Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 23 (6.6.1929)
- Date
- 1929-06-06
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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6. Juni 1929 Der Israelit Blätter Nr. 11. Seite 3 Zu Präsiden der Tagung wurden die Herren Oberrabbiner Dr. Spitzer- Hamburg, Rabbiner Dr. H o f f m a n n -Breslau und Julius L o e w e n t h a l - Eschwege, zu Schriftführern die Herren Gerson S ch n e r b und Herbert K r u s k a l - Frankfurt a. M. gewählt. Für den Wiener G. A. sprach dessen Vorsitzender, Herr Rabbiner Dr. P. K o h n. Redner erklärte, daß er nicht die Absicht habe, einen eigentlichen Geschäftsbericht zu erstatten, der vor die K. G. gehöre, sondern nur «einige Worte der Mahnung an die Versammlung richten wolle. Die besondere Rolle, die die deutsche Landesorganisation innerhalb der gesamten Aguda spiele, verpflichte Deutschland zu ganz besonderer Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der anderen Länder; die Delegierten sollten ihre eigenen Wünsche bis zur Selbstaufopferung zurückstellen und sich in die Seele der östlichen agudistischen Landesorganisationen versetzen. Es folgen die an anderer Stelle abgedruckten Berichte des K r i e g s w a i s e n f o n> d s (durch Hermann Schwab- Halberstadt), der deutschen Jugendorganisation (Gerson S ch n e r b - Frankfurt), der Palästina- Zentrale (Dr. Moses Auerbach- Berlin), des Keren H a t h o r a und der L anld'es- Organisation (Wolf S. I a c o b s o n-Hamburg). Anschließend cm den Bericht der Landesorganisation bemerkt Herr Jacobson zu der Ansprache des Herrn Dr. P. Kohn, daß die deutsche Landesorganisation zwar bereit sei, wenn der Klall es erfordere, Selbstentäußerung zu üben, aber bis zur Selbstausgabe und noch weniger bis zur Selbstzerfleischung könne man jedenfalls nicht gehen. Die Generaldebatte wird alsdann eröffnet. Rechtsanwalt K l ibansky - Frankfurt übt an dem Tätigkeitsbericht der La-n«deso-rgia«nisatio>n>, -an d«em die Ehrlichkeit zu rühmenfei, scharf Kr-itik und legt zugleich im Namen seiner Freunde ausder Arbeits-gemsinschaft Arewus, der Ve-rsancmlungein Programm vor; er verlan«gt Ausar-bie-itung eines Schulprogramms für das deutsche gesetzes treue Judentum, Eroberungder GemeM-den durch Agudas Jisroel, die konserv-ctewe Fraktion -irr dm GememLestuben müsse agiudistisch sein-, Agudas Jisroel müsse Bevälkeru>ng-spMtl-k treiben,, wie Stärkung des Jischuws auf dem Laube, Propagierung und Ermöglichung von Frühehen. Sozia«ve ArbeG müsse geleistet werden, der Bund der Angestelltengehöre in Ag-ud'llS Jisroel, ebenso müsse Agudas Jisroel -einen Bund der Arbeitgeber bilden und fördern. Das altes ab-er fei nur möglich, wenn die Basis., auf der -die deutsche Aguda stehe, verbreitert werde. Typisch sei fiir ihn-, daß überall da, wo praktische Arb«e«it geleistet werde, dies rn sogenannten „neutralen" Organisationengeschehe (Keren Hathauro, Angestelltenbund), das Gleiche treffe im übrigen -auch im Bund jüdischer Akademiker zu, wo alle Kreise -des g-esetzes-treuen Judentums Deutschlands sich vereinen. Wolle -also- Agudas