Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 24 (13.6.1929)
- Date
- 1929-06-13
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Frankfurt a. M., den Nr. 24 5. Siwan 5689 Abonnement ab Januar 1884: Deutschland 1 Toldmark monatlich; Ausland: Viertelijahrpretse (entsprechend dem deutschen Inlandspreis -nzüglich Soften des Streifband-Berjan ~~--- . " — - y je. - ~ - - - - - ft Lla «ftw jw» <iwk. «lywerz o «t. ^.sa-ewo-VUiware, « «ronen: Ungar« Pengö s ab 1.Iult 1937; Tünemark 8. Sv Sron.; Norwegen 8.60 Sro».; Schweden 8L0 «ro». Einzelnummer dreißig Goldpftu-rige. Der Israelit^ erfcheMt jeden Donnerstag. ^Snserat« 59 für dke fiebeugespalrsw " ' ' “ " F^milienanzeitzeu nur 4v W. ' ' Dentsett» L A» Mk.r Thiffregebühr in Höbe eines topp. Fernbrtefportos. Rado t nach Tarif. Bei laufeuor« Inserataufträgen rarifm. Preiserhöhung jederz. Vorbehalt. Iaiernenannahme durch Berlag des Israelit (8. m. b. tz., Frankfurt a. M.» Rechnetgraben-^a-rs 7, Tel. SarH«-ÄS sow. durch sämtl. Aunoncen-lkrpetH'des In- und Auslands: Älleiniae L'i'.'era^ruanu.Mr frrantt. Defchäftsanz.: Jul. Schmidt» Langestr. 7, n, Tel. Hanf« Ä»1.'-Matzv»richr. oh«e2:MMichl. apeft Rr. 184LL - PoMcheSksnt Ä»nea KlamiL^osQh Llank & Co. t* mkLtungen ist K VK Zahlungen Warschau Nr Bukarest El El □ El □ □ □ □ □ □ 0 □ B □ □ □ El □ □ □ □ □ El El El El □ □ □ □ □ El □ El El □ □ □ El □ El El An die ständigen Bezieher des „Israelit“ Um den Beziehern des ,,Israelit“ einen Vorteil zu bieten und zugleich der Sache des HttWön plttO zu dienen, haben wir von dem in Kürze im Hermon-Verlag erscheinenden klassischen Werke Die Speisegesetze von Rabbiner Dr. W oll, Köln, der einzigen umfassenden - 220 Seiten starken - Darstellung der Speisegesetze für die Praxis in deutscher Sprache, einen gut broschierten Sonderdruck als Volksausgabe veranstaltet, den wir in der Zeit vom 1. Juli bis 15. August den Abonnenten des „Israelit" zum Vorzugspreise von 75 Pfennigen, züzürI. 0.15 Alk. Porto bei Frankozusendung, zur Verfügung stellen. Der Ladenpreis der gebundenen Buchausgabe in der Hermonbücherei wird Mk. 3.60 betragen. Der Vorzugspreis gilt nur für Abonnenten (Postquittung per Juli erforderlich) und nur in der Zeit vom 1. Juli bis 15. August. Um die Auflage bemessen zu können, , bitten wir um sofortige Vorausbestellung. Der Bezug kann auch durch den Buchhandel erfolgen; doch ist die Abonnementsquittung per Juli auch in diesem Falle vorzuzeigen. Frankfurt a. M. VJßS Isfädlt G, m. b, H, □ □ □ □ □ El □ El □ □ □ □ □ El □ □ El □ El El □ □ El El □ El El El □ El 0 □ □ 0 □ □ □ □ □ □ 0 0 0000000000S000000000000009E1Q00000000 Das Fest der SehtMcht, der Arbeit und des Gesetzes. Drei Namen hat unser Fest: „<S ckwuau s", das Fest der Wachen wird.es im Zusammc.ihtkNg mit der Zahlenbrücke genannt, öle .ui von Mizrajim zum Sinai schlagen. Im Festkalender des vierten Thorabuches wird es als wni33n vi'„Tag der Erstlingsfrü ch t e " bezr^et,...Wi.r aber kennen das Fest an; bdien m seiner Eigenschaft als Fest der Gesetzgebung', als Geburtstag der Thora. Das letztere Moment wird nirgendwo in der Schrift besonders hervorgehoben, wie sich überhaupt keine Festvorfchrift in Verbindung mit der Gesetzgebung in der Thora befindet. Aber registriert ist der Tag der Sinaioffenbarung in M. ll. Kap. 19. Es war im dritten Monat nach dem Auszuge aus Mizrajim und, nach der Ueberlieferung, am d r i t.fc e n Tage desselben, da das Gebot der dreitägigen Absonderung an das Volk erging, zur Weihe und Rüstung für den Empfang des Höchsten, das der Weltenschöpfer, gewissermaßen als Schlußstein feiner Schöpfung, dem Volke seiner Wahl für Welt und Menschen zu überantworten hatte.. Darauf folgte nun am sechsten im dritten Monate der Donnerruf des „Onauchi". Schwuaus ist somit auch, und für uns in ganz besonderem Maße, das Fest der G e f e tz g e b u n g. Die drei Namen des Festes bezeichnen Israels Weg von der Knechtschaft über das nationale Glück zur nationalen Heimlosigkeit im Golus. Aus tiefster Erniedrigung holt sich der göttliche Gemahl die Jsraelbraut ->vNQ - nb3 yua1?» 'DH n-’jaVi und führt sie dem Trauhimmel des Sinai zur endgültigen Vermählung entgegen. Von Glück und Sehnsucht ergriffen, zählt die Braut Tag für Tag, Abend für Abend, schmückt und läutert sich für den Ehrentag, da sie dem Gemahl angetraut, angehettigt werden soll mit dem tzmp 'i.ii o’im nsVaa 'b ">nn vnxi- „Schwuaus" symbolisieren die Wochen der Sehnsucht, der zitternden Freude, dem höchsten Glücke entgegen, die Gott seinem Volke fürderhin nicht mehr vergißt, nnrm ‘p’1?310n i7 'liidt *imö3 'iri8 ir>3b i'Nihibb- „Tag der Erstlinge! " Ein Zauberwort, das uns in alte glorreiche Zeiten versetzt, da ein ewig lachender Himmel sich über eine gesegnete Erde wölbte, auf der glückliche Menschen, „Jedermann unter seinem Weinstock und Fei-