Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1929-06-20 · Heft 25 (20.6.1929) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
70 (1929)
Issue
Heft 25 (20.6.1929)
Date
1929-06-20
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2446951-2450547-2450572--76081-2533637
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

20. Juni 1929 Der Israelit Nr. 25 Seite 9 daheim rmrc, als Vater und Berater, «Äs Führer und Helfer!? Ob es das Hospiz in Kissingen rvap, das Heim in Marburg, -Me Lehranstalt in Burgpreppach, überall wandte mansich an üiebmann Baer, der mit Herz und Hand, mit Wort und Wille zu Hilfekam. Seine ganze Liebe gehörte aber dem I sraeli-tisch e n M ä n n>erheim in Bad Nauheim, das er ausbaute nach außen und innen!, das er leitete und das, man darf sagen, bis zu feinem letzten Atemzuge die Sorge seines Herzens blieb. Bor etwa anderthalb Jahrzehnten fiedMe LiebManit Baer von G4 e ß en, wo er lange Jahre fort Borstand der JsraeMischen- Reü-gionsgesellschaft und in vielen Verwaltungen saß, nach Frankfurt über. Es war gleichwo Liebmann Baer feine Wohnstätte hatte. Seine Seele war nicht an festen Boden gekettet, sie war Üblerall da, wo es Liebmann Baer V"xtzu helfen und zu heilen galt. Schweres Leid, „Prüfungen der Liebe", wie sie nur den ganz Gerechten beschieden sind, kamen über ihn. Er fandfeine Kraft und fein Glück und den wahren Trost im Wohltun. Schwere Krankheit lähmte lange Jahre die Freiheit feines Han delns. Aber die aufgefpavte Energie und Arbeitskraft gehörte jetzt erst recht dem eigentlichen Ziele seines Lebensdem Wohltun. Im Ringen mit Leid und Krank heit fand die harmonisch in sich abgeschlossene Seele im Erfreuen und Beglücken ihren Ander. Bbieb -ef doch noch auf seinem Krankenlager bis zuletzt fchafsensfroh für feine Schutzbefohlenen. Der Not gehorchend, da er indm letzten Jahren oft ans Haus gefesselt war, richtete er Gottesdienst für Sabbat und Feiertage in feinem Haufe in der Efchers-heimerlandstraße ein, und mit der Zeit wuchs sich dieses Privaimin-jan zu einer bestehenden öffentlichen Betgemeinde aus für einen großm Teil frommer jüdischer Menschen im Nordwesten unserer Stadt. Das Haus vörw-andelts sich an gehobenen Tagen in ein Gotteshaus, in dem gebetet und gelernt wurde. Die Andachtsstätte soll, nach dem letzten Willen des Verstorbenen-, fortbestehen. Es kann im Rahmen -dieser Würdigung auch nicht andeutungsweise gesagt werden, was die jüdische Wohlfahrt an diesem „Meister der altjüdischen Zedoko" gehabt und nun verloren hat. Bbeont fei nur, daß ihm eine t-apft-ve, gleichgesinnte Gattin helfend zur Seite stand, die fest -entschlossen ist, einen guten Teil der Li-ebeswerke des geliebten Gatten in feinem Sinne fortzufetzen. Möge fein Geist in seinem Kreise und seinen Kindeskindern fort leben. , r."ax:m Elkernversammlung der Realschule und des Lyzeum der Samson Raphael Hirsch-Schule. Trotz der Hitze, die vielmehr zu einer Flucht ins Freie als in sie 4 Wände eines Turnsaales lockte, fand sich doch eine stattliche Anzahl von Eltern zu der vom Elternbeicat der beiden Anstalten berufenen De.sammlung ein. Frau Meta Posen hielt einen ausgezeichneten Vortrag über die Wege zur Annäherung zwischen Lehrern und Schülern. Nach einem begeisterten Bekenntnis zur jüdischen Schule und scharfer Skizzierung dessen, was sie als Wohltat und Aufgabe der jüdischen Schulen ansieht: „ihre Zöglinge zu bewußten, begeisterten Juden zu machen fürs Leben" legt sie dar, daß dieses Ziel nicht nur durch persönliche Belehrung, sondern zum größten Teil durch persönliche Bindung zu erreichen sei. Zwar sei jüdische Lebensanschauung und die Wahrheit der Thora lebendig auch ohne Bindung an Personen, aber über die Liebe zur Person geht die Liebe der Schüler zu dem, was sie vertritt. Und diese persönliche, blutvolle Verbindung zwischen Erziehern und Erziehungsmitteln sei doch gerade in der modernen Schule so leicht möglich. Im einzelnen macht sie zwei Vorschläge. Da ein Landheim wohl vorerst nicht in Betracht komme wegen der großen Mitteln, die