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Der Israelit · 1928-11-29 · Heft 48 (29.11.1928) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 48 (29.11.1928)
Date
1928-11-29
Page
– (sequence 22)
Language
German
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Seite 18 Nr. 48 Der Israelit 29 November 1928 sich, jetzt so ohne weiteres ans Essen zu denken, und bemühte sich, seinen Gedanken eine andere Richtung zu geben. Er malte sich aus, wie er nach dem Abendessen an den Tisch des Rabbi gehen würde. Alle machen ihm Platz, er -erhält einen Sitz zur Rechten des Zaddik, -emie herzliche Begrüßung folgt und dann beginnt die „Thora Alle halten den Atem an und lauschen, indem die Hinteren Reihen auf den Schultern ihrer Vor dermänner liegen. Man klettert auf die Bänke in die Fensternischen, aber nur wenige bekom men etwas zu hören, denn der Raw ist weit und die Menschenzahl groß. Reb Dekel aber verliert kein Wort. Dann löst sich die Spannung ein wenig und der Rabbi sagt scherzend: „Reb Jekele, es ist eigentlich unrecht von mir daß ich dich Lecho-Daudi singen laste." Hier streichelte er ihm die Wange. „Wenn ich nachher zu beten beginne, kann ich die Gedanken nicht zusammenhalten. Sogleich kommen deine Tril ler und Hüpfen und tanzen mir im Kopse herum daß ich keine zwei Worte zusammenbringe." Reb Jekel lächelt etwas verlegen und der Rabbi legt ihm die Hatid auf die Schulter und fährt fort: „Aber was soll ich sündiger Mensch tun? Ich muß deinen Lecho-Daudi hören. Es tut mir wohl und ich fühle, daß bei deinem Gesänge mir die Reschama Jessera kommt. Ja, ja." (Schluß folgt.) Arkur Kahn s. A. und der Antisemitismus in Hesse«. Von Dr. E. P. Jenkwitz in Charlokkenburg. Der vor kurzem verstorbene Charlottenburger Arzt und Schriftsteller Dr. Artur Kahn V"xr stammte aus dem Hessischen. Kahn, der ein Alter von 76 Jahren erreicht hat, war als junger Arzt -in seiner Heimat -anfässig, als vor mehr als 40 Jahrendort der Antisemitismus, der aus dem Kurheststchen nach dem Großherzogtum Heffen-Darmsiadt, insbesondere nach Oberhessen, Übergriff und furchtbare Verheerungen anrichtete. Häuser mit jüdischen Insassen wurden demoliert, die Bewohner mißhandelt und so eingeschüchtert, daß sie kaum über die Straßen zu schleichen wagten, am Freitag Abend und zum Sabbatgottesdienst sich nicht mehr in. die Synagoge wagten, sondern zu Hause beteten. Die Ortsbehörden suchten die Tragweite dieser Ausschreitungen zu vertuschen, Kahn aber fuhr auf eigene Faust nach Mainz und setzte dem zuständigen, wegen seiner Strenge gefürchteten, aber durch und durch von Gerechtigkeits- und Humanitätsgefühl erfüllten Oberstaatsanwalts Schlippe, dem späteren hessischen Justizminister, diese in Deutschland, am Ende des 19. Jahrhunderts kaum glaublichen Zustände auseinander. Der darüber empörte Oberstaatsanwalt begab sich sofort an den Schauplatz der Begebenheiten und griff mit fester Hand in das Wespennest. Die Schuldigen wurden auf sein Geheiß festgenommen, wegen Zusammenrottung und Landfriedensbruches angeklagt, später zu schweren Freiheitsstrafen verurteilt. Kahns Bleiben war nun nattirlich nicht mehr länger in der von ihm so heiß geliebten, jetzt -aber ihm für einige