallemann in seinem und feiner Gattin Namen für -die überaus freundM-che Begrüßung, versich-erte, ganz im Geiste feines -trefflichen und erfolg-gesegneten Vorgängers fein Amt führenzu wollen und erbat sich das Vertrauen und die Mitarbeit der Verwaltung. Im Aufträge des Verbandes Bayerischer Israelitischer-Gemeinden begrüßte dessen Delegierter inder Verwaltung, Herr Deo K a tz e n b e r g -e r, Nürnberg, dm neuen Leiter und gab dem Wunsche Ausdruck, daß auch in Zukunft Direktion und Verband gleiche Harmonie verbinden möge, wie es unter Herrn Direktor Dr. Deutsch, d-essen Scheiden gerade auch vondieser Seite aufs lebhafteste bedauert wird, stets der Fall gewesenist. Hierauf schloß der Vorsitzende die würdige Feier. Karlsruhe, 11. Aug. Herr Rechtsanwalt Dr. Moritz Pfälzer in- Weinheim a. d. Bergstr. feiert am 17. ds. feinen 6 0. G e b u r t s t a g. Dr. Pfälzer nahm auch hervor ragenden Anteil an der Entwicklungdes deutschen Judentums üb-erHaupt und hat insbesondere im Oberrat der badischen Juden zu Karlsruhe sich vielfach um die neue Verfassung -in diesem Lande verdient gemacht. So genießt denn Dr. Pfälzer in weiten Kreisen der deutschen Judenheit große Sympathien. In der längen Zeit seiner Tätigkeit als Anwalt hat er sich einen überaus großen Kre-is von Freunden sowohl in der christlichen, als auch in der jüdischen Bevölkerung seiner Heimat erworben. Wir wünschen Herrn Dr. Pfälzer weitere Jahre der frischen Arbeit und des güten Erfolges. b?"*?imj? Düsseldorf» 4, Aug. Eine Me, seltene Frau haben wir am Tage vor zur letzten Ruhe gebettet. Die Gattin unseres verehrten 21. des Herrn Rabb. Dr. Weyl, ist in ihrem 51. Lebensjahre verschieden. Monatelang war sie ans Krankenlager gefesselt und ertrug ihr Leiden in Ruhe und Würde. Allgemein war die Teilnahme an dem Verlaus der schweren Krankheit. Menschliche Hülfe erwies sich jedoch als -ohnmächtig. Schon in ihrem ■ zartesten Kindesalter wurde ihr die tiefste Liebe zur Thora eingeflößt und sie blieb die treue Hüterin der großen Tradition ihrer Familie. Der Vater, Fried mann Haurwitz b"i war Mitbegründer der thoratreuen Gemeinde in Königsberg ii. Pr., für die er die größten Opfer brachte. Die Mutter, Frau Henriette H» war eine Frau von großer Gottesfurcht und umfassendster Menschenliebe; sie war von dem Ideal sjxm vH beseelt. Die Verewigte war v-äter- und mütterlicherseits eine direkte Nächkommin hervorragender Rabbinen, darunter Reuben" Horwitz in Tütz, (Westpr.), der, wie jaus, den Gutachten des weltberühmten Rabbi! Wiba- Eger? hervorgeht, in gelehrtem Brief Wechsel mit ihm! "stand. 'Der Stammbaum der Familie geht auf den.Herfasser des rt"bv zurück.; Im Trauerhaase sprach, unser 2-, - Worte des Abschiedes vonseiner treuen-Lebensgefährtin. Er schilderte sie mit ihren Tugenden als ein enpan das nunmehr zerstört sei. Sie habe -eine Äese Thorakimde besessen,' die auch mit allgemeiner Geistesbildung verbun-d-en war, so daß man von ihr sagen konnte, sie habe ans der Höhe der Zeitbildung gestanden. Diese habe aber gerade ihre Glaubens kraft gestärkt. In ihrem früheren Wirkung skreise in Czarnikau nahm sie eine hochgeachtete soziale Stellung ein. Die nw2,7 gestaltete sich zu einer Kundgebung, die für die Verehrung Zeugnis ablegte, welcher sich die Verblichene.