Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 30 (25.7.1929)
- Date
- 1929-07-25
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 2. Nr. 30 D' e r Israelit 2S. ÄuM 1929 Segen war m allein, was er Irinnen und draußen hatte." Den gleichen Sinn erkennen unsere Weisen b auch in dem Vers Q*o nia-O: vnom y'B'a nxi -pni> nx 7137 ■pipa nima- Lies nicht: ipav sondern: ipai! Wenn du Segen sprichst über dien Brot und über dein Wasser, so werde ich Krankheit aus deinem Innern entfernen, ja, auch voll werden lassen die Zahl deiner Tage Der Prophet Amos. Von Konrektor I. Speyer in Frankfurt a. M. ^Fortsetzung). Ziel Wie Gott durch den Propheten Amos Israel zur Umkehr bringen wollte. 1. Amos Butzpredigt. Von all den Zuständen in dem Nordreich Israels hörte auch ein Mann in T h ekoa, zwei Stunden südlich von Jerusalem. Amos hieß er und war ein -Viehzüchter oder Hirt, wie er sich nennt, weil er seine Herde selbst versah. Er nnt fein Prophet, stammte auch nicht von Propheten ab; aber um die Geschichte seines Volkes mmmerte er sich, und aus die Ehre seines Gottes war er bedacht. Eifrig hatte er dem gelauscht, was man ihm von dem Leben und Wirken der großen Männer er zählte. Auch gelesen hatte -er davon in seinen Freistunde«, ja, vielleicht bei der Herde auf dem Felde. Er wußte wohl, was Elia erstrebt und erwirkt hatte. Durch den war es verhindert worden, daß die Verehrung des einen Gottes in Israel unferging. Und nun drohte die gleiche Gefahr. Nicht durch fremden Götzendienst, aber durch inneren Zwist und sittliche Verrohung. Zwar hatte das Nocdreich an Ausdehnung und äußerem Glanz gewonnen; aber an seinem Mark fraß der Wurm des Verderbens. Wenn es so weitergiug, wenn die Zwietracht im Innern zunahm, dann mußte das Reich bei dem kleinsten Anlaß zerschellen. Was ging das aber den Bewohner des Reiches Juda an? Israel und Jude leb ten häufig in bitterer Feindschaft; also hätte sich ein anderer darüber gefreut, daß es im Nordreich auch nicht so glänzend stand, wie es den Anschein hatte. Da sehen wir das Walten Gottes. In dem Herzen des Hirten Amos entsteht die Ueberzeugung, er müsse eingreifen, wenn Israel gerettet werden sollte. Wenn erst das größere und mächtigere Nsrdreich dem Dienst Gottes verloren sei, dann würde auch das Ende des Südreiches schnell herbeikommen, so urteilt er. Wer sollte dann noch Gott verehren? Solche Gedanken bewegen ihn immer wieder, Und schließlich fühlt'er sich von Gott nnd für Gott gerufen. Er. der schichte Hirte, ist übe zeugt, Go t habe ihn zu einem besonderen Rüstzeug ausersehen. Cr folgt dem Ruse, verläßt seine Herde und geht! Doch wohin? Gewiß hat er häufig genug von den Gottesdiensten in Israel gehört. Damals nach dem Tode Salomos hatte Jerobeam I. seinen Untertanen verboten, nach Jerusalem zum Gottesdienste zu gehen, und hatte Bethel zum Hauptort der Gottesverehrung für das Nordreich gemacht. Hier war ein gewaltiges Stierbild aufgerichtet worden, und hier fanden die großen Freudenfeste zu Ehren der Gottheit statt. Besonders das Sukkosfest war sehr beliebt. Da stellten sich tausende von Menschen ein, opferten, sangen, spielten und freuten sich. Zu diesem Feste machte sich Amos, von Gott getrieben, aus, um viele beisammen zu finden und durch seine Predigt zu erschüttern. Auf dem Wege nach Bethel sah er den Lurus, die Ueppigkeit und das Wohlleben. Darum predigte er: „Weh' euch, die ihr schlafet auf elfenbeinernen Lagern und pranget auf euren Ruhebetten, die ihr spielet auf dem Pflaster, Wein trinket aus Schalen und euch salbt mit Balsam." eo’bayi ixsa o’ia o'loxi .amzny by a’moi niva!w aoos?