es verschlinge, schlägt sie 1.) statt der eintägigen Wanderausflüge jedes Monats 2—3tägige im Trimester vor. 2.) Durch Verzicht auf die durch die Neutralität des Lehrers gegebene Reserviertheit und Objektivität eine freundliche Annäherung zu suchen an die einzelnen Schüler durch Klasseneinladungen in den Häusern der verschiedenen Eltern, in denen über das, was die Kinder beschwert, und <vas nach Ausweis von vorher abgegebenen anonymen Fragen das Herz der Kinder bewegt. Wenn so jede Scheu und jede Furcht vor dem Lehrer verschwunden ist, werden die nach der Schule Abfallenden immer weniger werden und die Treue, an die Schule und ihre Ideale weit über die Schulzeit hinaus den jungen Menschen für immer dem Judentum aufs Stärkste verbinden. Reicher Beifall lohnte die Rednerin, und in der Diskussion zeigte sich, auf wie fruchtbaren Boden ihre Worte gefallen waren. Herr Konrektor Goldschmidt ist für mehrtägige Wanderungen, Herr Professor Schüler gegen die klassenweisen Aussprachen, eher für Aussprachen in kleineren Gruppen, Herr Studienrat Dr. Lange desgleichen, Herr Studienrat Baer betont die Schwierigkeiten langer Wanderungen, Frau Offenbacher ist unbedingt für sie und schlägt eine Teilung in Gruppen von kürzeren und längeren Wandernden vor, hat im übrigen Bedenken gegen die Zusammenkünfte in Privathäusern, lieber sähe sie sie in. der Schule .Fräulein Rosenbaum sieht in dem Vortrag von Frau Posen in der Hauptsache, die neben den Einzelheiten nicht aus dem Auge gelassen werden darf, die' Forderung, ein lebendiges Gemeinschaftsbewußtsein zu pflegen, Herr Strauß betont in eindrucksvoller Weise den Anteil der Eltern bei der Herbeiführung eines guten Verhältnisses zwischen Lehrern und Schülern, da nicht nur die Schule die Kinder für die Schule und damit fürs Leben erziehen müßte. Herr Eltern, sondern auch umgekehrt, die Eltern sie für die Waisenhausdirektor Marx warnt vor Ueberschätzung der mehrtägigen Schulausslüge und vor Bildung eines neuen Fonds hierzu und möchte die Klassenbücher mit ihren Einträgen abgeschafft haben. Herr Vamberger unterstreicht die Forderung seines Vorredners und erinnert daran, daß die Berechtigung der Strafmittel nur in ihrer Erziehungskraft liege, die über ihren Wert entscheide. Herr Dr. Adler berichtet von günstigen Erfahrungen aus mehrtägigen Wanderungen. — Zusammenfassend äußert sich Herr Direktor Dr. Elias zu allem Gehörten. Er stellt drei Fragen. 1.) Was kann der Lehrer tun, um dem von Frau Posen gezeigten Ziele nahe zu kommen? Er muß teilnehmen an persönlichen Verhältnissen, Freuden und Leiden der Zöglinge, muß sich auf Ausflügen, die besser nicht mehrtägig sind, ihnen als Mensch und Freund zu erkennen geben, soll — wozu die Verhandlungen bereits eingeleitet sind — seine Schüler hinausbegleiten ins Landheim, sie durch Schulfeste in ihren gesellschaftlichen und darstellerischen Fähigkeiten fördern, soll besonders in den Gesinnungsfächern auch durch Ueberlasfung von Büchern aus seiner Bibliothek eingehen auf die Jnteressenrichtungen der Schüler, kurz, sich ausgeschlossen zeigen für die Jnhaltlichkeit des kindlichen Lebens, für die Bedeutung und den Zusammenhang des konkreten Geschehens in dieser jugendlichen Welt. Soweit sein Kollegium in Betracht kommt, kann er nur versichern, daß alle weit über die den Eltern bekannte Zeit hinaus ihre Kräfte den gezeigten Zielen widmen, kann er die Befürchtungen verschiedener Diskussionsredner in Bezug auf die Handhabung mancher Strafmittel durchaus beruhigen. Voraussetzen muß der Lehrer, daß 2.) auch der Schüler das Seine dazu tut, d. h. in der Lage ist, dem Lehrer auf dem von ihm bekannten Weg entgegen zu kommen, durch Arbeitslust und Sauberkeit, Ehrlichkeit und Bescheidenheit, kurz, durch alles das, was Förster unter den „Elementen" versteht. Geradezu als seine Lebensaufgabe bezeichnet er es, die Ueberheblichkeit und die Absonderung, von denen, die das Leben abseits gestellt hat, in der Klasse auszumerzen und eine Klassengemeinschaft unter den Schülern und eine Schulgemeinde aus den Klassen zu machen. 