Zeit verleideten Heimat. Er siedelte nach Amerika über, von wo er nach längerer Zeit <erft nach Deutsch-, land zurückkehrte und sich in der Reichshauptstadt dauernd riederließ. Der intellektuelle Urheber der oben geschilderten Exzesse vor -einem Menschenalter lebt noch. Es ist dies der ehemalige Reichstagsabgeordnete Dr. Otto Boeckel in Michendorf (Krs. Teltow), der erste, rein antisemitische Abgeordnete im deutschen Reichstag, damals junger Archivassistent in Marburg. Boeckel, dessen Verdienste um die Erforschung des deutschen Volksliedes durchaus nicht verkannt werden sollen, ist schon seit Jahren ein schwer kranker, auch sonst notleidender Mann — antisemitische Dankbarkeit! Die kurze geschichtliche Begründung des N212N^Festes. Von A. Mannheimer in Dettelbach. Es mag -eigentümlich berühren, daß unser so volkstümliches Chanukafeft in jüdischen Quellen eine so wortkarge Begründung erfährt. 1112 nvvi ’oi>a i2*>aw2 'iv i'22 ivvsi 11x121 mm pioyV oms urwi xVi am limi Vsnp’ by iiini 1x1.111101 irrvvi 11X10 12 1x121 *>2'nV 103211 oi'iii22i 011002 ar> ’p^s vn'^V vn'iv iy ^111 pnV mxnVi oi'isa ns» ^kicpV di^> mini D’Vnm 0'in2n 'snawi '1211211 oV'xm dt»» os'vini ii'ii28 in' ^rriv ni2^a iiini 0'in2n -s» i^a ii'axii oi'a ^rriv' ix'viii -N'2N piin ix 11V 0'nrra bv „Zur Zeit des zweiten Tempels, als tyrannische Könige herrschten, verhängte man schwere Bedrückungen über Israel, hob ihr Gesetz auf, ließ die Beschäftigung mit dem Thorastudium und den heiligen Geboten nicht zu, vergriff sich an Israels Töchtern, an Hab und Gut: hierauf drangen sie in den Tempel, brachten Riste in die Mauern, verunreinigten alle reinen Dinge, so daß es Israel sehr wehe war, denn der Druck war groß, bis sich endlich der Gott unserer Väter über sie -erbarmte, ihnen hals und sie aus. der Hand ihrer Bedränger errettete. Als dann die Hasmonäer -erstarkten, die Hohen prvester, erschlugen sie die Feinde und retteten Israel aus deren Hand. Dann stellten sie -einen König aus der Priesterfamiliie auf und es kehrte die jüdische, Herrschaft mehr als 200 Jahre zurück, bis die Zerstörung des (2.) Tempels-eintrat." Knapper konnte man die gewaltigen' Ereignisse der Chanukazeit, bei der zwei Kulturen zum Entscheidungskampf auseinanderprallten, kaum zufammenfasten. Mit offensichtlicher Eile geht man dann -auf das Oelwunder im Tempel über, lim daran in ausführlicher Art die rituellen Vorschriften über das eigentliche' nonn-Fest zu knüpfen. Noch sonderbarer mutet uns die t-almudische Darstellung im Traktat Sabbat an. In knapp 6—7 Zeilen wird auf die Frage 02111 ,'«a was bedeutet Ch-anuka?" einfach das Oelwunder berührt. Hätte man nicht -eine ganz andere Informierung erwarten dürfen? Welch gewaltige Schlachten wurden im eigentlichen Kampfe geliefert und noch 25 Jahr-e nach diesem! Welch grandiose, seelische Erschütterungen brachte schon das der rniin-Zeit oo^angegangene Jahrhundert der damaligen Judenheit. Und doch nimmt der Talmud wie der Midrasch davon nur sporadisch Notiz. Wir sind im großen und ganzen auf nichMdische Quellen oder auf die Apog-ryphen angewi-esen. Wie ganz anders liegen in dieser Hinsicht die Verhältnisse beim Purimfest! Das Buch Esther -erzählt in epischer Breite