« :p3ia Tina Amos: 6 4 t'n 0X3 0'31 0'N3 7337 ->vn ->173 733X7 /pp,7 77'3 *737 Spnil JV-3 'n'3777 Amos: 3 15 An anderen Orten bemerkte er, wie die Reichen und wirtschaftlich Stärkeren die Armen und Schwächeren unterdrückten, übervorteilten und - betrogen. Ihnen rief er zu: VINN ny 'na iax'-> :p-x ->735? rrat^i /]r>;x cn’sxipn! nxr ixav '37xa myVi bpv Pian!>i na-x J’»pn^> .na nnnssi navni na57 1102737; 10273 na!»sni o’V« napa praxi crVi yoaa m3i?V : nam „Hört, die ihr die Armen unterdrückt und den Elenden verderbet. Ihr sprechet: „Wann wird das Neumondfest vo ü e: lseii, 103 ui: Nahrung verkaufen, und der Sa bat, daß wir den Getreidespeicher öffnen, kleines Maß zu geben und teures Geld zu nehmen und durch falsche Wage zu betrügen; um Geld Arme zu kaufen und die Dürftigen um -ein Paar Schuhe; auch des Getreides Abfall wollen wir verkaufen!" (Amos 8, 4—6). Dazu fügte er die eindringliche Drohung: „Geschworen hat der Herr bei der Hoheit Jakobs. Ich vergebe niemals ihre Werke! An jenem Tage, spricht Gott, der Herr, lasse ich am Mittage die Sonne untergehen, und am lichten Tage bringe ich Finsternis über das Land. Eure Festtage verwandle ich in Trauer, eure Jubellieder in -Klagen, alle Hüften laste ich mit Trauergewändern umwinden und an den Häuptern Glatzen scheren/' E3X3 xinn üi’3 nvn : Drrwya io nssV I7327X ox opy PX33 m 373273 D3’3n '703,17 :17X 070 pix!> '0327/7,11 ,0'1,ir3 B7aZM '77X3717 ,:',1 '31X >nmp 27x1 bD bin' pv a’3na io by 'n'iom /i3'pi> OD’Tip-ioi ioxV na D7o nn'insi Tn' ioxs n’naa?7 (Amos 8; 7, 9, 10.). 2. Die Erscheinungen. Die Drohung des Propheten, daß der Herr gegen die Hoffart Jakobs geschworen habe und die Feiertage in Trauer verwandeln werde, hatte keine Wirkung. Viele im Volke verspotteten ihn und sagten: „Es wird das Un- I glück nicht so nahe sein, noch uns begegnen", d. h.: „Du, ' Amos, übertreibst; Du Amos, übertreibst; Du willst uns ' mit deinen Drohungen nur Angst machen! Wir glauben dir aber noch lange nicht!" Das kränkte den Propheten. Er meinte, Gott würde nun sogleich, ein Strafgericht eintreten fassen. Andererseits hätte er noch gern das Voll! oder wenigstens einen Teil gerettet. Wie er an einem Abend dalag und sich um das Geschick seines Volkes Israel sorgte, da hatte er eine Erscheinung. Ein weites Feld sah er vor sich; alles sproßte. Die Pflanzen stecklen ihre Spitzen hervor; überall junges, zartes, frisches Grün. Plötzlich schickte Gott Schwärme von Heuschrecken; die fraßen alles Kraut auf. — Sofort weiß der Prophet, was die Erscheinung zu bedeuten hat. Im Morgenlande ist noch heute die Heuschreckenplage Höchst gefürchtet. Wohin die Heuschrecken kommen; da verschwindet jede Vegetation. Unter dem Kraut und Grummet ist das Volk Israel zu verstehen; unter den Heuschrecken vielleicht ein fremdes, zahlreiches Volk. Der Prophet möchte das nahe Unheil noch schnell abwenden; darum ruft er: :X7N;vp