3.) Was sollen die Eltern dazu tun?. So oft als irgend möglich, die Sprechstunden benutzen, die Schule in ihrer Arbeit auf Verselbständigung und freiwillige Heranziehung zu unterstützen, über die Schule und ihre Organe nicht schlecht sprechen, keine Ausnahmen zu fordern für ihre Kinder und keine Ausnahmen zu machen bei Einladungen. terung -der Basis Agudas Jisroel sich den Einfluß sichern könne, auf -den sie als Vertretung der Orthodoxie Anspruch habe. Im einzelnen schilderte der Redner dann noch, welche neuen Arbeitsmöglichkeiten auf kulturellem, politischem und wirtschaftlichem Gebiete sich durch eine großzügige Neuvrganifätion -der Aguda ergeben könnten. War der erste Redner vo-n der Gesämtsituaition der Aguda in -der Welt ausgegangen, fo kam R.-A. Klibansky vonden deutschen Verhältnissen ausgehend zur gleichen Folgerung. Mantäusche sich, wenn man durch Rechenexempel die Bedeutung der in Leipzig zum Ausdruck gekommenen Meinung zu schmälern versuche. Hier sei tatsächlich -die heute -in der deutschen Aguda -fiteiweitem herrschende Ansicht vertreten worden, wenn auch, die Veranstaltung keine Massentagung gewesen sei-. Wer in der Aguda wirklich die notwendige Form der Gotusorganifation gesehen hätte, der dürfe sich nicht von ihr trennen, wenn einmal eine neue politische Nuancierung den Sieg davongetragenhätte. Wer sogar im Esra und im B. I. A., die doch Erziehung-s-orgamfationen seien, die Möglichkeit einer friedlichen Zusammenarbeit mit der Gemeindeorthodoxie sehe, der müsse logischerweise auch bei der Aguda den Versuch einer Zusammenarbeit zulassen. Die Selbstzerfl-eischung der an sichschon schwachen Orthodoxie sei -ein Wahnsinn, vor allem in einer Zeit, wo überall Zusammenschluß der Befehl der Stunde sei. Wennjemand zwar an -eine Großgemeinde durch verschiedene Umstände gebunden sei, fo könne er dennoch sehr wohl einer Organisation' beitreten, die den Selbständigkeitsgedanken verfechte und müsse dann auch als gleichberechtigt anerkannt werden. Vor allem müßten Taten geschehen, um -die wichtgisten und dringendsten Fragen zu lösen-: beispielsweise Schulprobl-eme auf dem Lande, Schutz der religiösen Lehrer vor Angriffen, wirtschaftliche Hilfe und Zusammenfassung allerorthodoxen Instanzen unter Kontrolle der Gesamtorganisation. Der Redner schloß mit einem Appell an die Gemeindeorthodoxen, sich zur Mitarbeit zusammenzuftnden und gab auch der Hoffnung Ausdruck, daß -auch die strenge Austrittsrichtung nicht der Aguda den Rücken kehre, weit man auf dem Wege zu einer Erweiterung der Basis fei. Zum Schluffe sprach noch Herr Sänger über die neue Angeftellven-bewegung der Aguda. Die zahlreichen- Zuhörer der Veranstaltung folgtenmit großer Anteiln-cchme den Ausführungen der Redner. M. N. Barkmaschine. In Bezug auf obigen- Gegenstand ghet unsvom Orthodoxen Rabbineroerband folgende ergänzende Mitteilung zu: Unsere Zuschrift in- Nr. 24 des „Israelit" -ist — vielleicht infolge ihrer Kürze — von mancher Seite falsch verstanden worden,- wir gestatten uns daher, nochmals auf den erwähnten Gegenstand zurückzukommen. Die Entfernung des Bartes durch -ein Messer ist bekanntlich von rviipr -nn-nn verboten, und wer sichmit dem Messer rasiert oder rasieren läßt, Übertritt fünf biblisch« Verbote. Dagegen ist das Entfernen des Barts mittels Schere ge- 'taiihet, jedoch nur dann, wenn beide Hälften der Schere 'chn-eiden. Wenn aber jemand nur eine Hälfte der Schere benutzenwürde, dann wäre einsolches Schneiden nichts anderes'als e-i-n Rasieren. Daher verbieten einige rrrcm das Bartab nehmenmit der unteren Hälfteder Die Schule sei die hauptsächlichste Erziehungsstätte zum j Schere, weil ein Schneiden mit e i n e r Scherenhälfte «in sozialen Leben, sie strebe nach Ausgleich und Verbindung, Rasieren sei (x'a man moo-xi ’pds ). Es leuchtet sofort ein, von cineni zum anderen. „Aber wir kranken in Erziehung daß ein solch „einseitiges" Schneiden nur mit einer ganz und Unterricht wie im Verhältnis zwischen Schule und anormal scharfen Schere möglich ist; eine gewöhnliche