die Geschichte jener gefährlichen Verhängnisse und deren -eigenartige glückliche Abwendung. Im Traktat Megillo ist dem o'iis 01 eine reiche Agava gewidmet. Ist das 02111 01 weniger beachtenswert? Handelt es sich doch um die Errettung des Volksgeistes, der hl. Thora. Mit welchem Rechte dürfte auch nur der Schatten einer irrigen M-ei nung -aufkommen, als sei die Rettung des Vollskörpers beim Purimwunder volkstümlicher aufgefaßt worden als jene der Thora? Gewiß, es fordert zu Vergleichen heraus, zum Nachdenken darüber, welche Wertung überhaupt die Geschichte schlechthin bei uns im Judentum indet. Die Frage kann nicht. im Rahmen eines Zeitungsartikels erschöpfend behandelt werden. Nur Umrisse gilt es aufzuzeigen, sonst nichts. Das Judentum ist Tradition und will seinem Wesen nach nichts als solche, sein. Es hält auf seine Ueberlieserung und muß aus sie strenge halten, um den Faden der zeitlichen Folge nicht zu verlieren, nicht unterbrochen zu sehen. Ergo, müßte Geschichte beiuns wie bei keinem zwetten Volke hoch im Kurse stehen. 121 i’28 „Frage deinen Vater und er wird dir erzählen, deine Alten und ie können dir berichten." (6. B. M.). Und doch ist eicht ersichtlich, wie stiefmütterlich die Geschichte bei uns eit alten Tagen wegkam, nicht nur feit den Makkabäern. Als der große Raschi V"pixr die Feder zu seinem Thorakommentar -ansetzte, flössen thm wie aus naturh-aftern, Empfinden zu-e-rst die Worte in die Feder: “pi* rrb!>rrivH iivxi«? iiivni nxa mir? 02^ mi viina 11111 irr ^'iin^ „Hätte denn die Thora nicht mit dem Kapitel 12 im 2. B. M. anfangen können: Dieser Monat sei euch der erste der Monate, woselbst die erste Mizwah dem Volke Israel geboten wurde?,, In der Tat -eine äußerst charakteristische Frage, typisch für das Judentum, da kein Geringerer als vipi 'vi di-e Frage stellt und dieser Gewaltige nichts Geringeres als die ganze Schöpfun-gs- und P-atriarchengeschichte nebst der wichtigen Erzählung vom ersten Volksdasoin und der ägyptischen Knechtschaft dem gesetzlichen Teil hintansetzen möchte. Hier ist die klassische Linie aufgezei-gt, auf welcher sich! jüdischer Geist, jüdische Weltanschauung, jüdische Forschertättgkeit, jüdische Lebensgestaktung und jüdische Zukunftshoffnung zu bewegen hat. Es kommt hi-er das BiW zUm Vorschein, das im vergangenen Jahrhundert beim Kampfe gegen die Reform immer und immer wieder den- Thoratreu-en vorfchwebre: Das Judentum -ist keine Geschickesgemeibchaft, es muß eine Gesetzesgemeinschaft sein. Mischn-a und Talmud sind keine Geschichtswerke, sondern inerster Linie Gesetzesbücher. In der Galerie der ganz Großen in Israel, der Männer, die durch ihre Werke uns heute noch Führer und Wegweiser sind, finden wir vor allem Halachisten: 111 rrai o"2ai ,r?8i -*pi, Geschichtsschreiber trifft man eigentlich recht selten, fast werdensie als Ausnahme von der Regel -angestaunt. Ihr Einfluß auf die breiten'Massen war im -ganzen im Vergleich zu den- Halachisten ein bescheidener, vielleicht -ein sehr bescheidener. Das ist freilich in der neueren Zeit anders geworden. Außer Grätz und neuerdings Dubnow gibt es noch eine 'tattkiche Reihe jüdischer Geschichtsschreiber: Jost, Bäck, Cassel, Kottek und wie sie -alle heißen