o opy mp' 'B X3-inn m x naxi „Ach, Herr, Gott, verzeihe doch, denn wie könnte sonst Jakob bestehen, da es so klein ist?" (Amos 7, 5.) Denn wenn das Reich erst vernichtet ist, dann besteht keine Hofffnung lmehr, den Namen Gottes zu retten. Der Herr erhörte sein Flehen und antwortete: „Auch das soll nicht geschehen!" An einem der nächsten Tage sah der Prophet eine andere Erscheinung. Ein Feuer kommt daher gebraust und vernichtet alles, was auf dem Ackerland gewachsen ist. Die Deutung ist dieselbe, wie hei der vorigen Erscheinung. Darum ruft Amos: „Ach, Herr, tu dies nicht!. Wie soll Jakob bestehen, da es so winzig ist?" (Amos 7, 5.). .Wieder ist Gott barmherzig und versichert: Auch das soll nicht geschehen!" (Amos 7, 6.). In einer dritten Erscheinung sieht Amos den Herrn selbst auf einer Stadtmauer stehen mit einer Meßschnur in der Hand. Mit einer Meßschnur wurde damals das Land, wenn es zum Verkauf, -kam oder abgetreten werden sollte, aufgeteilt. Gott selbst gibt die Deutung, indem er ankündigt: 7BP37 :7b 17337 1737 ej’OIK K*7 bxi«7' 'BJ7 31p3 "]3X DIP '33.1 M 1BX’7 7 31173 DJ73T 71'3!>S7 VIBpi .731«'!>X->27' ’271pB7 pNX' 07133 Der Ewige sprach: Ich ilege ein Senkblei an mein Volk Israel, ich werde ihm ferner nichts Nachsehen. Veröden werden die Höhen Jsaks und die Heiligtümer Israels zerstört; ich. erhebe mich wider das Haus Jerobeams mit dem Schwerte." (Amos ,7; 8, 9.). Des Herrn Langmut ist zu Ende, und der Prophet wagt es nicht mehr, den Ewigen um Gnade zu bitten. Das bestätigt Gott in einer vierten Erscheinung, in welcher Amos sin Korb mit reifem Obst erscheint. 7 7b 17337 V37 t]’D1X Xb bxiv' '£37 bX fpH X3 „Gekommen ist das Ende über das Haus Israel, ich werde ihm ferner nichts Nachsehen", (8; 2), so lautet der unabänderliche Beschluß des Ewigen. (Fortsetzung folgt.) Was lehren wir? Chumisch oder Tefilloh «m Uebersetzungsunterricht! Von Lehrer L. Wahrhaftig in Darmstadt. Der pädagogisch schwierigste Zweig aller Unterrichtsfächer auf profanem und religiösem Gebiete ist wohl die Erzielung der Lese- und Schreibfertigkeit im ersten Schuljahre. Beim Religionsunterricht steigert sich di:se Schwierigkeit oft durch die religiöse Einstellung des Kindes und des Elternhauses — indem es am nötigen Interesse und Fleiß fehlt — und oft durch die zur Verfügung stehende Zeit, die häufig ungünstig liegt. Es wird daher freudig begrüßt, daß in ben leisten Jahren gerade für dieses Gebiet von mehreren erfahrenen und tüchtigen Lehrerkräften Wertvolles, geleistet, Methoden vorgeschlagen wurden, mit deren Anwendung man große Erfolge erzielt hat. Die falzenden Jahrgänge schönen jedoch Haber etwas weniger beobachtet worden zu sein. Und wenn dies auch natürlich ist, so darf deswegen unser Blick von den weiteren Jahrgängen nicht abgewendet werden, in der Erkenntnis, daß jetzt im zweiten und den weiteren -Schuljahren die eigentliche Arbeit beginnt, dir Arbeit, die auf der im 1. Schuljahr erworbenen Basis weiterbauen soll. Die Lese- und Schreibfertigkeit ist erreicht. Die Uebungen müssen selbstverständlich bis zur Geläufigkeit ftets fortgesetzt werden. Es beginnt , nach einiger Zeit — je nach Meinung des Lehrers — der Uebersetzungsunterricht. Daß die Auswahl des Uebersetzungsstoffes nicht