-erfreut hatte. 5 Rabbinen umstanden ihre Bahre. Alle Schichten der jüdischen Bevölkerung beteiligten sich an -der letzten Ehrung-; auch von auswärts war die VeteKignng e-ine große. Auf dem v"vn v'2 der ms? hielt Herr Rabb. Dr. Wolf in Köln sinen tiefempfundenen Nachruf. Zuletzt sprach der erste Vo-rsteher der Vs-itf’ ms?' Herr S. Mey e r, von Herzen kommende Worte des Abschiedes- und des Trostes. Möge dieser den Hinterbliebenen in reichem Maße besch-veden fein und möge das 012: von Frau Dr. Rost Weyl uns Allen -bsiftehen! rrassn. Homberg a. E., 29. Juli. Seinen 70. Geburtstag, begeht heute Herr Süßmann-Hellbronn, das älteste Mitglied unserer Jüdischen- Gemeinde. 40 Jahre bekleidete er das Amt als Gemeindeältester im nähen Falkenberg und nach seinem Wegzug hierher war er zur größten Zufriedenheit der ganzen Gemeinde dahier Gememdeältester. Die 'Gemeinde hat ihm besonders die Anlage unserer herrlich gelegenen v'2 zu verdanken. 40 15. August 1929 Jahre war er auch als uni»? tätig. Vor 5 Jahren mutzte er aus Gesundheitsrücksichten seine Aemter niederlegen, doch interessiert er sich heute noch für alle Angelegen--- heitsn der Gemeinde-. Straßburg, 11. Au-g. Heute beging, der weit über seinen Wirkungskreis bekannte Kantor der Ez-Chajim- Gemeinde, Herr Salomon- Grün-ewald, in rra körperlicher und geistiger Frische seinen 70. Geburtstag. Trotz seiner musikalischen- Bildung ein Vorbetev vom alten Schlag, -der mit seiner zu Herzen gehenden und aus ti-efer nnv», kommenden melodischen Stimme der Kehilloh, an welcher er schon über 35 Jahre beamtet ist, bei jeder zum Bewußtsein zu bringen sucht, daß dies Amt^eines stb? als enp mias? zu betrachten sei. Als Mensch und 'im' -ein starker Pseiler feiner Kshllloh — er übt noch immer für diese auch die Schechttoh aus gestaltete er fein Haus im Verein mit seiner Gattin, einer Tochter des bekannten Schwab-achex Rabbiners Löö Wißmann zu einer Stätte der Gastfreundschaft und des °rvn nbtu- Allen, die in diesem Hause jemals aus- und eingingen, werden die angenehmen Stunden, die Kantor Grünewald mit einem goldenen Humor würzte, unvergeßlich sein. Möge mapn seiner Familie und seiner Keh>illoh die Gnade erweisen, den Jubilar noch viele Jahre in körperlicher und geistiger Frische in ihrer Mitte zu haben. E?"S?1»S? Homberg (Oberhessen), 12. Aug. Zum Bedauern der ganzen Geme-inde schied am 1. August Herr Adolf W e i h l aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstands der Jsraelttifch-en Gemeinde aus. Wähnend der 7 Jahre unun-terbrochener Tätigkeit als erster Vorstand hat er für die Erhaltung der Gemeinde Unvergeßliches getan, und dieselbe vorbildlich geleitet. NeugewähU wurde Herr Sally Joses, und hoffen wir, daß derselbe die Gemeinde im Sinne seines- Vorgängers weiterfüh-rt. Alsbach, 12. Aug. Der Lehrer und Kantor unserer Gememde, Herr Frank, sieht am wi? aus eine 40 jährige Amtstätigkeit inder hi-efigen- G-smeinde zurück. Herr Frank hat indieser langen Zeit seine Gemeinde im Geiste der Thora und Tradition geleitet und erfreut sich höchster Wertschätzung und großen Ansehens bei Juden und Nichtjude-n. In vielen Vereinenist e-r