mögen, und im Vorbeigehen fei nur der christlichen Autoren auf diesem Gebiete gedacht. Als moderne Menschen können und wollen wir uns die jüdischen Gefchichtswerke nicht wegdenken. Sie haben -eine breite Heerstraße angelegt durch die Jahrtausende jüdischer Vergangenheit und kommen dem jüdischen Interesse entgegen, liege -es auf religiösem, historischem, literarischen oder kulturellem Gebiete. Und aus zahlreichen Quellen wird die „Geschichte" gespeist: Philologie, Philosophie, allgemeine Literatur- und Völkerg-eschichte, Archäologie sind Hilsswissenschafttn-, gepflegt von. ungezählten Spezialisten-. Als Blüte des Ganzen kommt dann die Enzyklopädie zu-m Vorschein. Zurückgreifend -auf di-e - -eingangs heroorgehobene Kürze der Chanukageschichte in denjüdischen Quellen, könnte man den Satz aussprechen: Niemals kannte man die 12111-Geschlchte genauer als in der Gegenwart.' Und niemals hat man die ioiii-T-age jüdischi-in-nerlicher gefeiert als damals, wo die Masten von der 10111-Geschichte nur ein ungenaues Bild hatten. Freilich war. dieses Bild durch und durch von jüdischem Geiste durchweht, wie etwa unser o'on by, m welchem das 11111 on'2Dit» den Kern- und Angelpunkt bildet und wo man -unermüdlich bemüht ist, den 01-Charakter hervorzuheben-: vrr 121 021 i3i ,02'i „D u führtest ihren Streit, D u wahrtest ihr Recht, D u übtest ihre Rache, D u überliefertest Helden in die Hand der Schwachen und Viele in die Hapd der Wenigen üsw. Und keiner politischen Machtentfaltung galt der Kampf; ein Rel-r-giro ns krieg war es: '121 1'12, 182 p 1181 mit dem einzigen- Ziele der Reinigung und Wiederweihe der Dempelhei-ligung. „Makkabäerfeiern" gab es nicht in der geschichtsarmen Zeit. Wenn als Hauptziel der Gefchichtskenn-tnis die Begeisterung hervorgehoben wird, die sie erwecken soll, so muß demgegenüber betont werden, daß es eine andere Art von Begeisterung gibt, die auf direkterem und einfacherem Wege zu erlangen ist: die >nxa bw iiar? die Freude an religiösem Tun. Man sagt oft zur Entschuldigung, daß man damit bei modernen- Menschen nichts anfangen könne. Das aber klingt wi-e eine Selbstanklage, ist ein Armutszeu-gnis für die begeisterten Befürworter von jüdischen 'Geschichts- und Litemtu-rv-ereinen. Sie werden den Satz: 0^12 1112 1111 na*i. Thorastudium geht über alles," nicht aus den Angetn heben. Es ist die goldne Achse, um die sich unser Judentum dreht. Bon Begeisterung allein kann und wird es -nicht -leben. Vielleicht sollte man sich heute bei aller Geschichtsbegeisterung doch mehr und mehr die Gretchenfrage vorleg-en: Wie steht -es mit der Religion? Für Biele hat die Geschichte nur den Sinn einer Apologetik, wennnicht eines Amüsements. Ein weiter We-g noch zum- Thorastudium im -engeren und eigentlichen Sinne , des Wortes. . Das „Joch der Thora, 1111 bv ^ix, erscheintihnen zu drückend. Wir sagen nicht, daß di-e bedaueMchen Erscheinungen im religiösen Leben der Gegenwart vorhandensind, weil wir eine Geschichte des jüdischen Volkes jetzt in reicher Auswahl haben, sondern trotz de inwir sie haben. Das Judentum wandte sein Gesicht nur insoweit in die Dergangen-hei-t, als es ausihr Kräfte und Säfte für Gegenwa-rt und Zutun f t z 0 g. So war ihm