gleichgültig getroffen werden kann, leuchtet ohne weiteres ein, und es mögen die folgenden Zeilen sich mit der Frage beschäftigen, ob vain oder nb'sn als das Geeignetere erscheint. Die Frage, ob wann oder rnbvn zum ersten Ueberetzungsunterricht gewählt werden soll, wird oft zugunsten der nbsn enschieden, aus praktischen unh religiösen G ünden. „Das Kind soll verstehen, was es betet, damit es nicht gedankenlos, sondern mit Andacht und Verständnis zu Hause und in der Synagoge seiner Gebetspflicht genügen -rann. Es unterliegt keinem Zweifel, welch erhebende und ermutigende Kraft in unseren Tefillaus liegt, wie sie uns -Trost und Hoffnung täglich auf's Neue bieten. Dieses kostbare Gut soll den Kindern nicht vorenthalten bleiben. Aber (aus diesen Gründen) deshalb die mban in den Mittelpunkt des ersten Uebeksetzungsunterrichts zu teilen, dagegen sprechen mehrere Gründe pädagogischer und religiöser Art. Erste Forderung eines jeden, fruchtbaren Unterrichts ist, daß er kindesgemäß sei. Jeder Unterricht, bei dem I der Lehrstoff . das - Begriffsvermögen des 'Kindes, übersteigt, ist erfolglos. Die zum Uebersetzungs-U. verwandten .Gebetsstücke wie Schma, Schemone Esrei, das-Benschen enthalten aber eine Fülle von Begriffen, , die dem Kinde lnicht verständlich sein können. - Nehmen wir nur ganz wenige Beispiele: .Wie soll das.Kind, die Worte oi',i "]ixa '33s 1B7X nVxn o’iainvm ima^a - Tos oip -p-a ♦*jaai> by den Satz: „es seien diese Worte, die ich Dir heute gebiete, aus Deinem Herzen" recht verstehen? Und selbst im Benschen. > Die Tatsache der Speisung und Versorgung aller Menschen durch Gott, die erwiesenen Wohltaten wie Befreiung aus Aegypten, Bundesbesiegelung iranmp yn'ia. Gesetzgebung vnia!-^ .mw die tägliche und stündliche Speisung, dies alles sind Dinge, die günstigenfalls von 7—9jährigen Kindern notdürftig erklärt, aber nicht in klarer Vorstellung begriffen werden, um geistiges Eigentum zu werden. Dazu, kommt "noch eine besondere Schwierigkeit: diehäufig vorkommenden Synonymen, deren bloße Uebertragung ins Deutsche, von der geistigen Aufnahme ganz abgesehen, recht schwierig ist. „Er" (Gott) speist die ganze Welt linkt seiner Güte, mit Gunst, mit. Liebe, mit. Barmherzigkeit", wie ermüdend muß eine. Beschäftigung mit diesen jabstrakten Begriffen auf das Kind wirken. Und es iist nur verständlich, daß die Haupttriebfeder des Unterichts, Has Interesse, oft vernichtet wird. Und wo kein Interesse, da ist auch kein voller Erfolg. Wir erstreben durch den Uebersetzungsunterricht nicht allein die Uebersetzungsfähigkeit und Kenntnis .dieses oder lenes Lehrstoffes,, sondern .unser Ziel geht dahin,, daß hie Schüler eine gewisse Sprachkenntnis und die Fähigkeit erhalten, auch -in anderen Stellen sich leichter zzurechtzufinden. Doch zur Erreichung dieses Zieles kann nur der Lehrstoff dienen, der durch seinen lebensvollen Inhalt einem starken Interesse begegnet und dadurch eine gründliche Aufnahme erfährt. . (Fortsetzung folgt.) Personalien. Nachruf. > Am 10'.Juli abends starb im Krankenhaus zu Kassel, wo er Linderung von schwerem Leiden suchte, der Lehrer i. R. Moses Nußbaum n"37 aus Hersfeld im Alter von 74 Jahren. Vor über 50 Jahren kam N. nach Hersfeld, als die jüdische Gemeinde eben im