Haus, an Mißverständnis und Mißtrauen gegen einander. Erst wenn das anders ist, können wir ganz sein, was wir sollen, die Lehrer des kommenden Geschlechtes, kann die Sehnsucht sich erfüllen, die in jedem Vater und in jeder Mutter lebt und opfert und wirbt und wartet, die Sehnsucht nach dem kostbarsten, was unsere Schüler uns schenken können, die Kraft, die am stärksten mit ihnen verbindet, die da heißt: „Vertrauen". Nachdem Herr Oppenheimer der Neferentin und den Diskussions-ednern, besonders dem Schlußredner noch den herzlichen Dank des Elternbeirates aussprach, schloß er die wohlgelungöno Versammlung. Der 2. Punkt der Tagesordnung, das Referat über die Individualität und. ihre Grenzen und Möglichkestien in der Schule mußte wegen vorgerückter Zeit auf die nächste Versammlung verschoben werden. Aufkakk zur kenessio Gedaulo. Am Mittwoch Abend wurde in der Ortsgruppe ein Bericht über die Ergebnisse des Leipziger Delegiertentages -stattet. ^Als erster Redner sprach Herr Dr. Robert Weiß- Berlin über „Erweiterung oder Konzentration in der Agudas Jisroel?" Er ging davon aus, daß -es offenbar unmöglich fei, eine starke Thoraorganisation zu schaffen, wenn man sie -tatsächlich nur auf die Mitglieder von Austrittsgemeinden beschränke. Sowohl die kulturelle Arbeit (Keren Hathora) als auch die politische (Wahlpolitlk in der Tschechoslowakei) könne solange nicht aktiv gestaltet werden,, als Agudas Jisroel -nicht wirklich, wie es -den Gedanken der Gründer entspreche, die- Gesamtorganisation der Orthodoxie darstelle, sondern nur auf eine Gruppe beschränkt bleibe. Hätte man in Palästina die Zusammenarbeit mit' Anderen (in wirtschaftlichen und aüßenpoMischen Fragen) vor drei- Jahren ebenso durchg-esührt, wie man es jetzt für richtig -erachte, fo wäre der A. I. man-che Enttäuschung- -erspart geblieben. Man täusche sich, wennman im Kampfe um den § 4 nur -einen- Streit um Worte sehe. Es handle sich vielmehr um eine vitale Frage, danur -durch eine Erwei¬ Schere schneidet nur, wenn beide Hälften schneiden, und dies ist erlaubt. Wirklich schreibt der nnr-ri (die Quelle des von uns in unserer vorigen Zuschrift zitierten x"a-i zu tr'sp ) es sei nur dann verbotenmit der unteren Hälfte der Schere zu fchneiden, wenn die Schere sehr scharf sei; andernfalls fei «in Schneiden nur möglich, wenn beide Hälften zusammen schneiden. Es ist daher gestattet, die Bartmaschine zu benutzen, einerlei, ob der obere oder untere Teil sich bewegt, denn nur wenn beide Teile zusammentreffen, können die Mafchinen schneiden; ganz wie eine Schere. Es sollen jedoch in neuester Zeit überaus scharfe Maschinchen in den Handel gekommen sein, mit denen man so schneiden kann, wie mit einem Rasiermesser. Diese sind verboten, wenn nur der untere Teil schneidet, ganz so wie es mit einer sehr scharfen Schere verboten wäre, nur den unteren Teil zu benutzen. Auf solche Maschinchen, wollten wir durch unsere Zuschrift Hinweisen. Generalversammlung des Jüdischen Turnerbundes e. V. Die diesjährige Generalversammlung des Jüdischen Turnerbun-des e. V. wies einen sehr guten Besuch auf und hatte einen anregenden Verlauf. Aus dem Jahresbericht des ersten Vorsitzenden, Herrn, Adolf Fiebermann, war zu entnehmen, daß der Verein im vergangenen Jahr einen recht gedeihlichen Aufschwung genommen hat. Es wurden Turn-, Sport- und Gymnastikkurfe für Personen beiderlei Geschlechts und jeglichen Alters abgehaltm Fernerhin wurden Wanderungen, gesellige Abende und Feste veranstaltet und bewies die allseits rege Beteiligung das lebhafte Interesse, das die Mitglieder dem Bund zollen. Die finanzielle Lage schilderte Herr Hugo Hermann und konnte mit Genugtuung die gesicherte Position des Vereins festgestellt werden. Satzungsgemäß schieden die beiden dienstaltesten Herren des Vorstandes aus der Leitung ans. Neu hinzugewählt wurden die Herren Hermann Hackel! und Karl Buchbinder. Die Zahl der aktiven Mitglieder des Jüdischen Turnerbundes beträgt zur Zeit annähernd dreihundert Personen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.