Jisroel praktische Arbeit leisten -und sich nicht auf das Seineiner Schiur-Organisati-on beschränken, -dann müssen alle Hemmnisse, die einer Verbreiterung der Basis -entgegenstehen, weggeräumt werden. Agudas Jisroel müsse in Deutschland die gesetzestreue Organsation werden, dazu gehöre ab-er auch, -daß sie die Arbeit der Vereine und Wereinchen, die sonst -existieren, übernehme. Wb leiden -im gesetzestreuen- Judentum an Uebe-ro-rganisation, anstatt, daß eine Organisation alle vereine -und für alle arbeite. Strauß - Halberstadt. Agudas Jis-ro-sl fei eine Weltorganisation und keine deutsche Organisation, deshalb brauche sie nicht für Arbeit in Deutschland zu sorgen, das besorgten schondie deutschen Verbände. Im übrigen seien die anderen Verbände beider Regierung -bekannt,, nicht aber Aguda-s Jisroel. Er verstehe nicht, weshalb so wenig Gelder te fcer Lan«des«organ-isateon eingingen. Dr. Leo Deuts ch l ä n der- Wiennimmt z-u der von Mbansky aufgeworfenen Frage der zentralen Lösung der Schulprobleme Setllung. 1925 sei e-ine Schulkonserenz gewesen, seitdem sei es, -trotz wiederholter Anstrengungen, nicht gelungen, die gesetz-estre-uen- Schulmänner zur gemeinsamen Arbeit, zur Ausarbeitung eines gemeinsamen Programmes zugewinnen. Man sollte es doch für möglich halten«, baß in objektiven-, pädagogisch-wisse-nschaW-chen Fragen eine gemeinsame- Arbeit möglich sei. Bei Besetzung -dreier Direktorate sei er an -die betreffenden Herren mit konkreten Vorschlägen herangetreten. Doch wurden seine Dorschläge kaum einer Kritik unterzogen, geschweige denn angenommen. Cr bereiie nun für die Kenessio G-edaulo eine Erziehungsk-onferenz vor. Dann müßte man« Persönlichkeiten gewinnen, — wir haben solche zur Verfügung — die die zentrale Leitung eines Erzte-Hungsdezernates übernehmen würden. - Ioe -l Sä n g e r - Fran kfurt a. M. u nterstreicht den Wunsch auf Rationalisierung der gesetzestreuen Verbände ,rn Deutschland. Die Forderung sei nicht zum ersten; Male heute erhoben worden«. Es müsse endlich vom Landes Vorstand darin etwas unbern-ommen werden. Dr. Möller- Altona möchte in der Kritik des« Berichtes der Landesorganisation nicht so weit gehen, wie R. A. Klibanky. Er glaubt, daß der Lsndesvo-rstan-d nur geringe Schuld trage, die Ortsgruppen arbeiten zu wenig. Er bemängelt den Bericht toste G. A. Wir haben« e-r-! wartet, ebnen Bericht über die jüdisch-politische Lage zu j hören und habennichts anderes vernommen, als den Ruf zur Sslbstentäußerung. Kann man tote Gefahr «auf sich nehmen, alles zu v-erli-e-ren, klein«en- Gruppen im Osten zuliebe? Rabbiner Dr. U n n a - Mannheim entschuldet sich, daß er das Wort ergreife, -er stehe als Führer der konservativen Vereinigung und als Mitbegründer des Ach>- j-duth ja quasi als Delinquent hier. Was verhindert habe, .daß Agudas Jisroel zur gesetze-streuen Volksbewegung geworden sei-, ist der 8 4 der Statuten. Steine Abschaffung würde bessere Arbeitermöglichen.! Joel Sänger- Frankfurt a. M. Der Name! Agudas Jisroel wird Klang haben-, wenn wir prakjtische Ärbei«t lesten. Ae Fahne der Agudas Jisroel i darf nicht fallen