Ehrenmitglied. Vor einigen Jahrenbekam er von seinem zuständigen Rabbiner in Anerke-nnungen seiner giefe-gneten Lehrtätigkeit den Chowertitel. Hirschaid, 12. Aug. Mit Karl Reumann, der dieser Tage starb, ist ein- Mann von großer Beliebtheit von uns gegangen. Von Anfang bis zu- Ende machte er den. Weltkrieg mit vielen Auszeichnungen mit. Aber dem Krankheitskeim, den er sich dabei holte, erlag er jetzt. Herr Lehrer Kahn hielt eine ergreifende Abschieds rede und die Kame-raden gaben die Zeichen letzter militärischer- Ehre am frischen Grabe. mnsun Gersfelo, 30. Juki. Einen großen Verlust hat unsere Gemeind'e durch den Tod -des seit 8 Jahren im wohlverdienten Ruhestand lebenden Lehrers Aron Roßmann erlitten. Vierzig Jahre hat er als tüchtiger Lehrer und Dorbleter in unferre rünp gewirkt and es verstanden, -durch fein Vorbild als nin? das relig-iöse Lebenzu erhalten und zu vertiefen. Seinem einfachen, bescheidenen Wesen war de-r Wunsch entsprungen, bei feiner rn'-tapkeinerlei ison zu veranstalten. — Unter uns wird fein Andenken als das.eines wahrhaft Frommen noch lange zum Segen fortdauern. 0212^ p-rs -dtrrnsur. Vermischtes Berlin, 13. August. Am Montag den 12. August fand im großen Saal.des „Hackeschen Hofes" eine fehr gut besuchte öffentliche Versammlung des hiesigen Kenessio Gedaülo-Komi-tees statt, in welcher die Herren Nub'biner Dr. Esra Mnnk, Rabbin-er Dr. Moritz Silbe-rberg, Dozent Dr. Moses Auerbach, Dr. David Ochs, R-eferenÄ-ar- James Rosenthal und' Dr.' Falk Schlesinger zu dem Thema: „Die Kenessio Gedaulo und die Zukunft des geetzestreu-en Judentums" sprachen. Die Redner referierten in knapp-en, aber in desto eindrucksvollere-n! Worten .über' die ideellen und praktischen Aufgaben, d-eren Löüng in Angriff zu nehmen, die bevorstehende Kenessio- Gedaulo berufen -ist. — Im Anschluß daran fand eine kurze Versammlung der Wahlberechtigten statt, ,m der die Nominierung der Berliner D-elegierten Dr d!-e Kenessio Grdaulo vorgenommen wurde. Di-e Wahl selbst findet am Sonntag den Itz. August von'10-^5 Uhr statt. WahMokale: Büro der Agudas Jisroel, Gormannstr. 27, Hof ptr. und Beth H-amidrafch. Klopstockstraße 22. Köln, 25. Juli. Im Verein „Auhawe Tauro" sprach Herr Josef Fischer über Berufsmöglichkeiten der Juden. Es sei eine besondere Pflicht der g ej - ietzestreuen Judenheit, den religiös gesinnten Krei- -en, die ärn Sabbat sesthaltsn, Berufsmöglichkeiten im Handwerkstand zu schaffen. _ Zur Errichtung dieses Zieles müßten alle politischen Richtungen. innerhalb der Orthodoxie Zusammenwirken, damit auch, bei den religiös indifferenten Juden zur Heranbildung des Nachwuchses Arbeitsstellen unter Wahrung des Sabbats erlangt werden könnten. Auch dis Jugend müsse bei diesem Wedke Mitarbeiten. Es genüge nicht, Talmud Thora zu pflegen,. Jeschiwos zu gründen und zu lernen, sondern es müsse auch der Derech Erez, dessen eigentlicher Sinn ja die Berufsarbeit sei, im Sinne der Thora gepflegt werden. Thora ohne Arbeit, so haben unsere Weistn gesagt, hat reinen Bestand. Auch hierbei müsse sich die jüdische Solidarität, das toi Israel arewim sie bosee, betätigen und es wäre ganz falsch, im Vertrauen aus Gott die Hände, in den Schoß zu legen. Gott hat denv