Geschichte stets nur Mittel zum Zweck, sonst nichts. Unsere o^vn schämten sich nicht und brauchen 'sich -nicht zu schämen, daß sie „schlechte Historiker" waren. S. R. Hirsch >r hat für die Renaissance der Thoratreue -auch hier instinktiv den rechten, den einzigen Weg gefunden: -er hatte nichts Migeres zu tun, als seinen Choreb zu schreiben zur Kenntnis der Mizwaus und deren praktischen Betätigung. Harmonisch schloffen sich hieran die Begründung der Realschule, der Pentateuchkommentar und sonstige Kommentare. Hätte -es die Lebensdauer di-efes Gewaltigen erlaubt, er wäre vielleicht noch unter di-e Geschichtsschreiber gegangen, aber ganz zu letzt. Schon hören wir die Stimmen lauter und häufiger ertönen, daß man die 12111 -Tage eines äußerlich zwar blendenden, aber in--, nerlich unmafyten Gepräg-es en-tfcle-tb-e- und sich mehr und mehr dem Gedanken zurvende: wir feierndas Fest der Thor-arettung, versinnbildlicht und verkörpert im Chcvnukaltcht in altjüdischem Gefühlsinhakt, 1111 n 1118 unjüdische „Makkabäerfeiern" weisen wir zurück. Im Interesse der Volksgesundheit verdient Kefi-rmilch als hochwerttges Nähr- und Ersrischungsg-etränk die weiteste Verbreitung. Was die physiologische Bewertung der Kefirmilch -anbetrifft, so kann folgendes gesagt werden: In kleinen Quantitäten bewirkt der Kefir eine Zunahme des Appetits, während -er in großen' M-engen genosten, jede andere Kost auf Wochen und Monate entbehrlich machen kann. Selbst Kranke können sich wochenlang ausschli-eßlich mit Kefir ernähren. Der Kefir verursacht im Magenein behagliches Wärmeg-efühl, erhöht die Ausschwitzung der Haut, die Nieren- und Herztätigkeit, regt die Nerven an. Namhafte Autoritäten stellen Versuche mit Kefir an. Chomenkofs gibt -an, daß Kefirmilch eine Verbesserung des Blutes herb ei führt, zu ähnlichen Resultatenkam Theodoroff über die Beeinflussung von K-efirkuren auf den Stoffwechsel. Glückkicherweise steht uns jetzt auch in Frankfurt ein vollwertiger Kefir — in ritueller Herstellung — zur Verfügung. Die Frankfurter Kefir-Kuranstalt (Friedberger Anlage 14) stellt aus bester Vollmilch lediglich mit Hilfe des Kefirfe-rments ein Gettänk her, das von hervorragender ärztlicher Seite, begutachtet von einem Frankfurter Forscher, der auf dem Gebiete der Ernährungslehr-e Weltruf genießt, undfür Gesunde, Rekonvaleszenten und Kranke nachdrücklich empfohlen worden ist. Besonders bewährt hat sich der Kefir bei Verdauungsstörungen, insoferner je nach der Dauer der Gärung mit gleichem Vörtei-l bei Verstopfung und bei Durchfall Verwendung findet. Durch das spezielle Gärungsverfahren entstehtem>e schäumende, rahmige, angenehm säuerlich-prickelnd schmeckende Mlch, die auch von solchen Leutengern genommen wird, die sich sonst gegen Milch ablehnend verhalten. Ihre Haltbarkeit ist -in der gegenwärtigen warmen. Jahreszeit ein besonderer Vorzug. Mancher, der dies Getränk einmalgekostet hat, ist zu-m da-u-ernden Abnehmer g-eworden-. Und so ist zu hoffen, daß aus diesem Wege die wi-ederho-kt von ärztlicher Seite -empfohlene Steigerung des : Milchverbrauchs in. Frankfurt in die Wege geleitet wird — zum Besten der Volksgesundheit.

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