gelassen und hinter neutralen Namen versteckt werden. R o sen he i m - Frankfurt a. M. Aus den scherzhast klingenden Worten des Herrn Rabbiner Unn«a klinge ein außerordentlich «biti«eves- Gefühl, das man begreifen i könne,, das aber objektiv durchtote Datfachvn -dennoch nicht gerechtser-tigt sei. Es stehe aktenmäßig fest, daß (Me Antragsteller' und Schöpfer -des § 4 vor 6 Jahren ^ausschließlich an den Misrachi dachten, sicherlich >nicht an die Eem-eindeorthodoxie, wie der Wortlaut I des Paragraphen mit absoluter Klarheit beweist, ab-er .auch nicht an Ächduth und Konservattv-e Bereinigung!, i w-ei-l beide Verbände ja erst später ins Leben gerufen j wurden. Eine absichtliche Vrüskierung -dieser Kreise dürfe ialso niemand der Aguda zum Vorwurf machen. In Her Sitzungerscheint, stürmisch begrüßt, und von seinen Jüngern mit Gesängen ei-ngeführt, der Piotrkower Raw, Rabbi Meier Schapiro. Ein Anltrag auf Schluß der Debatte wird abgelehnt. Doch sah man sich genötigt, mit Rücksicht auf die für die Abendstunden vorgesehenen Sitzungen der Kommissionen (Kenessio gedaulo-Kommission, Jugendkommission, soziale Kommission)' nach einigen geschäftlichen Mitteilungen die Sitzung auf toert anderen Morgen! zu vertagen. ZNontag-Vormittags-Sitzung. Da der Vorsitzende dev Landesorganisation unvorhergesehenerweise nach Hause berufen worden ist, übernimmt Rabbiner Dr. Hoffmann- Breslau am Montag Vormittag den Vorsitz. Der zweite Vorsitzende der Landesorganifation, Herr Dr. ßipm-ann Schlesinger- Hamburg hält sem Referat über die Vorbereitung zur II. Kenessio gedaulo, dessen Verössentlchung im Wortlaute Vorbehalten bleibt. Das Work -erhält aksdaun außer-halb -der Dageso-rdn-un-g d>er Vorsitzeud-e -dies Meuer G. A., H-err Dr. Kohn. Dr. Kohn w«eist zunächst e«i«n in der D-ebatle des gestrigen Tages gefallenes Wort, das lelcht zu Mi-ßv-erständnifstn führsn könnte, zurück und ä-ußevt sich alsda-nn zu dien Antvä-geg aus Ümändierung des- § 4 der Aguda-Satzung. Es feil, failsch. diesen Paragraphen für tote Hemmungen, die der En-twickelung der Aguda -entgegmstehM, v-erarrtworMch zu machen«. Wie dem aber auch fein möge — jed-ensalls liege dem Ansturm gegen den Z 4 in Deutschland -eine heute immer -stärber w-erdend-e. Tendenz zugvun-de, die gee«ign-et sei-, das gieWgtz Crb-s das Kfaw Säufer, S. R. Htrfchs und Es-riel Hild«eshctmers zu ltquidier-en. Agudas- Jisroel sei im großen, was -eine Kehilla -im kleinenfei. Man könne sich drei Arten von K-ehillos als G«emelnschaft d«enken: G«esinnungsgemrinschaft, Rassengiemteinschast und Verwaltungs-g-emeinschas-i. Die dreigenannten Großen« hätten die Notwendigk-eit erkannt, die jüdische G«em-einschaft als reine G -e s -i n n u n igi sgem -e(i n-schaft zu erhalten und demgemäß die selbständige, aus der Ge-m-einsamkett der Gesinnung beruhende orthodoxe Gemeinde ve-rlangt. D-ieser Gedanke scheine auch in Ländern, wo er b«isher -unbekannt war,, wie -in Polen und Litauen geratoö h«eute -immer mehr zum Durchbruch zu gelangen und -es wäre tragisch, wenn m gleichen Augenblicke in der -deustchen Agudas Jisroel die -en'tgsgengesetzten