Entstehen begriffen war. Während seiner Amtszeit ist Hersfeld zu einer stattlichen nV»np geworden, die sich ein schönes Gotteshaus nebst Schule mit Lehrerwohnung errichtete. Durch seine treue Pflichterfüllung und sein vorbildliches Verhalten gegen jedermann erwarb er sich während seiner Amtstätigkeit als Lehrer, Chasen und Schochet, großes Ansehen -in der Gemeinde sowie die Anerkennung seiner Vorgesetzten Dienstbehörde. Als Schochet war N. weit und breit bekannt; mehr als 100 im Amte befindliche Schochtim -verdanken ihm ihre Ausbildung. Welch großes- Ansehen N. besaß, zeigte die L'wajeh, die Freitag vormittag in Hersfeld statifand. Ein unabsehbarer Leichenzug folgte der Bahre; viele Kollegen rvaren — trotz der Ferien herbeigeeilt. Der Herr Landrat des Kreises Hersfeld und die Mitglieder der Mehgerinnung waren erschienen, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. -In seiner Trauerrede — anknüpfend an Vers 23 -und 24, Kap. 17 (in Kaurach) — zeigte Herr Pro - vinzzialrabbiner Dr. Cahn'"3 Fulda, was R. als Lehrer und Erzieher, als Mensch und Jude, als Gatte und Vater uns allen war. In bewegten Worten schilderte er den Verlust, den die Gemeinde und der K'lal durch den Tod von M. N. erlitten hat. Seine tiefernste Frömmigkeit zeigte sich besonders in schweren Stunden, als er im Weltkrieg feinen ältesten Sohn (Oberlehrer in Hamburg) und vor genau 8 Jahren seine Gattin verlor. — Der Schwiegersohn des Entschlafenen, Herr Rechtsanwalt Dalberg -Kassel, nahm im Namen der Familie Abschied vom teuren Familienoberhaupt. Tränenden Auges dankte der Amtsnachfolger, Herr Lehrer Eman uel, für das, was Lehrer N. ihm, der Schule und der Gemeinde gewesen und versprach, das Erbe N's zu hüten und immer weiter auszugestalten. Im A. der Jsraeliiischen Lehrer-Konferenz Hessens rief Herr Lehrer Gans -Niederaula, Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses, dem entschlafenen Mitglied ein letztes Abschiedsworl zu. Nachdem das Vorstandsmitglied der Gemeinde, Herr Synagogenältefter I. Levi, dem verstorbenen Lehrer und Führer der Gemeinde für alles gedankt hatte,' was dieser für /ferne Gemeinde getan, nahm für den Bund Eesetzestreuer jüdischer Lehrer und seinen Zweigverein „Jeschurun" Hessen Vorsitzender, Herr Lehrer Oppenheim - Rhina, Abschied von dem hingegangenen Freund und fftßllegen, der zu den Begründern des Jsschuruir gehörte. — In Hersfeld, wo er so lange gewirkt, hat er auf -besonderen Wunsch seine letzte Ruhestätte gefunden. .n"3X3n Nürnberg. Kollege Benno E u t m a n n , früher Lehrer 'an der Volksschule der Adaß^ Jisroel, hier, hat das Referendarexamen -als Diplom-Handelslehrer mit Notel bestanden; jeine^ wissenschaftliche Arbeit über das Thema; „Kostenökonomisierung und Nentabilitätsmessung der modernen Werbung" erhielt das Prädikat „ausgezeichnet". An die ehemaligen Kölner! Ihr -habt Euren Apt zu seinem 60. Geburtstag durch Hie kunstvolle Adresse, durch eine Deputation und durch 'zahlreiche Glückwünsche so erfreut, daß er Euch auch auf diesem Wege in aller Oefsentlichkeit danken muß. Wir wollen weiter die Stätte und ihre Lehrer ehren, die uns das Rüstzeug zur treuen Berufsarbeit gaben. Mit Gottes. Hilfe und noch recht lange in Treue - „Euer" Apt - Pattensen (Leine).