Tendenzen obsiegten und damit jene hoffniungsvollen Keime irn Osten erstickt würden. Agudas Jisroel dü-rfe nicht der Liquidator der Sslbständigketts-ids-s stein«. Jacob R o s e n h e t m - Frankfurt a M. Er fühle sich durch sein Gewrssen veirpf-lichtet, Ne Ausführungen des verehriM Vorredners -nicht -unwidersprochen zu lassen, obgleich -dieser thm an Weitblick und Geistesschärfe gewiß überlegen stet. Zunächst häl-te er d-ie günze Aussasfu ng des Vorredners, so wett sie an d«ie W änderungsan-träge zu § 4 anknüpft, für eine -ungeheuerliche U-ebertrteibung. Es ist an und für sich nicht verständlich, warum an der so oder so gefaßten Formulierung des 8 4, über tote man vterfchiteden denken kann, plötzlich das ganze Wohl und Wehe der sell>ständ«igen Orthodoxie hängen soll. Allein abgesehen von allen agudistischen Verfassungsfragsn, sei es seine, des Redners -tiefste Ueb>erzeügnng, daß man nur aus dem Wege tNs groß«e Ganze, wie ihn Agudas Jisroel befchEten hat, tote WtendM Grundgedanken, die die von Herrn Dr. Kohn zitierten großen Männer über d«en Ausbau dev jüdischen Gemeinschaft hegten, zum Siege firhren könne. Der Austrittsgedanke hat nun e-rnmak -in Deutschland, weil er in der Einzelg-emoinde meist nur -in seiner negativen Gestalt indie Erfchöinung trat und.dabei aus ungeheure Hemmungen -und Wi-de-rstände stoßen muhte, nicht erst heu-de, sondernvon vornherein zahlenmäßig nur sehr wenig Anklang und noch viel w-eni!ger Verständnis gefunden. Haben wir es doch in gan-z Deutschland nu«r aus Pier ausgesprochene jAustrtttsigemeind>en gebracht. Die -gefellschäiftlichsn«, geschichtlichen,' gefühlsmäßigen Zusammenhänge in der Einheiltsgeme«inde sin-d zu stark, als daß sie durch Äte Kraft dev reinen Idee s o leicht üb-erwunden w-erden könn-en«. Der -eigentli che p o s i t io -e Kern -d e s .Austr-ittsged a n k,e n s aber, d. h. «in W-vrklichkM tote Idee der autonomen, nur dem göttl-vchen Gesetzeswillen unterworfenen jüdischen Gemeinschaft wird auch -für die Etnzelgem-einde nur aus dem Umwege über das große Ganze, wie es Agudas- Jisroel repräsentiert, verstanden und anerkannt werden-. Daß das jüdische Volk -als Gan«zes sich nicht zu «einer Fraklion, die die Thora «im Winkel pflegt, herabwürdigen kann, wer-den -auch diejenigen jungen Juden letzten- Endes b-egreifen, die für den gleichen Ged-anke-n inder Enge der EiN-zelgemei-nde -nicht -dasnötige Verständnis au-fb ringen. Nicht die L iq u i> -d a t -i o n -des Erbes des Kfaw Sauser, S. R. Hirschs und Es-riel Hildesheimers-, sondern den S-ieg ihrer Ideen würde es bedeuten, we-nn alle -ehrlichen gefetzestreuen Jehudim auch die vielen Tausende, die in die Einhei-tsgemeiindenhinein^ geboren sind und dort für die Thor«a wirken zu müssen glauben, sich aus Solidarität mit v-rr-^n bbo auf den geistigen Boden der Aguda begeben und von uns i n vollem Vertrauen- -als gl-e-ichb erech -tigte Mitarbeiter aufgenommen werden. Die erzteherifche Kraft der Aguda-Jde-e ist nicht vondie-se-r oder jener Formulierung eines Satzungsparag-raphen abhängig. Auch der Ve-itritt zur orthodoxen Gemeinde des Wohnortes wird meist nicht ausbleiben, sobald er nicht rnehr mit Gewalt erzwu-N!gen we-rde-n soll, so-y-dern als Ergebnis innerer Sympathie «erwartet mi-rto. Rabbiner Dr. Unna-Mannheim. Ge-ge-n-fe«iiiges Der-tr-aue-n fei notwendig, um zur prak-tifchen gemeinsamen A-rbe-i-t zu kommen. W. S. J-a c o b s o n-Hamburg wendet sich gegen Dr. Kohns Liquidationspropheze-iungLln. Der deutsche Rabbinifche Rat, -der g-estsrn durch Herrn Obermbbiner Dr. Spitzer Mitge-teilt habe, die Geme«i-nd«eorthodoxve der Einzelgemeinde falle keinesfalls unter den 8 4, wisse genau, was er tue. Dr. Spitzer fei aus der Schule d-es Kfaw Säufer und Dr. Munk aus der E-srtel HWesheimers; deren Erbe würde sicherlich nicht verleu-gnet werden. Der.deutschen Agudas Jisroel ist e-in ged-eihkilch-es Arbeiten, solange nicht alle JeroiM in -ihr sind, nicht möglich. — Jacobson legt alsdanndem Dete-g«iertentag eine Resoluteon bezüglich 8 5 des Orts-gruppenftabutg vor. Es gehe nicht an, daß -die Landes-organilsa-tion -ohne MÄ- -tel gelassen werde und die Gruppen mit Geldern der Landeso-rg-anisation arbeiten. So habe Berlinnich-ts abgeführt, da es mit den Geldern der Landesorgani-fation die Stellen-v-erinittlu«ng- -betmible. Frankfurt a. M. bezahlt mit diesen der L. O. geh-örilgen Geldern« wi-ederum den Das Ja-umi-Schtu-r. Leopold Oppenheimer-Frankfurt a. M. erklärt di>e Lage der Frankfurter Ortsgruppe. Die Frankfurter Ortsgruppe habe «letztens 80 neue Mitglieder bekommen und h-offe in- Zukunft ihren- Be-rpflichtungen geg-enüb-er d«er Organisationnachzukommen«. K l i b a n s k y - Frankfurt a. M. Dr. Kohns Resignation sei ein guter polliUcher Schächzug. Derartige Erklärungen sabotieren Äte Mitarbeit der Gememdeorbhodoxie von vornherein. Er bedaure die Zersplitterung der gesetzestreuen Kreise. Cr feii natürlich auch nicht der Änstcht Rosenheims, daß Agudas Jisroel di!e Verwirklichung des AustrittsgedEkenis bedeute. Wolf Jacobson-Hamburg hebt hervor, daß er seine Ausführungen sslbstverständltch nicht im Auftmge des Landesvor-standes, sondern rein persönlich« vorgetrcrgen habe. Er wolle auch nochmals untorstreichen-, daß der deutsche rabbi«n>ifche Landesrat zu -der Frage, ob die Gemeln-devrchodox.te oder tote Austritteorthod-oxie ha- «lachifch recht habe, felbstve-rftänd-lich keinerlei- Stellung genommen, sondern kedilgilich festgestellt habe, daß der 8 4 tu seiner derzeitigen Fäffungaus die Gemeindeorthodoxie d. h. auf Mitglieder von lokalen Einheitsgerneind«en seinem Wortlaut nach unter keinen Umstäntosn Anwen«dung finden könne. Dr. Robert W e t ß - Berlin-. Wer von Liquidati-on spricht, habe nicht den G-lau-b«en an -die einen«de Kraft der Thora. In Agudas Jisroel müsse Platz sein für jeden «ehrlichen gesetzestreuen Jehu«dil. Ein Antrag auf Schluß der Rednerliste wird abgetehnt. Dr. Julius Möller-Altona. Wenn er gestern Abend von Sekten gesprochen habe, so s«ei es- -ihm nicht tm Traume eingiefallen, dabei« anchcrssidische Kreise als solche zu denken-. Er habe nur einzelne Grüppchen gemeint, die außerhalb der Aguda stehen. Was den 8 4 «betrifft, fo solle Herr Dr. Kohnsich doch nicht darauf I7'